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The Eagle

von Aiwendil
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18 Slash
21.04.2011
29.09.2012
23
36.078
6
Alle Kapitel
29 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
21.04.2011 1.562
 
Diese Geschichte sollte eigentlich nach dem ersten Kapitel enden, aber da ich eine Review und auch einige Positive Feedbacks bekommen habe, habe ich mich entschlossen, doch noch ein Kapitel zu schreiben. Über Reviews würde ich mich freuen.
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Als Marcus am nächsten Morgen erwachte, war Esca bereits dabei, das Lager zusammen zu räumen und die Pferde zu satteln. Als Marcus zum Höhleneingang blickte, sah er, dass der Sturm so weit nachgelassen hatte, dass sie weiterreiten konnten. Nun stand auch er auf und packte die Decken weg. Dabei überlegte er sich, wie er am besten mit Esca über vergangene Nacht sprechen sollte. Als sich Marcus zu seinem Begleiter umdrehte, um das Thema anzuschneiden, kam ihm dieser zuvor.

„Wenn wir in diesem Tempo vorrankommen, haben wir das Gebirge in 3 bis 4 Tagen überwunden.“

„Das ist gut. Aber bevor wir weiterreiten, muss ich mit Dir über gestern Nacht reden.“

„Darüber gibt es nicht zu sprechen. Ich bin Dein Leibsklave, mit allem, was das beinhaltet. Wir sollten jetzt weiter, bevor es wieder anfängt, zu schneien und wir hier Feststizen.“

Marcus nickte nur und ließ das Thema erstmal auf sich beruhen. Denn als er dem anderen zugehörte hatte, hatte sich unwillkürlich sein Magen zusammen gezogen. Er wusste nicht genau, wie er sich Esca´s Reaktion vorgestellt hatte. Allerdings hatte er gehofft, dass es auch für ihn mehr wäre, als nur die Einhaltung eines Schwures.

Esca beobachte genau das Gesicht seines Gegenübers, als er mit diesem gesprochen hatte. Dadurch entging ihm nicht die Enttäuschung auf dessen Gesicht nicht, die seinen Worten folgten. Sollte Marcus wirklich mehr Gefühle für ihn haben, als nur die eines Römers zu seinem Sklaven? Aber als er so darüber nachdachte, Marcus hatte ihn noch nie wie einen Sklaven behandelt. Zuerst wusste er nicht so recht, was er mit seinem neuen Leibsklaven anfangen sollte und spätestens seitdem er die Splitter aus dem Bein gezogen wurden, behandelte er den Britannier nicht mehr wie einen Sklaven, sondern eher wie einen Freund. Aber sollte aus die dieser Beziehung nun wirklich mehr geworden sein?

Bevor Esca dazu kam, diesen Gedanken wieder zu verfolgen, wurde er aus seinen Überlegungen gerissen, denn Marcus war bereits dabei, mit seinem Pferd die Höhle zu verlassen. Schnell folgte er dem Römer und sie machten sich wieder auf den Weg. Gegen Mittag erreichten sie den höchsten Punkt des Berges und danach ging es wieder bergab.

Da Esca, wie schon in den letzten Tagen, vorausritt, hatte Marcus Zeit, um Nachzudenken. War das, was sie letzte Nacht teilten, nur eine körperliche Reaktion darauf, dass er schon lange mit keiner Frau mehr das Bett geteilt hatte? Oder hatte sich die Beziehung zwischen ihm und dem Britannier etwas verändert? Denn er hatte bis jetzt alles in seinem Leben mit Mund und Vertrauen auf die Götter gemeistert und nun hatte er Angst vor der Zurückweisung einer anderen Person?

Kurz vor Sonnenuntergang fanden sie eine kleine Höhle, wo sie die Nacht verbringen konnten. Nachdem sie die Pferde versorgt hatten, entfachte Esca ein Feuer und die beiden teilten sie die Vorräte. Nach dem Essen packte Esca die Decken aus und die beiden Gefährten legten sie sich in eine Ecke zusammen darunter.

