Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Hermines Entscheidung

von - Ela -
Kurzbeschreibung
GeschichteMystery, Fantasy / P12 / Gen
Albus Dumbledore Harry Potter Hermine Granger Ronald "Ron" Weasley Rubeus Hagrid Severus Snape
16.04.2011
22.04.2012
20
40.446
 
Alle Kapitel
43 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
16.04.2011 2.676
 
Kapitel 6: Disziplin

Den restlichen Tag verbrachte ich in der Bibliothek und las weiter über Zentauren. Morgen würde ich meinen ausgearbeiteten Plan in die Tat umsetzten. Der Unterricht würde gegen Nachmittag zu Ende sein, also hatte ich noch genug Zeit um mein Vorhaben durchzusetzen, aber wieder rechtzeitig in der Schule zu meiner Patrouille zu sein.

Seufzend stand ich auf, brachte die Bücher wieder an ihren Platz zurück und machte mich auf den Weg zu den Räumen in den Firenze Wahrsagen unterrichtete. Ohne zu zögern klopfte ich an und trat ein. Vor mir erstreckte sich ein gezauberter Wald. Meterhohe Bäume und ein Moosbedeckter Boden, auch einpaar Tiere konnte ich aus dem Wald hören. Nach einigen Minuten, in denen ich wartend dastand hörte ich Hufe, die auf den Waldboden donnerten. Kurz darauf sah ich Firenze durch das Gestrüpp traben. Perfekt bei ihm könnte ich schon mal den Umgang mit Zentauren üben. Also legte ich, wie in dem Buch gelesen, meine Zauberstäbe auf den Waldboden zum Zeichen, meines friedlichen Kommens. Auch Firenze legte seinen Bogen und die Pfeile auf den Boden. Wir sahen uns an. „Was kann ich für die Freundin des berühmten Mr. Potters tun?“ Ich lächelte nicht, zeigte keine Gefühlsregung und sah ihm nicht in die Augen.

„Ich würde gerne mit ihnen über ihre Herde im verbotenen Wald sprechen.“ Er nickte. „ Schwere Zeiten stehen in den Sternen. Aber ich werde versuchen ihnen zu helfen. Was möchten sie wissen?“ „ Wenn ich es schaffen könnte, dass ihre Herde sie wieder aufnimmt, würden sie zurückgehen?“ Das war die wichtigste Frage, denn wenn er nicht mehr zurück wollte, konnte ich alles abblasen. Nachdenklich sah er mich an. „Zentauren sind Herdentiere Miss, wir leben in einem Miteinander. Doch es gibt durchaus Einzelgänger, verstoßene, wie sie auch genannt werden. Für solche ist es schwer sich wieder einzugliedern. Doch ich würde eine Herde durchaus bevorzugen, wenn sie mich wieder aufnehmen. Aber das ist ziemlich abwegig, wir Zentauren vergessen nichts, selbst über Jahrhunderte und mein Verrat ist nicht mal ein paar Jahre her.“ Ich nickte. „Wenn sie nichts dagegen haben würde ich versuchen ihnen zu helfen, damit ihre Herde sie wieder aufnimmt. Aber dafür würde ich noch ein paar Informationen benötigen, wie ich mich verhalten soll.“ Doch entgegen meiner Erwartungen schüttelte er den Kopf.

„Es tut mir leid Miss, aber die Verhaltensregeln und Rituale sind streng geheim und ich werde mich nicht noch einmal gegen meine Herde stellen, indem ich ihnen diese verrate.“ Ich nickte, obwohl das alles erschwerte, weil ich nicht wusste, wie ich mich verhalten soll. „Natürlich Firenze, daran habe ich nicht gedacht. Ich werde trotzdem morgen in den Wald gehen und versuchen zwischen ihnen zu schlichten, danke.“ Als ich gerade die Tür erreicht hatte und den Raum verlassen wollte, begann er zu sprechen. „Die Sterne stehen sehr schlecht für ihr Vorhaben. Besonders Morgen, da der Mond voll leuchten wird. Ich rate ihnen dringend ihren Plan aufzugeben, auch wenn er gut durchdacht ist.“ Langsam aber entschlossen drehte ich mich um. „Ich bin ihnen dankbar, für ihre Warnung, doch ich werde mein Vorhaben nicht abbrechen.“ Mit diesen Worten drehte ich mich um und verließ den Raum, ohne einen Schritt weiter zu sein.

