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Snapes Töchter

von AmyLynn
Kurzbeschreibung
GeschichteHumor / P16 / Gen
Draco Malfoy Fred Weasley Severus Snape
27.04.2011
07.11.2013
8
24.036
2
Alle Kapitel
12 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
27.04.2011 2.161
 
Eine Partner-FF von ChloePrince und SweetyTweety

Wolltet ihr den berühmten Zaubertranklehrer, Severus Snape, schon immer mal in der Vaterrolle erleben?
Ja? Dann seid ihr bei uns genau richtig. Denn hier geht es um Daddy-Severus wie er sich mit seinen  zwei frechen, vorlauten, witzigen aber trotzdem über alles geliebten Töchtern rumschlagen muss.

Wir befinden uns kurz vor dem neuen Schuljahr, aber da fangen die Probleme für unseren Super-Daddy erst richtig an.

Oh ja, Lynn und Amy sind auch dieses Jahr wieder zu allen Scherzen und Streichen bereit. Ob Hogwarts nächstes Jahr wohl noch stehen wird? ;)

Eure Amy und Lynn, die gemeinsam diese ganze Story für euch aufschreiben werden.

Amy: Nun ein bissel was zu uns. Ich hab schon wieder meinen Steckbrief verlegt, also fängt Lynn wohl besser an:

Hey, dann wohl erst mal zu mir, da unsere Chaos-Queen mal wieder steckbrieflos ist.
Name: Lynette, Chloe Snape
Spitzname: Lynn oder Netty (so nennt mich meine Schwester immer, wenn sie mich nerven will! Ich hasse das)
Alter: 15 Jahre alt
Grösse: 1.71 m
Aussehen: grüne Augen und sehr lange, blonde Locken mit Stirnfransen
Über mich: Ich bin selbstbewusst, treibe gerne Scherze mit Fred und George, ich weiss aber, wo die Grenze liegt (bin ja nicht umsonst in Ravenclaw), ich singe gerne, liebe Ordnung und Hygiene, ich lache, lerne und lese gerne. Ich liebe es, mit meinem Daddy zu streiten.
Lieblingsstreich: Toilettenexplosion

Amy: Gefunden! Tja nur das Genie beherrscht das Chaos, nicht wahr?

Name:        Amelie Alicia Snape, aber ihr dürft mich Amy nennen... Macht ohnehin jeder!
Alter:         15
Größe:       1,71 m
Aussehen: blonde, lange leicht gewellte Haare und dazu blaugraue Augen
Über mich: Ich bin, sehr zum Leidwesen meines Vaters, ein unordentlicher und permanent
                unpünktlicher Mensch. Ich kann manchmal ganz schön frech und vorlaut sein,
               damit treib ich dann besonders meinen Daddy oder meine Erzfeindin/Hauslehrerin,    
                in den Wahnsinn. Ansonsten bin ich ziemlich kreativ, besonders wenn es darum
                geht, neue Streiche auszuhecken.

Amy: Viel Spaß bei unserer Geschichte
Lynette: He, wollte gerade dasselbe sagen!
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1. Kapitel: Suche mit Folgen

Amy


Feder, Jeans, Bikini, Schulbücher, Schokofrösche, Zelt, Zaubertrankzutaten, Kulturbeutel... Ja, ich glaube jetzt hab ich alles!

In Gedanken ging ich noch mal den Inhalt meines Koffers durch, doch eigentlich war ich viel zu aufgeregt, um einen klaren Gedanken zu fassen. Morgen würden wir zurück nach Hogwarts fahren. Zurück in unsere Schule. Das fünfte Schuljahr stand vor der Tür und ich und meine Halbschwester waren eigentlich noch gar nicht darauf vorbereitet.

Deswegen mussten wir heute, einen Tag vor der Angst, alles fertig machen. Zwei Stunden packte ich nun schon jeweilige Sachen in meinen meerblauen Hartschalenkoffer die ich finden konnte. Aber selbst wenn ich etwas vergessen würde, könnte ich ja immer noch meinen Dad losschicken. Andererseits würde er mir dann wieder einen Vortrag über Planung und Ordnung halten. Das war es nun auch nicht wert!

