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Half of my heart [Tron:Legacy]

von Marix333
GeschichteLiebesgeschichte / P6 / Gen
12.03.2011
12.03.2011
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12.03.2011 633
 
Hey, Leute ( :
Dieser kleine One Shot ist mir zum Film Tron:Legacy eingefallen.
Ich fand, die Beziehung von Sam & Quorra sehr spannend. Den ganzen Film lang habe ich gewartet, dass sie sich Küssen, aber nööö kam nicht... xD
Ich hab die Geschichte ein wenig weiter geführt. Sie ist nicht perfekt, aber naja...
Lasst mich eure Meinungen hören!  (:

Liebe Grüße  Mari
___________
Half of my heart

Quorra lief durch die Straßen. Sie war aufgewühlt, fühlte sich nahe zu einsam.
Die Straßen waren nass, es hatte geregnet. Außerdem war es Nacht. Alles war dunkel.
Nur vereinzelte Straßenlaternen ließen den Asphalt glitzern.
Die junge Frau lief hier ganz alleine entlang, sie hatte Sams Ducati einige Meter entfernt abgestellt.
Momentan wollte sie ihre Ruhe. Sam konnte ihr nicht dabei helfen.
Es war ein Konflikt in ihr.
Nie würde sie behaupten, dass sie es auf der Erde nicht schön fand. Aber innerlich fühlte sie sich immer noch wie ein Programm. Flynn vermisste sie auch, er hatte ihr so viel beigebracht.
Tränen rannen über ihr Gesicht, ein komplett neues Gefühl für sie.
Das erste Mal geweint hatte sie aus Rührung, das war schon ein Monat her. Sam hatte ihr erklärt, dass es ganz normal war, wenn einen die Gefühle überrollten.

„Das fühlt sich komisch an, Sam!“, hatte sie fest gestellt als ihr Wasser aus den Augen floss, „Ich bin doch froh.“ Natürlich hatte sie es bei Flynn einige Male gesehen, zum Beispiel als er Sam wieder gesehen hatte. Doch Quorra selbst, hatte noch nie davor geweint. Natürlich hatte sie gefühlt, aber es war irgendwie anders.
„Das ist okay, man kann auch weinen vor Freude!“, hatte der Dunkelblonde gelächelt und ihr dabei über den Rücken gestrichen.

Quorra war ein Teil dieser Welt, was sie immer noch kaum fassen konnte. Es wirkte auf sie unrealistisch. Außerdem war sie hier mit Sam, in den sie sich verliebt hatte, von Kopf bis Fuß.
Sam war wirklich sehr lieb zu ihr. Er war immer für sie da. Und hier in dieser Welt brauchte sie ihn mehr als nur irgendwie möglich.
Mit der Zeit hatte sie viel gelernt und konnte jetzt einige Sachen alleine machen, doch andere Sachen wiederum kannte sie immer noch nicht. Auch wenn Sam sich bemüht hatte, ihr alles zu zeigen.
Quorra hatte Sam im Raster mehrmals das Leben gerettet und jetzt war er hier ihr Lebensretter, die Rollen hatten sich vertauscht.
Die dunkelhaarige, dünne Frau wischte sich die Tränen weg und lief weiter.
Im Raster gab es Flynn, es war ihr Zuhause, dort kannte sie sich aus, das waren die Positiven Argumente. Negative Argumente waren, dass das Raster nicht sicher war, es war nicht so wunderschön dort und ihre Liebe war dort nicht, außerdem war alles vorbei.
Quorra musste hier bleiben, nein anders...sie wollte hier bleiben.

„Quorra?“, hört sie es hinter sich.
Schnell drehte sich die junge Frau um. Es war Sam, er stand 10 Meter von ihr entfernt auf dem Gehweg.
„Sam?“, fragte sie und blieb stehen.
Er ging auf sie zu.
„Wie hast du mich gefunden?“
Sam antwortete: „Intuition.“ und lächelte. Quorra nickte nur.
„Alles okay bei dir?“, fragte er als er vor ihr stand und die Tränen auf ihrem Gesicht sah.
„Ja, schon okay.“, lächelte sie ihn an. Mit seinem Finger strich er ihr über die Wange, um die Tränen verschwinden zu lassen.
„Bist du dir sicher?“, wollte er sich versichern.
Sie winkte ab, „Nur ein wenig Heimweh.“
„Oh, Quorra!“, lachte ihr Freund leise und zog sie in eine Umarmung.
„Es tut mir leid, Sam!“, sagte sie plötzlich und war von sich selbst enttäuscht.
„Was? Es muss dir nicht leid tun.“, sagte der Dunkelblonde, „ Ich versteh das!“ und küsste sie auf die Stirn.
„Aber...“
„Nichts, aber...“, lächelte Sam und gab ihr einen weiteren Kuss, aber diesmal auf den Mund.
Sie begann wieder zu lächeln.
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