Black Lagoon - Liebe bringt nur ärger

GeschichteRomanze / P12
Revy Rock
02.05.2011
02.05.2011
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Soe hier ein kleiner One-Shot von mir, es ist eine Erste FF im Bereich Black Lagoon, also seid nicht so hart zu mir, Kommi etc, sind erwünscht^^


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Liebe bringt nur ärger…

Roanapur

Seid zwei Jahren lebe ich nun hier und habe es geschafft in diesen zwei Jahren, keinen Menschen in der Stadt des Laster zu töten. Daran hatte Revy ihren heidenspaß. Mein Name ist Okajima, Rockoro Okajima. Ich wurde in Japan geboren. Als ich auf einer Dienstreise war wurde ich verschleppt. Dann hatten mich meine Vorgesetzten im Stich gelassen. Nun lebte ich schon seit zwei Jahren, mit den Leuten die mich damals verschleppt hatten. Ich war ihnen beigetreten und kümmerte mich um ihre Buchhaltung. Wir waren die Lagoon Company. Wir, das hieß Dutch, Benny, Revy und ich, Rock. Wir alle haben unsere Spitznamen. Revy war auch als Two Hands bekannt, da sie meist zwei M9 Baretta Costum benutzte. Sie nannte sie Cutless, also Schnittlos. Es passte gut, denn sie schnitten ihr Ziel nie sondern trafen es immer. Meist tödlich. Revy war immer um mich besorgt, was ich gar nicht verstehe. Ich musste zugeben, fasziniert war ich von ihr. Ihre Art mich zu behandeln, wie sie sich aufregte wenn ich mich in Gefahr begeben hatte. Das war echt faszinierend. Ich hatte schnell geschaltet was mit mir los war. Ich hatte mich Hals über Kopf in Revy verknallt. Nur ich war in dem Punkt echt schüchtern. Momentan waren Dutch und Benny auf Kaperfahrt und ich saß alleine im Büro und arbeitete mich durch die Rechnungen. Allein die Munitionsrechnung war riesig. Von neben an hörte ich ein schnarchen. Revy schlief anscheinend den Schlaf der gerechten. Ich wollte eigentlich nicht, aber Dutch hatte mir dazu empfohlen. Ich trug, nämlich neuerdings eine Pistole und da ich gerade mit den Rechnungen fertig war übte ich ein bisschen das Zielen. Ich wusste, dass ich früher oder später jemanden erschießen musste, daran gab es keinen Weg vorbei. Ich versuchte, meine Hände zu beruhigen, ich war total nervös, denn Revy wusste nicht das ich eine Waffe besaß. Plötzlich legten sich zwei Hände um meine. "Wenn du zielen willst, dann musst du einen klaren Kopf haben.", hörte ich Revy´s rauchige Stimme in mein Ohr flüstern. "Revy, ich dachte du würdest schlafen!", sagte ich geschockt. "Meinst du, ich würde dir einfach dabei zu hören wie du hier rum ballerst? Ich werde dir zeigen, wie man vernünftig schießt.", sagte sie und ich konnte ihr grinsen förmlich spüren. "Also, wenn du schießt muss einen festen stand haben und vollkommen konzentriert sein.", sagte sie und führte meine Hände in die richtige Position. Ich konnte kaum glauben, dass diese sonst so groben Hände sanft sein können. Gespannt wartete ich auf die Lehre. Sie erklärte mir langsam und mit viel Geduld was ich zu beachten hatte. "Hast soweit alles verstanden?!, fragte sie. Ich nickte. "Gut, dann lass uns was trinken gehen.", sagte sie. Ich nickte und wir gingen ins Yellow Flag, unserer Stammbar. Obwohl der Barkeeper uns schon mehrmals Hausverbot erteilt hatte, gingen wir immer noch hin. Denn niemand war so bescheuert und legte sich mit der Lagoon Company an. Im Yellow Flag war tote Hose, wir setzten uns an die bar und tranken erst mal einen. Ich machte mir weiterhin Gedanken, ob es schlau war, Revy so nah an mich ran kommen zu lassen, es war pures Glück, dass ich nicht vor mich her gestammelt hatte. Während ich an meinem Bier nippte, spürte ich Revy´s Blick auf mir. Ich machte mir nichts draus, das tat sie immer, wenn ich mit ihr einen trinken war oder ich mich auf die Arbeit konzentrierte. "Hey Rock, was ist los?", fragte sie. "Ich denk nur ein bisschen nach.", sagte ich und nahm einen großen Schluck. Einfach die Sorgen ertränken. "Was ist los mit dir?", fragte sie. Ich sah sie an. Sie schien mich echt besorgt anzusehen. "Weißt du, es gibt da eine Frau.", sagte ich. "Oh, unser Rock ist verliebt. Aber schlag dir das aus dem Kopf. Hier gibt das nur Ärger. Ärger, Schweiß und Blut.", sagte Revy und klag etwas resignierend. "Ich verstehe, dann kann ich nur eines tun. Rumsitzen, saufen und darauf hoffen nicht durch eine Kugel zu sterben.", sagte ich. "Ja, das ist leider so.", sagte Revy. Ich hatte, das Gefühl, dass Revy im selben Boot saß wie ich. "Ich habe keine Lust mehr zum Saufen.", sagte sie plötzlich und ging. Ich bezahlte und ging ihr hinterher. Draußen war sie wie vom Erdboden verschluckt. Ich hörte einen Schrei. Ich lief Richtung Ursprungsort. Ich bog um eine Ecke und sah gut ein dutzend Mäner im Kreis stehen. In der Mitte des Kreises sah ich Revy, sie war am Arm verwundet. Dann verlief alles wie in Zeitlupe. Ich zog meine Waffe, entsicherte, zielte und begann zu schießen. 1x, 2x, 3x, 4x, 5x, 6x, 7x, 8x, 9x, 10x, 11x, 12x, sooft drückte ich in einer Wahnsinns Geschwindigkeit ab. Alle Kugeln trafen, alle Kugeln töteten. Ich ließ das Magazin heraus gleiten und lud nach. Ich steckte die Waffe nach dem Sichern wieder weg und ging zu Revy, die mich verdattert ansah. "Wie hast du, dass geschafft?", fragte sie perplex. Ich sah ihr ins Gesicht und kniete mich zu ihr herunter. "Ich konnte nicht zu lassen, dass die Frau, die ich liebe stirbt.", sagte ich und sah ihr in die Augen. "Ich?", fragte Revy. Ich nickte. Ich stand auf und reichte ihr meine Hand. Sie nahm diese und ich half ihr auf. Dann nahm ich mein Taschentuch und machte einen provisorischen Verband um ihren Arm. "Rock?", fragte sie. Ich sah sie an. "Danke.", sagte sie. "Kein Problem.", sagte ich, "Deine Wunde werde ich im Büro versorgen." Sie nickte. "Komm gehen wir.", sagte ich dann.

