Rosario + Vampire: Atarashii unmei ga hajimaru

GeschichteAllgemein / P16
20.02.2011
04.03.2011
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Hallo^^
So ich dachte ich poste jetzt auch mal das erste Kapitel um zu sehen wie es jetzt so läuft^^
Hoffe das erste gefällt euch und ich möchte mich noch bei akaya-chan für die Review bedanken^^
Aber nun loooos gehts!!
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„Ich werde ganz sicher nicht auf ein Internat gehen“, schrie ich meine Eltern an. „Keine Widerrede. In ganz Tokio will keine Schule dich mehr annehmen. Also hast du dir das wohl selber zu verdanken“, sagte mein Vater mit ruhiger Stimme. Meine Mutter schwieg die ganze Zeit über. „NEIN! ICH WERDE DA NICHT HINGEHEN!“ Das waren meine letzten Worte und so verschwand ich mit lautem Türschlagen in mein Zimmer. Ich ließ mich auf mein Bett fallen und fing an bitterlich zu weinen. Auf ein Internat das Irgendwo im Nirgendwo ist? Darauf kann ich gut verzichten, dachte ich mir bitter. Ich kann dafür doch nichts! Die Lehrer auf jeder Schule hassten mich, das wusste ich genau. Innerhalb von drei Jahren habe ich gefühlte hundertmal die Schule gewechselt. Richtige Freunde habe ich dadurch auch nie gefunden und jetzt muss ich ins Internat.

Gerade wollte ich mir Musik auf die Ohren machen als ich von unten Stimmen vernehme. Meine Eltern unterhielten sich. „Sie wird es akzeptieren müssen. Wo soll sie sonst zur Schule gehen, wenn nicht dahin. Es ist ihre letzte Chance.“, sagte mein Vater. „Und es gibt wirklich keine andere Möglichkeit als diese? Ich möchte meine einzige Tochter nicht in ein Internat stecken, wo ich sie nur alle paar Monate zu Gesicht kriege“, erwiderte meine Mutter darauf. „Nein, Schatz. Die gibt es leider nicht. Sie muss lernen, was es heißt  Verantwortung tragen zu können.“
Mehr hatte ich mir gar nicht angehört. Es wäre also meine letzte Chance bevor ich keinen Abschluss kriege. Dann werde ich es wohl machen müssen. Ich lief mit entschlossenem Blick und zügigen Schritten die Treppen hinunter. Meine Eltern blicken überrascht auf, als ich wieder im Wohnzimmer stand. „Vater, Mutter, ich werde ins Internat gehen. Für meine Zukunft.“ Die Entschlossenheit, die in meiner Stimme mitschwang war nicht zu überhören. Glücklich über meinen Entschluss sagte mir mein Vater, dass er der Schule Bescheid geben wird, dass ich kommen werde.
Oben in meinem Zimmer überlege ich: Scheiße!! Wieso habe ich das jetzt gesagt? Das ist so was von blöd! Ich will doch nicht mehr! Ich riss die Tür auf und schrie herunter: „Ich will doch nicht mehr aufs Internat!“ „Zu spät!“, rief mir mein Vater gut gelaunt zurück. Heulend verkroch ich mich in meinem Zimmer. Mein Vater ist wirklich fies, überlegte ich und schloss dann die Augen um zu schlafen.
Die Tage vergingen und dann bekam ich einen Brief von meiner zukünftigen Schule. Na ja, was hieß ich? Besser gesagt meine Eltern aber ich respektierte das Postgeheimnis eh nicht. Ich öffnete den Brief vorsichtig um ihn später wieder zu machen zu können.

