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Liederkarussel - Harry und Luna

Kurzbeschreibung
SongficAllgemein / P12 / Gen
Harry Potter Luna Lovegood
03.05.2011
03.05.2011
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Die Idee des Projekts [ http://forum.fanfiktion.de/t/8376/1 ] ist die folgende: Zu 10 nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Liedern wird ein kurzer Text verfasst - und zwar genau in dem Zeitraum in dem das Lied auch läuft:

1. Pick a character, pairing, or fandom you like.
2. Put iTunes or equivelent media player on random.
3. For each song that plays, write something related to the theme you picked inspired by the song. You have only the time frame of the song: no planning beforehand: you start when it starts, and no lingering afterward; once the song is over, you stop writing. (No fair skipping songs either; you have to take what comes by chance!)
4. Do 10 of these, then post.
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1. Ska-P: Mis Colegas

Lustlos kickte er einen Stein aus dem Weg. Alle anderen waren am Feiern, konnten vor Freude kaum an sich halten und schienen das Bedürfnis zu haben, die ganze Welt zu umarmen. Dabei hatte er einfach keine LUST zu Lachen. Einfach nur seine Ruhe haben nach diesem Krieg, den Kämpfen, der Angst und den Verlusten. Eigentlich wollte er sich einfach nur in seinem Mitleid verkriechen...
„Harry!“ Ihre Stimme riss ihn aus seinen düsteren Gedanken. Luna stand nur ein paar Schritte von ihm entfernt. Verträumt sah sie ihn an. „Was schaust denn du denn so trübsinnig? Du bist ja gar nicht bei den anderen?“ Er schwieg. Was sollte er auch groß sagen? „Mir ist eben nicht nach Feiern... Dazu haben wir trotz allem zu viel verloren...“
Statt ihm ein Gespräch aufzudrängen stand Luna einfach nur schweigend an seiner Seite. Und es war kein unangenehmes Schweigen, vielmehr ein angenehmes, eines, das Vertrautheit bedeutete. Sie griff nach seiner Hand. „Immer hin“, sagte er, „braucht jetzt niemand mehr Angst zu haben, der andere könnte ihm gleich wieder weggenommen werden.“ Dann zog er sie in seine Arme.


2. Black Eyed Peas: Don't Lie

„Du brauchst dir gar keine Mühe zu geben“, lächelte sie. „Ich weiß selber gut genug, dass die anderen über mich reden. Loony Lovegood...“ Verdutzt starrte Harry sie an. Diese Selbstverständlichkeit mit der sie über ihre... sagen wir... spezielle Rolle unter den Hogwartsschülern sprach überraschte ihn. „Sie sagen, ich würde spinnen mit meinen Ideen. Und sie glauben nicht an Nargel. Vielleicht bin ich ja auch nicht ganz normal. Auf Weltreise werde ich trotzdem gehen, wenn ich meine UTZe habe. Und ich werde den Schrumpfhörnigen Schnarchkackler finden.“ „Luna...“ Harry hatte keine Ahnung, was er auf diese Erklärung hin sagen sollte. Sie war schon irgendwie ein merkwürdiges Mädchen. Aber er mochte sie.


3. ABBA: Hasta mañana

Luna stand an den Klippen und blickte auf die Wellen hinaus. Gestern hatten sie Dobby begraben. Gestern waren Harry und die anderen bei den Malfoys aufgetaucht und hatten sie hierher gebracht. Heute herrschte buntes Chaos in dem kleinen Haus von Bill und Fleur. Geheime Gespräche, Hektik, Ruhe. Harry ging ihr nicht aus dem Kopf. Wie mutig er eigentlich gewesen war, bei dieser Rettungsaktion. Er war schon ein wirklich lieber Kerl, obwohl er sie immer ein wenig zweifelnd ansah, wenn sie mit ihm über so faszinierende Tiere wie den Schrumpfhörnigen Schnarchkackler sprach. Morgen würde er wieder aufbrechen und wann sie sich wiedersehen würden, das stand wohl noch in den Sternen. Aber irgendwie hatte sie das Gefühl, dass ihr sein Gesicht und seine Stimme wohl noch eine Weile im Kopf herumspuken würden.


4. Punch'n'Judy: The Witch

Wen sie hatte sterben sehen? Ihre Mutter. Ihre liebe, chaotische, geliebte Mutter. Ihre Mutter und dieser fürchterlich schiefgegangene Zauber... Die Gefühle tief in sich zu verschließen und zu hoffen, dass sie irgendwann einfach weg sein würden. Doch irgendwie trug sie das sichere Bewusstsein in sich, dass die Gefühle niemals verschwinden würden. Vielleicht würde eine Nargelkur ein wenig Abhilfe schaffen?
„Weißt du,“ sagte sie schließlich. „Sie war eine faszinierende Hexe.“ Dann biss sie sich auf die Lippe um die aufsteigenden Tränen zu unterdrücken und stolperte in Harrys Arme.  


