Like a Real World...Black cat straying around

von Buuta x3
GeschichteAllgemein / P12
Eve Sven Vollfied Train Heartnet
24.04.2011
09.01.2012
15
24906
 
Alle Kapitel
8 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
~Autor Gelaber~

Okay das erste „Kapitel“ war jetzt wirklich sehr kurz.
*hrhrhr* Sven Vollfield betritt die Bühne.
Viel Spaß beim Lesen <3

Achja und Review’s sind erwünscht. Nicht schüchtern sein! *hahaha* nein okay
…reviews wären aber trotzdem echt toll!

~Autor Gelaber Ende~

Es regnete schon den ganzen Tag. Nicht einmal haben die dichten schwarzen Wolken einem Sonnenstrahl die Gelegenheit gegeben die stark befahrenen Straßen der Stadt zu erleuchten. Aber das Wetter passte zu Svens Stimmung. Grau und trübe.
Der Mann saß wieder in einem Café an irgendeiner Straßenecke und hatte sein Kinn auf den Tisch gelegt. Schon wieder kein Auftrag.
Sven stieß einen Seufzer aus. „Die Zigaretten gehen langsam alle.“
„Wollen Sie endlich etwas bestellen?!“ Die Frau die neben ihm stand, war ihm gar nicht aufgefallen. Er richtete sich abrupt auf und sah sie lächelnd an „Einen Kaffee, bitte!“ Sein Magen meldete jedoch mit einem lautem Grummeln Widerspruch an. Die Kellnerin hob eine Augenbraue und musterte den Mann mit den grünen Haaren, in den weiß beigen Anzug und der seltsamen Augenklappe überm rechten Auge. Er sah wirklich erbärmlich aus. Sie wandte sich ab und kam ca. 5 Minuten später mit einem heißen Kaffee zurück. „Geht auf’s Haus. Sowas kann man sich ja nicht mit ansehen!“
Dankbar lächelnd schlürfte Sven Vollfield an seinem Kaffee und fluchte als er sich die Lippen verbrannte. Die Kellnerin lachte und ging zum Nachbartisch, um das Paar zu bedienen.
Als Sven zu den beiden rüber sah, bemerkte wie der Mann in seiner Jackentasche rumfummelte und anschließend einen kleinen Samtüberzogenen Kasten rausholte. Sven wurde klar was da gerade vor sich ging und schaute lächelnd zu.
Der orangehaarige Mann ging vor dem Mädchen auf die Knie und hielt ihre Hand. Sie sah leicht verwirrt aus und lief an, als er das Kästchten präsentierte.
Mann muss nicht von den Lippen lesen können, um zu wissen was der junge Mann jetzt zu seiner Angebeteten sagen wird. Sven zählte den Countdown in seinen Gedanken mit. „3…2…1…“
Das schwarzhaarige Mädchen sprang auf und fiel dem Mann um den Hals. Sie lachte und weinte gleichzeitig, während er ihr den Ring an den Finger steckte und er wischte ihr die Tränen weg als sie aufstanden. Das ganze Café hatte gespannt zugeschaut und applaudierte und jubelte nun dem glücklichen Paar zu.
Nur Sven saß immer noch an seinem Kaffee nippend an seinem Tisch und betrachtete das Paar. Ja vor den beiden steht bestimmt eine rosige Zukunft, mit ihren Höhen und Tiefen. Sven schmunzelte. So viele Paare geben sich gerade das Ja-Wort. Auf der ganzen Welt verteilt. Und dass bei solch einem Wetter.
Sven verfluchte sich selber als er sich bei seinen Gedanken ertappte. Er hörte sich ja an wie ein alter Greis, der sein ganzes Leben hinter sich hat. Dabei war er gerade mal 30. Also wirklich. Sven nahm den letzten Schluck und stand auf. Er drängte sich an der kleinen Gruppe vorbei, die es für nötig gehalten haben, dem Paar zu gratulieren und als er die Tür öffnete erreichte in ein kleiner schwacher Sonnenstrahl, der durch die Wolkendecke gebrochen war. „Beeindruckende Leistung, Kleiner!“ sagte er grinsend und ging weiter „Ich brauche unbedingt Zigaretten!“ und als sein Magen sich wieder meldete fügte er hinzu: „…und was zu essen!“

