The one after I got off the plane

GeschichteRomanze / P6
12.05.2011
12.05.2011
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Titel: The one after I got off the plane
Autor: Riley
Spoiler: "The last one"
Rating: jungendfrei
Kategorie: Ross & Rachel
Disclaimer: Friends und deren Charaktere gehören THE WB, Marta Kauffman David Crane!

Short-Cut: Ross & Rachel ... you know!



The one after I got off the plane


Ross zog Rachel auf die Couch und hielt sie fest im Arm. Glücklich lächelnd kuschelte sie sich an ihn und atmete tief durch. Gott sie war so froh, dass sie noch aus diesem verdammten Flugzeug gekommen war.

Sie saßen eine ganze Weile still da und genossen es sich im Arm zu halten. "Was möchtest du mit dem angebrochenen Abend machen?", fragte Ross leise und strich dabei über ihren Kopf.

Rachel sah zu ihm auf und strich über seinen Brustkorb. "Einfach nur hier sitzen und die Zweisamkeit genießen, bevor uns morgen der Alltag wieder einholt", antwortete Rachel genauso leise.

Er blickte zu ihr und strich sanft über ihre Wange. "Okay", entgegnete Ross und küsste sie. Rachel erwiderte den Kuss und seufzte zufrieden an seinen Lippen.

Als sie sich wieder von ihm löste blickte sie in seine Augen und lächelte glücklich. "Ich liebe dich", flüsterte Rachel. "Ich liebe dich auch", lächelte Ross.

Minuten lang sahen sie sich einfach nur an und konnten das sehen, was sie schon so lange verborgen hatten. Die Funken, die zwischen ihnen flogen konnte ein Blinder sehen.

"Ich hole uns etwas zu trinken", lächelte Ross, küsste ihre Stirn und stand von der Couch auf. Rachel nickte und holte einstweilen ihr Handgepäck vom Gang.

Sie wollte vorhin so schnell wie möglich zu Ross, um ihm ihre Liebe zu gestehen, dass sie ihr Gepäck draußen stehen hatte lassen. Während Ross in der Küche war, zog sich Rachel auch etwas Bequemeres an.

Nach ein paar Minuten kam Ross mit zwei Gläsern Wein zurück und sah Rachel beim Fenster stehen. "Was hast du?", fragte Ross besorgt. Leise seufzte Rachel und nahm ein Glas an sich.

"Danke", lächelte sie und blickte wieder aus dem Fenster. Ross stellte sich neben sie und legte einen Arm um sie. Rachel schlang einen Arm um seine Hüfte und kuschelte sich an ihn.

"Zehn Jahre hat sich unser Leben meist in Monicas Appartement abgespielt, das ich dort in ein paar Tagen nicht mehr einfach so hin kann, ist deprimierend!"

"Ich werde es so sehr vermissen, die lila Wände, der coole 50er Jahre Fußboden im Badezimmer, den Bilderrahmen beim Türspion und diese vielen Erinnerungen!", sagte Rachel.

Ross strich sanft über ihren Rücken und drückte ihr einen Kuss auf den Kopf. "Rach, Sweetie, ich weiß, wir sind erst seit einer halben Stunde wieder ein Paar, aber ich denke wir sind bereit für den nächsten Schritt."

Sie sah zu ihm auf und wartete. "Wir kennen uns schon so lange und wir haben schon zusammen gelebt, dieses Mal wird uns nichts mehr auseinander bringen, versprochen!"

"Möchtest du einziehen?", fragte Ross und lächelte. Rachel hatte ihm zugehört und blickte in seine liebevollen Augen. "Wieder mit Emma hier einziehen?", fragte Rachel.

"Nicht ganz, ich meinte eigentlich ob du mit Emma und mir in das Appartement ziehen willst", antwortete Ross und zeigte auf Monicas und Chandlers Appartement.

"Aber du hast doch so lange nach diesem Appartement hier gesucht, du liebst es", meinte Rachel. Ross sah in ihre blauen Augen und lächelte bevor er sie sanft küsste.

"Es gibt Menschen, die liebe ich mehr als dieses Appartement. Du bist hier glücklich, dass weiß ich, aber dort drüben blühst du noch mehr auf", antwortete Ross.

Rachel strahlte ihn überglücklich an und drückte ihm einen Kuss auf die Lippen. Das war für ihn Antwort genug. "Ich werde gleich morgen mit Trigger reden", sagte Ross.

