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-Auf ewig in Frieden-

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama / P12 / Gen
20.05.2011
20.05.2011
1
581
 
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Dieses Kapitel
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20.05.2011 581
 
Ich saß auf meinem Bett.

Meine Beine dicht an den Körper gezogen.

Und weinte.

Ich war allein.

Du hattest mir das Herz gebrochen.

Du bist gegangen und liesest mich allein.

Nun sitz ich da und meine Tränen laufen ins Freie.

Was hattest du nur getan!?

Ich hörte ein Geräusch außerhalb meines Zimmers, in dem ich hockte.

Langsam stand ich auf und zog mir eine meiner Strickjacken über.

Ich zog die Schublade meines Nachtisches auf und nahm einen Stift daraus, der dort ruhte.

Leise ging ich zur Tür, mein Stift fest in der rechten Hand, und machte einen Spalt auf.

Niemand da.

Ich öffnete langsam meine Tür weiter.

Immer noch nichts zusehn.

Ich trat aus meinem Zimmer.

Niemand war da.

Aufeinmal klingelte es an meiner Tür.

Ich ging langsam und sehr wachsam auf sie zu.

Ich öffnete sie einen Spalt und erschrack.

Du standest da, sahst auf den Boden und warst den Tränen nahe.

Ich wollte die Tür wieder zu schlagen.

Doch du warst schneller und drücktest sie auf.

Ich wich ein paar Schritte zurück.

Hatte den Stift noch immer mit meiner ganzen Kraft in der Hand.

Was wolltest du hier?

Du machtest die Tür hinter dir zu.

"Hey, es tut mir leid." sagtest du.

Ich wich noch ein paar Schritte zurück.

Du flüstertest meinen Namen.

Als du auf mich zu kamst rannte ich in mein Zimmer, schlug die Tür zu und verkroch mich unter die Decke.

Wieso?

Wieso warst du gekommen?

Ich hörte wie die Tür langsam aufging.

Du kamst rein und flüstertest wieder meinen Namen.

Ich merkte wie du dich auf mein Bett setztest.

Ich spürte deinen Schmerz und deine traurigkeit.

Ich schlug dir die Decke ins Gesicht und sprang auf.

Du reibtest dir die Stirn. Ich stand am Fenster.

Du standest auf und machtest einen Schritt auf mich zu.

Ich öffnete das Fenster und sah dich mit verletztem Blick an.

Du strecktest deinen Arm und kamst mir wieder einen Schritt näher.

Ich weiss nicht wie es passiert war. Doch....

Ich fiel plötzlich.

Ich hörte dich noch meinen namen rufen.

Und ich wusste das ich jetzt sterben würde.

Meine Tränen flossen.

Und ich wusste das ich dich nie mehr in meinen Armen halten konnte.



In diesem Augenblick wünschte ich mir das alles wär nie passiert.



Ich wünschte mir das man auf der Trauerfeier mein Lieblingslied spielte.
Genauso wie auf meiner Beerdigung.
Es wäre wirklich wundervoll wenn die Band da wäre und nur für mich dieses Lied spielte.
Ich wünschte mir auch das du da bist.
Und meine anderen Freunde.


Nun lag ich da.
Auf dem kalten, harten Boden.
Ich rührte mich nicht.
Du wusstest ich war Tot.
Das Blut floss aus meinem Kopf und mein Gesicht war voller Tränen.
Ich liebte dich.
Und nun würde es ein 'wir' nie mehr geben.


So wie ich es wollte, als hättest du es gewusst, spielte meine Lieblingsband das Lied nur für mich auf meiner Beerdigung.
Auf der Trauerfeier erklang es ebenso.
Wenigstens etwas gutes in meinen Leben. ... oder an meinem Tot.



Reila Harumoto
29.07.1994 - 03.07.2010

Bitte weine nicht.~
Ich weiss es war falsch.~
Ich vermisse dich.~
Ich liebe dich.~
Vergess mich nun und lass mich gehn.~

Ruhe in Frieden.



Das warst du richtig?
Du hattest es eingravieren lassen.
Dafür werde ich dich auf ewig lieben.



~~~~~~~~~~~~~~~

Freu mich über Reviews.
is meine erste Story die ich so geschrieben hab.
ich mag einfach diesen Schreibstil.^__^

Be Sugar. eure Reila~
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