SK Kölsch: Glück in Keksen

GeschichteHumor / P6
21.02.2011
21.02.2011
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21.02.2011 473
 
Titel: Glück in Keksen
Autor: Lady Charena
Fandom: SK Kölsch
Pairing: Jupp Schatz, Dr. Weiss
Rating: gen, Humor
Beta: T'Len
Archiv: ja

Summe: Die Zunge der Pathologin ist ebenso scharf wie ihr Skalpell...

Disclaimer: Die Rechte der in dieser Fan-Story verwendeten geschützten Namen und Figuren liegen bei den jeweiligen Inhabern. Eine Kennzeichnung unterbleibt nicht in der Absicht, damit Geld zu verdienen oder diese Inhaberrechte zu verletzen.


"Guten Tag, Frau Doktor." Jupp streckte den Kopf um die Ecke und spähte in die kleine Nische, in welche die Pathologin sich zurückgezogen hatte. "Sie haben einen Bericht für mich?"

Dr. Weiss nickte mit dem Kopf zu einem Aktenordner, der am anderen Ende des Tisches lag. Sie drehte sich nicht um, wandte ihm den Rücken zu.

Jupp lehnte sich gegen den Türrahmen. "Sie sind wohl sehr beschäftigt heute. " Ein unfreundlicher Blick über die Schulter traf ihn.

"Wo haben Sie denn Ihre bessere Hälfte gelassen?", fragte die Pathologin spitz. "Oder trauen Sie sich jetzt tatsächlich allein hierher?"

Jupp stieß sich von der Tür ab und trat um sie herum, um einen Blick auf das zu werfen, was vor ihr auf der Arbeitsplatte lag. Es handelte sich um vier säuberlich in Goldfolie verpackte Päckchen mit... Glückskeksen. Zumindest stand das drauf. "Hat Ihnen noch niemand erzählt, dass Glückskekse überhaupt kein Glück bringen?", meinte er munter und nahm sich eins der Päckchen. "Und die Weissagungen sind immer falsch."

Dr. Weiss klopfte ihm auf die Finger. "Flossen weg. Die gehören mir." Sie nahm eins der Goldtütchen und riss es auf.

Jupp grinste. "Wann machen Sie das auch mit mir?", fragte er.

Die Pathologin warf ihm einen kühlen Blick zu. "Wenn Sie bei mir auf dem Tisch liegen." Sie knackte das Gebäck und holte den dünnen Papierstreifen mit der Weissagung heraus.

"Und was steht drauf?" Jupp schnappte sich eine der Hälften und steckte sie in den Mund.

"Sie vernichten Beweismaterial", erklärte die Gerichtsmedizinerin kühl.

"Kein besonders witziger Spruch."

"Das war kein Spruch." Dr. Weiss wies auf einen Karton. "Es besteht der Verdacht, dass zwischen den Keksen versteckt kleine Rauschgifttüten eingeschmuggelt und auch auf diese Weise an die Kundschaft gebracht werden", erklärte sie ernst. "Ich bereite sie gerade zur Analyse auf Rückstände vor."

Jupp räusperte sich. "Tja... ich bin spät dran. War nett mit Ihnen zu plaudern." Damit schnappte er sich die Akte, deretwegen er gekommen war und verschwand eiligst aus der Pathologie.

Dr. Weiss grinste und schob sich den Rest des angeblichen Beweisstücks in den Mund. Dann faltete sie den kleinen Papierstreifen auf: "Ihre Gegner sind Ihnen heute nicht gewachsen", las sie laut vor und lachte. Da behaupte noch einer Glückkekse würden lügen...

Ende
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