"Danke, Honey", seufzte Rachel zufrieden und kuschelte sich wieder an seine Brust. Sie konnte nicht in Worte fassen, wie glücklich sie war. Ross legte seinen Kopf auf ihren und lächelte.

*******

"Ich habe alles beschriftet", sagte Phoebe und setzte sich zum Küchentisch. "Ich ebenfalls", bestätigte Joey und sah sich in dem fast leeren Appartement um.

Monica, die mit den Zwillingen beschäftigt war drehte sich zu ihren Freunden und lächelte dankend. Phoebe und Joey nickten ihr ebenfalls lächelnd zu.

"Also Leute noch eine letzte Runde Strippoker?", fragte Chandler, der auf der Couch lag und mit den Karten in seiner Hand spielte. Monica sah zu ihrem Mann und verdrehte die Augen.

"Klar", stimmte Joey ihm begeistert zu. Phoebe grinste vor sich hin und seufzte schließlich. Sie sah sich im Appartement um und dachte an all die tollen Erlebnisse, die sie hier hatten.

"Ich kann gar nicht glauben, dass wir hier zehn Jahre Höhen und Tiefen erlebt haben, es ist als wäre ich gestern erst hier eingezogen. Das wird mir alles so sehr fehlen", sagte Phoebe traurig.

Monica, Chandler und Joey blickten zu ihr und nickten. "Uns auch, aber auch, wenn wir nicht mehr hier wohnen werden wir uns oft sehen", antwortete Chandler.

"Ja genau, wir erschaffen eine neue Ära!", nickte Joey tatkräftig und grinste. "Genau", meinte auch Monica. Langsam stand Phoebe auf und ging durch das Appartement.

"Hmm, eine neue Ära, ja ich denke, dass könnte funktionieren", sagte Phoebe und lehnte sich an die Wand neben dem Fenster. "Aber trotzdem wird es mir fehlen, Ross und Rachel beim rummachen zu zusehen!"

"WAS???", riefen ihre Freunde im Chor und liefen zum Fenster. Erst jetzt wurde Phoebe klar, was sie da sah und gesagt hatte. Total erstaunt standen die Vier beim Fenster und sahen in Ross Appartement.

*******

"Lass den AB rangehen", nuschelte Ross an Rachels Lippen, als das Telefon anfing zu nerven. "Ok", war ihre prompte Antwort und ließ sich nicht weiter davon stören.

Nach ein paar Mal klingeln ging dann endlich der Anrufbeantworter an. "Wir wollten zwar Strippoker spielen, aber was ihr macht ist viel interessanter", sagte Monica.

Ross und Rachel hielten inne und sahen zum Telefon. "Andere Seite", lachte Monica. Die Beiden blickten aus dem Fenster und sahen ihre vier Freunde am Balkon stehen.

Fest umarmt und überglücklich lächelten sie Monica, Chandler, Phoebe und Joey an. Ihre Freunde lächelten ebenfalls und waren wahnsinnig froh, dass Rachel geblieben war.

"Schön, dass du geblieben bist, Rach. Wir sehen uns morgen zum Frühstück", sagte Monica und hängte auf. Die Vier winkten lächelnd und gingen wieder hinein.

Die Verliebten winkten zurück und zogen danach den Vorhang zu. Rachel nahm Ross Hand und zog ihn in Richtung Schlafzimmer. "Dort kann uns niemand sehen", flüsterte Rachel verführerisch.

Ross lachte leise und zog Rachel an sich. Sanft küsste er sie und genoss das alles sehr. Jedoch wurde ihre Zweisamkeit ein weiteres Mal gestört, denn es klopfte sehr laut und sehr energisch an der Tür.

"Lass den Störenfried klopfen, das hat sicher bis morgen Zeit", sagte Ross und wollte Rachel schon ins Schlafzimmer ziehen. Jedoch hielt sie inne und lauschte.

"Ross", sagte Rachel, als sie ein Weinen hörte und löste sich von ihm. Schnell lief sie zur Tür und öffnete. Vor ihr stand ihre Mom, die Emma auf den Arm hatte, die wiederum herzzerreißend weinte.

"Rachel?", fragte Sandra Green verwundert. "Erklärungen später, was ist mit Emma?", fragte Rachel besorgt und nahm ihre kleine Tochter an sich. Ihre Mom seufzte und strich Emma über den Rücken.

