Scarlet Tales

GeschichteAbenteuer / P16
20.04.2011
20.04.2011
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Scarlet schlug die Augen auf.
"Wo bin ich?", fragte sie laut und rieb sich die Kehle. Sie hatte schrecklichen Durst. Plötzlich spürte sie einen stechenden Schmerz, als sie eine kleine Wunde an ihrem Hals entdeckte und über sie strich.
"Du bist bei dir zu Hause. Sieh dich doch einmal um!", antwortete eine Stimme aus der Dunkelheit.
Das stimmte. Erst jetzt merkte Scarlet, dass sie in ihrem Bett lag, in ihrem Schlafzimmer. Sie konnte das Licht einer Strassenlaterne hineinscheinen sehen, es war Nacht.
"Wer ist da?", fragte sie in die Dunkelheit.
"Ich bin da.", antwortete die Stimme.
"Wer bist du? Und wo bist du?", fragte Scarlet erneut.
"ich bin ich und ich bin wo ich bin.", war die Antwort.
"Lass dieses verworrene Gelaber!", schrie sie wütend. Wie aus Reflex sprang sie mit übermenschlicher Geschwindigkeit auf eine Stelle in der Finsternis zu und packte dort etwas, es fühlte sich an wie der Hals einer Frau. Ein Fauchen ertönte aus ihrem Mund.
Die einzige Antwort war ein wütendes Knurren. Das nächste was sie spürte war, dass sie gegen die Wand geschleudert wurde.
"Lass das, Kind!", kam erneut die Stimme, diesmal erhoben und wütend.
Plötzlich fühlte Scarlet, wie eine starke Ruhe sich in ihr ausbreitete und sie ihre Wut vergaß. Dann wurde ihr schwarz vor Augen, schwarzer, als es in dem Zimmer ohnehin schon war.