Avis Cyrus

GeschichteDrama, Romanze / P12
Miley Ray Stewart alias Hannah Montana
19.04.2011
26.08.2012
3
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Titel: Avis Cyrus [ http://www.fanfiction.net/s/6854294/1/Avis_Cyrus# ]
Autor: Miley Owns My Gypsy Heart [ http://www.fanfiction.net/u/2136766/Miley_Cyrus_Cant_Be_Tamed ]
Übersetzerin: Miss Sakira Akadi
Fandom: Hannah Montana (steht im Original auch in der Kategorie, aber bitte nicht schlagen)  // Es gibt keine genaue Kategorie hierfür. Sollte jemand etwas wissen, bitte Bescheid geben.
FSK: 13 -> hier 12
Disclaimer: Dies ist eine Übersetzung der Originalgeschichte „Avis Cyrus“ von „Miley Owns My Gypsy Heart“ auf fanfiction.net. Die Rechte an der Geschichte liegen beim oben genannten Autor und die Idee und Teile des Prologes stammen aus dem Video „Can’t Be Tamed“ von Miley Cyrus [http://www.youtube.com/watch?v=gqBHOxbTiv4].  
Inhalt: Avis Cyrus ist die seltenste Kreatur der Welt. So selten, dass man dachte, sie wäre ausgestorben. Bis man das letzte Tier dieser Art, weiblich, fangen konnte und sie als neue Attraktion in einem Museum herhält. Als zurückhaltendes und gefühlsgetriebenes Wesen muss sie lernen stark zu sein oder Schlimmes wird passieren. Im Museum begegnet sie dem Nachtwächter Joe Lucas, der den Schaden ihres kleinen Ausrasters (siehe Prolog) beseitigen muss, und eine ungewöhnliche Freundschaft beginnt…        

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Prolog

Ich konnte sie hören, die Menschen. Sie kamen  und gingen seit… Ich wusste nicht mehr seit wann. Als sie mich gefangen nahmen verlor ich jegliches Zeitgefühl.
Und nun war es Zeit für die Enthüllung.
Die gesamte High-Society schien außerhalb meines Käfigs anwesend zu sein und der Museumsdirektor hielt eine Rede.
Kameras. Ich hörte wie Kameras Bilder schossen.
Ich kann Kameras nicht ausstehen, der Blitz blendet mich.

„Meine Damen und Herren, willkommen in unserem Museum!“, sprach der Direktor und ich wimmerte in meinem Nest.
Naja, es war nicht wirklich mein Nest. Sie hatten mir mein Nest genommen, als sie mich hierher brachten und gaben mir diesen trostlosen Haufen als Nestersatz.
Noch schlimmer: Sie sperrten mich in einen Käfig. Einen Käfig!
„Wir sind stolz Ihnen heute Abend unser bestes Ausstellungsstück enthüllen zu können.“  Ich.
Zuerst experimentierten sie an mir herum, machten Bluttests, Röntgenaufnahmen und so viel Anderes, an das ich mich nicht mehr erinnern kann, nur um sicher zu gehen, dass ich war was ich war. Dann brachten sie mich in dieses Museum und steckten mich in einen Käfig mit diesem bescheuerten falschen Nest, um mich vor den High-Society-Menschen bloß zu stellen.
Ich hasse Menschen.
„Eine so seltene Kreatur, dass man glaubte, sie wäre ausgestorben.“
Die Menschen schnappten nach Luft und murmelten und ich hörte, wie weitere Fotos gemacht wurden.
„Aber heute Abend werden Sie sehen“ – Der Direktor wechselte in eine begeisterte und erwartungsvolle Sprechweise. – „Meine Damen und Herren, das erste Mal eingefangen, die seltenste Kreatur der Welt: Avis Cyrus!“
Ich versteckte mich unter meinen Flügeln, ängstlich mich zu zeigen.
Der Vorhang öffnete sich und ich holte langsam und tief Luft.
Sie wollten kein ängstliches, kleines Ding zitternd in einem Nest sitzend sehen und ich wollte auch nicht als schwaches, kleines Etwas  gesehen werden, das sich in seinem Nest versteckt.      
Ich hörte Gemurmel, während ich versuchte mich zusammenzureißen.

Ich  ließ den Flügel, der mein Gesicht bedeckte, fallen, drehte mich den Menschen zu und starrte sie an. Einige keuchten, als mein Blick sie streifte, und starrten zurück.    
Langsam erhob ich mich und stieg aus dem Nest, wobei ich versuchte meine Fassade aufrecht zu erhalten, indem ich weiterhin die Menschen musterte und nicht nachgab und mich nicht zitternd versteckte. Ich blieb stark und bewegte mich weiter, näher zu den Menschen hin.
Schließlich stoppte ich und während ich mit dem größten Hass, den ich für diese Rasse aufbringen konnte, auf sie starrte, klatschten sie. Sie applaudierten. Ich hasste sie.
Ein Mann trat nach vorne und hielt sich eine Kamera vor das Gesicht.

