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Know why the nightingale sings

GeschichteLiebesgeschichte / P12 / Gen
Anette Olzon Emppu Vuorinen Jukka "Julius" Nevalainen Marco Hietala Tarja Turunen Tuomas Holopainen
10.04.2011
27.03.2013
20
66.112
3
Alle Kapitel
73 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
10.04.2011 5.115
 
Mich gibt es noch und hier ist das nächste Kapi ;)
Es hat mal wieder länger gedauert, aber dafür ist es das bislang längste Kapitel...
ich konnte es einfach nicht kürzen ;)


The age will say “This poet lies”
Heaven never touched earthly face
The age will say “This night was ours”
Blessed with
The Deep
The Silent
The Complete
(Nightwish - Deep Silent Complete)



„Und Sie sind sich sicher, dass der Mann, der Frau Turunen besucht hat, seinen Namen nicht nannte?“ harkte der Polizist noch einmal nach. Jenna Siikala schüttelte den Kopf. „Nein, ich glaube nicht. Wissen Sie eigentlich, wie viele Personen hier tagtäglich ein und aus gehen? Und warum sollte jemand seinen Namen nennen, wenn er nach einer Zimmernummer fragt?“, erwiderte die Empfangsdame seelenruhig.
„Soweit ich weiß lag Frau Turunen auf der Intensivstation, also durften Sie keine Besucher zu ihr lassen, es sei denn, diese gehören der nächsten Verwandtschaft an“, entgegnete der Polizist vorwurfsvoll. „Das habe ich auch nicht getan. Frau Turunens Aufenthalt in der Intensivstation war glücklicherweise nur von kurzer Dauer. Als der Herr kam, war sie bereits verlegt worden“, schwindelte Jenna, ohne rot zu werden.
„Aber an irgendetwas müssen sie sich doch erinnern!“, rief plötzlich ein aufgebrachter Marcelo Cabuli. Erstaunt wandte sich der Polizist zu dem Argentinier um.
„Was tun Sie hier, Herr Cabuli?“, fragte der verwunderte Gesetzeshüter. „Ich versuche meine Frau ausfindig zu machen, weil sie ja anscheinend nicht dazu in der Lage sind“, erklärte Tarjas Ehemann spitz. Der Polizist rümpfte die Nase, ging jedoch nicht weiter auf die Worte des Argentiniers ein. „Es ist gut, dass ich Sie hier antreffe, Herr Cabuli. Nachdem ich die Befragung von Frau Siikala beendet habe, muss ich noch einmal mit Ihnen sprechen.“ sagte der Gesetzeshüter, bevor er sich erneut Jenna zu wandte.
„Können Sie mir denn beschreiben, wie der Mann aussah?“, wollte der Polizist wissen. Erneut schüttelte die Empfangsdame den Kopf. „Ich weiß es wirklich nicht. Wie bereits erwähnt, wir hatten viele Besucher hier.“ antwortete Jenna höflich und schenkte den beiden Männern ein Lächeln.
„Aber so etwas müssen Sie sich doch merken, sie werden schließlich nicht fürs Rumsitzen und Grinsen bezahlt!“, fuhr Marcelo die junge Frau an und Jenna fühlte sich dadurch veranlasst ihn noch intensiver anzulächeln. „Ich bitte um Diskretion.“ versuchte der Polizist Marcelo zurechtzuweisen, doch dieser starrte Jenna weiterhin missmutig an. „Nein, in der Tat nicht. Ich werde dafür bezahlt Personen Auskünfte zu geben und das tue ich doch gerade, oder etwa nicht?“ konterte die Empfangsdame belustigt.
War sie sich bis gerade nicht ganz sicher gewesen, ob es richtig war der Polizei nicht zu erzählen, dass Tuomas hier gewesen war, war sie es spätestens jetzt. Dieser Marcelo konnte einem ja richtig auf die Nerven gehen, da war Tarja bei Tuomas auf jeden Fall besser aufgehoben. Außerdem waren Tarja und Nightwish auf diese Weise irgendwie wieder zusammengeführt worden. Und sie verstand ganz gut, warum Tarja nicht zurück nach Hause kam. Sie war schließlich bei Tuomas, da hätte Jenna ja auch nicht wieder heimgewollt und erst recht nicht, wenn da so ein Stinkstiefel wie Marcelo herumlungerte. Vielleicht sollte sie den Keyboarder mal anrufen und ihm sagen, dass die Polizei nach Tarja fahndete? Dann hätte sie wenigstens einen Grund ihn mal anzurufen. Unwillkürlich grinste Jenna noch breiter.
