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Blue Moon

GeschichteLiebesgeschichte / P16 Slash
Brave Starr Stampede Tex Hex
15.03.2011
15.03.2011
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BLUE MOON


Roses Smalltalk:
Jup, mal wieder eine, kleine Story meiner Wenigkeit. Folgt auf „Desperado“...

Und das hier ist eindeutig ganz alleine MariLuna zu verdanken!

Ach, noch was: Ihr werdet Stampi hier mögen... *gg*

Let's get ready for romance...

BLUE MOON


I


„Du nützt mir nichts, wenn du so...“
An den Rest von Stampedes „väterlichem Vortrag“ konnte er sich nicht mehr so genau erinnern, aber daran, dass das ganze damit geendet hatte, dass er sich an einem traumhaften Strand mit einem Währungschip in der Hand, dessen Wert dem eines Sacks voll Kerium entsprach, wiederfand.
Und an die Schlussworte von Stampede: „Hier,“ und der Chip war in seine Hand gefallen, „mach mal Urlaub, „„Blue Moon“ scheint mir passend...“

Tex seufzte, lehnte sich zurück, strich sich kurz durch seinen Schnauzer und widmete sich auch gleich wieder seinem äusserst bunten, süssen Cocktail mit Schirmchen.
Er hatte keine Ahnung, ob das hier ein angenehmer Traum, eine Einbildung oder Wahnvorstellung war; aber er hatte sich – nach dem er eine Nacht in einem äusserst exklusiven, weichen Wasserbett, in einem noch viel exklusiveren Bungalow, verbracht hatte – dazu entschieden es zu geniessen.
Das war jetzt zwei Tage her.
Zwei Tage, die er vornehmlich in einer Hängematte unter Palmen – stets begleitet von einem sehr eifrigen Servicerobo – verbracht hatte und mit vielen Schirmchen.
Eigentlich fehlte ihm nur noch ein bisschen Unterhaltung.
Wenn das kein Argument war, sich in Schale zu werfen und ausnahmsweise den Strand gegen die Poolanlage zu tauschen.


II


Manchmal durfte auch er Glück haben. Nicht wahr?
Zumindest dachte Marshall Brave Starr das, als er das Schreiben J.B. freudestrahlend unter ihre Nase hielt: „Da guck, ich hab was gewonnen!“
„Du machst Preisausschreiben?“
Bah, konnte sich nicht wenigstens sie für ihn freuen?
Dann würde er eben ohne sie in Urlaub fliegen. Mal ganz abgesehen davon, dass der Gewinn eh nur für eine Person war und er sowieso viel lieber mit wem ganz anderen geflogen wäre...

Nur einen Tag später betrat er gut gelaunt das Luxus Ressort, flirtete erst mit der süssen Rezeptionistin und keine drei Minuten später mit dem niedlichen Hotelboy; fest entschieden es sich einmal so richtig gut gehen zu lassen.
Und dann betrat er sein Zimmer!
Wow, was für ein Luxus, was für ein Ausblick: Er konnte tatsächlich bis auf den Strand hinunter sehen und sogar diese hübschen Bungalows, die dort draussen im azurblauen Wasser auf Stegen standen und zu dieser Hotelanlage gehörten.
Eigentlich schade, hatte er nicht einen Aufenthalt in einem der kleinen Häuschen gewonnen...
Ja, die Unterbringung und die Umgebung war grandios und wundervoll.
Wenn da nur nicht diese Wermutstropfen gewesen wäre...


III


Tex mochte seinen Augen nicht so recht trauen als diese als allererstes, als er die grosszügige Poollandschaft betrat, auf einen jungen Mann fielen der gerade dabei war sich mit Sonnenschutz einzuschmieren.
Brave Starr? Was tat der denn bitte hier? Ging dieser Luxus nicht ein wenig über dessen beschränktes Budget hinaus?
Der Desperado ging in seinen Gedanken eine kurze Checkliste durch:
Werde ich hier gesucht? Nein.
Ist der Süsse gezwungen mich hier zu verhaften? Auch nein.
Sieht er in roten Badeshorts mit aufgedrucktem Drachen nicht einfach zum anbeissen aus? Ganz grosses Ja.

