Happy Birthday Zeke!

von cerasum
GeschichteRomanze / P12 Slash
Ezekiel "Zeke" Falcone Luther Jerome Waffles
11.04.2011
11.04.2011
1
1955
 
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Ich weiß ja nicht genau warum meine anderen FFs verschoben worden sind, aber ich stell diese mal trotzdem hier rein, da "Zeke und Luther" ne Fersehserie ist mit echten Schauspielern, die zwar leider nicht mir gehören, aber kein Comic sind. Vielleicht landet die Story auch einmal in Sonstige Cartoons und Comics aber das macht doch nichts.

Soooo hier ist ein kleiner One-Shot für euch, da ich bei der Luther im Bett Geschichte nicht weiter komm. obwohl ich schon mal ne Idee hatte wie die Fic weiter gehen soll es aber einfach nicht schaffe das auzuschreiben. Tut mir echt leid Sasu-chan. Ich quatsch viel zu viel...

Wie immer freu ich mich über Kommis. Am besten positive! :)

So ich halt euch jetzt nicht mehr länger auf und wünsch euch viel Spaß beim lesen! :) ;)

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„Und wie fühlt man sich mit siebzehn?“, waren Luthers Begrüßungsworte für das Geburtstagskind.
„Oh, ich bin heute Morgen aufgewacht und es war schlagartig alles anders“, erwiderte Zeke. „Ich bin jetzt ein völlig anderer Mensch. Viel weiser und erfahrener…“
„Ach, halts Maul!“, scherze Luther und gab seinem Kumpel einen leichten Stoß.
„Wir müssen zu Mittag dann zu mir nach Hause“, meinte Zeke. „Mein Dad ist daheim und wir feiern meinen Geburtstag. Das wird nicht lange dauern. Ich pack meine Geschenke aus, wir essen Torte und wir können wieder abhauen.“
„Wenn’s Torte gibt, bin ich dabei!“
Gesagt, getan, zu Mittag waren sie bei Zeke zu Hause. Seine Mutter hatte groß aufgekocht. Nach dem Essen packte der Braunhaarige dann seine Geschenke aus. Er bekam alles, was er sich gewünscht hatte. Er hatte seiner Mutter auch eine genaue Beschreibung gegeben von dem, was er haben will. Nachdem sie auch die Geburtstagstorte verspeist hatten brachten sie das neue Skateboard mit Zubehör und den anderen Kram erst mal in Zekes Zimmer.
„Wir sollten es sofort ausprobieren“, sagte Zeke voller Vorfreude sein neues Brett in Aktion zu erleben.
„Ja sollten wir. Aber vorher, hab ich noch was für dich.“ Luther hielt ein kleines Kästchen vor Zekes Nase. „Alles Gute zum Geburtstag.“
„Hatten wir nicht gesagt, wir schenken uns nichts zu Anlässen?“ fragte Zeke echt überrascht. Damit hatte er nun wirklich nicht gerechnet. Natürlich freute er sich darüber. Er freute sich nicht nur darüber, dass er ein Geschenk bekam, darüber freut man sich natürlich immer, egal von wem das Geschenk kommt, vor allem aber freute er sich darüber, dass Luther anscheinend an ihn gedacht hatte.
Er nahm das Kästchen entgegen und bedankte sich. Darin befand sich eine Halskette. Die Kette an sich war nichts Besonderes, eigentlich war es bloß ein schwarzes Stück Schnur, doch der Anhänger der an diesem Stückchen Schnur hing erstaunte Zeke. Es war ein kleines, silbernes Skateboard. Zeke fragte sich echt wo man so etwas her bekam, er hatte so etwas noch nie vorher gesehen.
„Das… das ist…“, er wusste nicht was er sagen sollte.
„Ich hab’s gesehen und musste an dich denken.“
„Das… das… danke“, sagte Zeke schließlich, da ihm immer noch die Worte fehlten.
„Ich helf dir“, sagte Luther, nahm die Kette und bedeutete Zeke sich umzudrehen. Zeke tat wie ihm geheißen und Luther hing ihm die Kette um den Hals.
„Ist die Länge so okay?“
„Ja.“
Zeke spürte, wie Luther einen Knopf in das Band machte. Als er fertig war drehte er sich wieder zu ihm um. Luther stand ziemlich nahe an ihm dran. Zeke sah auf den Anhänger.
„Sieht toll aus“, meinte Luther.
„Ja.“ Zeke sah Luther in die Augen. Ihm war vorher nie aufgefallen, wie schön Luthers Augen waren. „Danke“, sagte er geistesabwesend und im nächsten Moment lagen seine Lippen auf denen von Luther. Keiner von beiden konnte sagen, wer den Kuss begonnen hatte und als sie realisierten, was genau sie da eigentlich taten stürmten sie wieder auseinander.
Luther starrte auf den Boden und Zeke hatte dem Rothaarigen überhaupt den Rücken zugedreht.
„Wir… wir sollten…“, stotterte Zeke, wusste aber wiedermal nicht, was er weiter sagen sollte.
„Ja…“, sagte Luther, der versuchte seine Gedanken zu ordnen.
Zeke versuchte auch wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Ehe er es sich jedoch versah, drehte er sich wieder um und küsste Luther noch einmal. Luther stolperte überrascht nach hinten und stieß mit dem Rücken an einer Kommode an. Es war ein seltsames Gefühl Zeke zu küssen, es gefiel Luther zwar, aber er war immerhin sein bester Freund.  Es dauerte fast eine Minute bis sich Luther besann und den Kuss wieder beendete.
„Was tun wir hier?“, fragte er leise.
„Wir küssen uns“, war  Zekes knappe Antwort und er versiegelte ihre Lippen erneut. In ihren Münden entstand ein wilder Kampf um die Vorherrschaft, den schließlich niemand für sich gewinnen konnte.
Zeke führte Luther rüber zu seinem Bett, ohne den Kuss zu unterbrechen. Luther ließ sich einfach von ihm leiten und aufs Bett legen, als sein Blick zufällig auf die Uhr fiel.
„Was hältst du davon… wenn wir zu Don gehen?“, fragte er etwas außer Atem.
„Don? Wie kannst du in so einem Moment an Donuts denken?“
„Naja… ich… also… du wolltest doch dein neues Board ausprobieren.“
„Schon okay“, meinte Zeke und stand auf. Er hatte es wohl etwas übertrieben.

