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Burn Notice: Drei Dates   *Pausiert*

GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P12 / Gen
02.03.2011
13.03.2011
4
4.983
 
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
02.03.2011 1.242
 
Hi Leute. Ich habe mich jetzt an die geniale Serie Burn Notice gewagt. Beim Schreiben bin ich noch nicht wirklich weit, daher bin ich nicht sicher, wie regelmäßig ich neue Kapitel hochstelle. Ich hoffe, es wird einigermaßen regelmäßig^^

Ach übrigens, ich werde abgesehen von hier keineAnmerkungen mehr in der Geschichte schreiben. Es soll Leute geben, die sie herunterladen, dann stört das nur den Lesefluss. Es ist aber möglich, dass ich per PN oder Kommi antworte. xD

Ansonsten wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen.
Oh, und bevor ichs vergesse: ich hab kein Problem mit Schwarzlesern und ich drohe auch nicht mit Kapitelentzug, wenn es keine Reviews gibt, aberich freue mich natürlich trotzdem über diese ;D

Grüße an alle, die ich kenne^^

Viel Spaß :)

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Titel: Drei Dates
Autor:
Johanna bzw. _Johanna_
Pairing:
Michael/Fiona
Rating:
P12
Disclaimer
: Alle Charaktere und sämtliche Rechte an Burn Notice gehören USA Network und Matt Nix. Diese Fanfiction wurde lediglich zum Spaß geschrieben und nicht um damit Geld zu verdienen. Jegliche Ähnlichkeiten zu lebenden und toten Personen sind zufällig und nicht beabsichtigt. Alle weiteren Charaktere sind Eigentum des Autors.
Anmerkung:
Keine Spoiler, erfundene Vorgeschichte.

Burn Notice - Drei Dates: Kapitel 1

Vollbepackt mit Tüten vom Einkauf mühte Michael sich die Treppe zu seinem Loft hinauf. Mit einer Hand und einem Fuß versuchte er, die Ergebnisse seiner Shopping-Tour durch seinen Lieblings-Supermarkt zu balancieren, während er mit der freien Hand blind nach dem Schlüssel und anschließend nach dem Schloss zu fahnden. Bevor er dieses jedoch finden konnte, öffnete sich die Tür wie von selbst. Michael wich zu Seite aus und hätte beinahe die Einkäufe fallen lassen, um sich gegen eventuelle Angreifer wehren zu können, da erschien Fiona im Rahmen und grinste ihn an.