Ich würde mein Vorhaben, bei den Zentauren zu schlichten nicht aufgeben, da war ich mir sicher. Auch wenn es gefährlich werden würde, und ich von Firenze nicht die gedachte Hilfe bekommen hatte, ich wusste genug aus den Büchern um die Zentauren zu besuchen. Angst hatte ich sicher nicht vor ihnen. Respekt hatte ich schon, aber ich mein dass hätte jeder, wenn man vor ungefähr 30 mit Pfeil und Bogen bewaffneten Zentauren steht. Ich konnte mich zwar wehren, aber ich war nicht gerade erpicht darauf, einen Pfeil im Rücken zu haben. Doch, was sollte ich dagegen tun? Ich konnte mich ja gegen Flüche wehren, aber nicht gegen Pfeile. Wie also sollte ich mich schützen? Während ich die Stufen zum 2. Stock hinaufstieg überlegte ich fieberhaft, wie ich mich schützen konnte. Doch, so sehr ich auch nachdachte, und gedankenverloren auf meiner Unterlippe kaute, ich fand keine Lösung. Deshalb beschloss ich, dass ich mich einfach auf mein Können und meinen Instinkt verlassen sollte. Schon ein bisschen müde, von dem Tag ging ich immer und immer wieder durch den Korridor. Wie gestern passierte rein gar nichts. Schließlich brach ich ab und machte mich auf den Weg in den Griffindorturm um wenigstens noch ein paar Stunden in dem Raum, der nun mir alleine gehörte zu schlafen, bevor ich morgen wieder einen Tag mit Snape hinter mich bringen würde und auf wütende Zentauren traf.
*

Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch wachte ich aus der kurzen Nacht auf. Heute würde ich mich also den Zentauren stellen, ohne mich wirklich schützen zu können. Als Kleidung entschied ich mich heute für eine Jeans, ein T-shirt, flache Schuhe und band meine Haare zurück. Ich musste heute sportlich gekleidet sein, es könnte ja sein, dass ich mich in Sicherheit bringen musste. Ein bisschen schminkte ich mich noch und ging dann in die Große Halle. Wie erwartet war der Stuhl neben Dumbledore frei. Es freute mich ja, dass ich nicht vergessen wurde, aber soviel Aufmerksamkeit benötigte ich dann doch nicht. Widerwillig ließ ich mich auf dem Stuhl nieder. „Guten Morgen Hermine. Na, bist du gut ausgeschlafen?“ Fragend sah ich ihn an. „Ich wünsch dir auch einen guten Morgen Albus. Wie meinst….- Ahh, Professor Snape hat dir von meiner Patrouille erzählt?“ Er nickte. „Ja, Severus hat mir davon erzählt und ich frage mich, ob das nicht ein bisschen viel auf einmal ist.“ Seufzend sah ich auf meinen Teller. „Nein Albus, ich denke du brauchst dir keine Gedanken über meinen Gesundheitszustand zu machen. Ich schaff das schon, außerdem ist es nur eine Woche, in der ich wohl auf ein paar Stunden Schlaf verzichten kann.“ Er nickte und wir aßen schweigend.

