Black Night & White Stars

GeschichteMystery / P12
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13.05.2011
05.08.2011
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„Ich glaube dass er uns schon bemerkt hat.“
„Und auch wenn’s so währe, du beschattest ihn, und nicht ich.“
„Du bist echt fies, Mayu-Chan.“ Seufzte Mio als ihre große Schwester Mayu wieder alles auf sie schob. Die beiden observierten einen jungen Kerl, welcher im Verdacht steht ein Kontraktor  und Massenmörder zu sein.
„Außerdem solltest du es endlich mal schaffen, dass dir der Typ mal nicht abhaut.“
„Pha! Du könnest mir ja auch mal helfen.“
Wie immer diskutierten Mio und Mayu nach der Schule, wenn sie auf dem Weg zu ihren Wohnungen waren. Vielleicht war es auch wirklich ungerecht, dass Mayu nach der Schule immer Freizeit hatte. Wo hingegen sich ihre kleine Schwester immer sofort auf dem Weg machte, um die Observation fortzusetzen. Alles war so wie immer. Mio warf ihren Rucksack auf das Bett, zog sich um, schnappte sich ihr Funkgerät und verschwand auch schon wieder aus der Wohnung. Sie informierte ihre große Schwester immer wieder, was gerade passierte. Jedoch geschah an diesem Tag nichts besonderes, ganz im Gegenteil zur nächsten Nacht ...
Den Vormittag des nächsten Tages saßen die beiden Schwestern wie immer in der Schule ab. Doch was danach geschehen würde, hätte sich keine der beiden je träumen lassen.
„Also, ich geh dann mal.“, sagte das braunhaarige Mädchen, zu ihrer großen Schwester, als sie bei der Abzweigung standen, welche zu Mios Wohnung führte.
„Okay, bis nachher.“
Beide drehten sich um und gingen in Richtung ihrer Wohnungen.
Als der Himmel dunkel wurde, und die Stadt von den Lichtern der Häuser hell erleuchtet schien, begann das Unglück …
„Die Mission kann beginnen, Mayu-Chan. Er geht aus seiner Wohnung.“
„Verstanden, ich werde mich auf den Weg machen.“
„Alles klar. Ich bin ihm auf den Fersen.“
Lange haben die Schwestern auf diesen Tag gewartet. Bei dieser Mission war sogar Mayu überzeugt, dass sie es nur zu zweit schaffen können. Nach ewig langer Observation, tausenden Toten und dem Beweis dass er ein Kontraktor ist, wollen sie diesen Typen endlich eliminieren.
„Mio-Chan, wo seit ihr?“
„Wir sind gerade …“
„Mio? MIO! MIO! Wo bist du?! Was ist bei dir los?! MIO! Antworte!  …  So n mist!“ Als Mayu zum Ort des letzten Funksignals kam, stand sie in einer finsteren Sackgasse. „Mio? Mio! Wo bist du?!“
„Nicht mehr hier!“ Eine dunkle Männerstimme klang von oben auf das Mädchen herab. Als sie aufblickte, raste ein schwarzer Dolch auf sie zu. Jedoch konnte sie auch schnell genug reagieren, und sich mit einem Sprung zur Seite retten.
„Hey! Wo bist du?! Zeig dich du Feigling!“ Wütend sprang sie auf das Dach eines Hochhauses, von welchem der Dolch kam. Auf diesem angekommen standen sich der Observierte Junge in seiner Kontraktor-Kleidung und Mayu gegenüber.
„Wo ist meine Schwester?! Sag schon!“ Der Junge trat einen Schritt zur Seite. „MIO!“ Das braunhaarige Mädchen lag bewusstlos am Boden. „Was hast du ihr angetan?!“
„Nichts Besonderes. Ich konnte ihr leider auch nicht wirklich viel antun.“ Der Junge Kniete sich zu Mio auf den Boden und sprach darauf hin weiter. „Denn aus irgendeinem Grund, wirkten meine Kräfte bei ihr nicht.“
„Moment mal, heißt das, dass du dieselben Kräfte wie sie besitzt.“
„Sieht wohl so aus. Und deine Fähigkeiten und dein Kontrakt-Payment währen jetzt zwar auch noch sehr interessant, doch das werde ich früher oder später sowieso noch heraus finden. Immerhin hab ich ja den Auftrag … euch beide zu töten.“ Nach diesen Worten stürzte er sich auf Mayu. Sie versuchte ihm immer wieder auszuweichen, und konnte sich auch ziemlich lange halten. Jedoch wurde sie in einem kurzen Moment unachtsam, und ihr Gegner fesselte ihre Arme und Beine mit einem Metalldraht, welcher an einem seiner Dolche befestigt war. Als er mit seiner Fähigkeit als Kontraktor Strom durch den Draht in Mayus Körper leiten wollte, stand Mio plötzlich zwischen den beiden und hielt den Draht mit einer Hand fest.
„M … Mio.“
„Keine sorge, Imoto. Ich schaffe das.“ Mio grinste ihrer großen Schwester zu und drehte sich dann wieder in die Richtung ihres Feindes. „Du hast mir mit einem deiner Dolche eins übergebraten als ich für einen kleinen Augenblick nicht aufgepasst hab. Aber anders hättest du’s auch nicht machen können, da wir die gleiche Fähigkeit besitzen.“
„Und genau das machst du dir auch gerade zu nutze. Du blockierst den Stromfluss in dem du den Strom aus dem Draht in deine Hand umleitest. Und durch deine Kräfte kann dir das auch nicht im Geringsten schaden.“
„Du kombinierst ganz schön schnell. Das gefällt mir.“