Unwillkürlich zog Marcus den anderen an sich, so dass Esca´s nackter Rücken direkt an Marcus Brust gepresst war. Das lag allerdings nicht an der Kälte, was er sich allerdings nicht eingestehen wollte. Also versuchte er nun, einzuschlafen und seine Gefühle zu verdrängen. Esca dagegen war zu dem Entschluss gekommen, herauszufinden, was er für den anderen empfand und was dieser für ihn. Allerdings ließ es sein Stolz nicht zu, dass er tatenlos beobachtete, was der andere als nächstes vor hatte, also ergriff er die initiative.

Der Blonde drehte sich zu Marcus um, legte die Hand in dessen Nacken und zog ihn an sich. Dessen überraschten Blick ignorierend, küsste ihn Esca ihn vorsichtig auf den Mund und erbat sich mit einem leichten stupsen mit seiner Zunge auf die geschlossenen Lippen Einlass in dessen Mund. Nach ein paar Sekunden entspannten sich die unbewusst zusammengezogenen Schultern des Braunhaarigen wieder und er gewährte der fremden Zunge Einlass in sein Reich. Dabei verlagerte er sein Gewicht nach vorne, so dass er jetzt halb auf seinem Gegenüber und halb auf dem Boden lag. Esca´s Zunge erkundete solange das neue Territorium, bis sie auf ihren Gegenspieler stieß und die beiden zu einem feurigen Zungenspiel ansetzten. In diesem Moment begriff Marcus, dass keine Frau ihn jemals wieder befriedigen konnte. Er wollte nur noch Esca. Aber nicht nur für die körperliche Seite, sondern wer wollte nie wieder von seinem Gefährten getrennt sein. Nannte man dieses Gefühl Liebe?

Bevor Marcus weiter darüber nachdenken konnte, spürte er zwei Hände seinen Brustkorb entlang streichen und eine davon zu seinem Rücken wandern. Dort verharrte sie eine Sekunde, bevor sie langsam immer tiefer wanderte und unter seine Beinbekleidung und über seinen Po glitt. Keuchend löste Marcus den Kuss uns sah Esca tief in die Augen. Als der ehemalige Centurio den lustverklärten Blick des anderen sah, platzte der starre Eisklumpen in seiner Brust, der seit diesem Morgen dort gesessen hatte. Während er damit anfing, am Hals des kleineren entlang zu knabbern, spürte er, wie dessen Hand seinen Hintern zu kneten begann. Sofort begann sich eine Beule in seiner Hose zu bilden, was dem anderen natürlich nicht entging. Plötzlich zog Esca die Hand wieder zurück, was den Römer dazu brachte, enttäuscht aufzukeuchen. Aber als er merkte, dass beide Hände nun auf seiner Hüfte lagen und das störende Stück Stoff komplett herunterzog, legte sich wieder ein lächeln auf seine Lippen. Nur einen Augenblick später spürte er auch die Härte des anderen sich entfalten, als sich auch der Britannier seiner Hose entledigt hatte. Als dieser Nackt vor Marcus lag, war jegliche Zurückhaltung vergessen. Er begann fordernd an den Brustwarzen des Briganten zu saugen, während dessen Hände damit begonnen hatten, über den Rücken seines Gegenübers zu gleiten, bis sie dessen Hintern erreichten. Auf dem ganzen Körper des ehemaligen Centurio´s bildete sich eine Gänsehaut und sein Penis richtete sich nun endgültig zu seiner ganzen Größe auf. Ungeduldig setzten sie seine Lippen die Erkundung von Esca´s Körper fort. Er bedeckte jeden Zentimeter des fremden Körpers mit fordernden Küssen und sanften Bissen, immer Begleiter von seinen Händen, die Marcus immer weiter in Richtung Körpermitte des anderen führten. Plötzlich hörte er ein leises Aufstöhnen, dass mit jedem Kuss und jeder Bewegung seinerseits verlangender wurde. Nun war es der Slave, der sich nicht mehr bewegen konnte und sich nichts sehnlicher wünschte, als von Marcus starken Händen umgedreht und von hinten genommen zu werden. Als hätte dieser seine Gedanken gelesen, hörte er plötzlich ein flüstern an seinem Ohr: „Umdrehen!“ Unverzüglich folgte er diesem Befehl und spürte, wie sich das Gewicht des Römers wieder halb auf ihn legte und sich dessen Leibesmitte auf seinen Rücken drückte. Dieser begann damit, den Nacken des Britannier`s fordernd zu küssen, währenddessen die Hand des größeren seine Härte streichelte und damit begann, sie zuerst langsam und dann  immer schneller zu reiben, was diesen zu immer häufigerem Stöhnen veranlasste, bis Esca sich in Marcus Hand ergoss.

