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Sehen bedeutet Hören

GeschichteAllgemein / P12 / MaleSlash
Brave Starr Tex Hex
18.05.2011
27.05.2011
14
6.019
 
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18.05.2011 408
 



XII


Brave Starr

Das ich mal freiwillig hier stehe hätte ich mir auch nicht geträumt, aber es muss nun mal sein...
„Was,“ die raue Stimme dröhnt in meinen empfindlichen Ohren, „willst du hier Marshall Brave Starr?“
„Bessere Arbeitsbedingungen für Tex!“ verlange ich verzweifelt mutig.
„Dazu bräuchte er jemanden der mit ihm zusammenarbeitet...“ mein Gesprächspartner überlegt vor sich hin, „... oder du...“ er senkt den Kopf und stiert mich durchdringend an, „bringst mir was ich will.“
Ich nicke, denke kurz nach und grinse dann: „Lässt sich einrichten,“ ich füge hinzu, „aber ich nenn dich nicht Boss.“
Grosse Augen werden noch grösser und er schnaubt: „Ist euch beiden das so ernst?“
Ich zucke mit den Schultern: „Nun, ich finde nur, dass du und Shaman das unter euch ausmachen könntet, jetzt wo Tex die Verantwortung für seine Tochter hat... Und was den Rest wie Banküberfälle und so angeht: Mir ist Tex', Tessies und mein Glück wichtiger als mein Job...“
„Tessie?“ Und ein Schwall giftig grüner Rauch streift mich, „Ist das Tex' Tochter? Erzähl mir was du weisst!“
Nun, ich leiste dem Befehl folge und setze mich dazu auf den Felsvorsprung und wo ich einige Zeit später das Hexagon verlasse, mache ich einen kleinen Umweg über Starr Peak, einen magischen Vertrag in der Hand.
Mein Stern steckt in meiner Hosentasche.
Und jetzt, nachdem ich Starr Peak verlasse, einen zufriedenen Shaman zurücklassend, bin ich mehr als gut gelaunt dabei einer sehr verwirrten und geschockten J.B. mit zu teilen, dass New Texas einen vorübergehenden Sheriff brauchen wird, um mich von nächstem Monat an zu ersetzen...

Tex Hex

Brave Starr ist wieder zurück, ist völlig überdreht, strahlt über alle vier Backen und – er stinkt nach Stampedes Höhle: „Brave Starr, wo warst du?“
„Wo,“ stellt er eine Gegenfrage, „ist Tessie?“
Ich seufze, deute nach oben: „In deinem Bett, ich hoffe...“ der Kuss überrumpelt mich völlig und als er mich wieder zu Atem kommen lässt, stottere ich: „Was... Was... übrigens, ich hab Tess gesagt, dass wir so befreundet sind...“
„Du meinst,“ lächelt er, „du hast ihr gesagt, dass ihr Dad nen Lover hat?“
Wieder nicke ich und ich versuche es noch mal: „Wo warst du Brave Starr?“
Er grinst, lässt sich neben mich auf die Couch fallen, zieht mich an sich und erklärt lakonisch: „Erst war ich bei Stampede, dann bei Shaman; hab für Ruhe und Frieden gesorgt und dann hab ich gekündigt, um eine Stelle im Hexagon als Kindermädchen und Gauner anzutreten...“
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