The Tribe 6. Staffel

GeschichteAllgemein / P16
Ellie Jay Lex Ram Ruby Ryan
04.05.2011
13.10.2016
28
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04.05.2011 2.239
 
Ich bin immer noch der Meinung das es das beste ist wenn wir das Beiboot nehmen, sprach Lex in die

Runde. Ach ja und was willst du dann machen in dem Beiboot, fragte Ram. Alle meine Entchen spielen???
Das Beiboot bringt uns nichts solange kein Land in sicht ist da verhungere ich doch lieber auf dem

alten Kahn hier als in einem kleinen Boot selbst noch als Fischfutter zu enden. Ram hat recht, sagte

Slade das Beiboot bringt uns wirklich nichts. Erstens passsen wir alle nicht hineine höchstens 10 von

uns und zweitens was wenn das Land das wir suchen noch tage von uns entfernt ist? Solange reichen

unsere Vorräte nicht und drittens wie wollen wir die anderen am Ende wiederfinden???
Das heißt also egal was wir machen wir enden so oder so als Fischfutter, warf Jack nun ein. Na prima.

So habe ich mir mein Ende wirklich vorgestellt. Als Fischfutter. Was meinst du dazu Ebony, sagte Slade

und blickt zu dem Platz hinüber wo Ebony noch vor wenigen Minuten gesessen hatte. Ebonyy???, irritiert

schaute Slade sich um. Wo ist Sie denn?
Vieleicht tut Sie gerade das worüber wir die ganze Zeit diskutieren und haut mit dem Beiboot ab,

schnaufte Lex. Zuzutrauen wäre es ihr. Beifallendes gemurmel war zu hören. Ihr spinnt doch, sagte

Slade. Sie wird an Deck gegangen sein. Ich werde Sie suchen. Damit ihr gemeinsam abhauen könnt, zischte

Lex ihn an. Nichts da ich komme mit. Wenn du meinst, Slade zuckte mit den Schultern.
Gerade als die beiden zur Türe hinaus gehen wollten öffnete sich diese und Jay und Amber traten in den

Raum. Was ist denn hier los, fragte Jay mit einem Blick auf Lex und Slade. Wir sind auf der suche nach

Mrs. Slade, gab Lex den beiden Auskunft. Wir wollen doch nicht das Sie sich beim Versuch das Beiboot zu

kapern ihre hübschen Knochen bricht. Nicht war Slade. Slade war es inzwischen leid immer dieser

sarkastische Unterton in Lex Stimme. Er war nicht leicht aus der Ruhe zu bringen aber langsam ging Lex

im auf die Nerven. Was dir natürlich nie einfallen würde oder Lex, gab er zurück. Ein Beiboot zu

klauen. Du wärst doch der erste der uns hier sitzen lassen würde wenn sich die Gelegenheit dazu ergeben

würde. Pass auf was du sagst, donnerte Lex und hob seinen Arm bereit zuzuschlagen. In dem Moment betrat

Lottie den Raum. Bei dem Anblick der beiden wütenden Männern und Lex erhobener Faust fing Sie an zu

weinen und rannte sofort in Rubys offenen Arme bereit sich trösten zu lassen. Für einen kurzen Moment

waren Sie alle abgelenkt. Schließlich ergriff Amber das Wort. Schluss jetzt. Hört damit auf. Ihr

benehmt euch schlimmer als die Locos in ihren Glanzzeiten. Lex du gehst jetzt sofort zurück an den

Tisch damit wir uns endlich einigen können was wir machen und Slade du gehst und suchst Ebony.Jay wird

dich begleiten. Ohne sich noch einmal umzudrehen konnte Slade Lex triumphierendes Grinsen sehen. Freu

dich nur nicht zu früh. dachte er bei sich, während er mit Jay die Reeling entlang ging.

