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Axes

von Axes
GeschichteAbenteuer / P16 / MaleSlash
23.02.2011
24.05.2011
3
1.536
 
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23.02.2011 456
 
Wie fühlt es sich an, jemanden zu töten?
Fühlt es sich gut an?
Fühlt es sich schlecht an?
Ängsten?
Niederschmetternd?
Aufmunternd?
Ich denke, das hängt ganz davon ab, wie viel Wahnsinn in der Person steckt, die die Kugel abfeuert oder durch deren Hand das Schwert geführt wird.
Was auch immer es für eine Waffe sein mag oder nur der Schubs von einer Treppe mit tödlichen Folgen, egal ob Absicht, Versehen oder nur unausweichlicher Zwang, wie man mit dem, ja, man kann schon sagen „Mord“, umgeht, bleibt jedem selbst überlassen.
Selbst mit guten Absichten kann man keinem wirklich beistehen, bei den Seelischen Problemen, die sich ergeben können, wenn man jemanden tötet.
Der Wahnsinn entscheidet, wie man sich fühlt.
Hat man keinen oder kaum Wahnsinn in sich, fällt es einem schwer, den Seelischen Verfall, die Wunden, die  man sich selbst mit jeder weiteren toten Seele zufügt, auszufüllen oder gar zu heilen.
Angenommen, unsere besagte Person hätte genug Wahnsinn, um sein Leben fort zu führen und weiterhin zu lachen, so wird sie doch stets in Gedanken von seinen Opfern verfolgt.
Manch einer erträgt es nicht, wenn die Seelen der Getöteten ihn des Nachts in seinen Träumen heimsuchen. Der Wahnsinn wächst dort, bis unser Mörder sich womöglich gar selbst das Leben nimmt.
In einigen, ich denke aber nicht so häufigen Fällen, entwickelt unsere Person eine Schizophrenie.
Es spaltet seine Seele auf, damit er nicht ganz, mit Haut und Haaren dem Wahnsinn verfällt, sondern nur ein Teil von ihm.
Seine beiden Ichs wechseln sich dann ab.
Mal kann er deshalb der liebe, kleine Junge oder der gute Vater sein, doch manchmal kommt sein zweites Ich durch und mein Kleiner ist nicht wiederzuerkennen.
Ein völlig anderer Bruder.
Ja, ihr merkt schon, ich rede nicht mehr von irgendwem.
Nein, ich möchte euch die Geschichte von meinem kleinen Bruder erzählen.
Meinem kleinen Bruder, den ich immer begleite, bewache, zur Seite stehe und jedem seiner Schritte beiwohne.
Seine Geschichte, vom Jungen zum Mann, die guten und schlechten Zeiten und Taten schreibe ich hier nun nieder, als letztes Vermächtnis das ich hinterlasse, bevor ich in meinen geliebten, ruhigen, warmen Frieden kehre und dort auf dich warten werde, bis dass du irgendwann zu mir kommen wirst.
Mein kleiner, geliebter Bruder, der du mich rechtest, als unsere Mutter meinen Körper tötete, sieh dies als einen Abschiedsbrief von mir, in dem ich dir sage, wie sehr ich dich liebe und vermissen werde.
Lebe mein Kleiner.
Lebe und liebe für uns zwei.
Ich werde dir bestehen.

Dein, dich liebender Bruder.



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Das war das erste... ich hoffe es hat euch gefallen.. vielleicht war es nicht ganz das, was ihr erwartet habt, aber nun gut.. so fängt es nunmal halt an xD
Bitte lasst mir doch Reviews da.=3
Yours AXES
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