Mein Vater kann wirklich pingelig sein! Aber dafür ist er nun mal Severus Snape geworden und eigentlich hab ich ihn lieb, auch wenn er mich regelmäßig mit seiner perfektionistischen Art auf die Palme bringt. Ich bin nun mal eine Chaotin und manchmal frage ich mich, wie so ein unpünktlicher, unordentlicher, vorlauter Mensch von jemandem wie Snape abstammen konnte!

Heute früh hatten sich meine Halbschwester, Lynn, und ich in die Winkelgasse geschlichen, um noch schnell unser Schulzeug zu besorgen. Wie gesagt, wir hatten uns mit der Zeit mal wieder voll verschätzt und da wir unserem Vater gesagt hatten, dass wir unsere Schulsachen schon vor Wochen besorgt hatten, mussten wir uns heute heimlich davon schleichen.

Zum Glück war er nach dem Frühstück zu irgendeinem Kollegen abgehauen und so hatten wir Gelegenheit einzukaufen und ungehindert das Haus zu verwüsten. Ich wollte mir lieber nicht ausmalen, was passieren wird wenn mein Dad nach Hause kommt und die Unordnung entdeckt.

Wir drei wohnten in einer wunderschönen Villa. Vielleicht war es nicht gerade das größte Haus in London, aber ich liebte unser Anwesen. Wir hatten einen großen Pool im Garten, wo ich und Lynn die letzten Wochen immer wieder gebadet hatten.

Ob wir noch mal schwimmen gehen sollten bevor wir losfuhren? Vielleicht konnte ich meine Halbschwester ja dazu überreden, mit mir in der Nacht baden zu gehen. Warm genug war es ja und es war ein herrliches Gefühl in der schwülen Sommerluft den Sternen zuzusehen, während man von dem lauwarmen Wasser umschlossen wurde.

Meine Schwester war nur eine Wand von mir entfernt. Unser gemeinsames Zimmer bestand quasi aus fünf  Räumen. Unsere beiden privaten Schlafzimmer, ein Ankleidezimmer und schließlich eine Toilette sowie ein geräumiges Bad.

Es war wie eine Wohnung in einem Haus. Unsere WG. Manchmal waren wir auch während unserer Schulzeit hier und wenn wir sehr viel Glück hatten, ließ uns unser Vater allein hierher reisen und dann konnten wir Freunde mit zu uns einschleusen. Per Flohnetzwerk war das kein Problem.

Eine Villa, jede Menge Teenager und keine Eltern, das waren die perfekten Vorrausetzungen für eine Party! Nur unvorhergesehener Besuch von Severus Snape könnte diese Atmosphäre überschatten. Denn wie ihr euch bestimmt vorstellen könnt, ist unser Dad nicht gerade ein Partylöwe.

Einmal hatte er uns erwischt, wie wir hinter seinem Rücken eine Party in seinem Haus organisiert hatten. Dad war natürlich außer sich und hatte sich tierisch aufgeregt. Er hätte unsere Freunde gar nicht auffordern müssen zu gehen, da sie beim Anblick ihres wütenden Zaubertranklehrers von selbst die Flucht ergriffen. Nur blöd für uns, dass wir uns in solchen Momenten nicht auch verdünnisieren konnten.

Ich klopfte an der Tür von Lynette und trat im nächsten Moment auch schon ein. Bei ihr sah es nicht mal halb so chaotisch aus wie bei mir. Auf ihrem Bett lag ebenfalls ein aufgeklappter Koffer und darauf türmten sich zahlreiche Bücher, Klamotten, Schuhe, Schminkzeug und Zubertrankzutaten. Um den Koffer zu zubekommen müsste sich mindestens unsere ganze Quidditchmannschaft draufsetzen.

Zuerst hatte mich Lynn gar nicht registriert, da sie zur Hälfte unter ihrem Bett verschwunden war, doch jetzt tauchte sie wieder auf und hielt mir stolz zwei gleichfarbige Flip Flops entgegen. Meine Halbschwester strahlte mich an, als ob sie gerade einen Schatz geborgen hatte und ich klatschte bloss mit trockenem Gesichtsausdruck in die Hände.

Augenblicklich schoss einer dieser Schuhe nur knapp an meinem Ohr vorbei und knallte dann gegen die angelehnte Holztür. „Hey“, beschwerte ich mich empört und streckte ihr die Zunge raus. Sie wollte gerade zum zweiten Wurf ansetzten, als auf einmal ein Ruf durch das Haus gellte.