Brave Starr zuckte zusammen als ihm jemand mit einer schnellen, geschickten Bewegung die Sonnenmilchflasche aus der Hand klaute und eine samtweiche Stimme in sein Ohr gurrte: „Ich helf dir gerne dabei, Brave Starr...“
Diese Stimme! Bei allen Geistern, die würde er überall erkennen: „Texielein?“
„Derselbe...“ und bevor Brave Starr auch nur herumfahren konnte, strichen geschickte Finger Sonnenmilch auf kakaobraune Haut und der Desperado raunte in sein Ohr: „Du hast Glück, mein Marshall, ich wollt mich gerade nach einem lohnenden Ferienflirt umsehen...“
Brave Starr entwischte ein dunkles Knurren ehe er es verhindern konnte und Tex lachte leise: „Na, na, ganz ruhig...“ und scharfe Krallen zeichneten sein Rückgrat, „...ich brauche keinen Flirt, wenn du jetzt da bist...“ Brave Starr seufzte wohlig auf und beugte sich etwas nach vorne, „...aber, sag, geht der Luxus nicht etwas über dein offizielles Budget, Katerchen?“ ein bisschen Rache für das Texielein von eben durfte schon sein.
„Gewonnen...“ seufzte Brave Starr und lehnte sich nach hinten, an Tex der mittlerweile hinter ihm auf der Sonnenliege sass, „...samt Badehose. Dabei hab ich noch nich mal nen Preisausschreiben mitgemacht... und du? Weisst du, ich hab dich gesucht. Mir Sorgen gemacht...“ ein weiterer genüsslicher Seufzer da Tex' Hände sich gerade äusserst kundig über die hartnäckigen Knoten in seiner Schultermuskulatur hermachten.
Tex grinste albern und murmelte gegen den kräftigen Nacken vor sich: „Steht unter dem Drachen auf deiner Hose was?“
„Kann ich nich lesen...“
Tex lugte über eine starke Schulter und Brave Starr spreizte seine Knie ein wenig um ihm das Lesen zu erleichtern, doch Tex kicherte nur albern los.
„Nun sag schon,“ forderte der sonst so brave Marshall, „was steht da?“
„Da steht: Mit freundlichen Grüssen Stampede!“

IV


Glücklich aufseufzend rollte sich Tex Hex von seinem Marshall runter nur um ihn gleich wieder in die Arme zu ziehen und zu flüstern: „Das war mal eine gute Idee von der alten Eidechse...“
Der junge Mann seufzte auf und schmiegte sich dichter an seinen Liebsten und erklärte, derweil seine Finger zärtlich über die Tätowierung auf dessen Bizeps strichen: „Mhm... ne ganz, ganz gute Idee...“ und er setzte einen sanften Kuss auf Tex' rechtes Schlüsselbein, ehe er sanft daran zu knabbern begann und somit seinem über alles geliebten Desperado ein dunkles Stöhnen entlockte.
Keine zwei Minuten später wälzten sie sich schon wieder durch die Laken.

„Was für ein Buffet...“
Tex nickte zustimmend und schlang seinem Marshall den Arm um die Hüften: „Na dann lass uns mal was essen, damit du später auch wieder fit bist, mein Desperado...“
Brave Starr giggelte und beugte sich spontan zu dem Mann neben sich um ihn in einen leidenschaftlichen Kuss zu ziehen, nur um dann zu bekräftigen: „Ich bin auch so fit, Tex!“
Der sparte sich eine verbale Antwort und teleportierte sie beide samt gefüllten Tellern und einer Flasche Wein an den Strand...

Roses Smalltalk:
Ja, es hört erstmal mitten drinn auf!

*knuddel*
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