Während sie zu Don fuhren sprachen sie kein Wort miteinander. Sie wussten wohl beide nicht was sie sagen sollten. Sie wussten auch nicht was da gerade eben in sie gefahren war. Aber sie wussten beide, dass es sich verdammt gut angefühlt hatte.
Wenn Zeke genauer darüber nachdachte war es eigentlich logisch. Luther war wahrscheinlich der wichtigste Mensch in seinem Leben. Er war sein bester Freund. Sie wollten zusammen Profis werden. Bis jetzt hätte er zwar gedacht, dass ihre Freundschaft rein platonisch wäre. Aber die Gefühle, die er jetzt hatte, waren alles andere als platonisch.
Als sie endlich bei Don angekommen waren, besann er sich dann doch etwas zu sagen.
„Luther, wir müssen reden.“

„Überraschung!!!“

Die halbe Stadt war bei „Don’s Donuts“ um Zekes Geburtstag zu feiern. Luther hatte eine riesige Überraschungsparty geplant. So riesig, dass er und Luther gar nicht dazu kamen sich zu unterhalten.

„Ginger?! Was machst du denn hier.“
„Das ist ne Party Doofie!“
Zeke wollte gerade was (Beleidigendes) erwidern, als er Luther sah. Er ließ Ginger einfach stehen und ging schnurstracks auf den Rothaarigen zu. Er war gerade auf halben Weg, als Kojo plötzlich vor ihm stand.
„Ich muss zugeben, die Party ist gar nicht schlecht.“
„Großartig! Das ist Luthers Verdienst“, sagte Zeke etwas genervt und wollte an ihm vorbei.
„Dann sag ihm er sollte das nächste Mal mehr hübsche Mädchen einladen.“
„Ich werd‘s ihm ausrichten.“ Er wollte Kojo so schnell wie möglich loswerden.
„Und das Essen ist auch nicht perfekt.“
„Wenn es dir hier nicht passt, kannst du ja gehen!“, blaffte Zeke ihn an und machte sich nun endgültig wieder auf den Weg in Richtung Luther, doch der war schon verschwunden.

