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Gut und Böse

GeschichteAllgemein / P18 Slash
James T. Kirk Spock
24.04.2011
01.06.2011
5
7.888
5
Alle Kapitel
26 Reviews
Dieses Kapitel
8 Reviews
 
 
24.04.2011 1.958
 
Titel: Gut und Böse

Anmerkung: Habe mal wieder die Folge "Seit es Menschen gibt" gesehen und musste diese kleine FF einfach schreiben. Es ist die Folge mit Abraham Lincoln und Surak bei diesen Felsenmännern, die nicht wissen, was Gut und Böse ist und dazu den Kampf zwischen guten und bösen Humanoiden stattfinden lassen. Zum Schluss gibt es einen Dialog, der meines Erachtens besagt, dass die Felsenmänner immer noch nicht wissen, was der Unterschied ist. Trotzdem halten sie sich an ihr Wort und lassen Jim und Spock gehen. In meiner Version tun sie das nicht. *harhar* Slash rules!

Es folgt kurz der Dialog aus der Folge, damit auch jeder auf dem Laufenden ist und dann meine Idee, wie es hätte auch sein können. *grins* Ach ja, "FM" steht für "Felsenmann" (oder -monster, wie ihr es lieber wollt. *lach*) und "K" für "Kirk"


FM: "Beide Seiten haben dieselben Methoden angewandt und dieselben Ergebnisse erzielt. Haben Sie eine Erklärung dafür?"

K: "Sie haben die Spielregeln festgelegt, wir konnten nicht anders handeln."

FM: "Aber Sie hatten die Wahl der Mittel."

K: "Was haben Sie den anderen versprochen, wenn Sie gewinnen?"

FM: "Das, was sie am meisten wollten: Macht."

K: "Sie haben mir versprochen, dass wir gehen können, wenn wir gewinnen."

FM: "Ja, das habe ich. Sie brauchen mich nicht daran zu erinnern."

K: "Dann lassen Sie mich endlich wieder zu meinen Männern. Wir haben getan, was Sie wollten. Jetzt ist Schluss mit dieser makabren Vorstellung."

FM: "Sie sind hier her gekommen, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Dieses Recht haben wir genauso."

K: "Wir kamen in Frieden."

FM: "Und Sie werden in Frieden wieder gehen." (Originaldialog zu Ende) "Aber noch haben wir nicht erfahren, worin der Unterschied zwischen Gut und Böse besteht. Wir können Sie noch nicht gehen lassen."

Entsetzt schaute Kirk von dem Felsenmonster zu Spock, der lediglich die Augenbrauen hob. Der sprechende Fels versteinerte sich wieder und erweckte den Eindruck, als sei er nie etwas anderes gewesen, als ein harmloser, toter Fels.

Kirk griff zu seinem Kommunikator. "Kirk an Enterprise, Kirk an Enterprise." Es kam keine Reaktion.

Schnell drehte Kirk sich zu Spock um. "Und jetzt?" Ratlosigkeit war ihm ins Gesicht geschrieben.

"Ich schlage vor, wir suchen uns einen Platz zum Ausruhen. Die letzten Stunden haben unseren Metabolismus mehr als nur beansprucht."

Schweigend nickte Kirk und gemeinsam suchten sie nach einem Ruheplatz. Zwischen einigen Bäumen in der Nähe eines Felsen legten sie sich auf das weiche Gras der Erde. An Schlaf konnten beide noch nicht denken. Jim sah in den dunklen, sternenlosen Himmel. "Glauben Sie, dass diese Wesen jemals begreifen werden, was der Unterschied zwischen Gut und Böse ist?"

Spock schwieg noch einen Moment, während er ebenfalls nach oben sah. "Sie scheinen höchst intelligente Lebensformen mit guter Auffassungsgabe zu sein, sodass sie sicherlich lernfähig sind."

Jim nickte in die sich über den Planeten legenden Dunkelheit. "Aber wie soll man ihnen das begreiflich machen? Was würde ihnen das zeigen?" Kirk ließ ein kurzes Seufzen hören.

"Trotz Ihrer Intelligenz scheint Ihnen nicht aufgefallen zu sein, dass die Motive, warum wir und die anderen gekämpft haben, sich stark unterschieden haben."

Jim drehte sein Gesicht Spock zu. "Sie meinen, dass das Motiv der Macht zeigt, dass die anderen böse waren und wir, weil wir nur kämpften um die Crew zu retten, gut sind."

"In etwa meinte ich das, Sir." Es breitete sich Schweigen zwischen den beiden aus, während jeder seinen Gedanken nachhing. Jim döste langsam ein, als ihn ein plötzliches Rascheln wieder erwachen ließ. Es kam von rechts.

"Spock?", fragte er in die Dunkelheit.

"Ja, Captain?"

