Beginn einer Freunschaft

GeschichteAllgemein / P6
Emppu Vuorinen
01.05.2011
01.05.2011
1
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Also, das ist meine erste FF. Bitte nicht zu hart mit mir sein, ja?
Ich freue mich auf Reviews und ich hoffe die Geschichte gefällt euch!

Die in der FF vorkommenden Personen gehören nicht mir und die Geschichte entspricht eher nicht der Wahrheit, da sie meiner Fantasie entsprungen ist.

Viel Spaß beim lesen!






Die Tür des Klassenraums der Klasse 8 viel mit einem lauten Knall ins Schloss. Sie war von einem jungen Mädchen zugezogen worden.
Sie stürmte mit Tränen in den Augen den Gang entlang, raus auf den Schulhof, wo sie sich auf einem sehr großen Stein unte einer alten Trauerweide fallen lies, das Gesicht in den Händen vergrub und herzzerreißend zu schluchtzen begann.
Den Lehrer, welcher ihr verdutzt hinterher sah, bemerkte sie nicht.
Der Lehrer kannte dieses Mädchen, er war ihr Musiklehrer. Er wusste, dass sie eine wunderschöne nd außergewöhnliche Stimme hatte.
Ebenfalls wusste er, dass sie  aus diesem Grund von vielen Mitschülerinnen und Mitschülern gemobbt wurde.
Aber er beschloss sie sich erstmal beruhigen zu lassen, die Klasse zur Rede zu stellen und später nochmal mit ihr zu sprechen.

Zur selben Zeit, verließ auch ein Junge des selben Alters, aber aus einer anderen Klasse den Raum. Nicht, weil er von Mitschülern gemobbt wurde, sondern, weil er mitten im Bio-Unterricht angefangen hatte, ein Songtext zu schreiben.
Seine Lehrerin hatte gar nicht vor gehabt sich anzuhören, er sei schon mit den Aufgaben fertig (, obwohl es der Wahrheit entsprach). Nein, sie hatte ihn kurzerhand aus der Klasse geworfen.
Den Jungen störte dies jedoch reichlich wenig. Nun konnte er wenigsten seinen Text fertig stellen. Die Lehrerin würde sich sowieso spätestens am Ende der Doppelstunde bei ihm entschuldigen (, insgeheim hoffte er, dass sie es auch nicht früher tat), da sie schwanger war und unter heftigen Stimmungsschwankungen litt.

Er machte sich auf den Weg zu seinem Lieblingsort in der Schule. Ein großer Stein unter einer alten Trauerweide.
Doch dieser Platz war schon besetzt. Von einem weinenden Mädchen. Er hatte sie schon öfter gesehen, jedoch noch nie mit ihr geredet.
Sie hatte wohl eine außergewöhnliche Stimme und wurde von eifersuchtigen, blöden Mädchen gemobbt. Sie tat ihm leid. Sie konnte ja nichts für ihre Begabung.
So setzte er sich neben sie, um sie irgentwie zu trösten. Aber wie?

"Alles okay?", fragte er vorsichtig.
" Siehst du doch!", war ihre barsche Antwort.
"Tut mir leid, war ´ne doofe Frage!"
"Hmmm"

Sie starrte auf den Boden. Er wusste nicht was er tun sollte, also schrieb er eine weitere Zeile in seinem Songtext.
Sie begann erneut zu schluchzen.
Nun ließ er seinen Block und Stift auf den Boden fallen.
Er konnte einfach nicht mit ansehen, wie sie sich die Augen aus dem Kopf heulte. Zwar konnte er sie gut verstehen, er selbst hatte auch nicht viele Freunde, aber er hatte noch nie gesehen, wenn ein Mensch so traurig und verzweifelt war.
Der Junge legte einen Arm um ihre Schulter und strich ihr vorsichtig über den Rücken. Das tat seine Schwester immer, wenn er mal traurig war.

Das Mädchen hatte zwar null Ahnung, wer dieser Junge war, aber er kam ihr sympathisch vor. Sie spürte, dass er sie nicht bloß reinlegte, sonder sich ernsthaft um sie sorgte. Er war anders als die anderen Jungen. Er versuchte nicht, der coolste zu sein. Nein, er schrieb Songtexte.
Sie schmiegte sich so vorsichtig an ihn, wie er sie in den Arm genommen hatte, und begann, sich langsam aber sicher zu beruhigen.

Als es soweit war und sie sich die letzte Träne aus dem Gesicht gewischt hatte, löste sie sich aus der Umarmung und sah ihren `´Tröster`` an.

" Wer bist du überhaupt?", fragte sie leicht verwirrt.
Er grinste "Tuomas. Und du?".
"Das größte Mobbingopfer der Schulgeschichte."
Er musste kichern."Ach quatsch. Nur weil du was Besonderes bist."
" Findest du?"
"Ich denke schon, wenn du die bist, die ich denke, das du sie bist?"
"Und wer wäre das?"
"Die mit der wunderschönen Stimme."
Das Mädchen errötete.
"Naja, ich glaube du meinst die richtige, ich bin Tarja", antwortete sie etwas verlegen.
" Ist doch cool, schön zu singen. Das muss dir nicht peinlich sein!"
Pause.
" Danke."
"Wofür?"
" Na das du für mich da warst."
"Ich bin immer noch da.", meinte er noch immer grinsend.
Sie begannen zu kichern, irgendtwann stimmte auch Tuomas mit ein, und sie lachten, bis beide keine Puste mehr hatten.
Als sie sich beruhigt hatten, sagte er:" Also ich meinte, ich bin auch immer noch für dich da, wenn du mich brauchst."
Sie blickte ihn dankbar an, richtete ihren Blick aber dann auf den am Boden liegenden Block.
"Darf ich mal?"

Er hob den Block auf und reichte ihn ihr.
Staunend laß sie seinen Songtext. Er war sehr gut geworden...

Tarja und Tuomas wurden zu guten Freunden . Sie waren beinahe wie Geschwister und Tuomas konnte sich beim besten Willen nicht vorstellen, dass er sie einmal so verletzen würde, dass sie sich wegen ihm die Augen aus dem Kopf weinte...
Aber dies ist erst ein späterer Teil in ihrer Geschichte und soll auch dann erst erzählt werden.
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