„Könnten sie eventuell damit aufhören, so dämlich zu grinsen? Das macht mich aggressiv!“, forderte der inzwischen bis aufs Blut gereizte Marcelo. „Nein, kann ich nicht, denn im Gegensatz zu ihnen bin ich eine freundliche Person“, erwiderte Jenna vergnügt. Marcelo sah aus, als würde er sie am liebsten erwürgen. Dies schien auch dem Gesetzeshüter aufgefallen zu sein, denn er meldete sich schnell zu Wort: „Vielen Dank für Ihre Auskünfte, Frau Siikala. Sollten wir noch Fragen haben melden wir uns bei Ihnen.“ Dann drehte er sich zu Marcelo um. „Kommen Sie, Herr Cabuli“ Marcelo folgte dem Befehl, konnte jedoch nicht anders als Jenna erneut einen bösen Blick zu zuwerfen. Diese strahlte ihn an und beobachtete, wie die beiden Männer sich in der Cafeteria niederließen.

„Die verheimlicht uns was!“ platzte es plötzlich aus Marcelo heraus. „Ich bin mir da ganz sicher!“  „Das glaube ich nicht, Herr Cabuli. Was veranlasst sie zu dieser Annahme?“ fragte der Polizist gelassen. „Die weiß irgendwas, warum sollte die sonst so blöd grinsen!“, erklärte Marcelo wütend. „Ich glaube, dass es sich bei Frau Siikala einfach nur um eine höfliche junge Dame handelt“, entgegnete der Polizist. Marcelo schnaubte. „Wer‘s glaubt“, murrte der Argentinier und fragte dann:
„Hat denn die Sache mit dem Taxifahrer nichts ergeben?“ „Bezüglich des Taxiunternehmens darf ich Ihnen keine Auskünfte geben. Und darüber hinaus möchte ich Sie bitten, sich von nun an aus unseren Ermittlungen heraus zu halten. Sie können nicht einfach durch die Gegend laufen und wahr los Leute beschuldigen Wissen zu verschweigen oder Falschaussagen zu machen.“ ermahnte der Beamte ihn. „Wenn Sie das nicht auf die Reihe kriegen kann, ich da ja nichts für. Ich kann nicht tatenlos auf dem Sofa sitzen, solange ich nicht weiß, ob es Tarja gut geht“, versuchte Marcelo sich zu rechtfertigen.
„Ich kann Ihre Sorge natürlich verstehen und ich versichere Ihnen, dass wir unser Möglichstes tun, um ihre Gattin ausfindig zu machen“, erklärte der Polizist. „Da Ihre Frau über einen gewissen Bekanntheitsgrad verfügt, halten wir es für ratsam die Medien mit einzuschalten. Wir hoffen auf diese Weise von der Bevölkerung nähere Informationen zum Aufenthaltsort Ihrer Gattin zu erhalten.
Dazu benötigen wir allerdings ein aktuelles Foto.“
„Muss das unbedingt sein?“, fragte Marcelo missmutig. „Es ist schon schlimm genug, dass diese dämliche Presse Tarjas Zusammenbruch während des Konzertes so breit getratscht hat. Wenn jetzt bekannt wird, dass Tarja verschwunden ist, dann ist bei der Klatschpresse die Hölle los. Dann Lese ich übermorgen sonst was für hanebüchene Geschichten in der Zeitung.“ „Herr Cabuli, es geht um das Wohlergehen ihrer Frau! Da wird die öffentliche Meinung für Sie doch wohl nur nebensächlich sein“, mutmaßte sein Gegenüber. „Sie haben natürlich Recht“, gab der Argentinier klein bei und zog ein Bild von Tarja aus seinem Portemonnaie. Es war in Buenos Aires aufgenommen worden. Tarja lehnte an einem Baum und strahlte mit der Sonne um die Wette. Liebevoll strich Marcelo das Bild glatt. Es tat gut sie so glücklich zu sehen und es schmerzte, sie nicht in seiner Nähe zu wissen.
Aber es musste ihr einfach gut gehen. Wenn ihr wirklich etwas zugestoßen wäre, dann würde er es doch spüren, oder etwa nicht? Dann müsste doch etwas fehlen? Wenn er Tarja in die Augen sah wusste er, wie sie sich fühlte. Nicht selten wusste er, noch bevor sie überhaupt den Mund geöffnet hatte was sie sagen würde. Man musste spüren, wenn eine solche Verbindung abriss? Dem zu Folge musste es Tarja also gut gehen. Doch diese Illusion der Verbundenheit nahm die Ungewissheit nicht von ihm. Wo war Tarja und warum kam sie nicht zurück. Es war immer noch möglich, dass Tarja irgendwo in Helsinki herumirrte. Oder wollte sie vielleicht gar nicht wieder nach Hause kommen? Nahm sie ihm vielleicht immer noch übel, dass er nach dem Streit gegangen war und sich nicht mehr bei ihr gemeldet hatte? Wollte sie es ihm jetzt mit gleicher Münze heimzahlen?  Das würde der Finnin schon irgendwie ähnlich sehen, aber das war mehr als nur grausam. Würde Tarja ihm das wirklich antun? Und was, wenn dem nicht so war? Wenn Tarja doch in Gefahr war und er ihr fürchterlich Unrecht tat? Was wenn er Tarja an jenem Abend zum letzten mal gesehen hatte? Wenn sein Gefühl ihm ihre Sicherheit nur vorgaukelte? Die Möglichkeit das die Bitte sich bei ihm zu melden, sobald sie wieder zu Verstand gekommen war, nun die letzten Worte waren, die Tarja aus seinem Mund hören sollte? Der Gedanke war unglaublich qualvoll. Das konnte nicht sein! Das durfte nicht sein! Marcelo konnte nicht mehr. Jeder einzelne Gedanke hinterließ nur noch tiefere Wunden als der vorige und trieb seine Sorge ins Unermessliche. Der Argentinier konnte nicht verhindern, dass sich seine Augen mit Tränen füllten. Das war natürlich sehr passen, wo er gerade den starken Mann markiert und sich sowohl mit diesem jungen Ding am Empfang, als auch mit dem Polizisten angelegt hatte. Wunderbar! Das hatte ihm gerade noch gefehlt!