"Sie weint seit Stunden, ich kann sie nicht beruhigen, ich habe alles versucht. Ich dachte mir, dass sie sich vielleicht bei Ross beruhigt", antwortete Sandra Green.

Besorgt nickte Rachel und drückte Emma an sich. Ross, der hinter ihr stand strich Emma über den Kopf. "Ich rufe dir ein Taxi, das dich nach Hause bringt, die Rechnung geht auf mich", sagte Ross.

"Schon gut, Ross. Rachel wir hören uns morgen", verabschiedete sich Sandra, nachdem sie ihnen Emmas Sachen gegeben hatte. Die Beiden nickten und schlossen die Tür.

Emma hatte sich einstweilen soweit beruhigt, so dass sie nur noch schluchzte. "Sweetheart, was hast du denn?", fragte Rachel nach wie vor besorgt und setzte sich mit ihr auf die Couch.

Ross nahm neben ihr Platz und sah seine Tochter an. Sanft strich er über ihre Wange und fühlte, dass sie ganz warm war. "Ich glaube sie hat Fieber", sagte Ross.

"Kannst du den Fiebermesser holen?", fragte Rachel und versuchte weiterhin ihre Tochter zu beruhigen. Er nickte und lief schon ins Badezimmer. "Shh, Emma ich bin ja da", flüsterte Rachel.

Sanft drückte sie Emma an sich, die langsam aufhörte zu schluchzen und den Kopf hob. Sie sah Rachel aus ihren blauen Augen an und seufzte leise. Ross kam zurück und kontrollierte Emmas Temperatur.

"Nur etwas erhöht, das liegt wohl daran, dass sie so lange geweint hatte", meinte Ross. Rachel nickte erleichtert und lehnte ihren Kopf an den von Emma.

Ross strich über Emmas Rücken und sah sie an. "Ich glaube sie wusste, was kommen würde", flüsterte Ross. Rachel blickte zu ihm und schließlich wieder zu Emma.

"Es tut mir so leid, Sweetheart, so sehr leid", flüsterte Rachel und wiegte sie sanft hin und her. Emma beruhigte sich immer mehr und kuschelte sich an ihre geliebte Mom.

Ross holte einen nassen Waschlappen und wusch Emma das verweinte Gesicht. Ihr roter Kopf wurde langsam wieder hell und sie hörte ganz auf zu schluchzen.

Er rückte ein Stück näher und nahm die Beiden in den Arm. Sanft drückte er Emma einen Kuss auf den Kopf und sah zu Rachel. Erleichtert, dass Emma nichts Ernsthaftes fehlte gab Rachel Ross einen Kuss.

Einige Minuten saßen sie fest umarmt da und beruhigten Emma. Der Kleinen fielen schließlich die Augen zu und sie nahm ihren Schnuller, den sie immer bei sich hatte in den Mund.

"Wir gehen nirgendwo hin, Emma, wir bleiben bei Daddy", sagte Rachel liebevoll und strich immer wieder über ihren Rücken. Sie hörte ihre Tochter leise seufzen und lächelte.

"Wir sollten ins Bett gehen", schlug Ross vor. Rachel sah zu ihm und strich über seinen Arm. "Ross, ich liebe dich über alles, aber heute Nacht wird das nichts mehr", flüsterte Rachel.

Ross sah sie an und nickte, das hatte er gar nicht gemeint. Natürlich hätte er sich gewunschen, dass der Abend etwas anders verlief, aber so war es auch okay.

Für sie beide gab es nichts Wichtigeres als, dass es Emma gut ging. "Ich meinte, wir sollten uns alle drei ins große Bett kuscheln und die Zeit genießen", antwortete Ross.

Rachel lächelte und strich über seine Wange. "Ich werde ihr eine Flasche machen", sagte Ross und küsste Rachels Stirn. "Danke, Honey", entgegnete Rachel.

*******

Als Ross am nächsten Morgen die Augen aufschlug, erblickte er sogleich neben sich Rachel und Emma, die Beide noch friedlich schliefen. Er lächelte und strich ihnen über die Finger.

Emma hatte sich fest an ihre Mom gekuschelt und hielt einen von ihren Fingern fest umklammert. Rachel wiederum hatte eine Hand auf Emmas Brustkorb liegen und ihre Wange ruhte auf Emmas Kopf.

Vorsichtig, um seine Liebsten nicht zu wecken stand er auf und nahm sein Handy. Er rief die Kamerafunktion auf und fotographierte sie. Nie wollte er diesen wundervollen Moment missen.