Vor der Universität befand sich ein kleiner Park mit einem Springbrunnen in der Mitte. Wenn Train auf dem Dach lag hatte er eine tolle Aussicht und freute sich immer wieder darüber, dass die weiße Katze ihm Gesellschaft leistete. Die beiden teilten sich immer eine Flasche Milch, die Train aus dem Kühlschrank des Hausmeisters stibitzt. Nur heute war es anders.
Train saß an dem üblichen Platz mit einer Milchflasche in der Hand. Doch die weiße Katze fehlte. Sonst war sie immer vor ihm da und miaute ihm zur Begrüßung zu. Train fuhr sich einmal durch seine struppigen braunen Haare, zuckte dann mit seinen Schultern und lehnte sich zurück. Die Sonne lächelte ihm entgegen und wärmte sein Gesicht. Der Herbst war sehr nahe gerückt. Es war ziemlich windig geworden.
Auch im Park färbten sich die Blätter der Bäume in rot und braun Tönen. „Vielleicht war es ihr zu kalt.“ Überlegte er laut und nahm einen Schluck. Plötzlich musste er grinsen und verschüttete dabei etwas von der Milch. Katzen haben wirklich nur ihren eigenen Kopf. Genau wie er…jetzt. Damals war es noch ganz anders.
Sein Vater hat nicht einmal mit der Wimper gezuckt, als er seinen Sohn zusammengeschlagen hat. Damals war Train Heartnet eine ganz andere Person bis er angefangen hat sich zu wehren.
Wieder musste Train sich ein lautes Lachen verkneifen. Jetzt war er frei und streifte herum, genau wie es einer Katze eben passt.

„Ist sie das?“
„Ja.“
„Sie ist doch diese Tochter der Walkers!“
„Ja. Eingebildete Kuh. Mit der sollte man sich nicht abgeben.“
Eve ignorierte das Geflüster auf dem Schulhof. Sie musste nach Hause, die Bücher warten auf sie.
„Warum besucht sie eigentlich diese Schule, ist die nicht reich?“
„Keine Ahnung. Wahrscheinlich wollte sie angeben!“
„Würde passen!“
Wie heißt es doch so schön. Richte nie den Wert des Menschen schnell nach einer kurzen Stunde. Oben sind bewegte Wellte, doch die Perle liegt im Grunde. Doch Vorurteile prallen an Eve ab. Sie hat sich an so was gewöhnt. Die Bücher sind die einzigen Freunde die sie braucht und denen sie vertrauen kann. Sie lügen nie.
„die tut doch immer einen auf Superschlau!“
„Ich wette sie will damit nur Aufmerksamkeit.“
„Sie kriegt doch schon genug!“
Warum sie so viel liest? Eve hatte sich schon seit Jahren ein Ziel gesetzt. Sie würde das Gesetzt vertreten, sodass niemand mehr so leiden muss wie ihre Schwester.
Das blonde Mädchen ging gerade durch den Park der Universität und sah mit entschlossenem Blick zu ihr rüber. Da rein musste sie!

Sven Vollfield saß auf einer Bank im Park der Universität und fütterte die Tauben.
„Alter Mann!“ sagte er zu sich selber „Fütterst Tauben und denkst über dein Leben nach.“ Er stieß wieder einen Seufzer aus. Könnte bloß mal etwas spannendes in der Stadt passieren.


~Autor Gelaber~

Erstens: ich bin müde also erwartet bloß keine Glanzleistung ;D
Zweitens: Ich glaube Sven wurde ein bisschen zu sehr einen auf „alter mann“
Drittens: Ein Park, ein Springbrunnen und Tauben…kommt das irgendjemandem bekannt vor? :D

Scheiß Tinitus!

~Autor Gelaber Ende~