„Nimm mich, ich möchte dich in mir spüren!“

Marcus kam dieser Aufforderung nur Allzugerne nach, denn auch seine eigene Erektion verlange nach mehr Aufmerksamkeit. Doch bevor er in Esca eindrang, zog er dessen Po näher an sich heran und richtete ihn etwas auf. Dann ließ er etwas Speichel auf seinen Mittelfinger tropfen und drang behutsam ein. Vorsichtig dehnte er die Öffnung, zuerst mit einem, dann mit mehreren Fingern der einen, während er mit der anderen Hand weiter Esca´s Erektion massierte.  Nach einigen Minuten bemerkte der Römer, dass sich die Muskeln des Sklaven nun so weit gelockert hatten, dass er nun die Finger wieder entfernte und dafür mit seiner Erektion eindrang. Als er sich ganz in den anderen versenkt hatte, wartete er einige Sekunden, um ihnen beiden die Gelegenheit zu geben, sie daran zu gewöhnen. Denn Marcus hatte bemerkt, dass sie die Hände des Britanniers in die Decke gekrallt hatten und ihm ein kleiner Schmerzenslaut entwichen war. Denn obwohl Marcus sich beinahe nicht mehr zurückhalten konnte, wollte er den anderen auf keinen Fall verletzten. Durch dessen Reaktion war ihm gerade bewusst geworden, dass dieser genauso wenig Erfahrung in diesem Punkt hatte, wie er selbst. Trotzdem fühlte es sich richtig an, was sie hier gerade Taten, kam es ihm in den Sinn.

Als sich Esca wieder entspannte, zog in Marcus an sich heran und begann damit, seine Hüfte vor und zurück zu bewegen. Mit einem Arm umfasste er den Brustkorb des Kleineren, gleichzeitig umfasste er dessen Härte wieder und begann, daran im gleichen Takt zu reiben. Er wurde immer schneller und fordernder, während er Esca´s Nacken und Rücken mit Küssen liebkoste. Als sich der Höhepunkt ankündigte, stieß der Römer noch etwas schneller zu, bevor er, begleitet von einem langgezogenen Seufzer, sich in den anderen Ergoss. Sekunden später war  auch von diesem ein aufstöhnen zu hören, als auch er kam.

Völlig erschöpft zog sich Marcus aus Esca zurück und drehte sich auf den Rücken, wobei der den Kleineren mit sich herum zog, so dass dieser nun halb auf ihm lag. Nun lagen beide schwer Atmend auf dem Rücken und starrten auf die Höhlendecke. Nach kurzer Zeit sahen sie einander an und beide wussten auf einmal, ohne auch nur ein Wort zu verlieren, dass sie sich trotz ihrer Unterschiede sehr viel bedeuteten. Nach dem Marcus die Decke wieder über ihnen  ausgebreitet hatte, schliefen beide dicht aneinander gekuschelt ein.
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