Ross lächelte glücklich und verließ das Schlafzimmer. Er ging in die Küche und machte erst Mal Kaffee. Danach griff er zum Telefon und tippte die Nummer von diesen Mark ein, die Nummer hatte er am Kühlschrank hängen.

Es war zwar noch früh, aber dennoch wusste Ross, dass der Typ schon im Büro war. Mark ging auch gleich an sein Telefon. "Hier spricht Ross Geller", sagte er.

"Ross, was kann ich für Sie tun?", fragte Mark freundlich und war überrascht, dass er ihn so früh am Morgen hörte. "Es geht um Rachel, sie ist gestern nicht in die Maschine gestiegen", entgegnete Ross.

"Nicht, was ist passiert?", fragte Mark verwundert. Ross lehnte sich gegen die Küchentheke und erzählte Mark in der Kurzfassung, was gestern passiert war.

Mark verstand warum Rachel aus der Maschine ausgestiegen war und würde versuchen für sie etwas anderes zu finden. Ross bedankte sich und hängte wieder auf.

Der Kaffee war inzwischen fertig und er goss ihn in zwei Tassen. Für Emma machte er eine Flasche Tee und ging ein paar Minuten später zurück ins Schlafzimmer.

Rachel und Emma schliefen noch und wieder schlug Ross Herz stark gegen seine Brust, wenn er sie so sah. Vorsichtig legte er sich zu ihnen und lächelte.

Sanft strich er Rachel ein paar Strähnen aus der Stirn und küsste diese. "Ich liebe dich so sehr", flüsterte Ross und strich liebevoll über ihre Wange.

Langsam wachte Rachel auf und spürte eine Hand, die über ihre Wange strich. Sie schlug die Augen auf und blickte sogleich in Ross braune Augen, die sie liebevoll ansahen.

"Guten Morgen", flüsterte Ross und lächelte. "Morgen", entgegnete Rachel und hatte ebenfalls ein Lächeln auf den Lippen. Ross beugte sich zu ihr und gab ihr einen Kuss.

Rachel blickte zu Emma, die nach wie vor friedlich schlief und ihren Finger fest hielt. "Es tut mir so leid, dass ich ihr das antun wollte, ich hoffe sie verzeiht mir", flüsterte Rachel.

Ross rückte näher und strich über ihren Arm. "Rach, alles wird gut, Emma hat dir sicher schon verziehen", sagte Ross leise und küsste ein weiteres Mal an diesen Morgen ihre Stirn.

"Ich habe dich unendlich lieb, Sweetheart", flüsterte Rachel und küsste Emmas Kopf. Die Kleine seufzte im Schlaf, wachte aber nicht auf. Rachel lächelte und drückte ihr noch einen Kuss auf den Kopf.

*******

"Guten Morgen", lächelte Rachel, als sie später an diesem Morgen das Appartement von Monica und Chandler betrat. Die Beiden waren schon wach und machten gerade Flaschen für die Babies.

"Rach!", lächelte Monica und umarmte sie freudig. "Morgen", begrüßte Chandler seine Freundin und umarmte sie ebenfalls. Die löste sich wieder von ihnen und blickte in die Wiege.

"Wie war die erste Nacht?", fragte Rachel grinsend. "Wir haben brave Kinder, sie waren ziemlich ruhig", meinte Monica. "Wie war deine Nacht?", fragte sie gleich darauf und sah sie mit diesem gewissen Blick an.

Rachel grinste und schüttelte den Kopf. "Nicht so wie du denkst, meine Mom hat Emma gebracht", antwortete Rachel. "Was ist mit ihr?", fragte Monica besorgt.

"Wir denken, sie wusste, was auf uns zukommt und war deswegen ziemlich aufgewühlt. Sie hat Stundenlang geweint und erst als meine Mom sie brachte hat sie sich beruhigt", erzählte Rachel.

Ihre Freunde nickten und sahen sie besorgt an. "Wo ist sie jetzt und wo ist Ross?", fragte Chandler. "Die Beiden kommen gleich", entgegnete Rachel lächelnd und setzte sich zum Tisch.

Kaum ausgesprochen betrat Ross zusammen mit Emma sowie Phoebe und Mike das Appartement. "Guten Morgen", sagten die drei im Chor und lächelten die anderen an.