„Herr Cabuli? Was ist nun mit dem Foto?“, fragte der Polizist, der ihm die ganze Zeit schweigend gegenübergesessen hatte, vorsichtig. Marcelo betrachtete die lächelnde Tarja ein letztes Mal, bevor er das Bild an den Gesetzeshüter weiter gab. Es viel ihm nicht leicht das Foto aus der Hand zu geben, denn Erinnerungen konnte man mit nichts aufwiegen. Einzig und allein die Hoffnung, dass er Tarja bald wieder bei sich haben würde, hielt ihn davon ab wahnsinnig zu werden.


„Schau dir das an!“, wisperte Tarja ehrfurchtsvoll und trat an die breite Glastür heran, um besser sehen zu können. Tuomas, der gerade Brennholz geholt hatte und im Begriff war dieses in der, neben dem Kamin stehende, Kiste zu verstauen hielt inne und warf ebenfalls einen Blick aus dem Fenster. „Die Nordlichter sind dieses Jahr aber früh zu sehen“, stellte überrascht fest und fügte fasziniert hinzu: „Und so schön und klar waren sie schon lange nicht mehr.“ „Wundervoll“, hauchte die Sopranistin. Es war nicht das erste Mal, dass die Finnin die Polarlichter erblickte, doch deren Schönheit fesselte sie immer wieder.
Ein grünes Licht schien sich wie ein seidenes Tuch über die Erde zu legen. Der Wind nutzte den sternenklaren Himmel als Leinwand und bemalte ihn in all seinen Farben. Das Licht wurde immer schwächer, bis es schließlich verblasste. Nur, um sich im darauffolgenden Moment wieder auszubreiten, von Grün zu Violett und wider zurück zu wechseln. Das Lichterspiel spiegelte sich auf der schwarzen Oberfläche des Sees, der hinter dem Mökki lag und Tarja war sprachlos angesichts all dieser Schönheit. Die Sängerin war von dem Naturschauspiel so fasziniert gewesen, dass sie gar nicht gemerkt hatte, wie Tuomas sich zu ihr gesellt hatte. Eine Weile standen die beiden, gefesselt von dem unglaublichen Anblick, schweigend nebeneinander, bis Tarja die Stille durchbrach: „Ich muss nach draußen.“ stellte sie plötzlich fest. Ohne den Blick von dem Schauspiel abzuwenden, schob sie die Glastür auf und lief in die Nacht hinaus. Der Songwriter, der einen Augenblick brauchte, um zu registrieren, was soeben passiert war, sah ihr kopfschüttelnd nach. Diese Frau setzte wirklich alles daran sich den Tod zu holen. Erst sprang sie in irgendwelche Waldseen und jetzt hielt sie es für nötig ohne Jacke aus dem Haus zu gehen. Ihr unbefangenes Verhalten erinnerte ihn an die Zeit, bevor Nightwish die ersten Erfolge verschrieb und er hatte diese Seite an ihr wirklich vermisst.
Tuomas eilte zu Garderobe, ergriff Tarjas Jacke und folgte ihr ins Freie.
Die Sopranistin stand auf dem Steg, der ein Stück in den See hineinreichte, und betrachtete gebannt den Himmel. Der Keyboarder legte ihr die Jacke um die Schultern und wollte seine Hände gerade wieder zurückziehen, als Tarja eine von ihnen mit der ihren bedeckte. „Danke dir", flüsterte sie, da es ihr irgendwie falsch erschien, die angenehme Stille zu durchbrechen. Zum ersten Mal seit langem wandte sie ihren Blick vom Nachthimmel ab und schenkte Tuomas ein Lächeln. Dieser nickte lediglich. Er befand sich für nicht in der Lage etwas zu erwidern, da er befürchtete, dass seine Stimme nicht mitspielen würde. Es war nicht gut, wenn Tarja ihn auf diese Weise ansah.
