How to kiss a demon - Gebrauchsanleitung von little Girl

von arlechin
GeschichteAllgemein / P16 Slash
14.05.2011
09.06.2013
3
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Dieses Kapitel
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Wir sind wieder zurück!!!!
Wer den ersten Teil noch nicht gelesen hat, sollte das vllt nachholen
cheers and kisses
earwig
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„Rowan?“, erstaunt starrte ich auf mein Handy. „Wer sonst“, knurrte die Stimme heraus, „Was willst du?“ Er klang nicht sehr freundlich. Ich konnte es schon für ein Wunder halten, das er überhaupt abgenommen hat. Mein 20 Versuch ihn anzurufen. Anscheinend hielt er es jetzt für nötig mit mir zu reden. „Ich wollte nur wissen wie es dir geht?“, das stimmte sogar. „Mir geht es gut, danke der Nachfrage. Tschüss“, es tutete am anderen Ende der Leitung. Naja, er hat es ganze 4 Sekunden geschafft. Wenigstens ein Anfang. Seufzend ließ ich mich auf meiner Couch nieder. Ich saß in meiner Wohnung, die ich kurz nach Deans… Tod und… Joshs Verrat gemietet hatte. Am Stadtrand von Chicago. Ich konnte es mir von meinem Erbe leisten. Schließlich haben mich meine Eltern nicht komplett Mittellos gelassen.
Ich hatte mit der Dämonenjagt begonnen. Eher als Frustabbau. Bobby hatte mir alles beigebracht. Bei diesem schaute ich regelmäßig mal vorbei. Von Sam hörte ich überhaupt nichts mehr. Mich würd es wundern, wenn er überhaupt noch lebt…

Wieder und wieder versuchte ich aus purer Langeweile Row anzurufen. Er hatte seine Mailbox angeschaltet. Vielen Dank auch, als ginge es mir nicht schon dreckig genug. Ich strich mir mit einer Hand durch meine schwarzen Haare. Ich hatte sie abgeschnitten. Wieder einmal. Sie gingen mir jetzt bis zum Kinn. Entweder ich ließ sie einfach das machen was sie wollten, was hieß, dass sie in alle Richtungen abstanden, oder ich band sie für die Jagd nach hinten. Wie auch immer. Ich begann Mist zu sagen oder zu denken. Man konnte sich also sicher sein, dass ich echt mies dran war.

Mein Handy piepte. Hoffentlich war es Rowan. Oder, eigentlich besser nicht. Er würde mir nur wieder einen Vortrag ala >ich hab es dir doch gesagt<. Es war Derek. Ihr erinnert euch? Der Jäger der mich damals mit nach Chicago zur Pyre Jagt mitgenommen hat. Ich bin ihm irgendwann bei den Harvelles (ihr erinnert euch? Das Roadhouse mitten in der Pampa) begegnet. Ich hatte eine Art Deal mit ihm: Er teilte mir mit, wenn bei mir irgendwelche Dämonen in der Nähe waren. Chicago wurde also ganz allein von mir Dämonen-frei gehalten. Meine Einsatz dafür… eine kleine Gefälligkeit. Aber dazu später. „Hey Warren!“ „Was gibt’s Derek?“ „Da müsste bei dir in Dämon in der Nähe sein. Irgendwo in Chicago. Ich hab keine Zeit, kümmer du dich. Tschau“ Seufzend legte ich auf. Danke schön. Danke Derek, dass du meine Langeweile vertreibst. Ein paar mehr Informationen wären nett gewesen.

Der Dämon schien nichts Besonderes zu sein. Sonst hätte Derek mich nicht angerufen. Er traute mir nicht mehr zu. Also suchte ich meine Sachen zusammen. Meine Lederjacke, das Buch mit allen Infos, eine Art Navi und eins von Deans Messern. Er brauchte es jetzt ja nicht mehr. Den Schlüssel meines Autos fand ich wie gewöhnlich in der Küche. Wie jedes Mal. Ich fuhr immer noch den alten Hippiebus. Leider konnte ich mir nichts anderes leisten und bei Bobby schnorren wollte ich nun auch nichts.
Fachgerecht verriegelte ich wieder meine Türen. Dämon? Ich komme.

Er befand sich in einem kleinen Motel. Irgendwie weckte dieser Ort Erinnerungen. Erinnerungen die mir nicht gefielen. Josh. Das war das Motel in dem wir uns das erste Mal begegnet sind. Die Tapete triefte immer noch so vor Drogen wie damals. Vielleicht sollte ich mir ein Stück Tapete mit nehmen? War ja kostenlos. Aber…. Neeein. Das wäre nicht richtig. Bin ja kein Junkie und will den richtigen Junkies ja nichts wegnehmen, ne? „HEY DU KLEINE KAKALAKE!“, schrie ich durch das Gebäude, mir durchaus bewusst, dass mich auch alle anderen Anwohner hören könnten. Wahrscheinlich würden sich nur denken, dass irgendjemand von ihren abhängigen Freunden es übertreiben hat. Von irgendwo kam ein gehässiges Lachen: „Sieh mal einer an Warren persönlich beehrt mich. Ich hab schon viel gehört. Du und dein kleiner Dämonen Freund.“ „HALT DIE KLAPPE!“

„Aber wie sagt man so schön? Liebe macht blind“, neben mir tauchte ein groß gewachsener Typ auf. Die Augen schwarz. „Ich sagte du sollst still sein!“, fauchte ich. „Nanana, hat Pyre dir kein Benehmen beigebracht? So spricht man nicht mit älteren.“, flüsterte er in mein Ohr und hob tadelnd die Hand. „Woher weißt du davon?“ „Von eurem kleinen Drama? Da weiß jeder in der Hölle von. Und wir würden nichts lieber tun als dich zu deinem Geliebten zu schaffe und euch beiden gemeinsam die Haut von den Knochen zu ziehen. Mit ihm wird’s langsam langweilig“ Er lügt. Er lügt. Dämonen lügen immer. Rede ich mir ein. Im Großen und Ganzen… Was stört es mich, was dem Typen da unten zustößt? Soll er doch leiden! Er hat mich verraten! Er hat es verdient! „Naaaaa?“, fragte der Dämon gehässig, „Willst du ihm freiwillig folgen?“

Wütend riss ich mein Messer aus der Schneide und rammte es ihm zwischen die Rippen. Er keuchte auf. Es würde nicht viel bringen, aber es tat gut dem Bastard eins auszuwischen. „Fahr zur Hölle“, fauchte ich. „War ich schon“, knurrte der Dämon und riss sich das Messer aus der Lunge, „Komm her kleine!“ „Leck mich“, ich ging rückwärts. „Zu gerne. Pyre schien ja ganz angetan von dir zu sein“ „Erwähne nicht seinen Namen!“ „Pyre? Der Name ist noch nicht einmal was wert!“, er lachte. Oh, wie ich dieses selbstgefällige Lachen hasste. Jetzt reicht es…. Ich begann mit dem Exorzismus und sah zu, wie sich der Dämon aus dem Kerl verduftete. Der Körper sackte leblos zu Boden.
Mein Handy klingelte wieder. Ich schien ja heute wirklich beliebt zu sein. „Was gibt’s Bobby?“ „Chris? Kannst du so schnell wie möglich zu mir kommen? Ich hab Pyre erwischt. Ich halte ihn hier fest bist du kommst.“ „Lass ihn leiden“, knurrte ich, legte auf und machte mich auf den Weg zu meinem Auto.
Willkommen zurück Fon Pyre.