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Caine und der Feng Shui

GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
Kwai Chang Caine Peter Caine
27.02.2011
27.02.2011
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Am nächsten Tag tauchte ein frisch und munterer Peter wieder bei den beiden auf. Vorher hatte er noch mit seinem Adoptivvater gesprochen, dieser hatte ihm freigegeben aber nur weil Peter eventuell eine Lösung parat hatte auch wenn diese noch so verrückt war. Peter´s erste Frage war gleich: „Und habt ihr es geschafft?“ und schaute dabei in zwei müde Gesichter. „Nein, wir haben alles versucht was wir wußten aber nichts ist passiert“, teilte der Ehrwürdige mit. In Peter keimte eine Idee auf und so meinte er: „Ich habe eine Idee, warum gehen wir nicht ins Bardo und versuchen sie von dort aus zu wecken?“ „Hm, es könnte klappen aber wir sind müde und haben keine Kraft mehr“, dämpfte Caine die Erwartungen seines Sohnes. „Sie hat keine Zeit mehr“, protestierte Peter und alle drei sahen zu der Frau wobei auffiel das das Leuchten weniger geworden war. „Nun gut du hast Recht und wie weiter?“, wollte Caine von seinem Sohn wissen. „Ich werde es tun“, erwiederte Peter mutig. Beide Shaolin schauten sich an und nickten dann. „Du kennst die Gesetze des Bardo?“, wurde er vom Ehrwürdigen gefragt. Er hatte gewußt das Peter dies tun würde, es war dessen Schicksal denn eines Tages würde Peter in die Fußstapfen einer ganzen Generation Caines treten die alle Shaolin gewesen waren. „Ja ich kenne die Gesetze dort“, beantwortete Peter die Frage. „Dann fang an, wir werden alle äußeren Einflüsse von dir fernhalten und dir Kraft verleihen falls du sie brauchen solltest“, wurde ihm noch vom Ehrwürdigen erklärt. „Geht klar“, antwortete Peter. Er setzte sich mit gekreutzten Beinen neben die Frau, machte sich locker und schloß die Augen für die Meditation, bald darauf hatte er den Ruhezustand erreicht und berührte die Hand der Frau wobei die Berührung ihn in das alte China versetzte bzw. in das Abbild des Bardo.

Hier im Bardo des alten China erlebte er alle Erinnerungen von ihr: Kindheit, Teenangerjahre, Hochzeit und ihre Ermordung. Am liebsten hätte er eingegriffen um diesen Mord zu verhindern aber er erinnerte sich das er das nicht tun durfte und so schaute er hilflos zu.

Im nächsten Moment fand er sich am Ufer eines Sees wieder, während auf einer Plattform im See Chui Lee (er hatte diesen Namen bei ihrer Namensgebung erfahren) auf einen Stuhl saß. Peter wußte nicht was er tun sollte und so wartete er einfach ab. „Was sucht ein Amerikaner hier?“, fragte sie und stand im nächsten Moment neben ihm. Er war nicht erstaunt und antwortete: „Ich bin zur Hälfte Amerikaner.“ „Tatsächlich und die andere Hälfte“, fragte sie nach. „1/8 Chinese. Aber sag mir warum du hier bist wo doch draußen jeder deine Hilfe braucht?“ Nachdenklich blickte sie ihn an und sah einen gutaussehenden jungen Mannn mit braunen Haaren und dunklen Augen. „Du verstehst das nicht“, gab sie traurig zur Antwort und blickte über den See. „Was verstehe ich nicht? Sag es mir vielleicht kann ich dir doch helfen. Ich habe viel gesehen in deinen Erinnerungen.“ „Ich glaube zwar nicht das du mir helfen kannst aber ich werde dir meine Geschichte erzählen damit du verstehst.“ So erzählte sie ihm von der unerwiederten Liebe zu einem Amerikaner, wegen ihm war sie zu einem Menschen geworden, und indem Moment als er ihre Liebe nicht erwiederte fiel sie in einen tiefen Schlaf. „So jetzt kennst du meine Geschichte, wie willst du mir helfen?“ „Chui Lee, ich habe solche Liebesgeschichten selbst erlebt, sie machen einen nur noch stärker auch die Arbeit hilft einen darüber hinweg. Komm zurück und vergiß diesen Mann.“ „Du bist ungewöhnlich, du kennst meinen Namen aber ich nicht den deinen. Wie heißt du?“ „Peter Caine.“ „Nun Peter Caine wie gesagt du bist ungewöhnlich. Woher hast du diese Weisheiten?“ „Das ist eine lange Geschichte aber was ist jetzt mit dir? Kommst du zurück?“ „Du wirst es spüren wenn du wach bist.“

Als er wieder zu sich kam hatte er einen steifen Hals, so hatte er sich nicht mehr gefühlt seit seiner Kindheit im Tempel. Plötzlich hörte er in einen Gedanken: „Küß mich.“ Sofort handelte er und sie erwachte. Alle drei waren erleichtert das es so ausging und der Geist hauchte noch ein „Danke“ und verschwand in einem Glockengeläut.

Fortsetzung folgt
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