Ein Licht kam auf Sie zu und je näher es kam desto greller wurde es. Sie hörte ein Dröhnen. Es war

unangenehm. Irgendetwas bewegte sich unter ihr. Doch nicht schnell sondern eher sanft und leicht. Sie

hörte ein Schreien. Das dröhnen wurde leiser. Das Licht war nicht mehr so grell. Es war als würde es

sich in der Mitte zu einem Tunnel öffnen. Schemenhafte Bilder glitten vor ihren Augen herum. Sie meinte

ein entferntes Gemurmel zu hören. Sie spürte eine Berührung. Ja irgend etwas oder jemand hielt Sie

fest. Das Gemurmel wurde lauter die Stimmen deutlicher. Sie hörte Worte. Jemand rief einen Namen. Es

war ihr Name. Natürlich langsam lichtete sich alles. Das Licht, das dröhnen und der Nebel in ihrem

Kopf. Ellie, Ellie hörst du mich. Sie kannte die Stimme. Ganz sicher. Aber es gelang ihr noch nicht

ganz Sie einzuordnen. Das Licht verschwand langsam und Sie konnte die Umrisse einer Person erkennnen.

Sie merkte wie sich ihre Lippen bewegten. Sie formten Worte doch Sie wusste nicht was sie sagten. Sie

fühlte sich benommen. Wie in Watte eingepackt. Ellie, ist alles in Ordnung mit dir. Jay! Ja es war Jay.

Nun erkannte Sie ihn. Was war nur passiert? Sie konnte sich nicht erinnern. Was ist los, hörte Sie sich

sagen. Wo bin ich? Es ist alles in Ordnung Ellie wirklich. Ich werde runter gehen und die anderen

holen. Hörst du mich. Es wird alles gut. Schon war er aufgesprungen und wollte losgehen, doch Ellie

packte ihn am Fuss. Nein,bitte nicht, Jay. Nicht die anderen. Langsam versuchte Sie sich aufzusetzen,

doch sofort wurde ihr wieder schwindelig. Jay hielt Sie fest. Ellie du brauchst Hilfe, sei vernünftig.

Nein Jay bitte nicht. Es geht schon wieder. Wenn du mir nur etwas zu trinken bringen könntest, bitte.

Jay sah sie an. Er konnte es beim besten willen nicht verstehen wieso Sie keine Hilfe wollte. Aber gut

schließlich war es ihre Entscheidung. Gut ich hole dir was zu trinken, sagte er schließlich. Danke

flüssterte Ellie. Ist wirklich alles in ordnung mit dir. Er sah Sie eindringlich an.Ja alles in

Ordnung. Es ist nur diese verdammte Hitze und außerdem glaub ich bin ich Seekrank. Dieses ständige

Geschaukel. Ich bin so froh wenn ich wieder festen Boden unter den Füßen habe. Das Wasser ist einfach

nicht mein Ding. Sie versuchte zu lächeln doch sie brachte nur ein gequältes lächeln zustande. Ok,

sagte er. Rühr dich nur nicht von der Stelle ich bin sofort wieder da. Während er nach unten ging

umfasste Ellie vorsichtig das Geländer der Reeling. Noch immer fühlte sie sich etwas benommen. Doch es

würde vorüber gehen. Wenn nur Jack es nicht erfuhr. Es langte doch wenn Sie sich sorgen machte und im

Moment gab es andere Dinge. Darauf sollte sich Jack konzentrieren. Nicht auf seine Seekranke Freundin.

Während Jay bei der bewusstlosen Ellie kniete machte sich Slade alleine auf die suche nach Ebony. Er

konnte sich schon denken warum Sie plötzlich verschwunden war. Es waren Lex Worte gewesen. Sie hatten

Sie mehr getroffen als Sie es zugeben würde. Und damit die anderen es nicht merkten hatte Sie sich

davon geschlichen. Nur Slade alleine wusste wie sehr Ebony unter Sivas Tod litt und unter ihren

Schuldgefühlen. Er wusste es weil Sie jede Nacht schreiend aufwachte immer wieder den Namen ihrer

