Wenn Leoparden fliegen lernen...

von relax
GeschichteAllgemein / P16
Kit
05.03.2011
13.03.2012
23
54.556
3
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76 Reviews
Dieses Kapitel
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 Datenschutzinfo
 
05.03.2011 691
 
Hallo! Ich versuch mich mal an einer FF von Kit und einem eigenen Charakter. Ich möchte nochmal darauf hinweisen, dass alle Charaktere und Orte außer meiner eigenen Nalini SIngh gehören. *Bla, bla, bla* Außerdem informiere ich hiermit über die Tatsache, dass ich mit FFs nie Geld oder Dienstleistungen oder so verdiene. (Ausnahme sind natürlich Reviews. Ich hoffe jedenfalls, dass ich die verdiene ;D) Wer die Serie noch nicht kennt (Unbedingt lesen, aber für den Moment) gibt's in meiner anderen FanFiction eine detailiertere Beschreibung der verschiedenen Figuren [s. Einleitung] Naja, genug gelabert, los geht's :

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November 2058, irgendwo in den Wäldern San Franciscos:

Ein junges Weißkopfseeadlerweibchen flog so schnell es konnte über die Wipfel der Bäume. Die Kleine war eine Gestaltwandlerin, in ihrer Vogelform gerade erst flügge geworden und hatte immer noch einige Daunen im Gefieder, sodass sie aussah wie gerupft. Ihr Bruder hatte sie deshalb immer scherzhaft Wuschel oder sogar Flusen genannt. Das konnte er jetzt nicht mehr tun, aus genau dem Grund, aus dem der Vogel verfolgt wurde. Denn das Mädchen hatte die Ermordung seiner Eltern beobachtet.

Mitten in der Nacht waren Fremde in das Haus der jungen Gestaltwandlerfamilie eingedrungen und hatten die Erwachsenen angegriffen, nicht wissend, dass hier auch ein Kind lebte. Aber dieses Wissen hätte sie wohl auch nicht aufgehalten in ihrem blutigen Werk. Als sie die Schreie gehört hatte, war die Tochter aufgestanden und barfuss den Flur bis ins Wohnzimmer getappt. Was sie gesehen hatte, sollte kein kleines Kind jemals erblicken. Ihre Eltern, die in ihrem eigenen Blut auf dem Boden lagen, ihr Bruder auf den Tod verwundet aber immer noch kämpfend gegen die fünf Fremden. Er hatte keine Chance. Als er sie in der Tür erblickte, sah er sie erschrocken an und sein Blick sagte ihr: „Verschwinde nach draußen! Flieh!“ Doch sie stand wie erstarrt da, bemerkte nicht den Mann, der sich ihr näherte. Mit letzter Kraft sprang ihr über alles geliebter Bruder in das Messer des anderen, um sie zu schützen. Da löste sich ihre Starre. Ohne einen Laut drehte die Kleine sich um und rannte, verwandelte sich im Lauf in den Adler und floh, ihre Feinde direkt auf den Fersen.

Der Blick des Vogels verschwamm, als die Tränen aus seinen Augen liefen. Er wurde erschöpft, die ungewohnten Flugbewegungen und das Erlebte schwächten ihn zusätzlich. Kurz geriet die Gestaltwandlerin aus dem Takt, schwankte, aber ihr eigener Lebenswille war ungebrochen. Ihr Bruder sollte nicht umsonst für sie gestorben sein.

In der Ferne erblickte sie Lichter und hielt direkt darauf zu. Eine Siedlung war immer noch ein größerer Schutz als die endlose Weite der Wälder. Unter sich hörte sie ihre Verfolger durch das Dickicht brechen, sie holten auf. Das Mädchen flog auf ein Haus zu und schlug gegen das Fenster, um auf sich aufmerksam zu machen. Dann fiel es auf den Boden, verwandelte sich wieder in einen Menschen und bekam nur noch verschwommen mit, wie das Fenster geöffnet wurde und auf einmal einige Schatten laut kreischend über sie hinweg flogen. Unwissentlich hatte sie andere Gestaltwandlervögel erwischt, die jetzt ihre Feinde verjagten. Jemand landete neben ihr im Glas und dann wurde sie behutsam hochgehoben. Sie wurde bewusstlos.

Als das Mädchen erwachte, lag es in einem wunderbar warmen Bett, neben sich die Mutter. Gerade wollte sie sich wieder umdrehen und beruhigt weiterschlafen, als ihr auffiel, dass sie die Frau nicht kannte und die Erinnerung kam unbarmherzig zurück. Die Kleine fing an, zu schreien, Trauer und Wut, weil sie so hilflos war, mischten sich zu einem herzzerreißenden Klang. Die Frau, anscheinend im Sitzen eingenickt, wachte auf. Sie murmelte beruhigende Worte und nahm sie in den Arm. Erst versteifte sich das Mädchen, dann ließ es sich doch in die Arme der Fremden sinken und nahm den Trost an, während es sich in den Schlaf weinte. Irgendwann schlief sie ein, aber sie spürte die ganze Zeit, dass jemand bei ihr war und sie beschützte. Diese Gewissheit hielt an, auch als die blutgetränkten Alpträume zu ersten Mal kamen.

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Ps: Dies ist nur ein Prolog, deshalb ist er auch so kurz. Morgen geht es richtig los! Ihr könnt aber trotzdem schon Reviews da lassen :)
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