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Hermines Entscheidung

von - Ela -
Kurzbeschreibung
GeschichteMystery, Fantasy / P12 / Gen
Albus Dumbledore Harry Potter Hermine Granger Ronald "Ron" Weasley Rubeus Hagrid Severus Snape
16.04.2011
22.04.2012
20
40.446
 
Alle Kapitel
43 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
16.04.2011 2.659
 
Mein Dank gilt meiner Beta 22Verena1988 die mir trotz der langen Pause geholfen hat :)

Naja, an alle: Sorry wegen der langen Pause, dafür gibt es jetzt ein Spektakuläres Kapitel :D

Kapitel 18: Rache


Nach der Rutschpartie, durch den eklig feuchten Tunnel, in der ich mir erfolgreich einen Aufschrei verkniff, purzelten wir der Reihe nach unten auf den Boden. Ron machte ein Würgendes Geräusch und auch ich rümpfte die Nase. Hier roch es echt schlecht. Erst nachdem wir unsere Kleidung mit einem Reinigungsfluch von dem ekligen Schleim befreit hatten, fühlten wir uns besser und sahen uns um. „Echt gruslig hier, oder?“ Ich verdrehte die Augen. „Komm schon Ron, wir sind keine 12 mehr! Sei doch froh, wir finden hier definitiv keine einzige Spinne, da kannst du dir sicher sein, du brauchst keine Angst zu haben.“ Wir befanden uns in einem großen Kellergewölbe, von dem es nur einen Tunnel gab, der tiefer hinein führte. Von den Wänden kamen kleine feine Rinnsale von schmutzigem Wasser, das vermutlich aus dem See stammte. Wir waren echt tief unter der Erde.

Nun führte uns Harry zielsicher den Gang entlang, bis wir an eine Runde Eisentüre kamen, die uns den Weg versperrte. Von der Mitte der Türe aus, wanden sich Schlangen, ihre Köpfe zeigten das Ende der Türe an. Als Harry mit Parsel auf die Türe einsprach, setzte sich eine der Eisenschlangen in Bewegung und schlängelte sich an den Schlangen vorbei. Nach einander zog jede der Schlangen ihren Kopf ein und die Türe öffnete sich nach außen.

Wir betraten nach einander die Kammer des Schreckens und machten große Augen. Ron war in unserem zweiten Jahr zwar in dem Kellergewölbe gewesen, doch hier in die endgültige Halle war nur Harry gekommen. Vor uns lag das riesige Skelett des Basilisken und ich staunte, wie groß das Tier gewesen war. Wir fingen uns jedoch sehr schnell und gingen zum dem Basilisken. Harry umfasste einen Zahn und zog ihn mit einem Ruck aus dem Kiefer des Skelettes. Es knirschte, als der Zahn sich löste und für einen kurzen Augenblick dachte ich uns würden gleich die Knochen um die Ohren fliegen. Doch nichts rührte sich und so zog Harry weiter Zahn um Zahn heraus, die ich dann in einer von mir hergezauberten Tasche verschwinden ließ. Nachdem wir nun eine ziemlich große Menge an Zähnen hatten, drehten wir uns um und verließen die Kammer.

Wir wollten keine Minute länger als nötig hier sein, auch wenn keine Gefahr bestand. Mit einem Levitationszauber schwebten wir den Tunnel wieder empor und kamen am Mädchenklo wieder heraus. Es war Still. Myrte war nirgends zu sehen und so machten wir, dass wir Land gewannen. „Gehen wir auf dein Zimmer?“ Fragte mich Harry, als wir in der Eingangshalle rauskamen, doch ich schüttelte den Kopf. Draußen war es dunkel geworden. „ Ich hab heute meinen ersten Unterricht hinter mir, Jungs. Ein anderes Mal. Ich bringe euch noch zum Eingangstor.“ Wir machten uns schweigend auf den Weg. Ich sah mich immer mal wieder verstohlen um, ob uns jemand folgte. Schließlich wollte ich nicht mit einer Tasche voller Basiliskenzähne erwischt werden. „Wir sollten die Zähne aufteilen. Ich brauche hier welche, falls es noch Horkruxe in Hogwarts gibt, und ihr solltet sie untereinander auch aufteilen, falls einer erwischt wird, haben wir nicht gleich alle verloren!“ Sofort zauberten sie sich Rucksäcke und wir teilten die Zähne auf. Mit einem Grinsen wandte ich mich an Ron. „Viel Spaß mit deiner Mutter, Ron.“ Er verzog sein Gesicht zu einem leidenden Ausdruck.