5. Rammstein: Sonne

Er rannte. Rannte, wie er noch nie in seinem Leben gerannt war, noch nicht einmal, während seiner Zeit unter Dudleys Gang. In seinem Kopf schien ein Countdown abzulaufen, er hatte nicht mehr viel Zeit, er musste sie unbedingt finden! Harry geriet ins Straucheln, als er die Kurve zu eng nahm und mit der Schulter schmerzhaft an eines der hohen Regale stieß. Die Prophezeiungen darauf finden bedenklich an zu wackeln, doch das war ihm vollkommen egal, wenn er nur Luna fand. Sie war nicht bei den anderen im Raum der Zeit gewesen, sie musste hier noch irgendwo sein. Der Schein seines Zauberstabes huschte nervös über Boden und Wände.
Sein Herz setzte kurz aus, als er eine Gestalt am Boden liegen sah. „Luna!“ Er stürzte auf sie zu. Wenn ihr seinetwegen etwas passierte, würde er sich das nie verzeihen können. Über ihr kniend fasste er sie vorsichtig an den Schultern und schüttelte sie leicht. Luna verzog das Gesicht und murmelte etwas unverständliches. Nur seinen eigenen Namen konnte er aus ihrem Gemurmel verstehen. Ihr Tonfall dagegen war deutlich genug. Es war soweit alles in Ordnung. Trotz seiner Sorge schien für Harry die Sonne strahlend am Himmel zu stehen.


6. Papa Roach: Blood Brothers

„... Und wenn sie jetzt die Handgelenke aneinanderpressen, dann sind sie Mann und Frau.“ vervollständigte Luna ihre wirre Erklärung. Stirnrunzelnd blickte Harry auf das aufgeschlagene Buch vor ihnen beiden. Er hatte sich eine Hochzeit doch irgendwie ein bisschen... anders vorgestellt – und vor allem nicht ganz so blutig.
Nun, mit Luna musste er sich wohl auf ein gewisses Maß an Exzentrik einstellen – zumindest würde es kein langweiliges Leben werden. Er schmunzelte leicht, wenn er bedachte, wie viel sie gemeinsam durchgemacht hatten und wo sie jetzt standen.
Als ein Paar kleiner Hände direkt vor seinem Gesicht zusammenklatschte, zuckte er heftig zusammen. „Harry! Du bist ja schon ganz wuschig – hier muss irgendwo ein Nargelnest sein...“


7. Riverdance: Jackie Coleman's/The Snake

Er hätte ihr stundenlang zusehen können, wie sie träumerisch vor sich hintanzte. In diesem Moment hätte er sich nichts schöneres vorstellen können, als seine tanzende Freundin, hübsch, unschuldig und weltvergessen wie sie war – vollkommen aufgegangen in der Musik schien sie in einer anderen Sphäre zu schweben, hüpfte, sprang und drehte sich im Takt der Fideln. Dass sie ihn trotzdem bemerkt hatte, wurde ihm erst bewusst, als sie einen plötzlichen Satz auf ihn zu tat und ihn an beiden Händen packte.


8. Cats: Rumtumtugger

„Luna! Kommst du?“ Sein Ruf verhallte offenbar ungehört. Mit unwilligem Knurren erhob Harry sich von seinem Sofa und steckte den Kopf durch die Dachbodenluke. „Lu...?“ - „Jetzt nicht Schatz, ich muss den Artikel noch eben zuende...“ Der Satzes endete mit einem Biss auf die ihre pinkfarbene Schreibfeder.
Frustriert ließ Harry sich wieder in seine Couchecke fallen. Eigentlich hatte er gehofft Luna würde sich zu ihm setzen – er langweilte sich schon seit dem Mittagessen und seine junge Frau war vollkommen in ihren Artikel für eine Zeitung über magische Tierwesen vertieft. Mit einem Seufzer griff Harry schließlich nach der Ausgabe von Rennbesen im Test, die auf der Fensterbank lag. Die Langeweile war in Anbetracht der verschiedenen Neuheiten („jetzt mit Kurvensicherheitsstabilisator!“) schnell verflogen. Mitten in einem besonders spannenden Artikel wurde ihm das Magazin jedoch aus der Hand gerissen und ein Knäuel aus Armen, Beinen und blonden Haaren kugelte in seine Arme.


9. Wise Guys: Nur für dich

Unauffällig leerte Harry seine Tasse Schluckplimpytee in die ohnehin schon ramponiert aussehende Zimmerpflanze auf dem Tischchen neben ihm. Zumindest hoffte er, dass es eine Zimmerpflanze war. Die Besuche bei Xenophilus waren für ihn immer wieder eine neue Herausforderung – er wurde mit diesem verrückten alten Kauz einfach nicht warm. Und alles wäre ja nur halb so schlimm, wenn der Gute nicht immer versuchen würde, ihnen ganz besondere Köstlichkeiten aufzutischen, angefangen bei diesem fürchterlichen Tee, bis hin zu noch schlimmerem, als Plätzchen, Muffins oder Schnittchen getarnt. Harry war jedes mal froh, wenn er heil wieder vor der Tür stand und sich verabschieden konnte – aber was tat er nicht alles für seine Luna?


10. Fiddler's Green: Captain's Song

Der Herr im Haus? Harry grinste grimmig. Er war ungefähr so sehr Herr im Haus wie Ron, in dessen Beziehung eindeutig Hermine die Hosen an hatte. Von allem, was irgendeine Fläche zum anhängen bot, baumelten diese orangefarbenen Radieschen, die Luna früher als Ohrringe getragen hatte – immerhin diese Gewohnheit hatte sie sich inzwischen abgewöhnt, nach außen hin wirkte sie manchmal regelrecht normal, wenn sie sich nicht gerade von einem plötzlichen Anfall von Langeweile zu irgendeiner verrückten Aktion hinreißen ließ.
Aber spontaner Besuch konnte doch schon einen recht merkwürdigen Eindruck von ihrem gemeinsamen Haushalt bekommen – aber immerhin war er garantiert Schlickschlupffrei!
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