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Vergangenheit

GeschichteLiebesgeschichte / P12
Yuki Sakurai Zess (Luka Crosszeria)
18.04.2011
18.04.2011
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18.04.2011 820
 
(Nach fast einem Jahr Pause fand ich den Weg zurück zum Schreiben.
Verzeiht wenn mir diese FF nicht so gut gelungen ist.)

Viel Spaß!



Ich kämpfte verbissen, doch was nützte es? So schnell ich versuchte die anderen zu heilen, so schnell wurden sie auch wieder verletzt.  Die Duras waren überall und es waren viel zu viele…
„Touko-chaan!!“ Ich hörte den Schrei und mein Herz schmerzte. Ob es dieses Mal schlimm war?  Ob man sie überhaupt retten konnte?
Tränen liefen über meine Wange. Wo war er bloß?
Ich stand auf und rannte. Ich rannte so schnell ich konnte, denn ich durfte keine Zeit verlieren!
Ich sah die beiden.
In Mitten so vieler Leichen kämpfte er um seine Schwester, die leblos am Boden lag, zu beschützen doch die Duras waren viele. Sie wichen einfach seinen Kugeln aus bissen und schlugen ihm in die Beine.
„Gottes Licht.“ Hörte ich eine spöttische Stimme rufen, aber ich konnte mich nicht von dem grausamen Blick der sich mir darbot abwenden.
„Schrecklich ,nicht wahr? Wieso wehrt ihr Menschen euch? Das alles würde nicht passieren wenn ihr es geschehen lassen würdet.“  Er lachte und etwas dumpfes viel neben mir zu Boden.
Langsam lies ich den Blick von den beiden Geschwistern ab und schaute hinab.
Ich wollte schreien doch das war sinnlos. Neben mir lag ein toter Zweilt. Ich kannte den Partner von ihm, ein Junge mit schulterlangem Schwarzem Haar.
Der Tote blutete aus allen erdenklichen Stellen. Schnell stürzte ich mich hinab und versuchte ihn zu heilen, doch weder die Blutung stoppte noch schlossen sich die Wunden. Sein Blick war entsetzt, in seinen Augen kein Glanz, nur völlige Leere.
Meine Tränen vielen auf sein Gesicht während ich ihn umarmte. Es war meine Schuld, dachte ich.
Der Dämon lachte schrill während er mich beobachtete.
In mir flammte eine Wut auf, sie stieg auf durch meine Kehle und lies mich wütend  aufschreien. Kleine heller Lichter stiegen um mich herum auf und verbanden sich zu Strahlen die der Sonne glichen. Explosionsartig schoss die Lichtwelle durch das Schlachtfeld und heilte meine Verbündete. Tausend Bilder und Erinnerungen durchbohrten meinen Kopf und ich sah was jeder erleben musste. Ein schluchzen entkam meiner Kehle den ich sah den Tod von Menschen die ich liebte, mit denen ich einige Tage zuvor noch lachte, Geheimnisse erzählte und aß. Tod, für immer und ewig. Sie würden nie wieder zurückkehren,  denn ein Dämon tötete nicht nur den Körper sondern auch die Seele.
Die Erschöpfung kam schneller und mein Körper gab nach. Ich fiel auf die Knie und konnte nur noch  weinen für die Verstorbenen  die ich nie wieder sehen würde.
„Luca..!“ schluchzte ich.
Ein Blitz so gewaltig wie der Zorn eines Gottes durchstreifte die Ebene. Er zerschlug alle Duras und die, die sich noch retten konnten verschwanden spurlos, als hätte es sie nie gegeben.
„Zess!“ grollte der Generals Dämon und verschwand unter heftigen Winden.
Schnelle Schritte näherten sich und warme Hände umklammerten meine Taille. Er zog mich an sich und so verweilten wir ewig.
„Ich konnte sie alle nicht retten!“ flüsterte ich verzweifelt in die Stille. Wie zur Antwort drückte er mich fester doch auch wenn seine Liebe mich vor dem Ersticken meiner Gefühle bewahrte, den andern konnte nicht mal er helfen.
Dieser unbeschreibliche Schmerz, er zerfraß mein  Herz. Wie konnte ich länger das Leiden der anderen auf mich nehmen? Ich weinte für Menschen die ich kannte und auch nicht kannte, den all dies war die Nebenwirkung meiner Kräfte. Ich wollte  einfach sterben, dem allem hier entfliehen und nur Luca konnte mir helfen…Nur Luca ein Duras konnte dafür sorgen das meine Seele nie wieder in einen Körper findet.
„Ich habe... versagt! Jetzt und auch damals in meinem vorherigen Leben! Mein Herz Luca.. es schmerzt so sehr..!“  Ich hämmerte schluchzend auf seine Brust ein und spürte dabei seine Lippen auf meinem Kopf.

Diese Qual..
es schmerzt!
Bitte, befreie mich von ihr…

„Luca, bitte sei bis zum Ende für mich da. Wenn es mir vorherbestimmt ist zu sterben…möchte ich dass du derjenige bist, der mich befreit. Sei derjenige der mich tötet!“ murmelte ich an seine Brust.
„Ich würde niemals etwas tun das dich verletzt.“ Sagte er bestimmt und griff sein Schwert. Seine Hände glitten meine Taille entlang und er stand auf.
Der Wind wehte mir seinen Geruch entgegen den ich so liebte.  Er duftete genauso himmlisch wie eine Rose.
„Aber das alles ist rein hypothetisch. Ich werde dich beschützen!“
Ich wusste das er verärgert war, ich hatte ihn um etwas unmögliches gebeten, aber..!
„Warte!“ rief ich ihm hinterher. Tatsächlich hielt er inne und richtete sein Schwert gen Himmel. Mir rannen die Tränen die Wangen hinab den ich wusste er würde gehen um zu kämpfen. Er würde sein Leben für mich opfern, für mich, einen Menschen…
„Ich werde dich nicht verraten.“ Seine silbernen Augen voller Entschlossenheit.
Das konnte nicht sein! Wieso erfüllte er mir nicht meinen Wunsch?! Er durfte nicht für mich weiter kämpfen!!
„Luca!!“


(c) Etsuko 04/2011
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