Schwester rufend. Er wusste es weil Sie danach weinend in seinen Armen lag und sich weigerte noch

einmal einzuschlafen. Nach außen hin war Sie noch bissiger und gemeiner als sonst und das nur damit ja

niemand etwas merkte. Sie würde niemals schwäche zeigen. Dies war es was Slade so sehr an ihr

bewunderte doch gleichzeitig machte es ihm manchmal Angst. Je mehr sie litt desto gemeiner wurde Sie

für die Ausenwelt. Dabei war Sie im Grunde kein gemeiner Mensch. Er kannte auch ihre andere Seite. Sie

war weich und zärtlich und ständig auf der Suche nach Geborgenheit.Im Grunde da war sich Slade sicher

brauchte Sie einfach nur einen Menschen der zu ihr stand. Einen Menschen der Sie genauso bedingungslos

liebte wie sie ihn und der Sie auch verstand. Ihre Gefühle, Sehnsüchte und Träume mit ihr teilte. Er

wusste natürlich auch das es nicht immer einfach mit ihr war. Das schlimmste war ihre oft grundlose

Eifersucht. Wahrscheinlich hatte ihr diese Eifersucht schon häufig im Leben im Wege gestanden. Im

Grunde wollte auch Ebony nur glücklich sein doch machte sie es sich oft selbst kaputt. Dies oder Sie

suchte sich einfach immer die falschen Männer aus. Jay zum Beispiel. Er kannte Jay zwar nicht besonders

gut doch brauchte es auch nicht viel um zu sehen das Jay und Ebony nichts gemeinsam hatten. Jay war ein

Weltverbesserer in Slades Augen. Er wollte eine heile und friedliche Welt und die würde es niemals

geben. Er war zu sehr ein Träumer. Ebony dagegen sah der Realität ins Auge. Sie wollte das beste in

erster Linie für sich selbst aber wenn Sie jemanden liebte würde Sie für diesen jemand durchs Feuer

gehen.
Als er auf der anderen Seite angekommen war sah er Sie auch schon auf der Bank sitzen. Sie schien ganz

in ihre eigenen Gedanken versunken. Sie machte sich mehr Gedanken als früher das wusste er. Er gab ein

Räuspern von sich um Sie nicht zu erschrecken. Sie drehte ihren Kopf herum. Ach Slade du bist es. Es

tut mir leid das ich einfach gegangen bin aber ich habe es da drinnen nicht mehr ausgehalten. Kein

Wunder, antwortete Slade. Lex spielt sich auf wie ein Neandertaler der seiner Frau beweisen will das er

der Boss ist. Ein grinsen huschte über Ebonys Gesicht. Slade setzte sich neben Sie und streichelte

zärtlich ihre Wange. Seine Worte haben dich sehr Verletzt oder. Sie schaute zu Boden. Er hatte Recht

gehabt. Ich will nicht darüber reden Slade, sagte Sie leise. Ich will den Schmerz nicht jedesmal von

neuem entfachen. Aber es tod zu schweigen bringt auch nichts, Ebony. Es macht dich innerlich kaputt.

Vieleicht bin ich das schon lange, sagte Sie. Vieleicht sind wir das alle. Innerlich kaputt. Vieleicht

schon seit dem Virus. Ja vieleicht, sagte er. Aber mir bringt es immer was wenn ich darüber reden kann.

Glaub mir das konnte ich auch nicht immer. Nachdem das damals alles passierte. Als Josh und ich mit

ansehen musste wie unsere Eltern starben und wir nichts dagegen tun konnten. Damals hatte ich nur einen

Gedanken. Ich war jetzt derjenige der für Josh sorgen musste. Ich war plötzlich der Erwachsene. Ich

habe nicht darüber geredet. Nicht über den Schmerz den der Tod meiner Eltern in mir ausgelöst hatte.

Nicht über all die Dinge über die ich gerne Gesprochen hätte. Ich wollte stark sein für meinen Bruder.

Er war noch so klein. Ich wollte ihn nur beschützen. Weißt du eigentlich das ich oft denke das es meine

Schuld war das aus Josh Mega wurde. Es war nicht deine Schuld Slade, sagte Ebony. Du hast alles getan

und letzten Endes ist jeder für sein tun selbst verantwortlich. Doch ich gebe mir die Schuld, sagte er.