Die Sopranistin hatte sich wieder den Nordlichtern gewidmet, es jedoch nicht vorgezogen Tuomas Hand wieder frei zu geben. „Das ist einfach so unglaublich schön“, hauchte sie vollkommen verzaubert. „Das ist es“, pflichtete ihr Tuomas, dem es schwerfiel den Blick von ihr abzuwenden und den Nachthimmel zu betrachten, bei und wusste dabei selbst nicht, ob er von den zauberhaften Lichtern oder Tarjas Antlitz sprach. „Ich wette, dass nicht einmal du solche Schönheit in Worte fassen kannst“, merkte die Sängerin an. „Es gibt vieles, dass Worte nicht beschreiben können“, erklärte der Songwriter. „Aber eine Melodie kann es“, stelle Tarja fest, während sie Tuomas‘ Hand frei gab und sich auf dem Steg niederließ. Ihre Beine schmerzten vom in der Kälte Herumstehen. Wie selbstverständlich lehnte sie sich an den Beinen des Poeten an. „Eine Einzige nicht, Hunderte vielleicht und sie würden das Wesen immer noch nicht vollständig erfassen können“, erklärte Tuomas. „Scheint so, als würdest du nicht mehr von den Lichtern sprechen“, merkte die Sopranistin an. Der Keyboarder fühlte sich ertappt und hüllte sich in Schweigen. „Also habe ich Recht“, stellte Tarja fest, und obwohl Tuomas ihr Gesicht nicht sehen konnte, wusste er, dass sie lächelte. Er  antwortete nicht. Die Sopranistin hatte jedoch nie eine Antwort erwartet, dafür kannte sie den Keyboarder zu gut. Also beschränkte sie sich darauf wissend zu lächeln und erwartungsvoll neben sich auf den Holzsteg zu klopfen.
„Wenn du es mir nicht erzählen wollen würdest, dann hättest du deine Worte sorgfältiger gewählt. Du solltest eigentlich wissen, dass mir so etwas immer auffällt.“ Der Keyboarder seufzte. „Wenn man einen Moment lang nicht aufpasst und sich die Worte vorher nicht zurecht zu legt ...“ „Dann hat einen diese nervige beste Freundin gleich wieder durchschaut“, beendete Tarja den Satz des Poeten und schenkte ihm ein Lächeln. „So hätte ich das jetzt nicht ausgedrückt, aber sinngemäß liegst du richtig“, stimmte Tuomas amüsiert zu. „Bei dir hätte es mal wieder so höflich geklungen, dass man es als Kompliment hätte auffassen können“, vermutete die Finnin und deutete erneut neben sich auf das Holz. „Das wage ich zu bezweifeln", erwiderte der Songwriter, während der Tarjas Aufforderung folgte und sich neben ihr auf dem Steg niederließ. „Dann bezweifle das. Ich bin dafür für dich mit sicher“, entschied die Sopranistin und schien keinerlei Widerspruch zu dulden. Ein Lächeln huschte über Tuomas Gesicht, doch dann wurde sein Ausdruck wieder ernst. „Ich muss dir etwas sagen“, brachte der Poet mühevoll hervor. Seine Gedanken überschlugen sich. Was genau sollte er ihr jetzt sagen? Wo sollte er anfangen? Und wie in aller Welt würde Tarja auf das reagieren, was sie gleich zu hören bekommen würde? „So, so? Musst du das?“ Die Finnin zog überrascht eine Augenbraue hoch. „Aber ich bin zu erst dran. Ich habe dir nämlich auch etwas zu sagen.“ Jetzt war es an Tuomas die Sopranistin fragend anzusehen. Was in aller Welt kam jetzt?