„Amelie, Lynette. Kommt auf der Stelle runter!“, schrie unser Vater aufgebracht.

Ernüchternd ließ meine Schwester den Schuh sinken und wir sahen uns leicht ängstlich an. Wenn unser Dad eins kann, dann im ungünstigsten Moment erscheinen! Am liebsten hätten wir beide die Aufforderung unseres Vaters überhört, aber das wäre eher kontraproduktiv für unser Überleben gewesen. Stöhnend gingen wir also hinunter in die Höhle des Löwen.

Lynette


Neben mir lag meine sorgsam ausgearbeitet Liste, während ich meinen grünen Koffer mit Schminke, meiner Lieblingszeitschrift, InStyle und jeder Menge bunter Klamotten füllte. Den Rest des Platzes brauchte ich für meine riesige Auswahl an Schuhen, da ich ein totaler Schuhfreak war!
Außerdem liebte ich es bunt!

Ich stand so ziemlich auf alle Leucht- und Neonfarben, das lag wohl daran, dass ich gerne auffiel. Gerade suchte ich ein Paar Schuhe, das ich unbedingt für Hogwarts benötigte, nämlich meine Flip Flops. Die steckten wahrscheinlich im Schuhkarton unter meinem Bett. Die meisten Schuhe packte ich in den Schrank, einige lagensogar im Keller und die wichtigsten befanden sich unter meinem Bett.  

Also kletterte ich unter dieses, und das (wohlgemerkt) ohne mich mit Staub zu beschmutzen. Zum Glück war ich nämlich nicht nur ein Schuh-, sondern auch ein Ordnungsfreak. In diesem Punkt war ich meiner unordentlichen Schwester weit voraus! Aus diesem Grund musste ich mich auch nicht immer wieder von meinem Dad anraunzen lassen. Aber dafür verteidigte ich  jedes Mal meine herzallerliebste Schwester und kassierte dann so einen Zusammenschiss.

Als ich wieder unter meinem Bett hervorkroch war, stand Amy plötzlich vor mir.

Stolz streckte ich ihr die Flip Flops entgegen die ich gerade mit viel Mühe unter meinem Bett hervorgekramt hatte. Doch sie lächelte mich nur spöttisch an. Na warte, dachte ich mir und fand sofort eine neue Verwendung für die Badelatschen:  Ich warf sie meiner Schwester an den Kopf. Naja, ich wollte, aber meine Treffsicherheit ließ noch zu wünschen übrig.

Aufgebracht schrie sie im Zimmer herum und wollte gleich ansetzen, mir etwas zu sagen, da ertönte ein lauter Ruf von Severus. Wir sollten nach unten kommen und seinem Tonfall nach zu urteilen, war er nicht gerade fröhlich!

Oh nein! Wieso bloss, musste er immer im falschen Moment zur Stelle sein? Das konnte auf Dauer echt auf die Nerven gehen! Amelie und ich mussten vorhin nämlich unbedingt noch etwas suchen. Nämlich unsere „Sisters forever“ Bändchen! Und dafür mussten wir unser Haus wohl oder übel ins Chaos stürzen, was für gewöhnlich nicht allzu gut bei Vätern ankommt.

Das wussten wir aus eigener Erfahrung, denn weil unser Dad sowieso alleinerziehender  Vater von zwei schlimmen Töchtern ist, war er schnell mal gestresst und rastete dann gelegentlich auch leicht aus.

Amy packte mich an der Hand und zog mich zur Tür hinaus, die Treppe hinab und schliesslich vor den sehr wütend und fast schon rotglühend aussehenden Severus.
„Hi Dad“, begrüsste ich den bald explodierenden Vulkan. Drei, zwei, eins...
„Habt ihr euch das Haus schon mal angesehen?!“, brüllte unser Vater los. Hoffentlich beschwerten sich die Nachbarn nicht! „Was habt ihr euch eigentlich dabei gedacht? Wahrscheinlich gar nichts, hm? Und du Lynette, du bist doch sonst so ordentlich! Konntest du nicht wenigstens darauf achten, dass deine Schwester nicht das ganze Haus verwüstet!“