Ich entfaltete den Brief langsam und fing an zu lesen:

Sehr geehrte Herr und Frau Ito,
es ist uns eine Freude ihre Tochter bald auf unserer Schule begrüßen zu dürfen. In diesem Brief wird das nötigste erklärt, wie ihre Tochter zur Schule kommt, was sie braucht und wie es allgemein an der Schule ablaufen wird. Anbei ist ein Formular, dass Sie bitte ausfüllen und ihrer Tochter mitgeben. Dieses muss sie dann bei ihrer Klassenlehrerin abgeben. Auf diesem Formular werden nur nochmal die wichtigsten Sachen gefragt. Also machen sie sich darüber keine Gedanken. Ihre Tochter soll sich am ersten Schultag pünktlich um sieben Uhr morgens vor dem Schultor einfinden. Mit den nötigsten Sachen, die sie braucht. Dort wird eine ihrer neuen Klassenkameradinnen sie schon erwarten um sie zu ihrem Zimmer und anschließend in ihre Klasse zu begleiten. Diese Schülerin hat sich auch schon für einen Rundgang mit ihrer Tochter bereitgestellt.
Alles weitere, was ihre Tochter wissen muss, befindet sich auf dem Extrazettel in diesem Brief. Überreichen sie ihn ihrer Tochter bitte. Dort steht alles nochmals ganz genau drauf. Genießen sie die letzten Tage mit ihrer Tochter noch und einen angenehmen Tag wünsche ich noch.

Mit freundlichen Grüßen
Der Schulleiter der Yokai Gakuen High

Boah, was für eine Streberin ist das den, fragte ich mich und überflog den Brief nochmals. Aber wenigstens kriege ich jemanden, der mir hilft. Doch dieser Brief ist sehr merkwürdig und auch der Name der Schule. Yokai heißt das nicht Dämon? Angsteinflössender Name. Stört mich aber nicht weiter. Schnell steckte ich den Brief wieder in den Briefumschlag, klebte ihn zu und legte ihn auf den Tisch, wo ihn meine Eltern am Abend sehen würden.

Nun wartete ich ab bis Abends, bis meine Eltern nach Hause kommen würden. Ich saß seelenruhig in meinem Zimmer vor dem Computer als mich die Stimme meines Vaters aus meinen Gedanken riss. „Akako, komm mal runter. Wir haben etwas von der Schule für dich.“ „Ja, ich komme sofort.“ Welch eine Überraschung. Was es wohl sein mag, fragte ich mich scherzhaft. Unten angekommen hielt mir mein Vater ein Blatt Papier vor die Nase. Ich nahm es an mich und verschwand damit wieder wortlos in mein Zimmer. Bevor ich mir den Zettel ansah, suchte ich die Schule im Internet. Doch ich fand nichts zu so einer Schule. Wirklich merkwürdig, dass es von der Schule nichts im Internet gibt.
Nun entfaltete ich den Zettel, wo eigentlich genau das selbe draufstand, wie in dem Brief an meine Eltern. Nur hier stand dazu noch, wie ich zu besagter Schule kommen würde. Mit dem Bus also, erfasste ich innerlich. Der Bus fährt ja direkt bei uns aber gesehen hatte ich ihn noch nie. Schulterzuckend las ich weiter und da war ja auch eine Liste, was ich alles mitnehmen muss und was nicht. In fünf Tagen ist mein erster Tag an der Schule und mir war da schon mulmig zumute.

Die Tage vergingen wie im Flug. Ich unternahm noch viel mit meinen Eltern. Immerhin würden wir uns eine lange Zeit nicht sehen. Am Abend vor der Abreise packte ich meine Sachen. Ich rannte durch mein Zimmer, dabei den Zettel studierend und die Sachen in die Tasche packend. Meine Eltern hatten mir eingebläut ja mein Handy mitzunehmen falls etwas sein sollte. Also packte ich auch das ein. Als ich dann mit packen soweit fertig war, ging ich runter, wünschte meinen Eltern eine Gute Nacht und ging dann ins Bett. Schlaf bekam ich leider so gut wie keinen. Dazu war ich, ehrlich gesagt, viel zu aufgeregt. Aber das war nicht nur Aufregung sondern auch etwas anderes und zwar ein mulmiges Gefühl in der Magengegend.
Nach einiger Zeit schlief ich dann doch ein.

