Die sonderbare Welt von Morgen (Überschrift kann noch geändert werden)

von Tina-chan
GeschichteMystery / P16
27.04.2011
16.02.2017
10
13.257
 
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27.04.2011 958
 
Vorwort und Erklärungen:

Ich habe vor kurzen diese Animeserie kennen gelernt, und bin eigentlich mehr als begeistert. Seit dem versuche ich, daraus eine Geschichte zu machen, die allerdings wiederum nicht wirklich mit diesen Charakteren zusammen hängt. Das heißt, meine Figuren sind frei erfunden und können dadurch bestimmte Dinge, die in der Serie nicht auftaucht.  Damit trotzdem ein paar Dinge  besser  erkannt werden, werde ich sie kurz erklären.  (Wer noch mehr wissen möchte, schaut sich die Serie am besten mal an. Kann aber auch die restlichen Daten auf Wiki oder sonstige Seite bekommen. )

Contractors;  Diese Menschen haben besondere Fähigkeiten, die sie aber nicht umsonst benutzen dürfen. Das heißt, wenn sie eine Fähigkeit benutzt haben, müssen sie Buße tun, wenn dies nicht geschieht, dann sterben sie. Auch haben sie noch eine Schwäche oder Stärke, wie man das sehen möchte. Sie können keine Gefühle wirklich noch  fühlen, dadurch denken sie Logisch und klar.

Dolls; Diese Wesen sind zwar Menschen, aber werden als Puppen missbraucht, weil sie keine Gefühle, keinen Willen und auch keine Bedürfnisse noch verspüren.  Sie haben aber eine Geistige Präsenz, die sie  auf Erkundungstour schicken könne.

Anders, wie in der Animeserie gab es eine andere Ursache, die dazu geführt hat, dass bestimmte Menschen sich in Contractors verwandelt haben.  Auch werden diese nicht zu Kriegszwecken eingesetzt werden, sondern haben einfach einen anderen Stellenwert in dieser Welt.

Hier noch ein Link, damit ihr eure Informationen komplett holen könnt, wenn ihr noch mehr wissen wollt. Denkt nur daran, dass ich mir nur den Kern aus dieser Serie hole, aber der Rest ist von mir frei erfunden.  (http://de.wikipedia.org/wiki/Darker_than_Black  )




Der Unfall
Jeden Morgen der gleiche Wunschsatz, ich möchte etwas besonderes sein. Dieser Gedanke kommt immer wieder in Lena hoch. Jeden Morgen die gleiche Dinge, die sie macht. Aufstehen, Duschen, Zähne putzen, Frühstücken und danach in die Schule gehen. Lena möchte endlich was anderes erleben, oder vor allem, etwas Aufregendes sehen. Doch der Trott verändert sich nicht. Ihre Eltern sind immer froh und munter, sie haben keine wirklichen Probleme und ihre Geschwister, naja sie sind halt Geschwister. Wieder ein großer Seufzer, als sie sich im Spiegel betrachtet, warum ist es ihr immer so langweilig. Auch, wenn sie jemanden das erzählen würde, keiner würde sie verstehen und wirklich ihr helfen können.

Dabei ist sie jung, sie könnte so vieles erreichen, wenn sie die Möglichkeiten bekommen könnte, eine Chance, aus dem Alltag auszubrechen, genau das wäre für sie so wichtig. Doch, alles, was sie sehen, fühlen oder auch ertasten kann, ist für sie negativ oder gar unbedeutend. Keiner oder keines was in ihrem Leben passierte war wirklich interessant genug, dass sie davon eine gute Laune bekommen würde. Jeden Tag das Gleiche, öde und beschissene Leben. Lena geht wie in Trance in die Schule, weil sie keine Lust hat, ihre Zeit dort zu verbringen, doch sie kann ja nicht anders, ist ihre Pflicht, als Kind. Wobei sie das eigentlich schon lange nicht mehr ist, denkt sie, sie ist schließlich mit ihren 15 Jahren doch schon erwachsen. Doch ohne, würde es noch langweiliger werden. Da der Weg in die Schule mehr als leicht ist, sie braucht vor allem nur gerade aus zu laufen, hat sie die Augen leicht geschlossen und träumt vor sich hin.

Ihre Gedanken schweifen immer um ein Thema, das ihr einfach nicht mehr aus ihrem Gedächtnis geht. Etwas Neues, Aufregendes, ein Star, ein Abenteurer egal was, nur irgendwas, was ihr helfen könnte, den Trott zu über stehen. Mit langsamen, großen und vor allem wackelnden Schritten läuft sie die Straße entlang, und achtet dabei auf nichts, was sein könnte. Sie kennt ja den Weg, sie weiß jeden Stein, jede Biegung, jeden Strommast, Laternenpfähle auswendig und so wird ihre Konzentration immer geringer. So gering, dass sie nicht mal mit bekommt, das sie leicht auf die Straße geht. Sie bekommt nicht mit, wie die andern ihre Blicke auf sie wenden, nicht verstehend, das sie gerade einen riesigen Fehler macht und doch zu spät reagieren, als von hinten, mit großer Geschwindigkeit ein Auto an rauscht. Der Fahrer selber kennt diese Strecke in und auswendig, da er den Weg ja jeden Tag fährt. Dadurch ist seine Aufmerksamkeit nicht unbedingt auf die Straße gerichtet. Und schon macht es Krach. Lena merkt nur noch einen sehr starken Schlag und sie fliegt durch die Luft. Ihr Körper schlägt mit einer so großen Wucht auf, dass man von weitem das Knacksen der Knochen hört. Schlimmer ist es, das sie nicht einfach liegen bleibt, nein, sie rollt durch die Wucht des Aufpralls noch ein paar Meter und bleibt dann verdreckt, komplett schief und schräg auf der Stelle liegen. Ihre Knochen sind so abgewinkelt, das jeder, der sie anschaut, sofort die Augen zu macht.

Sofort laufen welche auf sie zu, andere greifen zum Handy und rufen Hilfe herbei. Die Leute, die an sie ran getreten sind, versuchen heraus zu finden, ob sie tot ist, doch sie lebt, denn ihr Brustkorb bewegt sich leicht. Lena ist sogar noch leicht wach, sie hat ihre Augen halb geöffnet und bekommt mit, wie die anderen sich um sie scharren und sie anglotzen, als wäre sie der achte Weltwunder. Keiner bewegt sie, keiner hat wirklichen Mut, sie zu berühren, denn sie sieht wirklich schlimm aus. Sie versucht zu sprechen, doch kein Ton kommt raus, sie versucht sich zu bewegen, doch auch dies gelingt ihr nicht. Ihr ganzer Körper schmerzt. So viele Schmerzen waren ihr ganz unbekannt, sie keucht auf. Vom weiten hört man das Martinshorn, das immer lauter wird, je näher es kommt. Bevor sie ihr Bewusstsein verliert, bekommt sie nur noch mit, wie die Leute auf die Seite gehen, um das herankommende Auto Platz zu schaffen. Dann wird es Nacht für sie…
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