Auf den ersten Blick

GeschichteAllgemein / P12
Hao Asakura
22.04.2011
22.04.2011
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Unsere erste Begegnung? Daran Erinnere ich mich sehr gut.

Ich sah dich dort stehen, wie du dich lächelnd mit deinem Schutzgeist unterhieltest. Dein lächeln war so bezaubernd, ich wusste nicht wie mir geschah. Dann hörte ich deine Stimme und dachte sie gehört zu einem Engel. Ich wollte wissen wer du bist, wollte deine Stimme weiter reden hören. Meine Beine bewegten sich wie von selbst in deine Richtung. Du schienst mich zu bemerken und drehtest dich zu mir. Du lächeltest und dein Lächeln strahlte eine ungeahnte Wärme aus. Mein Herz begann heftig gegen meinen Brustkorb zu schlagen. Ich konnte nicht anders und lächelte zurück. Es war ein echtes, ein fröhliches Lächeln. Du fragtest mich wie ich heiße. Ich zögerte, hatte Angst vor deiner Reaktion, wenn du es erfahren würdest. Dein lächeln verschwand, stattdessen erschien ein verwirrter Ausdruck auf deinem Gesicht. Du verstandest nicht, was an einem Namen so schlimm sein soll, das man ihn nicht verraten kann. Deine Gedanken waren so rein, nichts böses war in ihnen vorhanden. Ich wollte dich wieder lächeln sehen, dachte das würdest du, wenn ich dir sage wer ich bin. Also entschied ich mich es dir zu sagen. „Hao“, sagte ich leise, zögernd. „Ich heiße Beverly“, antwortetest du. Deine Augen strahlten vor Freude und dein bezauberndes Lächeln legte sich wieder auf deine Lippen. „Du bist wunderschön!“ Diese Worte verließen meinen Mund schneller als ich denken konnte. „Danke“, sagtest du leise und senktest deinen Blick. Ein leichter Rotschimmer legte sich auf deine Wangen. Automatisch streichelte ich mit meiner Hand über deine Wange und du richtetest deinen Blick wieder auf mich. Ich trat noch etwas näher an dich heran und lächelte Freundlich. Du sahst einen Moment überrascht aus, erwidertest aber kurze Zeit später mein lächeln. Unsere Gesichter bewegten sich langsam aufeinander zu, bis sich unsere Lippen vereinten. Du legtest deine Arme um meinen Hals und ich meine an deine Hüfte. Ich leckte leicht mit meiner Zunge über deine Lippen; bettelte um Einlass und du gewährtest ihn mir. Unsere Zungen fingen an wild zu Tanzen. Nachdem wir den Kuss gelöst hatten, sahen wir uns lächelnd an. Plötzlich hörte ich einen Schuss. Deinen schmerzverzerrten Schrei hätte mir mein Herz zerreißen können. Du hieltest dir den Bauch und ich sah wie eine dunkelrote Flüssigkeit von deinen Händen floss. Ich hielt dich weiter fest, lies mich mit dir zu Boden sinken als du die Kraft verloren hattest stehen zu bleiben. Ich hatte Angst! Angst wieder alleine zu sein, Angst dich zu verlieren! Ich hatte dich doch gerade erst gefunden! Ich sah in dein schmerzverzerrtes Gesicht und spürte wie eine heiße Flüssigkeit meinen Wangen hinunter lief. Du sahst mich an, lächeltest mild. Du legtest deine Hand an meine Wange und sagtest ich solle nicht Weinen. „Lass mich nicht allein“, flehte ich dich beinahe an. „Du wirst niemals alleine sein!“, entgegnetest du mir. Deine Augen schlossen sich und deine Hand wäre von meiner Wange gefallen, hätte ich sie nicht festgehalten. Ich schloss meine Augen, wollte das alles nicht glauben. Ich alles tun um bei dir zu sein. Tränen flossen an meinen Wangen hinab, wie ein nie enden wollener Strom. Ich spürte plötzlich eine ungewöhnliche Wärme von dir Ausgehen und öffnete die Augen. Ein merkwürdiger Schleier umgab dich und deine Wunden begannen zu heilen. Deine Augen öffnetet sich langsam und sahen mich an. Du lächeltest. Dieses lächeln erfüllte meine Seele mit einer angenehmen Wärme, die mich nie wieder los lies. Die Angreifer waren in der Zeit verschwunden, doch das war wir egal.

Ich hab das Schamanen Turnier aufgegeben, wollte nur noch mit dir zusammen sein. Dank dir hab ich meinen Zorn vergessen und es geschafft mich mit meiner Familie zu vertragen. Heute leben wir zusammen mit unserer Tochter Hiko in einem Haus am Rande Tokios.
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