Aus meiner Starre erweckt

von Fresa
OneshotRomanze / P12
26.03.2011
26.03.2011
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26.03.2011 610
 
Hallo,
die Idee zu dem OS kam mir spontan bei der Folge vom 25.03.2011.
Viel Spaß beim lesen.

Rosalie


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Aus meiner Starre erweckt

Tom Pov


Gedankenverloren saß ich an meinem Schreibtisch und starrte Löcher in die Luft. An Arbeit war nicht zu denken. Meine Gedanken machten sich selbstständig, sie kreisten nur um eine einzige Person. Ihre warmherzige Art hatte mich gefangen genommen und lies mich nicht mehr los. Wenn ich in ihr Gesicht blickte, konnte ich mich kaum noch konzentrieren. Ihre Augen zogen mich in ihren Bann. Ich wollte am liebsten zu ihr hin gehen, sie in meine Arme schließen und nie wieder los lassen. Aber das ging nicht. Es durfte nicht sein.

Warum um alles in der Welt bekam ich sie nicht aus meinem Kopf? Ich wollte nicht pausenlos an sie denken müssen. Doch ich musste es, es ging nicht anders. Denn ich hatte mich in sie verliebt.

Aber sie empfand nur Verachtung für mich. Anna Broda liebte mich nicht. Sie und ich würden niemals zusammen kommen. Denn wann immer wir mit einander redeten, flogen die Fetzen. Wir konnten kein normales Gespräch mit einander führen. Ich verstand einfach nicht warum? Wir waren doch Beide zwei erwachsene Menschen, dann musste es doch möglich sein. Ich wollte es so gerne. Es verletzte mich, dass sie mir nicht vertraute. Aber konnte ich konnte es Anna nicht verübeln. Ich würde an ihrer Stelle genauso handeln. Ich war nicht gerade nett zu ihr, aber es war reiner Selbstschutz.

Ich musste mich langsam für die Präsentation der Haokan Kollektion fertig machen. Ich hatte mich gewehrt mit Anna auf der Bühne zu stehen, aber nicht aus Angst sie könnte uns blamieren sondern eher ich. Ich hatte schreckliche Angst etwas unüberlegtes zu tun. Doch hatte ihr Anblick im Publikum  mein Herz berührt. Genau deshalb hatte ich meine Rede zur Haokan Kollektion auch spontan verändert. Ich wollte ihr damit zeigen, das sie mir etwas bedeute. Ich wollte das Anna wusste, sie war mir nicht egal und das ich so froh war ihr damals auf dem Dach ihr Leben gerettet zu haben. Dieses Erlebnis hatte uns unweigerlich verbunden.

Ich wollte Anna am liebsten in die Arme nehmen, doch ich konnte es einfach nicht. Mein Herz gehörte immer noch meiner verstorbenen Frau, wenn auch nicht mehr vollständig, Anna nahm immer mehr Platz ein. Ich konnte sie einfach nicht vergessen. Sie würde für immer in meinem Herzen bleiben. Aber ich konnte Anna trotzdem lieben, ich würde dadurch meine verstorbene Frau nicht vergessen. Ihr Andenken und die Erinnerung würden für den Rest meines Lebens in meinem Herzen sein.

Für Carla hatte ich nie so stark empfunden wie für meine Frau und wie jetzt auch für Anna. Ich liebte Anna, so sehr das es mir weh tat. Aber ich konnte nicht mit ihr zusammen sein, ich hatte viel zu viel Angst sie auch durch einen schrecklichen Unfall wieder zu verlieren aber ich wollte mir ihr zusammen.

„ Sie haben mich aus meiner Starre erweckt,“ sagte ich auf einmal zu Anna. Sie war mir gefolgt, um mir für meine Rede zu danken. Wir standen nur noch wenige Zentimeter von einander entfernt. Unserer Lippen fanden wie von selbst zu einander. Es war wie ein Feuerwerk, als wir uns küssten. Durch meinen Körper strömte eine ungeheure Wärme. Es fühlte sich so verdammt gut an ihre weichen Lippen auf meinen zu spüren. Schon sehr lange, viel zu lange, hatte ich solche starken Gefühle während eines Kuss nicht mehr gespürt. Ich legte all meine Liebe in unseren Kuss. Er bedeutete mir so viel. Ich wünschte dieser Moment würde niemals enden.

Anna war mein Schicksal und ich würde sie unter keinen Umständen wieder hergeben.
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