„Hey, Michael. Wie geht`s? Ich hab gerade deinen letzten Joghurt gegessen. Hoffe, du hattest nichts dagegen?“
Nach einem kurzen Moment der Verwirrung schob sich Michael wortlos an ihr vorbei und machte sich auf den Weg zum Kühlschrank. Misstrauisch blickte er sich um, doch alles schien unverändert.
„Was denn?“, fragte Fiona und ihre Stimme triefte geradezu voll Ironie. „Heißt du mich nicht Willkommen? Ich dachte eigentlich, du freust dich über meinen Besuch, aber du scheinst eher so, als würdest du mich schnell wieder loswerden!“
Michael hielt in seiner Arbeit, die Tüten auszuräumen, inne und stützte sich auf den Tresen ab. „Möglicherweise liegt das daran, dass du mich bei unserer letzten Begegnung umbringen wolltest“, presste er hervor und sah sie sauer an.
Fiona zuckte unbeeindruckt mit den Achseln. „Das nun nicht. Ich brauchte nur ein… ein Ventil, um meinen Ärger über dich loszuwerden. Und wer ist dafür besser geeignet, als du selbst?“
„Und deshalb schickst du mir einen Schlägertrupp nach Hause? Fiona, ich wäre fast draufgegangen!“
Fiona grinste und kam näher. „Genau deshalb bin ich ja hier, Michael!“
„Was? Willst du es jetzt zu Ende bringen?“, fragte Michael mit einem spöttischen Unterton.
Fiona umrundete die Theke und stellte sich direkt hinter Michael. Aus den Augenwinkeln registrierte sie, wie er seine Körperhaltung minimal veränderte und die Muskeln anspannte.
Fiona lachte. „Würdest du ernsthaft gegen mich kämpfen, Michael?“
Sie beugte sich vor und stellte sich auf die Zehenspitzen, so dass sie Michael etwas ins Ohr flüstern konnte.
„Keine Angst. Ich habe dir verziehen. Und ich möchte mich entschuldigen, für… du weißt schon. Die Schlägertypen.“
Sie schnappte sich eine der Tüten und begann, den Inhalt in den Kühlschrank zu stapeln. Es waren Joghurts in sämtlichen Geschmacksrichtungen.
„Freut mich, dass du dich nicht verändert hast“, sagte Fiona trocken und richtete sich auf.
„Alles wieder okay?“
Sie standen direkt nebeneinander, keinen halben Meter voneinander entfernt, doch keiner der beiden schien die Distanz überwinden zu wollen. Michaels Blick bohrte sich in ihren Kopf, suchte nach etwas, nach einer Antwort.
„Warum?“, fragte er gefasst, fast schon beiläufig. Fiona seufzte und lief aufs Bett zu. „Du, du warst immer nur damit beschäftigt, in deinen alten Job zurück zu wollen. Ich hatte das Gefühl, ich wäre dir völlig… Ich musste mir einfach eine Weile überlegen, wie mein Leben in Zukunft aussehen soll. Verstehst du? Ich brauchte ein bisschen Zeit für mich selbst.“ „Sieben Monate!“, unterbrach Michael.
Fiona sah ihn wütend an. „Wie lange warst du weg? Wie viele Jahre hatte ich keine Ahnung, wie es dir geht, wo du bist, ob du überhaupt noch lebst?“ „Ich wollte dich nur besch…“ „nur beschützen? Weißt du, dass du manchmal ein richtiger Scheißkerl bist? Und übrigens, ich habe dich auch nur beschützt.“ „Vor wem? Vor diesen Typen wohl eher nicht.“ Wütend zog Michael sein T-Shirt hoch und offenbarte eine lange Narbe, die sich von seiner linken Hüfte über den Bauch bis zur rechten Brusthälfte zog.
„Nein. Vor mir selbst!“, schrie Fiona und Michael sah sie erschrocken an. Fiona stellte sich ihm gegenüber vor die Theke und sah ihn unsicher an. „Bitte, versteh doch, ich war so… wütend damals. Ich war kurz davor, dich einfach zu erschießen. Ich wusste, die einzige Möglichkeit, dich nicht umzubringen, war, dir wehzutun. Ich konnte aber nicht riskieren, dich… selbst… zu… verprügeln, dann wäre ich vielleicht ausgerastet und hätte dich aus Versehen… Naja, deshalb habe ich jedenfalls diese Typen geschickt. Ich habe ihnen gesagt, sie sollen… Also jedenfalls sollten sie dich nicht umbringen, okay?“
Sie sah ihm in die Augen und konnte erkennen, was er zu verbergen versuchte.
Trauer. Sehnsucht. Bedauern.
Nach einer Weile unterbrach Michael den Blickkontakt, ging zum Fenster und sah hinaus. Er zuckte kaum merklich zusammen, als Fiona plötzlich hinter ihm stand und sagte: „Es tut mir leid, dass ich dich verletzt habe, Michael. Und das hier tut mir auch leid“, fügte sie hinzu, während sie von hinten begann, seine Narbe mit den Fingern nachzuzeichnen. Er legte stumm den Kopf in den Nacken und schloss die Augen, um die Rötung darin zu verbergen. Fiona legte ihre Hände auf seinen Rücken und schloss ebenfalls die Augen. „Ich möchte, dass wir wieder Freunde sind, Michael. Bitte. Mehr verlange ich auch gar nicht. Nur Freunde.“
Sie hörte, wie er lese aufatmete und lehnte sich gegen ihn. „Bitte. Nur ein Wort. Ja oder Nein?“
Eine Weile sagte keiner der beiden etwas. Es war still. Fast schon unheimlich.
Gerade als Michael etwas sagen wollte, klingelte sein Handy. Er drehte sich um und ging ran. „Hallo? Oh, hey Mum.“
Fiona stand vor ihm, die Hände auf seiner Brust und sah ihn an, während er krampfhaft einen nicht existierenden Punkt irgendwo hinter ihr fixierte. „Du willst was? Verstehe. Okay. Ich… ich komme.“
Seufzend legte er auf und steckte das Telefon zurück in die Tasche, dann erst sah er Fiona an. „Und?“, fragte sie leise. Vorsichtig, wie um sie nicht zu erschrecken, legte er seine Hände auf ihre und deutete ein schwaches Lächeln an. „In Ordnung. Ich denke, das bekomm ich hin.“ Fiona atmete erleichtert auf. „Und, und was wollte deine Mum?“, fragte sie mit dem Versuch, die Situation zu entspannen. „Sie will zwei Schränke aus der Garage wegwerfen. Ich soll meine Sachen durchgehen. Aussortieren. Wegschmeißen.“
Er nahm ihre Hände, drückte sie kurz, ließ sie wieder los und ging in Richtung der Tür. Kurz, bevor er das Loft verließ, drehte er sich um und fragte sie zögernd: „Willst du… Möchtest du vielleicht mitkommen? Ich könnte zwei weitere Hände gebrauchen.“ „Bist du sicher?“, fragte Fiona und sah ihn unsicher an. Michael nickte und verließ das Loft. Keine Sekunde später war Fiona hinter ihm, zog die Autoschlüssel aus seiner Tasche und hielt sie in die Luft. „Ich fahre“, sagte sie, ginste vorsichtig und stieg dicht gefolgt von Michael in den Charger.
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