El Diablo

von CC-Fan
GeschichteRomanze / P16
04.05.2011
04.05.2011
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04.05.2011 2.094
 
Eine California Clan Fanfiction

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Robert war sprachlos. Kelly hatte sich doch tatsächlich als seine Frau Candy eingeschlichen. Und das wo er doch gerade so eine willige Sexpartnerin gefunden hatte, die ihn von Eden ablenken sollte. Robert blickte wütend auf Kelly. Die hatte sich gerade in dem Zimmer umgesehen und allein ihr Blick drückte aus, wie sie über den Raum dachte. Wofür hielt sich diese verwöhnte Schönheit eigentlich. Schönheit, wie kam er auf diesen Gedanken ?
Unauffällig betrachtete er Kelly erneut. Sie hatte schon etwas, eine tolle Figur, kurvenreicher als Eden schien sie auf jeden Fall zu sein. Und nun zog sie sich auch noch aus und fragte nach einem Schlafplatz. Sollte er ganz Gentlemen sein und ihr das Bett allein lassen?
„Candy", Roberts Stimme triefte vor Spott. „Du reist mir hinterher, schleichst um mich herum und nun willst du getrennte Betten? Wie wollen wir uns da versöhnen?"
„Ich will nur Deine Unterschrift unter dem Papier. Dann kannst du zu dieser Frau gehen und mit ihr machen was du willst und wie lange du willst."
„Oh, bist du etwas eifersüchtig?" Robert schaute sie an. Es war ein Schuss ins Blaue, aber er wollte ihre Reaktion sehen. Sie war sehr leidenschaftlich in allem was sie tat, und er war gespannt was sie nun tun würde.

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Roberts morgendliche Dusche verlief ohne Zwischenfälle. Während das kühle Wasser über seinen Körper lief, versuchte er seine nächsten Schritte zu planen. Er musste unbedingt herausbekommen was hinter allem steckte und wie er sein Imperium zurückgewinnen würde.
Darauf war all sein Tun ausgerichtet. Nur wenn er seine Macht zurückgewonnen hatte, konnte er den Capwells wieder auf Augenhöhe begegnen und sich Eden nähern.
Robert zog sich an und ging zurück zum Arbeitscamp und der Kantine um etwas Frühstück zu holen. Der Arbeitstag begann in 30 Minuten und er wollte es sich nicht leisten seinem „Boss" in die Hände zu spielen. Auf dem Weg zurück kam er wieder an der Dusche vorbei und bekam so noch mit, wie Kelly belästigt wurde. Ohne länger darüber nachzudenken, griff er sich den Mann und stieß ihn gegen eine Wand. „Wie kommst du dazu so mit meiner Frau zu reden? Wenn du das noch einmal tust oder dich ihr näherst, bekommst du es mit mir zu tun. Verstanden?" Damit lies er seinen Gegner los und ging ohne ein weiteres Wort zu Kelly. „Geht es dir gut? Hat er dich angefasst?" Robert berührte Kelly am Arm und zog seine Hand wie elektrisiert zurück. „Nein. Alles ist in Ordnung. Du bist gerade noch rechtzeitig gekommen." Und Kelly war wirklich froh über Roberts Erscheinen. Natürlich war sie mit Aristide fertig geworden, aber es war gut, dass Robert ihm die Grenzen gezeigt hatte. Und es war gut, dass er etwas von dem Robert Barr zeigte, den sie in Santa Barbara kennen gelernt hatte. Ob er auch diese Gefühle hatte, als er sie berührte? So etwas passierte nicht alle Tage und sie liebte es verliebt zu sein. Inzwischen hatte sich