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Pferdeknecht Prinzessin Runo - das Schicksal meint es gut mit ihr

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Alice Gehabich Daniel "Dan" Kuso Marucho Marukuro Runo Misaki Shun Kazami
14.05.2011
22.01.2012
22
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14.05.2011 377
 
Doch mit diesem Rennen endete auch das abenteuerlich Leben von Prinz Daniel zu Mont-Barein und Prinzessin Runo von Soraterni.

Sie hatten kaum zeit, die Freude über ihren Sieg richtig auszukosten, da erreichte Daniel eine Nachricht, die jede Freude jäh zum Verstummen brachte. Erbprinz Shun und seine Frau Prinzessin Alice waren bei einem schrecklichen Autounfall ums Leben gekommen.

Prinz Daniel wurde offiziell von der Kanzlei des Fürsten benachrichtigt und gebeten, sofort nach Haus zu kommen. Diese Bitte wäre natürlich überflüssig gewesen, denn selbstverständlich dachte Prinz Daniel sofort an die Heimkehr. Er wunderte sich zwar, dass die Kanzlei seines Vaters über seinen Aufenthalt unterrichtet war, aber sich war dafür der Diener Marucho zuständig, der nachdem sein junger Herr einmal aufgespürt war, ihn gewiss nicht mehr aus den Augen verloren hatte.

Doch weiter machte Daniel sich keine Gedanken darüber. Er trauerte aufrichtig um seinen Bruder, mit dem ihn ja immer ein gutes freundschaftliches Verhältnis verbunden hatte. Lediglich durch die Frau seines Bruders waren sie sich ein wenig entfremdet worden, doch zuletzt hatten sie auch das überwunden. Nun war Shun tot. Es war schwer, sich mit diesem Gedanken abzufinden.

Daniel dachte auch an sich, an seine Zukunft. Shun war der Erbprinz gewesen, einen anderen Sohn hatte der Fürst zu Mont-Barein nicht mehr. Daniel würde jetzt an die Stelle seines Bruders treten müssen. Dieser Pflicht seinem Vater und der ganzen Familie gegenüber konnte und wollte Daniel sich nicht mehr entziehen. Was aber war mit Runo? Würde er sie unter diesen Umständen auch heiraten können? Das war kaum anzunehmen. Nein, eigentlich unmöglich.

Aber er würde sich nicht von Runo trennen, nie und unter keinen Umständen. Sie war ihm wichtiger als alles andere. Er bedauerte jetzt, Runo nicht schon geheiratet zu haben. Dann wäre er mit seiner jungen Frau nach Schloss Mont-Barein zurückgekehrt und an den vollendeten Tatsachen hätte niemand mehr etwas ändern können. Dazu war es jetzt zu spät. Er konnte die Heimreise nicht verschieben. Er musste praktisch sofort aufbrechen und er würde Runo mitnehmen, er würde den Kampf aufnehmen, koste es, was es wolle.

Wenigstens eins konnte er vorher tun, er konnte Runo bitten, seine Frau zu werden. Dann waren sie zwar nicht verheiratet, aber zumindest verlobt und auch das war ja ein Bündnis, das respektiert werden musste.
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