FLASH

Ich ließ meine Flügel nach vorne schnellen und bedeckte mich mit ihnen.
Ich mag keine Blitze. Ich mag sie kein kleines bisschen.
Alle rangen nach Luft, als sie meine Flügel sahen, all die schönen, dunklen Farben: am meisten Grün-, Blau- und Schwarztöne.
Sie begannen zu reden.
Ich konnte keine Kameraauslöser mehr hören, also öffnete ich meine Flügel langsam und blitzte die Menschen so wütend an, wie es mir möglich war.
Ich sollte nicht hier sein.

Sie mussten eine Gefahr gespürt haben, denn sie fingen an zurück zu weichen, rannten weg von dem sonderbaren, seltsamen Tier; dem wilden, gefährlichen Ding, welches sie von seinem Zuhause fortgerissen und in einen Käfig gesperrt haben, nachdem sie es tagelang herumgestoßen und –gezerrt hatten.          
Wenn sie mich einsperren und als Ausstellungsstück benutzen, werde ich ihnen einen Denkzettel verpassen, entschied ich.
Ich kreischte und begann mit meinen Flügeln zu schlagen, dann richtete ich mich ganz auf und die Menschen bemühten sich möglichst schnell von mir weg zu kommen.

Der Museumsdirektor geriet in Panik und versuchte jedem zu versichern, dass alles in Ordnung und ich hinter Gitterstäben wäre. Dass ich nicht entkommen könnte.
Ich zeigte es ihm.
Erneut kreischte ich, schlug mit meinen Flügeln  und rüttelte an den Stäben.
Menschen schrien und ich fühlte mich ein wenig siegessicher. Der Direktor rannte nun ebenfalls so schnell wie ihn seine Beine trugen und ich ließ mich auf den Boden des Käfigs gleiten.
Ich sah auf die Stäbe.
Ich wollte zurück zu meinem Zuhause, zurück in mein Nest in den Bergen.

Ich faltete meine Flügel zusammen und trat an die Gitterstäbe.
Dumme Menschen.
Ich konnte einfach zwischen den Stäben hindurchschlüpfen und dann war ich frei in ihrem dämlichen Museum.
Meine Beine waren noch ein wenig wackelig, aber ich rannte, hob einen Schuh auf, den ein Mensch zurückgelassen hatte, und warf ihn mit aller Wucht auf ein Ausstellungsstück. Das Glas zerbrach, der Alarm ging los und Lichter blitzten und blinkten.
Ich denke, wir haben schon festgestellt, dass ich keine Blitzlichter mag, also sollte es keine Überraschung sein, wie ich darauf reagierte. Ich kreischte und wich zurück, flog durch das Museum und riss Sachen herunter und zerstörte weitere Ausstellungsstücke in meiner Not zu entkommen. Aber egal wo ich hinflog, ich kam nicht hinaus.

Ich war wütend, wollte fliehen, konnte aber nicht herausfinden wie.
Ich hasse Menschen, ich will zurück in mein Nest im Dschungel. Zurück zu meiner Familie, die Tiere waren meine Familie. Die Vögel, die dort kamen, sagten, ich sehe mehr menschlich als alles andere aus.
Und ich verstehe Menschen, habe sogar schon versucht wie einer zu sprechen einige Nächte zuvor. Aber sie würden nie meine Familie sein, das sind die Tiere im Dschungel, und ich würde niemals wie die Menschen sein.
Menschen sind niederträchtige Kreaturen, die ohne Grund andere fangen und versklaven.  

Nach einiger Zeit wurde ich es leid. Ich konnte weder den Weg aus dem Museum, noch den Weg zurück in meinen Dschungel finden.

Langsam machte ich kehrt und fand mich schließlich in dem Raum mit dem falschen Nest wieder.
Ich gab auf und versuchte nicht zu weinen.
Ich konnte nicht entkommen und alles, was ich gefunden hatte, war nur die Weise, wie Menschen jemanden gefangenhielten.
Ich wimmerte und kletterte zurück in den Käfig. Oh, wie ich es dort hasste.

Ich rollte mich im Nest zusammen und sah umher.
Alles Glas war zerbrochen, die Tapete war zerfetzt und hing schief herum, ein Licht leuchtete auf und explodierte.
Ich wimmerte und eine Träne stiehl sich aus meinem Auge, während ich es mir im Nest bequem machte, meine Flügel legte ich um mich herum, sie sollten mich vor der menschlichen Umwelt schützen.    

Ich weinte mich in den Schlaf und betete, dass ich es bald schaffen würde den Menschen zu entkommen.

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Die Geschichte geht weiter.
Und ich kann schon verraten, dass sie sehr interessant wird. :)
Auch kann ich euch sagen, dass ich jedes Review übersetze und an den Originalautor schicke.
Also ran an die Tasten und Feedback geben. ;D
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