Aristide von seinem Schock erholt und stand drohend vor Robert. „Deine Frau ? Und was ist mit Helena? Noch vor 2 Tagen habt Ihr es im Büro miteinander getrieben. Denkst du ich bin blind und schwerhörig? Ich kenne Helena gut genug um zu wissen was sie mit Männern anstellt. Aber vielleicht wolltest du einfach ausprobieren wer besser ist – eine blonder oder dunkelhaarige." Weiter kam er nicht, denn Robert hatte ihm einen Schlag in den Magen versetzt und Aristide ging zu Boden. „Ich hab dich gewarnt. Im Gefängnis hatte ich mit echten Kerlen zu tun und nicht mit solchen Schwächlingen." Damit wandte sich Robert wieder Kelly zu und nahm sie am Arm. "Ich habe Frühstück geholt. Hast du Hunger? Ich muss außerdem zur Arbeit. Kommst du?" Kelly folgte Robert mehr als freiwillig. Im Zimmer angekommen, bedankte sich Kelly nochmals. Allerdings konnte sie auch nicht mit ihren Befürchtungen hinterm Berg halten. "Es gut deine Intentionen waren, aber ich denke Aristide wird nun jeden Grund nutzen um dich hereinzulegen."
Robert sah es ähnlich. „Ich fürchte du hast Recht. Aber du bist ebenso in Gefahr wie ich. Wahrscheinlich solltest du so schnell wie möglich verschwinden." „Nicht ohne deine Unterschrift oder wenn du herausgefunden hast was hier läuft. Dabei könnte ich dir helfen."
Robert lachte auf. Helfen ? Sie machte alles viel schlimmer mit ihrer Art. Jetzt konnte er sich nicht mehr um Helena „kümmern", sondern musste den besorgten Ehemann spielen. Und Aristide war auch nicht zu vergessen. Vielleicht sollte er Kelly wirklich in seine Pläne einbeziehen, dann ging es schneller und beide konnten wieder nach SB zurück.
„Vielleicht hast du Recht." Kelly glaubte nicht was sie da hörte. Aber ohne ihr Erstaunen zu zeigen, fragte sie „Was hast du vor?"
Robert ging zur Kommode und holte eine Karte heraus. Darauf waren verschiedene Orte eingekreist. „Ich habe diese Karte bei Helena gefunden. Zwei Orte habe ich schon durchsucht, aber nichts gefunden. Ein paar fehlen noch. Die wollte ich mir heute Abend ansehen. Wir könnten uns trennen und damit schneller zum Ziel kommen. Was meinst du?" Kelly hätte zwar lieber mit Robert gesucht, aber seine Argumente überzeugten sie. „Einverstanden. Ich denke, dass ich diesen Ort hier nehme. Damit zeigte sie auf einen der Kreise. Wir treffen uns dann heute Abend hier und tauschen unsere Ermittlungen aus."
Robert war das mehr als Recht. So würde er schneller ans Ziel kommen. „Ok, wir sehen uns dann heute Abend gegen 18 Uhr hier. Und Kelly, sei vorsichtig." Er warf einen warnenden Blick auf sie, nahm seinen Schutzhelm und verlies den Raum.
Kelly setzte sich an den Tisch und aß das mitgebrachte Frühstück. Die Karte vor ihr zeigte ein großes Gebiet und es war sicher nicht ganz einfach zum Punkt H zu kommen. Aber sie hatte draußen ein altes Moped gesehen und damit würde es sicher gehen. Zuvor sollte sich sich wohl noch umziehen. So würde sie wohl auffallen. Glücklicherweise hatte sie ein paar einfache Sachen mitgebracht und zum Schluss setzt sie noch ein Basecap aus. Auch ihren Spiegel wusste Kelly, dass sie gut aussah. Dagegen konnte man nichts tun, aber vielleicht war sie nun nicht mehr so auffällig.