Um sechs Uhr morgens klingelte mich mein Wecker aus dem Bett. Eigentlich wollte ich noch etwas weiterschlafen aber ich hatte keine Zeit dazu. Ich sprang aus dem Bett, machte mich fertig, zog mich an und lief dann runter in die Küche um zu frühstücken. Meine Eltern begrüßten mich freudig und wünschten mit noch Glück, bevor sie dann selber zur Arbeit gingen. Um halb würde der Bus kommen an der Haltestelle fünf Minuten von unserem Haus entfernt. Jetzt war es zwanzig nach sechs. Cih ging wieder hoch in mein Zimmer, holte meine Tasche runter, schlüpfte unten dann in meine Jacke und Schuhe und lief zur Bushaltestelle.
Dort angekommen wartete ich keine zwei Minuten und schon kam der Bus. Woher ich wusste, dass es der Bus zur meiner Schule war? Weibliche Intuition und ein großes Schild mit der Aufschrift: Yokai Gakuen High.
Also stieg ich in den Bus. Der Busfahrer war gruselig. „Ah, Guten Morgen. Du musst die neue Schülerin sein. Wieder einer von der Sorte? Hoffentlich klappt es bei dir besser als beim letzten neuen Schüler aus dieser Welt“, sagte er mit einer netten Stimme. „W...wie meinen sie das?“, fragte ich etwas verwirrt. „Das wirst du herausfinden, wenn du erst mal an der Schule bist und jetzt setz dich. Wir müssen uns etwas beeilen damit du pünktlich am Schultor bist.“ Ohne noch ein Wort zu sagen, setzte ich mich irgendwo hin. War ja alles frei. Wenn wundert's?

Der Bus fuhr raus aus der Stadt und kaum, dass wir sämtliche Zivilisation hinter uns gelassen hatten, bretterte der Bus los als gäbe es keinen Morgen mehr. Mir entwich ein leiser Schrei und schnell suchte ich mir etwas zum festhalten. Die Fahrt war holprig und doch waren wir für diese lange Strecke recht schnell am Ziel. Während der Fahrt verwahrloste die Gegend immer mehr. Tote Bäume und Büsche. Ausgedorrtes Gras und weit und breit kein Haus. Wow, die Schule ist wirklich Irgendwo im Nirgendwo, dachte ich. Ich starrte auf den Zettel, den ich von der Schule bekommen hatte. Yokai Gakuen High. Was ist das für ein Name?! Grübelnd blickte ich aus dem Fenster des Busses. Die Gegend wurde mir immer mehr zuwider. Doch nun gab es für mich kein zurück mehr. Quitschend hielt der Bus vor einem riesigen, heruntergekommenen, alten Gemäuer. „Aussteigen, wir sind da“, sagte der Busfahrer an mich gewandt. Ich schaue ihn an. „Das ist doch nicht ihr ernst, oder?“ Er lacht leise und schiebt mich dann aus dem Bus. „Wir werden uns bestimmt noch öfters begegnen, Akako Ito. Ich wünsche dir viel Spaß auf der Yokai Gakuen High.“ Mit diesen Worten schloss er die Bustür und fuhr fort. Ich rief hinterher: „Woher kennen sie meinen Namen?“ Doch das hörte er nicht mehr. Komischer Kauz und woher wusste er meinen Namen, fragte ich mich. Ich schaute auf meine Uhr. Es war fünf vor sieben. Ich drehte mich zur Schule um und schluckte. In dem Gemäuer soll ich wohnen? Womit habe ich das verdient?