Ich denke oft wenn ich mit Josh gesprochen hätte über unsere Eltern über alles und wenn ich ihn damals

nicht im Stich gelassen hätte. Dann wäre er jetzt noch am Leben. Glaub mir, er nahm ihre Hand, glaub

mir ich weiß ganz genau wie du dich fühlst.
Slade, zaghaft legte Sie ihren Kopf an seine Brust. Es fühlte sich so gut an. Eine Erinnerung kam in

ihr hoch. Eine von der Sie nicht mehr gewusst hatte das es Sie überhaupt noch gab. Sie war ein Kind

gewesen. Vier Jahre alt. Java hatte sie mal wieder geärgert hatte ihr die Puppen weggenommen und sie an

ihren Zöpfen gezogen. Weinend war Sie ins Haus gelaufen auf der Suche nach ihrer Mutter. Doch es war

nur Siva da. Siva war immer da. Ebony hatte sich von ihr in die Arme nehmen lassen. Ganz fest hatte Sie

sich an Sie gekuschelt. Es war dieses Gefühl von Sicherheit das Siva ihr gab. Sicher und Geborgen war

Sie gewesen in ihren Armen und genauso fühlte es sich jetzt an. Slade, sagte sie nochmal. Slade, wenn

wir endlich Land finden dann würde ich gerne mit dir weggehen. Ich meine Weg von den anderen. Ich will

noch einmaml von vorne Anfangen. Nur du und ich. Er drückte sein Gesicht in ihre Haare. Das wünschte er

sich doch auch. Mehr als alles andere. Doch konnte er sagen was die Zukunft brachte.

Jay kam zurück an Deck eine Flasche Wasser in der Hand. Sie hatten nicht mehr besonders viel aber Ellie

konnte es gebrauchen. Es war diese Gottverdammte Hitze dachte er bei sich. Und nicht jeder war dafür

geboren zur See zu fahren. Trudy ging es auch nicht gut seit sie auf dem Wasser waren. Sein Blick ging

über den Ozean als er nach vorne zur Reeling ging. Es war doch komisch dachte er. Sie waren schon so

weit weg von der Stadt und noch immer hatte er das Gefühl Sie am Horizont zu sehen. Er schüttelte den

Kopf und wande seinen Blick ab. Doch Plötzlich durchzuckte ihn etwas wie ein Blitzschlag. Eine Stadt am

Horizont. Verdammt noch mal.

Ich stimme Lex Vorschlag zu, sagte Amber gerade in der Kajüte zu den anderen. Es ist das einzige was

wir machen können. Lex grinste. Da hört ihr es. Lex ist doch nicht so blöd wie ihr dachtet. Salene und

May verdrehten die Augen. Aber Ram hat auch Recht , sagte Sie. Wenn zwei oder drei von uns mit dem Boot

losfahren haben wir keine Garantie das wir die anderen wiederfinden. Nun grinste Ram. Es sei denn, fing

Amber an. Es sei denn was, fragte Ruby. Es sein denn wir haben doch einen Anker, oder? Natürlich, sagte

Jack. Jedes Schiff hat einen Anker. Gut, sprach Amber. Dann gehen wir jetzt hier vor Anker und dann

brauchen wir einen Kompass und jemand der damit umgehen kann. Was soll das bringen, fragte Lex. Doch

Jack verstand. Er fing an zu strahlen. Na klar die einfachste Sache der Welt. Verdammt das ich da nicht

gleich drauf gekommen bin. Auch Genies machen Fehler, Jack sagte Ram mit einem gewissen Unterton in der

Stimme. Hat den jemand einen Kompass, fragte Ruby. Na unser Steuermann hat doch ganz sicher einen,

antwortete May. Die haben doch immer einen oder. Gut, sagte Amber ich werde ihn fragen und dann.......
Land, Land das ist Land. Atemlos kam Jay in die Kabine gestürzt. Verdammt Leute da ist Land am Horizont.
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