Das Moped knatterte so vor sich hin. Kelly spürte den Wind und fühlte sich frei. Leider achtete sich deshalb nicht auf das Auto, dass ihr leise und langsam folgte.
Aristide hatte Kelly den ganzen Morgen nicht aus den Augen gelassen und fragte sich was sie vorhatte. Nach einer halben Stunde Fahrt erkannte er, dass sie zu einer der geheimen Höhlen fuhr. Zwar war die Höhle inzwischen leer und stillgelegt, aber was zum Teufel hatte sie dort zu suchen?

Mit einer Taschenlampe in der Hand betrat Kelly die Höhle. Der Eingang war leicht zu finden gewesen, aber ansonsten war alles wie ausgestorben. Langsam gewöhnten sich ihre Augen an das Dunkel und sie folgte den Wegweisern, die sie zu einem Büro bringen sollte. Die Tür war verschlossen, aber mit Hilfe einer Schaufel konnte Kelly sie aufbrechen. Aber wie es schien waren ihre Bemühungen umsonst gewesen. Hier war nichts. Der Tisch war leer, sonst befanden sich nur noch 2 Stühle, ein Bett und eine leere Truhe in dem Raum. Kelly drehte sich gerade um und wollte den Raum verlassen, da stellte sich ihr Aristide in den Weg. Mit einem höhnischen Lächeln blickte er auf sie herab. „Ach, die süße Candy. Was machst du denn hier? Suchst du etwas Bestimmtes oder willst du dich hier mit jemanden treffen? Vielleicht mit deinem Liebhaber ? Das Bett jedenfalls sieht recht einladend aus. Findest du nicht?"
Kelly erstarrte. Was sollte sie nur tun. Ganz allein mit diesem Fiesling. Von Robert konnte sie keine Hilfe erwarten. Es war noch viel zu früh. Er würde sie noch nicht vermissen und wenn, vielleicht war es dann zu spät. Diesem Aristide war alles zu zutrauen. Allein die Art wie er sie anblickte. Kelly suchte nach einem Ausweg. „Keine Chance, meine Süße. Hier sind nur du und ich. Und ich finde nachdem sich dein Mann meine Freundin genommen hat, steht mir das gleiche zu. Oder ?" Der Mann drängte Kelly ins Büro und schloss die Tür hinter sich. „Setz dich. Nein, nicht auf den Stuhl. Aufs Bett."
Kelly schickte ein Stoßgebet gen Himmel. Vielleicht kam Robert ja auf die Idee sie hier abzuholen. Vielleicht musste sie nur etwas Zeit gewinnen.
„Keine Panik. Warum bist du so unfreundlich zu mir? Ich habe dir doch nichts getan. Ein Mann wie du braucht doch keiner Frau Gewalt an zu tun. Du kannst sicher so viele Frauen bekommen wie du willst?" Kelly versuchte es auf die schmeichelnde Art. Dumm genug war er sicher. „Und ich bin sicher du stehst mehr auf temperamentvolle Frauen. Nicht auf solche Angsthasen wie mich."
„Ach, ich bin da gar nicht festgelegt. Und vielleicht bist du im Bett eine Wildkatze und ich muss dich zähmen." Aristide lachte, ja das machte Spaß. „Wenn ich es mir recht überlege, dann mag ich blonde Frauen." Er kam immer näher und Kelly rutschte auf dem Bett immer weiter gegen die Wand. Sie sah keinen Ausweg mehr. Aristide meinte es offensichtlich ernst. „Ich werde nicht mir dir schlafen. Willst du es wirklich mit Gewalt versuchen? Daran hast du bestimmt keinen Spaß."
Spaß, Aristide hatte selten so etwas Dummes gehört. Was hatte Spaß damit zu tun. Er wollte sich rächen und er wollte diese Frau erniedrigen. Sie sollte ihn nicht mehr auslachen.
„Halt deinen Mund. Du kannst deine Situation nicht mehr ändern. Du kannst versuchen es zu genießen. Wenn nicht, mir ist es egal. Und nun zieh dieses hässliche T-Shirt aus." Bevor Kelly wusste wie ihr geschah, hatte es sie auf Bett gedrückt und den Pulli zerrissen. Sie versuchte sich zu wehren und trat und schrie. Aber gegen Aristide hatte sie keine Chance. Er bekam ihre Hände zu greifen und hielt sie fest. „Du bist ja echt wild. Das macht Spaß. Oder ?"
„Spaß ? Ich zeige dir was es heißt einer Frau Gewalt an zu tun." Kelly hörte wie durch einen Nebel eine Stimme. „Robert", dachte sie noch. Dann hörte sie nur noch Kampfgeräusche. Sie versuchte sich zu erheben und zu helfen, aber die Sinne schwanden ihr.

Kelly wollte schon in die Luft gehen als sie zu Robert sah. Oh, er wollte spielen. Das konnte sie auch.
„Eifersüchtig aus diese „Frau" ? Mit der kann ich es immer aufnehmen." Damit drehte sie sich um und legte sich ins Bett. Sie lächelte vor sich hin als sie die Decke über sich zog.
Robert legte sich auf die Erde und versuchte seine Gedanken zu beruhigen. Diese Capwell-Frauen machten ihn wirklich verrückt. Damit fiel er in einen unruhigen Schlaf.
Auch Kelly schlief alles andere als gut. Sie musste zugeben, dass sie Robert attraktiv fand. Und sie hatte schon so lange keinen Freund gehabt und sie vermisste das Gefühl. Nach TJ, den sie lieber vergessen wollte, hatte sie einen kleinen Flirt mit Rick gehabt. Aber das war schon alles. Selbst in Paris, der Stadt der Liebe, ist sie nicht weitergegangen. Und nun war sie unter diesen leidenschaftlichen Menschen und fühlte sie einsam und allein. In ihren Träumen sah sie sich in einem roten Kleid, eng tanzend mit einem Mann dessen Gesicht verborgen war.
Er strich ihr über den Rücken, lies seine Hand auf ihrem Po liegen und presste sie noch mehr an sich heran. Stöhnend drehte sie sich im Bett um und wachte auf. War es wirklich so heiß hier oder lag es an dem Traum. Vorsichtig hob sie ihren Kopf und sah zu Robert. Der schien einen ruhigen Schlaf zu haben. Kelly überlegte nicht lange und legte die Bettdecke zur Seite. Bei der Wärme war es ihr einfach unmöglich wieder einzuschlafen und mehr ausziehen konnte sie nun wirklich nicht.
Als die ersten Sonnenstrahlen in das Zimmer fielen, wachte Robert auf. Im ersten Moment wusste es nicht warum er auf dem Boden schlief. Dann fiel er ihm wieder ein. „Candy"
Er hatte von ihr geträumt und nicht von Eden. Das lag sicher an diesem Ort. Vorsichtig hob er seinen Kopf und schaute auf das Bett. Hätte er es bloß nicht getan. Da lag diese blonde Schönheit mit fast nichts am Leib vor ihm. So nah und doch unerreichbar, oder ?
Schlag dir das bloß aus dem Kopf, sagte Robert zu sich selbst. Erinnere dich warum du hier bist. Richtig. Und nun steh auf und dusche lang und kalt. Robert schüttelte den Kopf. Jetzt sprach er schon mit sich selbst. Damit erhob sich Robert leise und ging zum Duschen.