---- Rückblick ----
Wie erstarrt schaute ich auf mein Zeugnis. Haufenweise schlechte Noten. „Scheiße“, entwich es mir. Die einzig guten Noten hatte ich in Sport und Kunst. Nur diese beiden Fächer würden mir nicht viel bringen. So werde ich an keiner anderen Schule mehr angenommen, dachte ich und machte mich auf den Weg nach Hause.
Zu Hause angekommen überlegte ich mir, wie ich das Zeugnis verschwinden lassen könnte. Während ich etwas geeignetes suchte, merkte ich nicht, wie meine Mutter schon nach Hause kam. Das Zeugnis lag unten auf dem Tisch. Endlich hatte ich etwas Gutes gefunden. Doch kaum bin ich wieder runter gerannt erwartete mich auch schon eine enttäuschte Mutter. „Dein Zeugnis ist nicht zu beschreiben. Ich habe gehofft es wäre besser ausgefallen.“
Hörbar schluckte ich. Sie schickte mich mit traurigem Blick in den Augen nach Oben in mein Zimmer. Nach gefühlten Stunden wurde plötzlich meine Tür aufgerissen und mein wütender Vater stand in meinem Raum. „Dein Zeugnis ist ja das allerletzte! Jetzt reicht es mir mit dir! Du kommst auf ein Internat! Ich werde mich direkt auf die Suche nach einem machen!“ Kaum hat er zu Ende geschrien, rennt er auch wieder aus meinem Zimmer. Ein Internat? Das können sie mir nicht antun, denke ich verzweifelt.
---- Rückblick Ende ----

Okay, jetzt weiß ich es wieder aber selbst ICH habe so eine Schule nicht verdient. Ich mustere die Schule und schaue mich dann suchend um. Ah, dort hinten ist das Schultor, bemerkte ich und lief hin. Ein erneuter Blick auf meine Uhr sagte mir, dass es in fünf Minuten sieben Uhr wäre.
Während ich am Tor stand und wartete schaute ich mir die Schüler an, die an mir vorbei eilten. Sie sahen so ziemlich normal aus. Also musste ich mir darum schon mal keine Sorgen mehr machen.
Dann tauchte vor mir eine Gruppe Jungen auf, die etwas älter als ich zu sein schienen. „Na, Süße. Neu an der Schule?“, fragte einer der Typen. „Ja und was geht dich das an?“, gab ich schnippisch zurück. „Wie wäre es mit einer Exklusivführung von uns?“, fragte nun ein weiterer. „Danke aber nein danke. Ich warte hier schon auf jemanden, der sich um mich kümmern soll. Also verzieht euch!“ Alle starrten mich perplex an und zogen dann von dannen. „Was war den das für 'ne Schnalle?“, hörte ich noch leise. Doch ich hatte kein Bock, direkt am ersten Tag Stress zu kriegen. Deswegen blieb ich ruhig stehen.

Nun schaute ich abermals auf die Uhr. Kurz nach sieben. Hoffentlich kommt das Mädchen bald. In meine Gedanken versunken, bemerke ich nicht, wie sich jemand vor mich stellt und mich höflich anlächelte. „Akako Ito?“ Ich schreckte aus meinen Gedanken hoch. „Was?“ „Bist du Akako Ito?“, fragte mich ein Mädchen mit rosa Haaren. Ich musterte sie kurz. Sie trug eine Schuluniform und ein Halsband, so kann man es nennen, wo ein Kreuz dran befestigt ist. Ihre grünen Augen schauen mich interessiert an. „Ja, die bin ich“, antwortete ich knapp. „Ah, gut. Freut mich dich kennen zu lernen. Ich heiße Moka Akashiya und soll mich um dich kümmern. Also los, komm“, sagte sie mit freundlicher Stimme und ging los. Ich lief schnell hinter ihr her um sie nicht aus den Augen zu verlieren.
Wir kamen an einen großen Gebäudekomplex an. „Das hier ist das Wohnheim. Wir Mädchen haben das rechte Gebäude. Die Jungen links.“ Ich nickte und wir gingen ins rechte Gebäude. Auf einem großen Schild über der Tür stand: „Mädchenwohnheim“. Moka führte mich durch die Gänge, bis wir vor einem Zimmer halt machten. „Hier wohnen du und ich ab sofort. Wir teilen uns nämlich ein Zimmer.“ Sie öffnete die Tür und ich betrat das Zimmer. Ein wunderschönes, helles Zimmer. Es hatte sogar einen Balkon. Im Zimmer standen jeweils zwei Betten und zwei Schränke. Auf einem Bett lag eine Schuluniform. „Das ist dein Bett“, sagte sie und deutete auf das, wo die Schuluniform drauf lag. „Oh, deine Uniform wurde dir auch schon hingelegt. Dort ist das Bad, wenn du dich umziehen willst. Ich warte hier solange.“ Wieder nickte ich, nahm mir die Uniform und verschwand ins Bad.