"Ist alles in Ordnung?" Es war beinahe so, als höre Jim Spock seufzen.

"Die Temperatur zu dieser Stunde verträgt sich schlecht mit den vulkanischen Gewohnheiten."

Trotz der Sorge, musste Jim leicht lächeln. "Sagen Sie doch einfach, wenn Sie frieren, Spock."

"Das habe ich doch, Sir."

Das veranlasste Jim dazu, weiter zu lächeln. "Würde es Ihnen helfen, sich zu bewegen?", schlug Jim vor.

"Kaum, Sir. In exakt sieben Minuten und zwei Sekunden würde ich wieder frieren." Jim überlegte fieberhaft, während er sich aufsetzte und umsah. Doch die Dunkelheit verhinderte eine ausreichende Sicht.

"So weit ich mit erinnere, gibt es auf dem diesen Planeten nichts Geeignetes, was mein Frieren unterbinden könnte." Wieder entwich Jim ein Seufzen. "Gut, Mister Spock, dann gibt es nur noch eine Möglichkeit."

Spock hörte Bewegung von seinem Nachbarn, dann wurde ihm ein Stück Stoff angeboten. "Hier, ziehen Sie sich mein Hemd über." Spock nahm es entgegen. "Danke, Captain, aber auch das reicht noch nicht aus."

Kaum gesprochen, zuckte Spock zusammen, denn ein warmer Körper hatte sich an seinen geschmiegt und ein Arm den Weg über seinen Bauch gefunden. "Captain?", kam es eindeutig irritiert. "Mister Spock, Sie frieren und ich habe keine Lust, meinen ersten Offizier wegen einer solchen Lapalie zu verlieren. Wenn es Ihnen also recht ist, würde ich mich als Wärmequelle zur Verfügung stellen."

"Das wäre annehmbar.", entgegnete der Vulkanier kurz angebunden. Während Spock auf dem Rücken lag, hatte sich Jim seitlich an ihn gepresst und seinen linken Arm um ihn geschlungen. Dabei lag sein Kopf auf Spocks Schulter. Er hoffte inständig, dass Spock die Nacht gut überstehen würde.

"Können Sie so schlafen, Spock?", fragte der Captain besorgt.

"Ich muss gestehen, dass mir die ungewohnte Nähe ein paar Schwierigkeiten bereitet."

Den Vulkanier nun nicht zu necken, war ein Ding der Unmöglichkeit. "Und ich dachte immer, ihr Blut sei durch nichts in Wallung zu bringen." Wie zur Bestätigung seiner Worte kuschelte er sich noch etwas näher an den anderen und versteckte sein breites Grinsen in der Halsbeuge des Vulkaniers.

"Captain, ich versichere Ihnen, dass-"

"Lügner", kam es spielerisch von Kirk. "Sie zittern."

"Das liegt an der erkaltenden Luft zu dieser Stunde."

Auch jetzt wich das Grinsen nicht aus den Gesicht des Captains. Er wusste nicht genau warum, er so neckisch gestimmt war, aber er konnte es einfach nicht lassen. Nur einmal wollte er Spock aus der Reserve locken.

"Mister Spock, Sie sollten wissen, dass es nicht erlaubt ist, einen Vorgesetzten zu beschummeln. Sie reagieren auf Berührungen." Und wieder, wie zur Bestätigung seiner Worte, ließ er seine Hand ganz sachte über Spocks Oberkörper gleiten, sanft den anderen streichelnd. Auch jetzt verriet der Körper des Vulkaniers seine Worte. Er zitterte. Sanft ließ Jim seinen warmen Atem über den Hals gleiten, an den er sich schmiegte.

"Captain.", kam es warnend von Spock, doch Jim ignorierte ihn. Es war komisch, er fühlte sich, als könne er fliegen. Sein Übermut wuchs mit jeder Minute. Jim kicherte. "Sie verhalten sich, wie eine Jungfrau in Nöten." Und wieder glitt Jims Hand über Spocks Oberkörper, verweilte dieses Mal jedoch an seinen Schlüsselbeinen, strich den Hals hinauf und liebkoste schließlich die schönen Konturen von Spocks Gesicht und seine Ohren. Kaum war Jim bei diesen angelangt, erbebte Spock wieder. Jim fand das mehr als nur anziehend, es war sexy.

"Captain." Dort war wieder diese warnende Ton, der so klang, als sei er zwischen zusammengebissenen Zähnen gesprochen worden. Immer noch sehr verführerisch grinsend, streichelte Jim seinen ersten Offizier. Dann, im Rausche des Übermutes legte er sich auf ihn und streichelte mit beiden Händen sein Gesicht. "Spock, Sie sind verdammt attraktiv." Er liebkoste weiter. Ohren, Lippen, Wangen.

Spock schwieg, verriet aber durch sein Zittern, dass ihn nichts von alledem kalt ließ. "Captain, ich sage es Ihnen zum letzten Mal."