„ Ahh, dass hätte ich beinahe vergessen, hier ist noch der Stundenplan, damit du weißt, wann du Severus assesstieren wirst.“ Dankend nickte ich ihm zu. „Danke Albus.“ Während ich an meinem Kaffee nippte studierte ich meinen Plan. Heute, also am Dienstag hatte ich die ersten beiden Stunden frei danach hatte ich wieder die 4.Klässerler von gestern. Also noch mal den Irrwicht. Hoffentlich musste ich nicht noch einmal meine Furchtlosigkeit beweisen. Mir war es ja egal, aber ich wollte den Kindern ja keine Angst einjagen und ich war nicht gerade scharf darauf, noch mal mit Snapes Hand an meiner Kehle Bekanntschaft zu machen. Nach dem ich heute mal ganz bequem und langsam gegessen hatte, machte ich mich auf den Weg in die Bibliothek um noch mal in den Büchern über Zentauren nach zu lesen. Als ich gerade durch die Türe der Bibliothek gehen wollte, wurde ich von Snape abgefangen.

„Miss Granger! Haben sie etwas Bestimmtes vor?“ Schnell drehte ich mich zu ihm um. „Ich wollte in die Bibliothek um mir noch ein paar Bücher auszuleihen. Sir.“ „Ich denke, da haben sie heute nach dem Unterricht noch genügend Zeit. Ich werde ihnen nun ihre erste Stunde in Disziplin geben. Folgen sie mir.“ Genau das hatte ich heute nicht, doch ich folgte ihm trotzdem ohne zu zögern, neugierig, wohin er mich führte. Denn er führte mich sicher nicht in sein Büro. Stattdessen eilte er aus dem Hauptportal ins Freie. Nach dem wir das Gelände von Hogwarts durch das Tor verlassen hatten blieb er stehen und ich konnte zu ihm aufschließen. Immer noch schweigend hielt er mir seinen Arm hin. Überrascht sah ich ihn an, legte aber nach einem Kalten Blick von ihm meine Hand auf seinen Unterarm. Schnell und Lautlos apparierte er uns vor den Gimauldplatz Nr. 12. Verwirrt sah ich ihn an, als er seinen Zauberstab auf uns richtete und ich fühlte, dass wir unsichtbar wurden.

Im nächsten Moment stieg meine Verwirrung noch mehr, denn Harry trat aus dem Hauptquartier. Freude machte sich in mir breit und ich eilte über die Straße auf die andere Seite und wollte Harry gerade in meine Arme nehmen, als sich zwei starke Arme um meinen Unterkörper schlossen und mich zurückzogen. Ich wurde den ganzen Weg zurückgezogen, bis ich wieder auf der anderen Straßenseite stand und gerade noch sehen konnte, wie Harry die Türe zum Hauptquartier schloss. Langsam sanken die Arme an meinem Körper herunter. „Ihre erste Lektion, Freude Miss Granger. Sie dürfen ihre Freude nicht zeigen. Sie verraten sonst zuviel, über ihre Verbindung mit der Person und dass kann ihnen zum Verhängnis werden.“ Ich nickte, bis ich merkte, dass er es ja nicht sehen konnte. „Sie haben Recht Sir.“ Ich fühlte, wie sich eine Hand auf meine Schulter legte und wir noch einmal apparierten. Die Gegend, in der wir angekommen waren kannte ich nicht und so sah ich mich fragend um, wir waren immer noch unsichtbar.

„ Freude, Trauer, Entsetzen, Liebe, Angst, Wut dass sind die Gefühle, die uns schwach machen. Angreifbar für jeden, der es auf uns abgesehen hat.“. „Ich verstehe, Sir.“ „Diese Gefühle, die sie angreifbar machen, es bedeutet nicht, dass sie sie nicht fühlen dürfen, dass ist unmöglich, sie dürfen es nur nicht zeigen.“ Mit diesen Worten legte er wieder seine Hand auf meine Schulter und apparierte uns wieder. Dieses Mal waren wir in einer vertrauten Gegend, vor mir stand das Haus meiner Eltern. Es juckte mich in den Fingern, zu ihnen rüber zu gehen und sie zu umarmen, aber ich hielt mich zurück, stand mit ausdruckslosem Gesicht da und sah scheinbar zufällig zu dem Haus rüber. Nach einigen Minuten drehte ich mich zu Snape um. „ Ich denke, ich habe das Prinzip verstanden, Sir.“ Doch anstatt uns wieder sichtbar zur Schule zurück zu zaubern, blickte er auf das Ende der Straße. Als ich meinen Kopf in dieselbe Richtung drehte weiteten sich meine Augen.