„ Komm Harry. Lass uns noch ein Butterbier trinken gehen!“ Harry lachte. „Klar Kumpel! Bis dann Hermine!“ Sie apparierten. Ich konnte mir lebhaft vorstellen, wie es später in dem Hauptquartier abgehen würde. Bei der Vorstellung, das Mrs. Weasly und Mrs. Black sich zusammengerauft hatten und einen gemeinsamen Anschlag planten, kicherte ich. Der Gang in die Kammer des Schreckens war nun wirklich nicht spektakulär gewesen. Das lag wohl überwiegend an dem fehlenden Basilisken. Ein paar Schüler kamen mir aus Richtung See entgegen. Als sie mich sahen steckten sie die Köpfe zusammen und tuschelten über mich. Was mich wieder an den Tagespropheten heute Morgen erinnerte.

Wieder kroch Wut in mir hoch. Über Dumbledore, über die Tagesprophetenreporter und über Voldemort. Wie konnte Dumbledore nur so skrupellos sein? Aber gleichzeitig, wie konnten die Reporter es Zulassen, das man jemanden mit einem Artikel so in Gefahr brachte? Naja, zumindest diese Frage konnte ich beantworten, den Reportern ging es nur um Geld. Der Artikel war nicht von Rita Kimmkorn, was mich doch sehr wunderte. Aber nein, der Artikel war vom Chefredakteur persönlich! Barnabas Cuffe. Ich hatte seinen Namen schon oft unter Artikeln gesehen, die die Rückkehr Voldemorts leugneten und Harry als Lügner beschrieben. Dieses mal würde er nicht ungestraft davon kommen.

Ich grinste und holte meinen Umhang aus meinem Zimmer, während ich die Basiliskenzähne dort beließ. Mit tief ins Gesicht gezogener Kapuze verließ ich Hogwarts. Ich apparierte zu seinem Privathaus. Nur Gut, das ich mich schön näher mit ihm befasst hatte. Lächerlicherweise hatte er keinerlei Schutzzauber auf seinem Haus. Er lebte in einem von außen aussehendem Muggelhaus mit gelber Fassade und grünen Fensterläden. Gar nicht nach meinem Geschmack aber nun gut. Ich war immer noch wütend und nachdem ich mich vergewissert hatte, dass niemand in dem Haus war, verwüstete ich sein inneres. Ich lebte meine Wut vollkommen an dem Haus aus. Von außen sah es aus wie immer, nur wer es betrat konnte die Verwüstung sehen, die ich in meiner Wut anrichtete. Natürlich konnte Barnabas den Zustand mit einem Schwenker seines Zauberstabs wieder in Ordnung bringen, es ging mir schlicht und einfach um das Prinzip.

Meine Wut war immer noch nicht gestillt, wenn es um meine Familie ging hörte die Geduld einfach bei mir auf. Und ja, im Moment waren mir die Sicherungen durchgebrannt! Als ich mit seinem Haus fertig war, apparierte ich ohne zu zögern zu dem Hauptsitz des Tagespropheten. Ohne mein Gesicht zu zeigen stürmte ich ins Gebäude. Wie es der Zufall so wollte, traf ich auf Rita Kimmkorn. „ WO IST BARNABAS CUFFE!“ Ihre Augen weiteten sich erstaunt und eine Spur ängstlich, als ich ihr meinen Zauberstab gegen die Kehle drückte. „Zweiter Stock, die erste Türe rechts!“