„Ich habe es dir in den letzten Tagen gefühlte 100 Mal gesagt, aber ich kann es einfach nicht oft genug wiederholen. Wahrscheinlich musst du es dir auch noch 10-mal so oft anhören, weil ich dir nämlich 1000 Dank schuldig bin. Die Tage mit euch im Studio wären echt toll. Ich habe mich bei euch so zu Hause gefühlt, dass ist wirklich unglaublich. Es ist lange her, dass ich mich an irgendeinem Ort so wohl gefühlt habe. Ich weiß nicht wie ich das sagen soll, aber es war die ganze Zeit so als hätte ich euch schrecklich vermisst. Komisch nicht? Ich meine, ihr seid meine Freunde. Warum sollte ich euch so vermissen, als hätte ich Jahre lang kein Lebenszeichen mehr von euch gehört? Das hat bestimmt etwas mit dem Sturz zu tun. Aber das ist jetzt ja auch ganz egal. Ich wollte eigentlich nur sagen, dass ich mich bei euch total wohlfühle und mich dafür bedanken, dass du und die anderen mich bei euch aufgenommen habt. Ich weiß wirklich nicht, was ich getan hätte, wenn du nicht da gewesen wärst. Ich wäre vollkommen verloren gewesen.Und danke für den schönen Tag. Es tat wirklich gut wieder hier zu sein und es hat echt Spaß gemacht sich all diese Dinge aus unserer Jugend wieder in Erinnerung zu rufen. Oh, Gott! Dass hört sich jetzt irgendwie an, als wären wir Alt. Aber das tut jetzt ja auch nichts zur Sache. Ich wollte damit lediglich sagen, wie schön der Tag war. Und dieses Lied, dass du mir vorgespielt hast...es ist mir wirklich nahe gegangen. Es war einer dieser Momente, in dem man wirklich spürt zu was die Musik fähig ist. Ja, ich weiß. Ich sollte diese Wirkung eigentlich kennen, schließlich verdiene ich meinen Lebensunterhalt damit, aber dieses Lied ... ich weiß gar nicht, wie ich das sagen soll. Die Frau, für die du das geschrieben hast, kann sich wirklich glücklich schätzen, so sehr geliebt zu werden.“ Hatte Tarja zu beginn ihrer kleinen Dankesrede eilig vor sich hin geplappert, so war sie, sobald sie auf den Song zusprechen kam, langsamer geworden und sprach den letzten Satz so bedächtig aus, dass er noch Sekunden lang nachzuklingen schien.
Tuomas schwieg. Er konnte nichts sagen, und selbst wenn er sich dazu in der Lage gefühlt hätte, das Wort an sie zu richten, hätte er nicht gewusst, was er sagen sollte. Sie lobte seinen Ausdruck, dabei waren es seine Wort gewesen, die sie verletzt hatten und es würden seine Worte sein, die den Schmerz in dieser Nacht wieder an sie herantrugen.  Sie sie sagte, sein Spiel hätte sie verzaubert, dabei war es ihr Zauber, der ihn dazu bewegt hatte diese Melodie zu schreiben. Und dieser eine, dieser letzte Satz...eine grausam Ironie des Schicksals. Tarja, die Noten nur lesen musste, um die Melodie zu hören und die Magie zu spüren kam einfach nicht dahinter. Wenn sie eines seiner Werke las, war sie fähig zu spüren, was sich dahinter verbarg, doch niemals hatte sie Rückschlüsse auf sich selbst gezogen. Ihre Worte schürten in ihn eine Hoffnung, die er im Keim zu ersticken versuchte, denn sie würde den sicherlich bevorstehenden Abschied nur noch schmerzhafter machen. Doch selbst wenn sie nach diesem Abend nie wieder ein Wort mit ihm wechseln würde, so würde ihm wenigstes dieser letzte, nahezu perfekte Abend in Erinnerung bleiben.
Der Keyboarder spürte den Blick der Sopranistin auf sich ruhen und wusste, dass sie irgendeine Äußerung seinerseits erwartete. „Du hast Recht, es war wirklich ein schöner Tag.“ stimmte er ihr zu. Zum einen, um irgendetwas gesagt zu haben und zum anderen, da er es wirklich so empfand.
Tarja lächelte, die Antwort schien sie zufrieden gestellt zu haben. „Danke für den schönen Tag.“ wiederholte die Sopranistin und viel dem Songwriter ohne jegliche Vorwarnung um den Hals.
Tuomas verharrte regungslos. Ihre stürmische Umarmung hatte ihn nicht nur überrumpelt, sondern schränkte auch sein Denkvermögen beträchtlich ein. Diese unerwartete Nähe verwirrte ihn. Was sollte er tun? Die Umarmung erwidern? Etwas wie > gern geschehen < oder >ich danke dir dafür.<
sagen? Er wusste es nicht. Alles, was der Keyboarder noch wusste, war, dass er viele Jahre lang alles dafür getan hätte, sie in den Armen halten zu dürfen. Am liebsten würde er sie in die Arme schleißen und sie einfach festhalten, doch das war nicht möglich nicht, solange dieser verdammte Brief zwischen ihnen Stand nicht, solange so vieles noch unausgesprochen war. Allerdings wusste er auch nicht, wie er sich aus dieser misslichen Lage befreien sollte, ohne Tarja dabei zu nahe zu treten.
„Tarja, du erdrückst mich!“, rief der Songwriter kurzer Hand, da ihm einfach nichts Besseres einfiel. „Oh. Entschuldige.“ Augenblicklich ließ ihn die Sopranistin los, rückte ein Stück von ihm ab und strich sich verlegen eine verirrte Haarsträhne hinter das Ohr. Ihr war gar nicht bewusst gewesen, dass sie den Keyboarder gerade einfach so überfallen hatte. Normalerweise tat sie so etwas nicht. In den vergangenen Jahren hatte sie gelernt über dem Geschehen zu stehen und sich Selbstbeherrschung antrainiert. Die Tage, in denen sie ihren Emotionen freien Lauf gelassen hatte lagen Jahre zurück und doch war Tuomas einer der wenigen Menschen, der an Überfälle dieser Art gewöhnt sein sollte. Doch etwas war im Begriff sie zu verändern und so wie Tuomas sie gerade ansah schien er etwas Ähnliches zu denken. Eigentlich war Tarja sich nie aufdringlich vorgekommen, doch die Situation war ihr sichtlich unangenehm.
Es herrschte Stille. Nicht die Art von Stille, wie sie zwischen zwei Menschen herrschte, wenn Worte nicht von Nöten waren, sondern eine unangenehme, verlegene Stille, in der keiner der beiden wusste, was er sagen sollte. Doch eben diese Stille war es, die Tuomas dazu veranlasste all seinen Mut zusammenzuraffen, um die längst überfällige Geschichte zu erzählen. „Ich muss dir etwas sagen“, brachte der Finne mühsam hervor. Es war, als würde sich seine Zunge sträuben auch nur einen einzigen dieser Buchstaben zu formen, doch letztendlich gelang es ihm. „So, musst du das?“, fragte Tarja interessiert. Sie war offenbar erleichtert, dass die drückende Stille endlich durchbrochen war. „Ja.“ lautete die knappe Antwort des Keyboarders. Die Sängerin sah ihn erwartungsvoll an, doch ihm fehlten erneut die Worte. „Dann mal raus mit der Sprache“, forderte Tarja und schenkte ihrem langjährigen Bandkollegen ein aufmunterndes Lächeln.
„Ich bin mit dir hierher gefahren, weil dieser Ort ein ganz besonderer ist. Hier wurde Nightwish, mein Lebenswerk – der Inhalt meines Seins – geboren. Gut, die Idee entstand an einem anderen Ort und zu einer anderen Zeit, aber hier liegen zumindest die symbolischen Wurzeln“, begann Tuomas mit dem Erzählen. „Das weiß ich.“ entgegnete Tarja gelassen. „Schließlich war ich dabei. Wir haben am Lagerfeuer gesessen und Stockbrot gemacht. Emppu, dieser Giftzwerg, hat mir die ganzen Tomaten weg gegessen.“ „Das weißt du noch?“, fragte Tuomas amüsiert. „Ja. Und ich werde es ihm meiner Lebtage nicht verzeihen. Aber daran, wie Emppus Turnschuhe auf den Baum gekommen sind, erinnere ich mich immer noch nicht,“ merkte sie an und angesichts der Erinnerungen schlich sich ein Lächeln auf ihre Züge.  „Was schaust du mich so an? Ich habe nichts damit zu tun ... glaube ich zumindest“, verteidigte sich der Keyboarder. „Ich finde es viel wahrscheinlicher, dass es deine Rache für die Tomaten war.“ Tarja lachte auf. „Meinst du, die hängen immer noch im Geäst?“, fragte sie, und bevor Tuomas überhaupt Anstalten machen konnte, irgendetwas zu sagen, hatte sie sich bereits erhoben und war auf bestem Wege sich auf die Suche nach besagtem Paar Schuhe zu machen. Sie machte es ihm wirklich nicht leicht. „Warte!“, forderte er sie auf. „Lass mich erst ausreden, dann sehen wir weiter.“ „Wenn du darauf bestehst“, stimmte Tarja zu und ließ sich wieder auf dem Steg nieder.
„Nun ja ... Nightwish war geboren und bald folgten die ersten Auftritte. Wir nahmen unsere erste Single auf und gewannen nach und nach an Bekanntheit. Wir gaben unsere ersten Autogramme und spielten vor immer mehr Publikum...“ setzte Tuomas seinen Bericht fort. Der Songwriter erzählte von verschiedenen Epochen der Bandgeschichte, während seine Gesicht einen träumerischen Ausdruck annahm. In den Augen der Sopranistin lag ein ganz ähnliches Funkeln, während sie den Erzählungen des Keyboarders lauschte. Sie sprach kein Wort, denn die farbenfrohen Bilder, die vor ihrem geistigen Auge vorbei zogen vereinnahmten sie ganz und gar.
Die Worte sprudelten nur so aus Tuomas heraus, beschrieben Konzerte, Reisen, Entstehungsprozesse von Songs oder gar ganzen Alben und riefen auch den ein oder anderen Moment aus dem Tourbus oder Backstagebereich hervor. Für den Keyboarder schien es so, als würde er den Worten eines Anderen lauschen. Ab und an vernahm er Tarjas leises Lachen oder ihr wehmütiges Seufzen, doch die ganze Zeit über sah er sie nicht an. Auch Tarjas Blick verharrte auf der Oberfläche des Sees. Dicht an Dicht erlebten sie gemeinsame Momente wieder, doch jeder für sich selbst und im Stillen. Es war etwas ganz anderes als das übliche Geplänkel von alten Zeiten, wie es alte Freunde führten, die sich eine geraume Zeit nicht zu Gesicht bekommen hatten. Es bedurfte keiner weiteren Erklärungen, keiner Diskussion und auch sonst keiner Worte, die das bloße Wiedergeben des Geschehenen überschritten. Schlichte Worte genügten um Bilder wieder hervorzurufen, vergangene Gefühle wieder zu beleben und zu wissen, welche Empfindungen der jeweils andere hegte. Es war vollkommen, auch ohne viele Worte.
Tuomas sprach sowohl von guten als auch von schwierigen Zeiten, doch alles kam ihm problemlos über die Zunge, doch als der Zeitpunkt gekommen war, von diesem einen Abend zusprechen, hielt er inne. Hunderte mal hatte er sich diesen Augenblick ausgemalt und sich die richtigen Worte zurecht gelegt, doch in diesem Moment wollte ihm einfach nichts von der Rede einfallen, die er im Geiste schon so oft geschrieben hatte. Es gab einfach nicht die Worte, die eben das beschrieben, was er beschreiben wollte. Dennoch begann er von dem Konzert in Helsinki zu erzählen und die Bilder vor Tarjas geistigem Auge waren ebenso lebhaft wie der Traum der vergangenen Nacht.
Die Minuten, die Tuomas nutzte, um seine Erinnerung an das Konzert in der Hartwall Arena zu schildern, waren für die ehemalige Nightwish-Frontfrau genau so emotional und aufwühlend wie ihr Traum. Dieses mal ließ man sie jedoch nicht mit dem seltsamen Gefühl irgendwo zwischen Enttäuschung und Schmerz zurück, den Tuomas hatte sich vorgenommen die ganze Geschichte zu erzählen und genau das Tat er. Doch je weiter die Erzählung fortschritt, desto nervöser wurde Tarja. Voll Unruhe wartete sie auf den geheimnisvollen Brief, der ihr so zu schaffen gemacht hatte.
„Und dann habe ich den größten Fehler meines Lebens gemacht“, gestand Tuomas mit zitternder Stimme. Als Tarja zu ihm hinüber sah bemerkte sie, dass sich seine Augen mit Tränen gefüllt hatten. Dies verstärkte ihr ungutes Gefühl nur noch mehr. „Wir standen uns damals schon lange nicht mehr so nah, wie zu beginn dieser Geschichte. Viele Dinge haben dazu beigetragen, dass wir uns voneinander entfernt haben und wir alle litten darunter. Ich wusste einfach nicht mehr weiter und Emppu, Jukka und Marco waren ebenso ratlos wie ich ... aber ich will sie da nicht mit hineinziehen ... eigentlich ist das Ganze eine Sache zwischen uns beiden ...“ Tuomas stockte und eine endlos lange Sekunde lang blieb es still.
„Ich....Für mich war Nightwish immer das Höchste. Es war mein Lebenswerk, der wahr gewordene Traum einer sternenklaren Nacht. Die Musik war und ist mein Leben. Ich dachte immer dir würde es ebenso gehen. Du bist eine großartige Künstlerin, deine Stimme ist so unvergleichlich...Ich kenne niemanden, der mit dir vergleichbar wäre, aber ich komme gerade vom Thema ab. Wie bereits gesagt dachte ich, dass Nightwish auch für dich und alle anderen höchste Priorität haben müsse. Ich war sauer, dass du nicht zu den Proben erschienen bist und stattdessen lieber Zeit mit deinen Freunden verbracht hast. Für mich war der Verzicht auf diese Art von Freizeit ein Opfer, dass ich gerne brachte und allen anderen verlangte ich das gleiche ab. Ich hegte die Befürchtung, dass mein Meisterwerk durch dein Verhalten zu Grunde gehen könnte und deshalb ... deshalb ...Verdammt! Ich bin hier, um dir die Wahrheit zu sagen und schon wieder versuche ich dich auf dieselbe Art und Weise zu belügen, wie ich mich stets selbst zu belügen pflegte!“
Der Keyboarder vergrub das Gesicht in den Händen und versuchte sich wieder ein wenig zu beruhigen. Tarja war verwirrt. Sie verstand nicht was er ihr sagen wollte wusste nicht, worauf er hinaus wollte. Trotzdem hatte sie Mitleid mit ihrem alten Freund. Es schmerzte ihn so am Boden zerstört zu sehen. Sie rückte ein Stück näher an den Poeten heran und legte tröstend den Arm um seine Schultern.Diese eigentlich gut gemeinte Geste schien die Verzweiflung des Keyboarders jedoch nur noch mehr zu verstärken. Er schüttelte den Kopf und strich ihre Hand bestimmt, aber behutsam von sich. Die Sopranistin musterte ihn weiterhin verständnislos. Das war bereits das zweite Mal an diesem Abend, dass er sie zurückgewiesen hatte und langsam beunruhigte sie diese Distanz.