Wie konnte er aus der Schule kommen? Julius und ältere Schüler gingen an uns vorbei zu meinem Haus. Ein paar Schüler kannte ich aus meiner Schulzeit. Einer musste mit Julius verwandt sein und ihm helfen. Mein Atem beschleunigte sich, als sie immer weiter auf das Haus meiner Eltern gingen. Also das gehörte sicher nicht zu Disziplin. Ich musste meine Familie schützen. Schnell und mit meinem Zauberstab in der Hand ging ich auf mein Haus zu, als mich eine schneidende Stimme zurückhielt. „Halten sie sich zurück!“ Abrupt hielt ich inne und wandte mich Snape zu. „Ich werde nicht zulassen, dass meiner Familie irgendetwas passiert.“ Doch er beachtete mich gar nicht und sah an mir vorbei, was mich dazu veranlasste, mich wieder umzudrehen. Julius und seine Freunde versuchten nicht, meiner Familie etwas anzutun. Sie richteten zwar ihre Zauberstäbe auf das Haus, aber meinen Eltern geschah nichts, stattdessen erschien auf der gesamten Hausfront das Wort „Schlammblut“. Es war magisch gemacht worden, also konnten nur Zauberer das sehen, was mich natürlich entlarvte und in Gefahr brachte.

Ich wollte gar nicht wissen, was geschah, wenn Todesser das sehen würden. Also eigentlich sah es ja gerade ein Todesser. Doch Snape reagierte mit keiner Reaktion, stand einfach nur hinter mir uns sah zu. Anscheinend stolz mit ihrer Leistung gingen die Fünf wieder an das Ende der Straße und verschwanden dann. Sofort ging ich auf das Haus zu. Meine Eltern konnten uns ja nicht sehen, wir waren nicht sichtbar. Es war ein einfacher Zauber und ich löste ihn innerhalb von Sekunden auf. Die Fassade sah wieder aus wie früher. Wortlos drehte ich mich zu Snape um, ging auf ihn zu ergriff seinen Arm und apparierte uns vor das Schloss. Kaum angekommen entriss mir Snape seinen Arm. „Was fällt ihnen überhaupt ein?! Ich entscheide, wo, wann und ob wir Apparieren. Haben wir uns verstanden!“ Ich nickte. „Ja Professor.“ Schweigend gingen wir hoch zum Schloss. Die zweite Stunde hatte gerade begonnen, deshalb gingen wir direkt hinunter zu den Kerkern. Die Schüler warteten schon auf uns, wir gingen hinein und sie stellten sich in eine Reihe auf. „Wie kann man den Irrwicht bezwingen? Miss Rige.“ Die aufgerufene zuckte beim Klang ihres Namens zusammen blickte dann jedoch auf und gab eine vollkommen korrekte Antwort. „Mit dem Riddikulus-Zauber, man muss den Irrwicht lächerlich machen.“

Snape nickte kurz drehte sich um und holte die gleiche Schatulle wie gestern. Die Vorstellung, die sich uns bot war relativ langweilig. Die meisten Schüler hatten Angst vor riesigen Spinnen, Schlangen, Monster jeglicher Art oder anderen lächerlichen Tieren. Ein paar wenige hatten Angst vor Snape. Was mir beim ersten Mal ein Grinsen ins Gesicht zauberte, wenn ich sah, wie sie ihn lächerlich machten. Doch ich riss mich zusammen und fing an nicht mehr zu reagieren. Ich konnte ja schon mal üben. Als letztes kam Julius, bei ihm war ich sehr neugierig, was der Irrwicht für eine Gestalt annehmen würde. Ziemlich arrogant stellte sich Julius vor die Klasse. „Nun sind wir gespannt, vor was sie Angst haben, Mr. Winus. Bleiben sie dabei vor nichts Angst zu haben? Dann bereitet euch schon mal auf den Nebel vor, der bei Miss Granger gestern erschien.“ Viele Blicke lagen auf mir, doch ich kümmerte mich nicht darum und bald lagen alle Augen wieder auf Julius. Mit gezücktem Zauberstab stand er lässig vor der geöffneten Schatulle. Langsam kam der Irrwicht aus der Schatulle. Dunkelheit senkte sich über den Klassenraum, doch es wirkte auf mich nicht bedrohlich, denn vom Irrwicht ging ein inneres Licht aus.