Im Büro versorgte ich ihre Wunde, und ich hatte nun ein reines Gewissen, ich hatte ihr meine Gefühle gestanden. Nun saß sie auf dem Sofa und beobachtete mich aus den Augenwinkeln. Ich schrieb gerade einen Bericht für Dutch, er wollte wissen, was so vorfiel, wenn er abwesend war. Ich war gerade fertig als ich Revy´s Stimme vernahm. "Rock, ich muss mit dir reden." "Was ist denn?", fragte ich und schaute auf. Revy hielt mir ihre Knarre ins Gesicht. "Also ist es soweit. Schieß mir in den Kopf, dann ersparst du mir eine Menge Leid.", sagte ich und drückte meine Stirn gegen den Lauf. "Wieso?", fragte sie. "Wieso, tust du dir das an. Du hast gerade 12 Menschen ohne mit der Wimper zu zucken getötet, aber wenn ich dir eine Pistole an den Kopf halte machst du gar nichts. Wehr dich." "Revy, ich kann dich nicht verletzen. Ich würde mir anschließend selbst die Kugel geben.", sagte ich. Ich sah ihr in die Augen. Ich staunte, Revy hatte Tränen in den Augen und ließ ihre Waffe sinken. Ich stand auf. Revy sah mich mit feuchten Augen an. Ich legte eine Hand auf ihre Wange und küsste ihre Stirn. Dann sah ich sie wieder an. Sie küsste mich voll auf den Mund. Ich gab mich dieser Geste hin. Als wir uns lösten sagte sie: "Liebe bringt nur Ärger, ja, Ärger, Schweiß und Blut. Aber weißt du was? Genau das will ich auch." Sie küsste mich noch mal ehe sie mich in ihr Zimmer schleifte und ihrem Namen als Two Hands alle Ehre machte. Nach vier Runden war sie müde und schlief an meiner Seite ein. Zum ersten Mal, seit dem ich hier bin, schlief ich nicht allein. Denn die Frau, dich ich liebte schnarchte in dieser Nacht mit mir um die Wette.
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