"Guten Morgen", antworteten auch Chandler, Monica und Rachel. Als Emma ihre Mom sah, streckte sie sofort ihre kleinen Arme nach ihr aus. Liebevoll nahm Rachel sie an sich und gab ihr einen Kuss auf den Kopf.

"Hi, Sweetheart", lächelte Rachel und drückte sie an sich. Emma lachte fröhlich und kuschelte sich an sie. Ross lächelte und stellte sich hinter die Beiden, während er die Hände auf Rachels Schultern legte.

Sie sah zu ihm auf und er nickte nur lächelnd. Das wiederum brachte Rachel zum Lächeln. "Gott, es ist so schön euch zusammen zu sehen", sagte Phoebe, die an der Couch lehnte.

Chandler, Mike und Monica nickten, es war so perfekt, dass Rachel und Ross wieder zusammen waren. "Guten Morgen", begrüßte Joey alle, als er nur Augenblicke später herein kam.

Die Freunde begrüßten ihn und er setzte sich zum Tisch. Er grinste Ross und Rachel an und nickte zufrieden. "So, ein letztes Frühstück für alle", sagte Monica und machte sich schon ans zusammenstellen.

Jedoch wurde sie von Ross dabei unterbrochen. "Wir müssen euch noch etwas sagen", fing Ross an, wurde aber von Phoebe unterbrochen. "Ihr seid verlobt!", rief sie begeistert.

"Nein", antwortete Rachel und schüttelte den Kopf. Ross strich über ihre Schultern und drückte sie leicht. Auch, wenn sie nun wieder zusammen waren, war es noch ein wenig zu früh.

"Wir haben andere gute Nachrichten für euch", startete Ross einen zweiten Versuch. Auch dieses Mal wurde er unterbrochen, aber es waren die Zwillinge die sich meldeten.

"Entschuldigt", sagte Chandler und ging zur Wiege. Vorsichtig hob er seinen Sohn heraus und sah zu Monica, die ihm dann die Flasche gab. Mike half ihm dabei und nahm Erica aus der Wiege.

"So, ich denke jetzt könnt ihr loslegen", meinte Monica und stellte sich neben Phoebe. "Also gut", begann Ross ein drittes Mal und sah zu seinen Freunden.

"Rachel, Emma und ich werden hier einziehen, ich habe mit Trigger schon alles besprochen", lächelte Ross. Ihre Freunde sahen sie an und lachten schließlich.

"Das ist großartig!", strahlte Joey. "Das finden wir auch", entgegnete Rachel und klopfte ihm aufs Knie. "Wann genau?", fragte Monica und freute sich für die Beiden.

"Na ja, in ein paar Tagen. Zuerst helfen wir euch mit dem Haus und dann können wir bei mir los legen", meinte Ross. Die Freunde nickten alle, so würden sie es machen.

*******

*Ein paar Stunden später*
Emma kam in die Küche gekrabbelt und quietsche vergnügt. Rachel, die beim Spülbecken stand und Emmas Flasche kühlte sah zu ihr und lächelte. "Gleich gibt's Mittagessen", meinte Rachel.

Ihre Tochter blieb bei ihren Füßen sitzen und sah zu ihr auf. Die Kleine hatte einen Stoffdinosaurier in der Hand und lachte. "Das wird Daddy aber freuen, wenn er sieht mit was du da spielst", sagte Rachel.

In der Tat würde Ross das freuen, denn sonst verschmähte Emma den roten, T-Rex mit den lustigen Wackelaugen. Ross kam in die Küche und nahm Emma auf den Arm.

"Hey, du spielst ja damit", sagte er glücklich und drückte ihr einen Kuss auf den Kopf. Rachel lächelte und drehte das Wasser ab. "Ja, sie scheint ihn jetzt zu mögen", grinste sie.

Noch immer freudig nickte Ross und blickte in Emmas blaue Augen, die groß wurden, als sie ihre Flasche sah. Rachel nahm die Kleine auf den Arm und drückte ihr einen Kuss auf den Kopf.

"Hier bitte, Sweetheart, lass sie dir schmecken", sagte Rachel liebevoll und ging mit ihr ins Wohnzimmer. Ross, der den Stoff-T-Rex hielt folgte ihnen dort hin.

Zufrieden setzten sich die drei auf die Couch. Während Emma ihre Flasche trank schaltete Ross den Fernseher ein, wo gerade die Sesamstraße lief, die Emma so liebte.