Im Bad schaute ich mir die Uniform genauer an. Anscheinend hatte jeder eine eigene Möglichkeit, seine Uniform zu gestalten. Ich bekam aber eine grünen Rock, der Standard sein musste. Toll und ich hasste grün. Dafür durfte ich mir ein eigenes Oberteil aussuchen. Ich entschied mich für eine rote Bluse, worüber ich den grünen Blazer der Schule trug. Ich ging wieder aus dem Bad raus und Moka wartete schon auf mich. „Das sieht wirklich gut aus“, sagte sie lächelnd. Sie muss eine Frohnatur sein, dachte ich und bedankte mich. „Moka, ich bin doch mit dir in einer Klasse, oder?“, fragte ich sie. „Ja, bist du. Hier ist unser Stundenplan. Wie viel Uhr ist es eigentlich?“ Ich schaute auf die Uhr und sagte: „Es ist jetzt zehn Minuten vor acht.“ „Oh, dann müssen wir und beeilen. Wir müssen schnell zum Klassenraum. Komm“, sagte sie und lief aus dem Zimmer. Ich folgte ihr schnell, schloss davor aber noch die Tür. „Moka, müssen wir die Tür nicht zuschließen?“, rief ich ihr hinterher. Sie machte auf dem Absatz kehrt und lief zu mir zurück. „Oh, tut mir leid. Hier ist dein Zimmerschlüssel. Mit dem kannst du jederzeit ins Zimmer. Ich habe auch einen“, erklärte sie, gab mir meinen Schlüssel und zeigte mir ihren. „Danke“, erwiderte ich und schloss die Tür ab. „Jetzt müssen wir aber wirklich los und uns beeilen, sonst kommen wir zu spät“, sagte sie und lief wieder los. Schnell lief ich ihr hinterher. Im Rennen rief sie mir noch zu: „Die Schule werde ich dir später genau zeigen. Jetzt haben wir leider keine Zeit mehr also folge mir einfach.“ Ich nickte und rannte ihr hinterher. Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir vor dem Klassenraum an. Ich stand keuchend neben Moka, während sie noch ganz entspannt wirkte. Sie öffnete die Tür zum Klassenzimmer und sagte mir: „Warte besser draußen, bis die unsere Klassenlehrerin kommt. Das ist besser, als wenn du so mit in die Klasse kommst.“ Wieder nickte ich und sie ging lächelnd in die Klasse. Aus der kam lautes Gebrüll und schallendes Gelächter.