Abrupt ließ ich sie los und eilte weiter. Ich bestieg den zweiten Stock ohne noch einmal auf eine Person zu treffen. Die Treppe endete in einem langen Gang. Die Wände waren aus Glas und als ich hindurch sah, konnte ich lange reihen von Schreibtischen sehen. Jeder Tisch war mit einem Zauberer besetzt, der eine Flotte Schreibfeder dirigierte. Ich nahm beides zur Kenntnis und eilte mit gesenktem Kopf weiter. Diese Räume würde ich mir später noch vornehmen, mein Wunsch nach Rache war groß. Vor mir tauchte die Türe von Cuffe auf. Ohne zu klopfen erstürmte ich den Raum.

Barnabas Cuffe saß an seinem Schreibtisch und hatte gerade anscheinend ein wichtiges Gespräch mit einem jungen Mann. Vielleicht ein Anwärter auf einen Reporterposten. Mitten im Raum stand der Schreibtisch an dem die Männer saßen. Der Raum an sich war relativ klein und mit einem Fenster recht dunkel. Außer dem Schreibtisch und drei Stühlen befand sich nur noch ein Aktenschrank in dem Büro. Ich hatte etwas luxuriöseres erwartet. Dies war auch sicher nicht der Raum in dem der Chef wichtige Personen empfing, wahrscheinlich war es nur das Zimmer für die Personalgespräche. Mir war es egal ob Barnabas in einem großen oder einem kleinen Raum saß.

Bei meinem überstürzten Eintreten waren beide aufgestanden, doch sie hatten ihre Zauberstäbe noch nicht gezogen. Wahrscheinlich mussten sie öfters mit einer Störung rechnen. Pech für sie, denn nun hatte ich beide Stäbe in der Hand, die ich ihnen mit einem Entwaffnungszauber abgenommen hatte. Barnabas stand auf und öffnete den Mund, wahrscheinlich um mich rauszuschmeißen, ich kam ihm zuvor. „Raus!“ Die Spitze meines Stabes war bedrohlich auf den fremden Mann gerichtet, der ein wenig in sich zusammen sackte. Mein Gesicht war für die beiden nicht zu sehen, ich hatte nicht vor mich morgen auf der Titelseite zu betrachten. Gehorsam stand er auf und verließ nach einem letzten Blick auf mich denk Raum. Ich wusste, dass ich schnell sein musste.

Natürlich würde der fremde Hilfe holen, wenn ich Pech hatte holte er die Auroren. Dann wurde es noch knapper, deshalb reagierte ich sofort. Mit einem Satz war ich bei Barnabas. Spontan rächte ich mich nun auch an Albus. Mal sehen ob er mich morgen darauf ansprechen würde. „Ihr Artikel im Morgenprophet! Sie benennen Personen der Familie Granger! Das ist vielleicht ihr Todesurteil. Wenn ihnen etwas passiert, wird Albus Dumbledore sie persönlich dafür verantwortlich machen! Sie werden in Zukunft nichts mehr über die Familie Granger schreiben! Keine Namen, einfach rein gar nichts! Sonst wird es für sie Konsequenzen geben! Haben wir uns verstanden, Barnabas?“

Mein Kopf war gesenkt, mein Blick auf seine Brust gerichtet, mein Zauberstab stach in seine Seite aber meine Stimme war leise, deutlich und voller unterdrückter Wut. Morgen würde mein Angriff auf den Barnabas im Tagespropheten stehen. Wenn er aber so handelte, wie ich hoffte, würde darin stehen, das eine Person von Albus Dumbledore geschickt geworden war. Natürlich wusste Cuffe mit wem er es zu tun hatte, aber er würde es nicht wagen meinen Namen zu schreiben. Sonst würde ich wieder hier stehen. Er hatte immer noch nicht auf meine Frage geantwortet, deshalb drückte ich meinen Zauberstab noch etwas weiter in sein Fleisch. „Mr. Cuffe!“