Emma, die an Rachel gekuschelte ihre Flasche trank gluckste fröhlich und zeigte auf den Bildschirm. "Ja, das sind Ernie und Bert", bestätigte Rachel.

*******

Nach etwa zwanzig Minuten nahm Emma die Flasche aus dem Mund und hielt sie Ross hin. "Hast du schon genug?", fragte er liebevoll und sah, dass sie fast alles ausgetrunken hatte.

Rachel wischte Emma mit der Stoffwindel den Mund ab und strich über ihren Rücken. "Du bist ein braves Mädchen", sagte Rachel und gab ihr einen weiteren Kuss auf den Kopf.

Emma sah sie aus großen, blauen Augen an und lächelte. "Mommy", sagte Emma schließlich. Rachel und Ross sahen ihre Tochter an und konnten es kaum glauben.

"Du... du hast, du hast... eben, eben Mom... Mommy gesagt", stotterte Rachel ergriffen. "Mommy", wiederholte Emma lächelnd und kuschelte sich zurück an ihre Brust.

Rachel schossen Tränen in die Augen und sie drückte Emma an sich. "Du hast mich Mommy genannt", sagte Rachel überglücklich. Ross lächelte und küsste Rachel auf die Stirn.

"Ich liebe dich über alles, Sweetheart", flüsterte Rachel und küsste wieder Emmas Kopf. Rachel war so glücklich, dass sie es wieder einmal kaum in Worte fassen konnte.

"Du bist ein ganz wunderbares Mädchen, Emma", lächelte Ross und strich über ihre Wange. Die Kleine sah ihn an und lachte. "Ich habe dich lieb, meine kleine Emma", sagte Ross.

*******

*Etwa zwei Wochen später*
"Warte noch einen Moment", sagte Ross, der die Tür einen Spalt geöffnet hatte. "Was?", fragte Rachel verwundert. Sie war mit Emma unterwegs gewesen und sie waren beide müde und wollten ausspannen.

"Rach, gib mir noch zwei Minuten, ich verspreche dir, du wirst es nicht bereuen", sagte Ross. "Okay, na gut", antwortete Rachel und sah Emma an. "Ich frage mich, was dein Daddy vorhat!"

Ihre Tochter die im Kinderwagen saß quietsche vergnügt. Rachel setzte sich auf die Stiege im Flur und schob den Kinderwagen vor sich, damit sie mit Emma spielen konnte.

Die hielt ihren roten Stoff-T-Rex fest umklammert und lächelte sie an. Rachel lächelte ebenfalls und strich der Kleinen über die Wange. "Ich habe dich unendlich lieb", sagte Rachel leise.

Emma streckte ihre kleinen Finger nach ihr aus und strahlte. Rachel nahm die Hand ihrer Tochter und gab ihr einen Kuss darauf. "Mommy", lachte Emma fröhlich.

"Die bin ich, Sweetheart, die bin ich", entgegnete Rachel glücklich und küsste noch einmal Emmas kleine Hand. Die Beiden waren so miteinander beschäftigt, dass sie Ross gar nicht bemerkten, der die Tür öffnete.

Minuten lang sah er ihnen zu, wie sie mit dem T-Rex und einem anderen Stofftier spielten. Ross liebte Rachel und Emma mehr als alles andere im Universum und er war so unendlich glücklich sie zu haben.

Während er so in Gedanken versunken war, bemerkte Rachel, dass er ihnen zusah und lächelte. "Ross", sagte Rachel und nahm Emma aus dem Kinderwagen. Ihr Freund sah sie an und lächelte.

Er nahm ihre Hand und zog sie zu sich. "Hey, Sweetie", begrüßte Ross sie und gab ihr einen Kuss. Rachel erwiderte diesen und lächelte ihn an. "Hi", antwortete sie.

Emma klatschte vergnügt in die Hände und wurde von ihrem Dad ebenfalls begrüßt, in dem er ihr einen Kuss auf die Stirn drückte. "Dürfen wir jetzt ins Appartement?", fragte Rachel.

Ross nickte und stellte sich hinter Rachel, wo er ihr die Augen verband. "Was?", fragte Rachel verwundert. "Lass dich überraschen", meinte ihr Freund und legte seine Hände auf ihre Schultern.

Rachel seufzte leise, sie hatte wohl keine andere Wahl. Schließlich gingen sie langsam ins Appartement und blieben vor der Couch stehen. "Okay, bereit?", fragte Ross.