„Bitte?!“, empörte sich Amy. „Wieso bin ich jetzt alleine schuld daran?“
„Ja“, half ich meiner Schwester, „eigentlich war es auch meine Schuld! Wir brauchten unsere Armbänder!“
„Wegen ein paar dämlicher Armbänder macht ihr so einen Aufstand!“, regte sich unser Dad wieder von Neuem auf.
„He, die sind nicht dämlich“, verteidigte ich unsere Schwestern-Armbänder. „Die machten wir in unserem Sommer-Camp, zu dem du uns übrigens gegen unseren Willen gezwungen hast.“
„Das ist jetzt schon fast drei Jahre her! Wann wollt ihr das denn eigentlich vergessen?“, fragte Severus und rieb sich verzweifelt das Gesicht. Doch ganz plötzlich gab es einen Lagenwechsel, und aus Daddy-Severus wurde wieder die gemeine Fledermaus. „Ihr räumt jetzt dieses ganze Chaos auf, ohne Zauberstäbe! Danach geht ihr ins Bett und es gibt kein Essen mehr, bis ihr das Haus nicht ganz aufgeräumt habt!“

„Rein theoretisch könnten wir dich jetzt verklagen“, meinte ich zuckersüss, „denn du bist unser Vater und du musst uns Essen geben, ob du willst oder nicht!“
„Bei den Muggeln läuft das so, aber nicht bei mir! Also, räumt das Haus auf und geht auf euer Zimmer! Und wehe ich höre nur ein Wort von euch!“

Amy, wollte gerade zu einem neuen Streitversuch ansetzen, als Dad sie so wütend anstarrte wie er nur konnte. Das brachte meine Schwester aber ganz schnell zum Schweigen.

Nach dem Zusammenschiss gingen wir laut meckernd nach oben und fingen an aufzuräumen. Dabei sprachen wir über neue Scherze, welche wir machen konnten. Irgendwas Gutes musste es am Aufräumen ja geben!

„Aber unsere legendäre Toiletten-Explosion müssen wir auf jeden Fall machen!“, meinte ich. „Ich hätte schon noch ein paar Scherze und Scherzartikel in petto, aber Fred und George haben sicher schon für das gesamte nächste Jahr durchgeplant!“

„Ich hätte zum Beispiel noch eine Idee für unsere liebe Pansy. Wir müssten uns in der Nacht einfach zu den Slytherins schleichen“, fabrizierte Amy. „Das Passwort kriegen wir von Dad schon noch raus! Diesen Streich hab ich in einem Muggelmagazin gelesen, offenbar soll er sehr bekannt sein. Ich hatte davon aber noch nie gehört...“

„Ja, ja“, unterbrach ich sie ungeduldig, „nun sag schon!“
Etwas beleidigt schrie Amelie: „Wollte ich ja gleich tun! Ist dir schon aufgefallen, wie oft du mich unterbrichst!“
„Vielleicht könnte das davon kommen, dass du nie zum Punkt kommst und immer um den heissen Brei herumredest!“, brüllte ich wütend. Ich und ungeduldig? Pah, besser als immer so schnell beleidigt zu sein!
„Mädchen!“, ertönte es laut von unten.
Gleichzeitig riefen wir „Entschuldigung!“ hinab und taten so als ob nichts gewesen wäre. Schwestern-Streit eben!

„Also eben, er ist bei den Muggeln recht bekannt“, meinte Amy und fügte ironisch hinzu:„Hoffentlich werde ich nicht wieder gleich unterbrochen!“ Ich verdrehte die Augen und sagte besser nichts, damit nicht noch ein Streit ausbrach.
„Einfach die Hände in warmes Wasser legen. Dieser Trick funktioniert auch mit Zahnpasta, einfach unter die Hauptschlagader der Hand schmieren.“
„Und was soll das bewirken?“, fragte ich ein wenig dümmlich. Diese Muggel sind schon blöd!
„Na der eine macht sich dann in die Hose!“, sagte Amelie laut.
„Ah“, meinte ich wissend und wendete mich wieder der Unordnung zu. Wir waren ganz schnell fertig, konnten sogar noch zu Abend essen und unsere Koffer fertig packen.
______________________

Amy: Wir hoffen das Kapitel hat euch gefallen.
        Und wenn ihr mehr von uns lesen wollt, schickt uns einfach ein paar Reviews.  
        Natürlich freuen wir uns auch immer über Kritik und Kommentare von euch!
Lynn: Bis dann!

Im Chor: Eure AmyLynn
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