Leise drang seine Stimme an mein Ohr. „Ja!“ Abrupt ließ ich ihn los. Während ich mich umdrehte und aus dem Raum huschte, rief ich ihm noch zu. „Sie sagen niemandem, wer hier war!“ Die Tür fiel krachend hinter mir ins Schloss. Die beiden Stäbe die ich noch immer in der Hand hielt, warf ich achtlos zur Seite. Wieder kam ich in den Gang mit den Gläsernen Wänden. Mein Blick fiel noch einmal auf die Reporter an ihren Tischen auf beiden Seiten. Mit einer ausschweifenden Bewegung meines Stabes flogen rechts und links von mir, sämtliche Blätter durch die Gegend, vermischten sich zu einem Gigantischem Schwarm und flogen auf beiden Seiten durch ein geöffnetes Fenster nach draussen um auf den Boden zu segeln. Ein Tumult entstand als niemand mehr ein Blatt vor sich liegen hatte. Ich lachte und eilte weiter. Die Auroren würden schon informiert sein.

Ich dachte aber schon weiter. Wenn die Auroren informiert waren, würden sie nach forschen wer das hier angestellt hatte. Sobald ich aus dem Gebäude war, wollte ich apparieren. Wurde aber in der Eingangshalle gestoppt. Vor mir standen drei Auroren. Ich kannte sie nicht, aber sie standen zwischen mir und der Türe. Sie waren im Weg. Den ersten schaltete ich schlicht und einfach mit einem Stupor aus. Doch nun reagierten die anderen zwei und griffen ihrerseits an. Ich hatte das Problem, dass ich auf keinem Fall wollte, dass meine Kapuze nach hinten rutschte. Natürlich verteidigte ich mich und feuerte einen Zauber nach dem anderen ab. Es entstand ein unübersichtliches Gewirr aus Zaubern. Keiner konnte mehr nachvollziehen woher welcher Zauber kam. Und das war es, was mir half aus dem Haus zu kommen. Ich war hoch konzentriert um jeden Zauber abzuwehren, gleichzeitig aber auch Zauber abzufeuern. Die Auroren waren noch sehr jung, was vielleicht auch ein Vorteil für mich war. Leute stürmten aus dem Büro und stoppten als sie uns sahen.

Ich hatte enormes Glück, dass sich niemand an unserem Duell beteiligte, sie gaben sich damit zufrieden sich vor herumschwirrenden Zaubern zu schützen und uns zu zusehen. Auch die Zauberer, die von der Eingangstüre kamen, beteiligten sich nicht. Jetzt legte ich noch einmal alle Anstrengung in meine Angriffe. Es half. Einer der Auroren wurde von meinem Zauber entwaffnet. Davon ließ sich der andere ablenken, so das ich ihn schocken konnte. Ja es spielten viele Faktoren zusammen, dass ich nun an allen vorbei zur Türe rennen konnte. Ich drückte mich an dem Auror vorbei und entkam seinen nach mir greifenden Händen knapp. Einen Schritt nach der Türe und noch während ich lief, apparierte ich. Mein Ziel war Die Drei Besen. Sobald ich mich materialisierte eilte ich rein und sah mich um. Es war drückend voll und stickig hier. Suchend drückte ich mich durch die Menge um an einen Tisch in dem hinteren Teil des Raums zu kommen. Dort saßen noch immer Harry und Ron an einem Tisch, jeweils ein Butterbier vor sich. Aufatmend ließ ich mich auf einen Stuhl an ihrem Tisch sinken. Ich hatte heute echt sehr viel Glück gehabt. Es hätte echt schief gehen können und ja, ich hatte überstürzt gehandelt. „Ähm. Entschuldigung? Hier ist nicht mehr frei!“ Holte mich Harrys Stimme sofort wieder zurück. Schnell streifte ich meine Kapuze vom Kopf und grinste.