"Ja", antwortete Rachel etwas unsicher, sie hatte ja keine Ahnung, was nun kommen würde. Ross nahm ihr die Augenbinde ab und Rachel sah sich in dem Appartement um.

Es war komplett fertig eingerichtet und es war toll, einfach nur toll. "Ross", sagte Rachel ergriffen und sah sich um. In den letzten Wochen hatte hier das Umzugschaos geherrscht, aber nun war alles eingeräumt.

Ross und ihre Sachen waren überall in dem Appartement verteilt und passten super zusammen. Rachel sah sich mit Emma alles genau an und kam aus dem Staunen nicht heraus.

Als sie die Wand hinter dem Fernseher betrachtete blieb ihr der Atem stehen. Da hing ein riesiges Bild, aber es war nicht irgendein Bild, es waren viele auf eine große Leinwand gedruckt.

Ross hatte in einer Nacht- und Nebelaktion mit Chandler, Joey und Mike Fotos ausgesucht und sie auf diese Leinwand drucken lassen. Es zeigte ihrer aller Leben in den letzten zehn Jahren.

"Ross, das ist einfach wundervoll", lächelte Rachel und blickte zu ihm. Er hatte einen Arm um sie gelegt und lächelte ebenfalls. "Freut mich, dass es dir gefällt", sagte er und drückte ihr einen Kuss auf den Kopf.

"Gefallen ist kein Ausdruck, Honey, das ist fantastisch. Ich liebe dich", entgegnete Rachel und küsste ihn. "Du hast noch nicht Emmas Zimmer gesehen", dachte Ross bei sich.

Emma, die das alles noch nicht ganz verstand hatte sich einstweilen an die Schulter ihrer Mom gelehnt und schloss müde die Augen. Rachel sah zu ihr und lächelte.

"Na komm, bringen wir dich ins Bett", flüsterte Rachel und drückte ihr einen Kuss auf den Kopf. Für die Kleine war es Zeit ihren Mittagsschlaf zu machen.

Gemeinsam gingen sie in Monicas altes Schlafzimmer, welches jetzt Emma gehört. Rachel öffnete die Tür und sogleich fiel ihr auch dort die Veränderung auf.

Ross hatte wirklich tolle Arbeit geleistet. Alles stand an seinem richtigen Platz und überall hingen Fotos. Rachel sah sich um und lächelte glücklich, er hatte sich wirklich sehr viel Mühe gegeben.

Emma würde sich sehr wohl hier fühlen. "Das ist wirklich wundervoll", flüsterte Rachel, die Emma nicht wecken wollte. Ross schlang seine Arme um Rachel und legte sein Kinn auf ihre linke Schulter.

"Sieh nur", sagte er leise und zeigte auf die Wand über ihrem Bett. "Ross!", wisperte Rachel ergriffen. Schon bei dem großen Foto im Wohnzimmer war sie begeistert gewesen, aber das hier war noch viel besser.

Ross hatte das Foto, welches er vor zwei Wochen von Rachel und Emma im Schlaf gemacht hatte, ebenfalls auf eine große Leinwand drucken lassen. Obwohl das Original in Farbe war, war dieses hier in schwarz-weiß.

"Da sag noch einmal, ihr Frauen seht im Schlaf nicht gut aus. Ich liebe dieses Foto und habe es jetzt überall als Hintergrundbild und Bildschirmschoner", lächelte Ross.

Rachel sah zu ihm und gab ihm einen Kuss. "Ich liebe dich so sehr", flüsterte Rachel und blickte wieder zu dem Foto. Ross blickte in ihre Augen und gab ihr einen Kuss.

Nachdem Rachel Emma frisch gewickelt hatte, legte sie sie ins Gitterbett und deckte sie liebevoll zu. "Schlaf gut, Sweetheart", flüsterte Rachel lächelnd.

Emma nuckelte an ihrem Schnuller und seufzte zufrieden im Schlaf. Noch ein paar Minuten sahen ihr Ross und Rachel beim Schlafen zu, bevor sie das Zimmer verließen.

Etwas erschöpft setzten sie sich auf die Couch und betrachteten das Bild über dem Fernseher. "Du hast das alles toll gemacht, Ross, ich danke dir!", lächelte Rachel.

"Immer, Rachel, immer", antwortete Ross und küsste sie sanft. Glücklich lächelte Rachel und erwiderte den Kuss. Als sie sich von ihm löste kuschelte sie sich an seine Brust und seufzte zufrieden.


-The End-
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