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The World is mine !

von Lolla5567
GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
21.04.2011
07.06.2011
2
1.287
 
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8 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
21.04.2011 784
 
Helloo erstmal.
Freu mich euch hier zu sehen :)
Natürlich freu ich mich immer über Reviews, riesen Ansporn.
Und jetzt: lest :D
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"Scarlett ! Komm herunter du Luder" meine beste Freundin und Zimmermitbewohnerin Lindy ruft laut nach mir. Sie hat Latino-Gene und glaubt jetzt, dass sie sich wie so eine Gangster-Braut ausdrücken muss. Ansonsten ist sie total okay.
Schnell beende ich den Lidstrich, überprüfe mein Äußeres im Spiegel und bin zufrieden mit dem was ich sehe. Meine widerspenstige kupferfarbene Lockenmähne kringelt sich bis zu meiner Taille, und meine grünen Katzenaugen funkeln unter den dichten schwarzen Wimpern. Meine vollen Lippen verziehen sich zu einem Lächeln, und dann mache ich mich auf den Weg zu Lindy. Wir sind seit einer Woche auf der Uni und gehen jetzt zu unserer ersten richtigen Studenten-Party. Ich hab mir nur eine Jeans und ein hübsches Top angezogen um nicht over-dressed zu sein. Nur auf meine High-Heels will ich nicht verzichten. Es sind Manolo´s, mein ganzer Stolz.
Schnell schnappe ich mir meine schwarze Clutch und eile nach unter zu Lindy. Sie ist auch ganz schön heiß. Ihre Haut ist olivfarben und schimmert immer schön, und sie hat seidig schwarze Haare, die sie heute locker hochgesteckt hat. Sie hat einen Minirock an und ein glitzerndes Top. Hätte ich mir also gar keine Sorgen machen müssen, wenn dann ist sie die, die over-dressed ist.
"Ich bin schon sooo gespannt. Unsere erste College-Party" grinsend sehe ich Lindy an. Sie lacht nur. "Fehlt nur noch dass du vor Freude in die Höhe springs, Schwester"

Auf der Party angekommen empfängt uns Black-Eyed-Peas Sound und eine Menge Bier. Die Meisten Mädchen hier haben, wie ich, einfach nur Jeans und ein Top an. Lindy sticht sehr heraus, was ihr aber, wie ich sie kenne, überhaupt nichts ausmacht. "Süße, ich seh mich mal da drüben um ... der Typ sieht mich schon dauernd an. Kann ich ihm nicht verübeln. Ich bin heiß" Sie grinst mich nochmal schnell an und macht sich dann auf den Weg zu einem schnuckligen Typ mit blonden Locken. Sunnyboy halt.
Ich sehe mich inzwischen etwas um. Die typischen Studenten wie man sie aus Filmen kennt hängen hier ab. Ein paar echt ekelhafte, die sich in einer Ecke anrauchen, die hübschen Mädchen die auf der Couch herumalbern und so tun als ob sie nicht merken würden dass die Jungs versuchen sie abzufüllen. Und die Nerds, die wahrscheinlich nur hier sind weil sie hier in der Nähe wohnen und von jemandem überredet wurden, hier zu sein. Sie sitzen in der Küche neben den Kiffern und versuchen, sich über wichtige Themen zu unterhalten. Ich beschließe, einfach stehen zu bleiben und zu schaun, wer mich anspricht. Das dauert meistens nicht allzu lang, ohne zu selbestverliebt zu klingen. Und da kommt schon wer. Schwarze Haare, lässiges weißes Hemd unter dem sich die Muskeln anzeichnen und schwarze Jeans. Eigentlich total mein Typ.
"Hey. Ich bin Sam"
"Hi. Scarlett" Ich schenke ihm ein hinreißendes Lächeln.
"Freut mich, Scarlett. Ich hab dich noch nie am Campus gesehen, erstes Semester?!
"Ja, ich studiere Kunstgeschichte und Philosophie:"
"Wow, wunderschön UND klug! Ich bin hingerissen." Sein Lächeln ist charmant, ebenso wie seine Worte. "Willst du vielleicht ein Bier?" Ich nicke und er geht und holt eines. Zufrieden bewege ich mich zur Musik, als sie aufeinmal aus ist. Ich hatte die Augen zu um mich ganz darauf einlassen zu können, und als ich sie jetzt öffne, ist die verrauchte Wohnung weg. Stattdessen bin ich mitten im Urwald. Unmöglich. Anscheinend habe ich zu viel eingeatmet. Noch einmal schließe ich die Augen und öffne sie wieder. Und wieder. Und wieder. Doch der Dschungel bleibt. Außer, dass auf einmal Bewegungen um mich herum sind. Hinter mir. Und vor mir. Erschrocken sehe ich mich um. Das kann doch nur ein schlechter Witz sein !
Vor mir erscheint auf einmal ein rabenschwarzer Panther. Okay, Scarlett, nicht bewegen. Nicht bewegen. Nicht bewegen. Wie ein Mantra sage ich es mir vor. Der Panter und ich stehen uns gegenüber. Krampfhaft bemühe ich mich, ihm nicht in die Augen zu sehen. Das soll man nicht, habe ich glaub ich irgendwo gelesen. Ich traue mich nicht einmal zu atmen, so angespannt bin ich. Ganz ganz vorsichtig versuche ich, mich mit meinen rosa Manolos (wie dumm bin ich ? Ich hätte sie nicht anziehen sollen !! Könnte mich soo in meinen süßen Hintern beißen dafür!) rückwärts zu bewegen. Natürlich trete ich auf einen Ast. Klar. Habe eh nur einen Absatz der 2mm durchmesser hat und genau damit trete ich auf einen Ast. Lucky me. Das hat der Raubkatze anscheinend gereicht. Er springt auf mcih zu.
 
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