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[Gunslinger Gilrs] Gunslinger in Paris

GeschichteKrimi / P16
23.05.2011
15.06.2012
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23.05.2011 370
 
Mein Name ist Frederik Michel. Seit einem halben Jahr arbeite ich für die Gemeinschaft für Soziale Wohlfahrt (GfSW), zusammen mit meiner „kleinen Schwester“ Babette. Unsere Gemeinschaft kommt ursprünglich aus Italien, aber Babette und ich gehören zu den ersten Mitgliedern der Französischen Tochterorganisation. Mit Drei anderen Paaren leben wir in einem ehemaligen Internat in der Nähe von Paris. Ich wurde in diese Organisation geschickt, weil ich während eines Einsatzes einen sagen wir großen Fehler begangen habe. Ich musste aus der Öffentlichkeit verschwinden, aber man wollte mich weiter im Dienst behalten. Das Angebot der GfSW Klang gut und ich nahm an. Als ich erfuhr worum es wirklich ging zögerte ich einen Moment aber als ich Babette das erste Mal sah, konnte ich nicht anders, als den Job anzunehmen. Babette selbst konnte es sich nicht aussuchen, aber ihr Leben wäre sonst wohl zu Ende gewesen. Damals hatte sie einen heftigen Streit mit ihrem Vater, einen Spielsüchtigen Alkoholiker, ihre Mutter war vor zwei Jahren an Krebs gestoben. Babette hatte nach dem Streit ihre Sachen gepackt und wollte abhauen, aber ihr Vater lief ihr nach und wollte sie aufhalten. Sie lebten in einer Wohnung im sechsten Stock, gegenüber der Haustür gab es ein lediglich ein Geländer und so passierte es: er hielt sie fest, sie wollte sich losreißen und er stieß sie nach Hinten, Babette, damals noch Amelia, verlor das Gleichgewicht und stürzte über das Geländer in ihren sicheren Tot. Doch man kann nicht sagen, ob es für sie Glück oder Unglück war, dass sich im Innenhof einiges an Müll angesammelt hatte. Sie brach sich fast sämtliche Knochen und hatte auch schwere innere Blutungen aber sie lebte. Hätte es unsere Organisation nicht gegeben, hätte man auf Wunsch des Vaters, der immer noch ihr Vormund war die Geräte abgeschaltet. Jetzt wurde ihr gesamter Körper erneuert und ihr Gedächtnis an ihre Vergangenheit gelöscht. Wir zogen ins Internat sobald sie entlassen werden konnte.
Ich habe sie damals ausgewählt, weil sie mich an meine Kindheit erinnerte. Mein Vater verließ das Haus nie und schlug mich wenn ich einmal den Mund öffnete. Ich wollte immer etwas ändern. Aber nach meiner Ausbildung hatte ich Gedacht, es gäbe keine Gerechtigkeit mehr. Doch sie gibt mir die Hoffnung etwas bewirken zu können.
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