Immer weiter glitt er aus der Schatulle und man konnte langsam erkennen, welche Gestalt er annahm. Heraus kamen mehrere Personen. An ihrer knochigen Gestalt erkannte ich sofort, um was es sich handelte. Inferi. Tote Menschen, zum leben erweckte Leichen. Sie hatten Kapuzenjacken an, als dem ersten die Kapuze herunterrutschte und ein völlig zerstörtes und halb verrottetes Gesicht freigab, fingen die ersten an zu schreien. Ich blieb völlig ruhig. Es waren nur Inferi, da gab es weit schlimmeres, aber ich griff auch nicht ein. Snape hatte die Verantwortung und ich würde mich nicht als Heldin aufspielen, schon gar nicht bei Julius, ihm zu Helfen war das letzte, was ich im Moment wollte. Sollten die Inferi in doch auffressen, dann müsste ich mich schon nicht mehr an ihm rächen. Doch anstatt einzugreifen stand Snape nur da und sagte zu einem völlig überforderten Julius. „Haben sie denn wirklich alles vergessen? Sie müssen den Irrwicht mit einem Riddikulus-Zauber lächerlich machen!“ Doch Julius war nicht fähig sich zu rühren, er stand mit aufgerissenen Augen und geballten Händen da und starrte die Inferi an, die immer näher kamen.

Genervt seufzend griff Snape schließlich ein, indem er seinen Zauberstab auf die Inferi richtete, Riddikulus sagte und die Inferi nun statt schwarzer Kapuzenjacken grüne Badehosen anhatten. Niemand lachte, ein Zurückzucken ging durch die Schüler, denn man konnte die Zerstörten Körper der Inferi sehen. Da niemand lachte fühlte sich der Irrwicht nicht lächerlich gemacht, doch als ich sah, wie einer der Inferi an sich herunterblickte, die Schultern zuckte und weiter ging, brach ich in schallendes Gelächter aus. Ich war die einzige die lachte, doch das war genug um den Inferi lächerlich zu machen. Er schwebt langsam wieder zurück in die Schatulle, während ich immer noch vor mich hinlachte. Der Anblick war einfach zu komisch gewesen und schließlich hatte man ja jemanden gebraucht der lachte. Als Snape die Schatulle verschloss konnte er es sich anscheinend nicht nehmen lassen, Julius bloß zu stellen. „So, nun haben wir ja alle miterlebt, dass Mr. Winus nicht vor nichts Angst hat, sondern vor Inferi in Badehosen.“ Ich schluckte schwer, konnte mir gerade noch so ein Auflachen unterdrücken. Ein leichtes Grinsen war über Snapes trockenen Humor einfach nicht zu verhindern, was Julius wohl anders sah.

Als erster stürmte er aus dem Klassenzimmer, seine Mitschüler hinterher. Snape wandte sich zu mir um. „ Ich hoffe von unserer Übung heute Morgen ist was hängen geblieben, ich werde sie nämlich nicht noch einmal wiederholen.“ Ich nickte. „Natürlich Sir, ich habe nichts vergessen.“ Er entließ mich mit einem Nicken und ich verließ den Klassenraum um in die Große Halle zu gehen. Ich aß mehr als gewöhnlich, ich musste gleich stark sein. Da ich erst in der Dämmerung zum Wald ging, ich konnte ja nicht am helllichten Tag in den Wald spazieren, konnte ich noch die versäumten Stunden in der Bibliothek aufholen. Also ging ich ließ ich mich in einem Sessel nieder und fing an zu lesen, was mich in den nächsten Stunden erwartete.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast