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April, April ... Rache der *Calender Boys*

GeschichteHumor / P12 / Gen
Caspar Reindl Demir Azlan Frank Wernitz Gebhard Schurlau Konny von Brendorp
01.04.2011
01.04.2011
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April, April… Rache der *Calender Boys*

Autor: Lillikatze

Fandom: GSG 9

Disclaimer: Mir gehört nix! Auch nicht die Jungs, die gehören Sat 1,
(hätt‘ sie aber gern für mich *g*) so, wie mit ihnen bei dem Sender umgegangen wurde.

Betaleser:  Net Sparrow. Auch hier hast du wieder super Arbeit geleistet. Was ich da wieder für Fehler gemacht habe… *Kopf schüttel* Danke dir also wieder ganz herzlich dafür.

Anmerkung:  Ist eigentlich ein Sequel zu *Scharf geschossen.* Wäre also von Vorteil, den OS davor gelesen zu haben.

Und jetzt viel Spaß beim lesen...


Das 50er Team:

5.1 = Gebhard *Geb* Schurlau (verheiratet)
5.2 = Konstantin *Konny* von Brendorp (Single)
5.3 = Demir Aslan (Single)
5.4 = Caspar Reindl (verlobt)
5.5 = Frank Wernitz (Freundin)


April, April… Rache der *Calender Boys*



Den Tag, an dem ihnen ihr Kommandeur Thomas Anhoff und Petra Helmholtz den Pin-up Kalender der GSG 9 präsentiert hatten, würden die Neuner des 50er Teams so schnell nicht vergessen.
Jeder, der ihnen begegnete, grinste bis über beide Ohren oder machte bescheuerte Kommentare.
Die fünf Männer um Gebhard Schurlau hatten von diesem Tag echt die Faxen dicke.

Nach absolviertem Training und den fälligen Berichten, die ein wenig liegen geblieben waren und derer sich Konstantin von Brendorp hatte annehmen müssen, mit ein wenig Hilfe der anderen vier, hingen sie noch eine Zeitlang in ihrer Umkleide herum.
Der Ort, der am Morgen für sie mit einer bösen Überraschung hatte herhalten müssen.

Demir hatte für sich selbst geschworen, Rache dafür zu nehmen. Das würde er Petra so nicht durchgehen lassen. Und da morgen der 1. April war, schien dieser Tag wie geschaffen dafür zu sein. Er hatte auch schon ein paar Ideen, aber er wollte die anderen fragen, ob sie eventuell dabei mitmachen wollten.

„Hey, Leute, wie sieht es aus? Ich habe Petra Rache geschworen, für das, was sie mit uns angestellt hat. Einfach so unsere Unterschrift ergaunern, sich auf die Lauer legen und heimlich Fotos von uns schießen…. Also ich finde, das dürfen wir ihr nicht ungestraft durchgehen lassen. Macht ihr mit?“

Geb, Konny, Frank und Caspar waren ja auch schon am Umziehen, hielten aber mal kurz inne, um darüber nachzudenken.
Caspar und Geb schüttelten jedoch ihren Kopf.
„Nein, also ich mach nicht mit, Demir. So schlimm fand ich das jetzt nicht und außerdem… ich als Setführer muss doch mit gutem Beispiel voran gehen. Da käme das nicht gut an, denke ich.“, erklärte Gebhard Schurlau. Dem konnte Demir nichts entgegensetzen. Geb hatte da wohl Recht. Und Caspar? Er war doch selbst nicht gut dabei weg gekommen und fand das Bild ein wenig zu offenherzig. Obwohl da Demir anderer Meinung war. Er selbst mit nackigem Hintern zeigte wohl eindeutig das freizügigste Bild.
„Nein, ich auch nicht. Man muss sich nicht immer rächen wollen. Man muss auch mal einstecken können, das zeugt von Reife. Diejenigen, die immer keine Ruhe geben können, sind in meinen Augen Schwachmaten. Aber meinen Segen für die Rache habt ihr.“, meinte der Bombenspezialist.

Daraufhin schaute der Deutsch-Türke Frank und Konny an. Von dem jungen Adligen nahm er an, dass dieser sich mit so was Banalem nicht befassen würde. Einzig den Jüngsten im Team, Frank, könnte er sich als Helfer gut dabei vorstellen.
„Also ich bin dabei!“, grinste der große Hüne. Das Bild an sich war in seinen Augen jetzt auch nicht so schlimm, aber für einen Aprilscherz war er immer zu haben.
„Ich auch!“, grummelte Konny. Er war zwar nicht begeistert, sich auf so niedriges Niveau herabzulassen, aber allein, dass Petra sie so hintergangen hatte, ihn in dieser erniedrigenden Pose, die es in seinen Augen war,  auch noch auf dem Titelbild abzulichten, erforderte Revanche.
„Was hast du dir denn da vorgestellt?“, war deshalb die nächste Frage.

Darauf war Demir Aslan jetzt nicht vorbereitet gewesen. Konny wollte mitmachen? Wenn es nicht noch Wunder gab.
„Na ja… noch nichts Konkretes. Darüber müssten wir noch diskutieren. Wie wärs… gehen wir noch ein Bierchen zischen? Bei Antonio?“
Demir hatte ja nicht vor, es hier und jetzt auszuhandeln, was sie anstellen wollten. Es gab immer und überall Spione. Deshalb wäre ein Lokal das angenehmere, so könnten sie noch ein Feierabend Bierchen genießen.
„Hey, auch wenn wir nicht mitmachen wollen, ein Bierchen könnten wir uns ja auch genehmigen und vielleicht fällt uns ja etwas ein, das ihr machen könnt. Wie wärs Geb? Bist du auch dabei?“, fragte Caspar seinen Anführer. Er wollte zwar bei der Racheaktion nicht mitmachen, aber gegen ein kühles Blondes hätte er nichts einzuwenden gehabt.
„Danke nein. Ich muss nach Hause. Maja hat meine Zusage, dass wir heute Abend gemeinsam etwas unternehmen wollen, sofern nicht wieder irgendein Einsatz dazwischen gerät. Macht ihr das mal untereinander ab. Bis morgen, Jungs!“
Geb schnappte sich seine Sporttasche und verließ die Umkleide. Er war schon spät dran und hatte sich deshalb auch beeilt.

Also waren sie nur noch zu viert, als sie kurze Zeit später das Lagezentrum verließen und Einkehr bei Antonio’s hielten. Bei einem kühlen Bierchen suchten sie fieberhaft nach Streichen, die sie Petra am nächsten Tag spielten konnten.
Als alles so weit besprochen war, verabschiedeten sie sich und fuhren nach Hause.

Konny setzte sich in seinem Arbeitszimmer, das mit allem Drum und Dran ausgestattet war, an seinen Computer und erstellte mit einem Programm eine Collage von Petra.
Demir war noch anschließend ins Einkaufszentrum gefahren und hatte noch die Utensilien für seine Rache besorgt.


Nächster Tag: Freitag, der 1. April 2011

Mit gemischten Gefühlen trudelten nach und nach die 5 Neuner im Lagezentrum ein. Demir hatte ausnahmsweise eine größere Sporttasche dabei, so dass nicht auffiel, dass er etwas im Inneren verstaut hatte, was so gar nicht zu einem Arbeitstag eines Neuners passte.
In der Umkleide zeigte der junge Adlige, was für ein Bild er am PC auf die Schnelle gebastelt hatte.
„Perfekt!“, grinste Demir beim betrachten des Bildes. Es war zwar kein Meisterwerk, aber für ihre Zwecke reichte es.
„Okay… hier hab ich die Heftstreifen. Jetzt haben wir nur noch das Problem, wie wir es an Petras Rücken anbringen sollen. Und ich denke, nach gestern gibt es nur noch eine Person, die dafür in Frage kommt, nicht wahr, Konny?“, feixte der Deutsch-Türke und gab dem jungen Adligen einen Ellenbogenstups in die Seite.
„Ja, ja, immer auf mich.“, knurrte dieser sauer. Dass es ausgerechnet so herausgekommen war, dass sie beide mehr verband, als Kollegialität… war schon nicht gerade angenehm. Aber dass es ausgerechnet er sein sollte, der seiner Liebe den Streich spielen musste, das war nicht schön.
„Das passt mir eigentlich nicht, Demir. Aber immerhin hat sie mich ja auch reingelegt. Also wie heißt es so schön: Rache ist süß. Nicht so süß wie sie, aber immerhin. Also gut, ich mach’s.
Aber dafür seid ihr beide für die zweite Sache verantwortlich. Dann gib mal die Klebestreifen her, Quotentürke.“
Er ließ sich von Demir die Sachen aushändigen und verließ mit dem kleineren Bild in der Hand, inzwischen mit den Klebestreifen präpariert, die Umkleide.
Demir und Frank wollten sich derweil um ihr zweites Projekt kümmern. Dazu mussten sie noch einmal das Lagezentrum verlassen.

Konny spazierte seelenruhig in den kleinen Raum, der an das Büro von Kommandeur Anhoff angrenzte. Er wusste, dass an diesem Tag so gut wie jeder im Lagezentrum auf der Hut war. Er gab seinem Chef ein grüßendes Nicken und hielt das Foto kurz hoch. Anhoff staunte nicht schlecht, nickte aber zustimmend dazu und widmete sich wieder seinen Papieren, die sich auf seinem Schreibtisch türmten. An diesem Tag ließ er allen ein wenig freie Hand, schließlich sollte niemand alles zu ernst nehmen.

„Hi Petra!“, begrüßte Konny die junge Frau, die konzentriert an dem kleinen Bildschirm saß und arbeitete. Doch als sie die Stimme ihres Freundes hörte, drehte sie sich erfreut um. Geschickt hielt Konny die Hand mit dem Bild so, dass Petra es nicht sehen konnte.
„Konny… Hi! Schön, dass du dich hierher traust!“, kicherte sie leise. Sie beide hatten sich am Abend noch getroffen und lebhaft darüber diskutiert, was sie mit ihnen angestellt hatte. Abgebildet und in den Kalender aufgenommen waren noch andere Neuner, die Konny natürlich auch kannte. So Marco von den 20ern. Oder Theo von den 70ern. Im Laufe des Tages waren sie mit ihnen ja auch noch ins Gespräch gekommen und hatten sie auch gefragt, ob sie etwas davon bemerkt hätten. Aber wie ihr Team waren auch sie völlig ahnungslos gewesen und damit von Petra konfrontiert worden. Wie sie erfahren hatten, wollten die meisten Ehefrauen und Freundinnen schon ein Exemplar bestellen, sie waren allesamt von Petra angeschrieben worden.
Also blieb den Neunern nur übrig, gute Miene zum bösen Spiel zu machen.

„Wieso denn auch nicht. Ich wollte unbedingt dies tun, solange wir unbeobachtet sind.“
Konny beugte sich zu ihr herunter, tat so, als wollte er die junge Frau umarmen und heftete so von ihr unbemerkt das Bild an ihren Rücken. Zärtlich gab er Petra noch einige zärtliche Küsse und löste sich danach wieder etwas von ihr.
„So, ich muss dann mal wieder. Sehen wir uns nachher noch?“
„Aber sicher. Ich hoffe nur, dass heute kein Einsatz für euch anfällt. Bis dann!“, hauchte sie, zog Konny noch einmal zu sich hinunter und gab ihm einen heißen Abschiedskuss.
Danach verließ ein grinsender junger blonder Adliger das kleine Büro und verschwand eiligst, bevor Petra noch etwas mitbekam.

Es dauerte lange, bis die junge Koordinatorin schnallte, dass das Bild, welches an ihrem Rücken bombenfest haftete daran schuld war, dass ihr sämtliche Leute, die ihr begegneten, ein breites Grinsen schenkten. Doch bis es soweit war, hatte sie bereits drei Stunden mit dem Bild auf dem Rücken hinter sich. Sie ahnte sofort, dass nur Konny dahinter stecken konnte.
Aber sie konnte ihm nicht böse sein, sie wusste, dass es auf das Konto des Deutsch-Türken gegangen war, immerhin hatte er ihr gestern Rache geschworen. Der junge Adlige war wohl nur das ausführende Organ gewesen.

Sie hatte keinen einzigen des 50er Teams an diesem Tag mehr gesehen, also musste die Aussprache wohl bis morgen warten. Und die würde sich gewaschen haben, das schwor sie sich.
Sie schnappte sich ihre elegante Arbeitstasche und verließ das Lagezentrum.

Komisch, dachte Petra noch. Die ganzen Fahrzeuge der 50er standen alle noch auf dem Parkplatz.
Also waren sie alle noch da. Nur… wo haben sie sich versteckt gehabt? Sie hätte doch wenigstens mal einem über den Weg laufen müssen.
Sie kramte während des Laufens nach ihrem Schlüssel in ihrer Handtasche, die sie um die Schulter trug und achtete nicht darauf, was sich vor ihr tat. Sie fand ihren Schlüssel, betätigte ihn und starrte dann entsetzt auf das, was mal ihr Auto gewesen war.

Es war vollkommen mit Frischhaltefolie umwickelt. Die ursprüngliche Farbe Rot war schon nicht mehr erkennbar. Inzwischen hatte ihr Gesicht die Farbe ihres Wagens angenommen.
Ihre Aktentasche polterte zu Boden, ihr Mund blieb offen stehen, so entsetzt war sie über das Aussehen ihres Sportwagens.

Auf einmal sprangen einige Gestalten hinter den Büschen hervor.
„APRIL, APRIL!“, riefen sie durcheinander. Nicht nur Demir, Konny und Frank waren dabei, auch andere der Calender Boys hatten es sich nicht nehmen lassen, bei dem Streich dabei zu sein.
Es war ihre Rache für den Streich mit dem Kalender.
Rache war ja bekanntlich meistens süß!

Ende

So, das war mein zweifacher Ausflug in den Humor.
Wie hats euch gefallen?

In meinem Profil ist übrigens dann heute das Blatt zu sehen,
was Konny Petra an den Rücken heftet.
Übrigens ist das die echte Florentine Lahme, nicht dass ihr euch wundert.

Und?
Jetzt noch Zeit für ein Feedback?
Würde michch unheimlich darüber freuen.

vlg
euer Lillikätzchen
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