Es dauerte über eine viertel Stunde, bis er ihn wieder fand. Er war gerade dabei sich mit einem Mädchen zu unterhalten.
„Hey!“ Zeke legte seine Hände von hinten auf Luthers Schultern und flüsterte ihm ein „Wir müssen reden“, ins Ohr.
„Zeke!“, hörte er daraufhin eine ihm sehr bekannte Stimme hinter sich. Er drehte sich langsam zu dem Mädchen um.
„Olivia!“, quiekte er in einem etwas gezwungenen fröhlichen Tonfall.
„Alles Gute zum Geburtstag!“, sagte die Braunhaarige und umarmte ihn erst mal.
„Danke! Es freut mich, dass du gekommen bist“, meinte Zeke. Er hatte jetzt absolut keine Lust auf Smalltalk, auch wenn er Olivia wirklich gern hatte. Er war sogar mal eine Zeit lang in sie verknallt, aber das legte sich irgendwann wieder. Jetzt waren sie nur Freunde.
„Das ist wirklich eine fabulöse Party.“
„Jaaaa… ich frag mich echt, wie Luther das geschafft hat, ohne dass ich was davon mitbekomme.“
„Meines Wissens plant er das schon seit mehreren Wochen.“
Seit mehreren Wochen! Das waren mindestens drei. Luther hatte sich unglaublich viel Mühe für seinen Geburtstag gegeben und jetzt schafften sie es nicht einmal miteinander zu reden.
Er entschuldigte sich bei Olivia und drehte sich wieder um. Luther war natürlich nicht mehr da. Das Mädchen, mit dem er vorhin redete hatte ihn auf die Tanzfläche geschleppt.
Langsam aber sicher war Zeke frustriert. Er musste wohl auf das Ende der Party warten, bevor er mit Luther sprechen könne. Eine wundervolle Party. All seine Freunde waren hier. Es gab nur Dinge zu essen, die er liebte. Es gab nur Musik, die er gern hörte. Alles war bis auf das kleinste Detail geplant, von Luther, was ihn mit unglaublicher Freude erfüllte, (Er war furchtbar enttäuscht gewesen, als Luther vorgeschlagen hatte zu Don zu gehen. Jetzt wusste er aber, warum er das vorgeschlagen hatte) aber er konnte die Party dennoch nicht richtig genießen.
Es dauerte mehrere Stunden, bis er und Luther endlich alleine waren. Don räumte für sie auf, also gingen sie wieder zu Zeke nach Hause.
„Es tut mir leid, dass wir uns nicht unterhalten konnten“, meinte Luther etwas angeschlagen.
„Du hast ne Party für mich organisiert.“
„Ne Party auf der wir uns kaum gesehen haben.“
„Das macht nichts. Ich… ich… hab mich unglaublich darüber gefreut.“
Vorhin wollte Zeke über so viel sprechen, und jetzt, wo er endlich die Gelegenheit dazu hatte, fehlten ihm mal wieder die Worte.
„Also… wegen vorhin…“, fing Luther an.
„Ich denke ich liebe dich!“, platzte es aus Zeke heraus und er sah betroffen zu Boden. „Ich meine ich… hatte auf der Party ziemlich viel Zeit um darüber nachzudenken und…“
Während Zeke sprach kam Luther langsam näher, was Zeke erst bemerkte, als er direkt vor ihm stand. Der Braunhaarige sah wieder auf, schloss seine Augen dann aber sofort, da der Rothaarige ihn küsste.
„Was ist mit Olivia?“, flüsterte Luther kurz darauf.
„Wir sind bloß Freunde.“
Diese Antwort stimmte Luther etwas skeptisch, da Zeke genau dasselbe gesagt hatte, kurz nachdem Olivia gegenüber eingezogen war und er total in sie verknallt war. Das sah man wohl auch an seinem Gesichtsausdruck.
„Wirklich!“, bekräftigte der Braunhaarige seine Aussage.
Luther schmunzelte leicht und küsste Zeke noch einmal.
„Schon okay, ich vertraue dir.“
Schon wieder vereinte er ihre Lippen, aber wieder nur kurz. „Was machen wir jetzt“, fragte er leise.
Zeke überlegte kurz. „Wir könnten dort weitermachen wo wir vorhin aufgehört haben“, antwortete er genau so leise.
Luther lächelte erneut. Er ging rückwärts auf Zekes Bett zu, den er in einen Kuss zog, und ließ sich darauf fallen. Zeke landete über ihm.
Dadurch wurde der Kuss kurz unterbrochen, doch Zeke nahm ihn sofort wieder auf. Mit seinen Händen fuhr er durch Luthers Haare, während seine Zunge damit begann die des Rothaarigen zu massieren.
Luthers Hände fuhren währenddessen über Zekes Rücken auf und ab. Seine Zunge spielte mit der von Zeke. Ein Spiel, das keiner von beiden gewann. Nach einer gefühlten Ewigkeit lösten sie sich wieder voneinander. Der Braunhaarige legte sich neben Luther und streichelte ihm durchs Haar.
„Du kannst heute hier schlafen, wenn du willst“, flüsterte er.
„Das wär echt schön“, sagte Luther schläfrig. Er hatte bereits die Augen geschlossen und war schon am Einschlafen.
Zeke sah seinem Freund lächelnd zu. „Luther“, wisperte er.
„Mhh?“, murmelte der andere.
„Ich find das echt schön mit uns zwei.“
„Mhm“, erwiderte Luther im Halbschlaf. Zeke lächelte und schloss ebenfalls die Augen.
„Happy Birthday Zeke“, nuschelte Luther noch bevor er endgültig ins Reich der Träume abdriftete.
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