Tuomas war die ganze Zeit über bemüht die ehemalige Frontfrau seiner Band nicht anzusehen, doch als er das Gesicht aus den Händen löste, konnte er nicht anders, als ihr einen kurzen Blick zu zuwerfen. Tarja saß nur wenige Zentimeter von ihm entfernt und betrachtete ihn so besorgt, dass ihm die Schuldgefühle kamen. Diese Frau war einfach zu gut für diese Welt. Er war kurz davor ihre Welt erneut zu erschüttern und sie saß da und sorgte sich auch noch um ihn.
„Ich habe mir immer eingeredet, dass du die Band vernachlässigst und wir deshalb nicht länger zusammenarbeiten können. Natürlich hast du unsere Musik niemals vernachlässigt und es war auch nicht weiter schlimm, dass du nicht zu unseren Proben erschienen bist. Du musst nur die Noten sehen, um ein Stück perfekt singen zu können. Bei deinem Talent muss man nicht großartig proben...aber ich komme mal wieder vom Thema ab.
Es ging mir nicht um unsere Musik, nicht um die Band, nicht um meinen Traum ... es ging um viel mehr ... Du ... ich ...Meine Güte, das kann doch nicht so schwer sein! Ich schreibe ganze Alben darüber und jetzt stelle ich mich an wie ein Schuljunge! Du bist die Person, die mich am besten kennt, die mich versteht. Unsere Freundschaft ist vermutlich das beste, was mir in meinem ganzen Leben passiert ist. Sie bedeutet mir sehr viel. Aus diesem Grund war ich eifersüchtig, wenn du es vorgezogen hast deine Zeit mit anderen Freunden zu verbringen. Ich war besitzergreifend und wollte dich für mich allein, weil ich die ganze Zeit über Angst hatte, dich an jemand anderen zu verlieren. Ich konnte mir nichts schlimmeres vorstellen und ich kann es immer noch nicht und dennoch bin ich gerade dabei alles aufs Spiel zu setzen.
Du bist so eine wundervolle Person und ich kenne niemanden ...“
der Keyboarder hielt erneut inne, als er sich dabei ertappte, wie er um den heißen Brei herumredete.
„Okay, ich habe genug geschwafelt. Ich habe diesen Brief geschrieben und all diese hässlichen Dinge über dich gesagt, weil ich die einfach nicht mehr in meiner Nähe haben konnte. Ich habe dich geliebt, Tarja! Schon immer und ich werde es vermutlich auch immer tun. Ich konnte es einfach nicht ertragen, dich zusammen mit Carbuli zu sehen! Ich habe dir dein Glück schlicht und einfach nicht gegönnt. Ich weiß, ich bin der schlechteste Freund, den man sich nur vorstellen kann. Egoistisch, kontrollsüchtig, unfair, ignorant ...“ Der Keyboarder begann damit sich in aller Ausführlichkeit bei ihr zu entschuldigen, wie er es bereits an ihrem Krankenbett getan hatte. Er beteuerte, dass es ihm Leid täte, der größte Fehler seines Lebens war, berichtete wie sehr er sich schämte und jedes seiner Worte schien aufrichtig zu sein, doch Tarja hörte ihm gar nicht mehr zu.
Als Tuomas den Brief angesprochen hatte waren urplötzlich Erinnerungen in ihr aufgestiegen. Sie hörte die Stimme des Keyboarders in ihrem Kopf, obwohl er die Worte nie ausgesprochen, sondern lediglich niedergeschrieben hatte.

Ich kann einfach kein Lied mehr für Dich als Sängerin schreiben.
Die Kluft zwischen uns ist einfach zu groß.


Jedes einzelne Wort traf sie wie ein Schlag ins Gesicht und ihm folgte etwas, dass nicht mehr war als das schwache Echo des Leids, dass sie erlitten hatte, seit sie den Brief zum ersten Mal las. Schock. Unverständnis. Enttäuschung. Schmerz. Sie wollte die Vorwürfe nicht mehr hören. Kein weiteres dieser ungerechtfertigten Anschuldigungen, die nur darauf abzielten sie zu verletzen und ihr Bild in der Öffentlichkeit zu zerstören. In einem Anflug von Verzweiflung hielt sie sich die Ohren zu, wollte, dass die Stimme in ihrem Kopf verstummte, doch diese fuhr ungerührt fort:

Nightwish ist eine Band, es ist ein Geühl.
… ich bin nicht bereit das wegen einer Person aufzugeben.
Einer Person, die ihre Kreativität auf etwas anderes konzentiert und deren Werte nicht zu meinen passen.
Dieser Gastauftritt endet hier …


Die kursiven (Teil)sätze stammen, wie man unschwer erkennt, aus dem offenen Brief.
Ja, ich mag Drama....nicht hauen, bitte ;D
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