Jim lächelte. "Sie haben bisher noch nichts gesagt, Mister Spock." Und schließlich senkte Jim seine Lippen auf die des Vulkaniers, küsste sie ganz zärtlich und vorsichtig.

Dann geschah etwas vollkommen Unerwartetes: Spock rollte ihn von sich runter und presste dann den Captain mit seinem eigenen Körper auf den Boden. Diesem entwich ein überraschtes Seufzen.

"Ich habe Sie gewarnt, Captain.", raunte Spock dunkel. "Aber Sie wollten nicht auf mich hören. Sie wollten nicht..." Und dann presste der Vulkanier seine Lippen auf die des Menschen. Es war ein verstörender Kuss, wild, beinahe ekstatisch. Jim fühlte sich wie ein hilfloser Wurm unter den starken Händen des Anderen. Und das komischste war: Er mochte es. Es erregte ihn.

Spocks Hände glitten über seinen ganzen Körper, wild und ungezügelt. So hätte sich Jim das im Traum nicht vorgestellt. Diese Hände waren fordernd, sehr fordernd und auch die Küsse waren so gut, das sie Jim den Verstand hätten rauben können. Wie ein Tier machte sich Spock über Kirk her, sodass dieser nicht anders konnte, als ein lustvolles Stöhnen nach dem anderen auszustoßen und seine Hände über Spocks nun sehr heißen Körper gleiten zu lassen.

Plötzlich lagen sie nackt aufeinander. Kirk hatte nicht bemerkt, wie Spock ihre Kleidung herunter gerissen hatte. Er spürte etwas Hartes an seinem Penis. Es erregte ihn. Spock war nicht nur von seiner Temperatur her heiß, auch sein Verhalten machte deutlich, dass er keine halben Sachen machte. Ein Finger an seinem Eingang ließ Jim kurz zusammen zucken, doch er hatte keine Zeit sich Gedanken zu machen, da Spock sein Glied massierte.

"Spock", keuchte Jim plötzlich überrascht, als eine Zunge seinen Eingang befeuchtete und sich kurz danach Finger in ihm wiederfanden. Er wand sich lustvoll.

"Du gehörst zu mir.", flüsterte Spock heiser, als er eine Sekunde später sein Glied in Jim versenkte. Dieser bäumte sich auf. Wild und hemmungslos fielen sie übereinander her. Bis schließlich beide verrückt vor Lust kamen. Spock sank auf Jim nieder, der den Vulkanier mit warmen Armen umfing. Schließlich rutschte Spock von ihm herunter und Jim kuschelte sich wieder seitlich an ihn. Beide waren so müde, dass sie augenblicklich einschliefen.

Der Morgen kam und ein gewisser Vulkanier erwachte zuerst. Er war verwirrt. Dort lag jemand in seinen Armen, der noch dazu einen Arm über seinen Bauch gelegt hatte. Als Spock schließlich die Augen öffnete, Jims Kopf auf seiner Schulter sah und ihm bewusst wurde, dass sie beide nackt waren, kehrten die Erinnerungen zurück. Scham kroch in ihm hoch und er stand vorsichtig auf, um sich anzuziehen.

Er blickte zurück, zu seinem nackten Captain, der friedlich wie ein Baby schlief und vollkommen entspannt aussah. Was hatte er nur getan?

Spock griff nach seinem Kommunikator. "Spock an Enterprise."

"Hier Enterprise." Offensichtlich hatten die Felsenmänner kein Interesse mehr an ihnen und ließen Kommunikation wieder zu. Ein Grund für diese Tatsache galt es sich später zu überlegen.

"Beamen Sie uns in wenigen Minuten hoch!", entgegnete Spock.  

"Aye, Aye, Sir."

Als Spock sich wieder umdrehte, war Jim erwacht und zog sich gerade das Shirt über. Ihre Blicke trafen sich.

"Spock, ich-"

"Captain, sagen Sie nichts. Es tut mir leid."

"Sie bereuen es?", fragte Jim irritiert und etwas ängstlich.

"Natürlich. Ich wollte Ihnen so etwas nicht an tun."

Jim war noch immer irritiert. "Aber wie-?"

"Bitte Captain, wir müssen zurück zum Schiff." Jim nickte schweigend und griff nach seinem Kommunikator. "Beamen Sie uns rauf."

Er blickte ein letztes Mal zu Spock, der seinen Blick festhielt. Dann wurden sie zur Enterprise transportiert. Es war alles, wie immer.

***

Ende

Wie hat es euch gefallen? Eine Fortsetzung ist bisher nicht geplant, ist auch auch nicht vollkommen ausgeschlossen. Wie ihr wollt.
Liebe Grüße und sagt mir eure Meinung!
KrissyNightwish
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