„Hi Harry, hi Ron.“ Ich ließ meinen Umhang verschwinden und wandte mich an eine völlig überforderte Kellnerin die an unserem Tisch vorbeihuschte. „Können sie mir vielleicht auch mal ein Butterbier bringen? Sie haben mich vergessen, ich sitze hier schon seit einer Stunde! Vielleicht sollte ich in eine andere Bar gehen, da wird man vielleicht besser bedient!“ Die Kellnerin nickte hastig. Ihre Wangen waren gerötet. Sie musste ständig zwischen den Tischen hin und her huschen. Meine Tarnung war perfekt, in dem Trubel hier wurde oft jemand vergessen. „Ja natürlich! Tut mir leid, es kommt wirklich sofort.“ Lächelnd drehte ich mich wieder zu Harry und Ron um, die mich völlig entgeistert anstarrten. „Hermine… Was machst du hier? Was soll das?“ Ron trank erst mal einen großen von seinem Bier. Ich überging seine Frage.

„ Habt ihr heute schon den Tagespropheten gelesen?“ Beide schüttelten den Kopf. „Meine Mom will nicht das er ins Hauptquartier kommt. Und seit man so ein Mist über Harry geschrieben hat, hasst sie ihn.“ Ich nickte und rief mit einem Accio den Propheten, der auf dem Tresen lag zu mir. Schweigend gab ich ihn den Jungs, die die Köpfe zusammen steckten um zu lesen. Währenddessen nahm ich das Butterbier entgegen, das die Kellnerin mir brachte und fing an daran zu nippen. Geduldig wartete ich ab bis sie fertig waren. Harrys Kopf tauchte auf, er sprach als erster. „Wie können die nur die Namen von deinen Verwandten verwenden? Wir müssen was dagegen unternehmen.“ Ron schaltete sich ein. „Ja, wir könnten den Tagespropheten stürmen oder so!“ Ich lachte und lehnte mich weiter über den Tisch. „Ob du es glaubst oder nicht, Ron. Aber das hab ich schon getan!“ „Du machst Witze! Du würdest doch nicht…“ Nach einem Schluck aus meinem Butterbier lehnte ich mich erneut über den Tisch, legte einen Muffilato über uns und flüsterte.

„ Ich hab Barnabas Cuffes Haus verwüstet. Danach bin ich in die Tagesprophetenredaktion und hab ihn in Albus Namen bedroht, die Büros durcheinandergebracht und mich mit drei Auroren duelliert. Als ich gewonnen hatte bin ich sofort hierher appariert.“ Harrys Augen funkelten wütend. „Spinnst du?! Okay sie haben deine Familie in Gefahr gebracht, aber du kannst doch nicht den Tagespropheten stürmen!“ „ Harry, reg dich nicht so auf! Ich habe nichts getan, was man nicht wieder in Ordnung bringen kann. Ja vielleicht habe ich etwas überreagiert, dass weiß ich selber. Aber ich musste mich wehren. Ich kann das doch nicht zulassen! Dumbledore hat die Informationen einfach so weitergegeben. Wisst ihr was er gesagt hat, als ich ihn zu Rede gestellt habe? Er sagte die Menschen sollten wissen wer auf der guten und auf der bösen Seite stehen! Was hättet ihr den an meiner Stelle getan? Ja ich bin etwas übers Ziel hinaus geschossen. Jetzt habe ich aber ein anderes Problem!“

Harry war noch nicht überzeugt, schwieg jedoch. „Was für ein Problem?“ Ich lächelte Ron an. „ Ich glaube nicht, dass jemand mein Gesicht gesehen hat. Aber Barnabas weiß, dass ich es war. Die Auroren werden nach forschen. Könntet ihr sagen, dass wir, nachdem ihr mich in Hogwarts besucht habt, hierher gekommen sind? Nur falls sie auf mich kommen sollten.“ Auch wenn Harry noch etwas mürrisch schien, nickte er sofort, was mich erleichterte. Beide würden zu mir stehen, egal was ich getan hatte. Wir beendeten dieses Thema. Ich löste den Muffilato-Zauber und genoss den restlichen Tag. Der schon genug Ereignisse gehabt hatte. Jetzt war ich einfach nur noch froh, dass ich ihn mit meinen Jungs in Ruhe ausklingen lassen konnte.
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