Ich wartete noch gut fünf Minuten vor der Tür, bis eine Frau um die Ecke kam. Neugierig musterte sie mich als sie an der Tür ankam. „Wer bist du den?“, fragte sie interessiert. „Ich bin Akako Ito und bin neu an dieser Schule. Und das hier soll meine neue Klasse sein.“ „Ach ja, ich hab schon von dir erfahren. Schön dich an unserer Schule begrüßen zu dürfen. Ich bin Shizuka Nekonome, deine Klassenlehrerin und gleichzeitig leite ich auch noch die Schülerzeitung – AG. Du kannst ja mal reinschauen. Na dann komm, gehen wir in die Klasse. Du willst ja sicher deine neuen Klassenkameraden kennenlernen.“ Gut gelaunt öffnete sie die Tür und betrat das Klassenzimmer. Ich folgte ihr. Sie stellte sich gut gelaunt vor die Klasse, während ich mich hinter ihr versteckte. „Guten Morgen Klasse! Heute begrüßen wir eine neue Schülerin in unserer Klasse.“ Dann trat sie zur Seite und sagte: „Jetzt stell dich der Klasse doch mal vor.“ Ich blickte mich in der Klasse um und sah Moka. „Hallo. Ich heiße Akako Ito und komme aus Tokio. Ich bin an diese Schule gekommen, weil ich zu schlecht für andere war. Und ich denke das reicht zum vorstellen“, beendete ich meine Vorstellung. Ein leises Flüstern ging durch die Klasse. „Gut Akako. Setzt dich doch bitte neben Moka“, sagte sie und deutete auf den freien Platz neben sie. Erleichtert ging ich durch die Klasse und setzte mich neben sie. „Gut. Jetzt beginnen wir mit Mathematik.“ Ah, Mathe? Ich hasse Mathe, dachte ich verzweifelt. Es gab eine Doppelstunde Mathematik. Dann hatten wir Japanisch auch zwei Stunden lang. Und dann noch eine Doppelstunde Geschichte. Aber dieser Geschichtsunterricht war wirklich merkwürdig. Meistens wurden Begriffe wie Menschenwelt und so benutzt. Die Themen waren auch vollkommen anders. Meistens wurde über Mythen geredet. Als das dann auch zu Ende war, war zu meinem Glück Mittagspause. Als es klingelte, packte ich meine Sachen zusammen. Moka wartete auf mich und begleitete mich heraus. „Also, soll ich dir jetzt mal die Schule zeigen?“, fragte sie mich. „Ja, gerne“, antwortete ich und gemeinsam liefen wir durch die Schule. Sie zeigte mir die Fachräume und das Schwimmbecken. „Moment, ihr habt ein Schwimmbecken  IN der Schule?“, frage ich irritiert. „Ja, komm wir gehen mal rein.“ Sie öffnete die Tür und ich staunte nicht schlecht. Hinter der Tür war wirklich ein Schwimmbecken. Diese Schule ist komisch aber cool, dachte ich. Wir schlossen die Tür wieder und sie zeigte mir noch die Sporthalle und den Sportplatz. Dann den Schulhof und die Cafeteria.

In der Cafeteria ließ ich mich auf einen der Stühle erschöpft nieder. Ich war noch nie so kaputt von einem Vormittag Schule. Moka verschwand plötzlich. Ich schaute mich um und sah sie nirgends mehr. Ich blieb sitzen und wartete. Nach kurzer Zeit kam sie wieder und setzte mir ein Tablett vor die Nase. Ich schaute sie an. „Dein Mittagessen. Ich habe es dir mal geholt. Du sahst so erledigt aus und da wollte ich dir helfen.“ „Danke, du bist wirklich nett zu mir“, sagte ich. Dann lief sie etwas rötlich an. „Ich wollte dich was fragen“, erklärte sie dann zögerlich. „Und was? Frag ruhig“, erwiderte ich freundlich und blickte sie an. „Um...wollen wir Freunde sein?“, fragte sie mich dann. Erwartungsvoll schaute sie mich an. Ich lächelte und sagte: „Ja klar! Gerne doch.“ „Oh, super das freut mich wirklich. Ach ja, ein paar Freunde von mir kommen gleich zu uns an den Tisch. Hoffe das stört dich nicht. Es ist auch einer aus unserer Klasse dabei.“ „Och, das wird schon. Ich freue mich neue Leute kennen zu lernen.“ „Oh, super“, sagte sie überglücklich und setzte sich neben mich.
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Das wars dann mal wieder.
Hoffe es gefällt und noch schönen Karneval xD
glg
sesshoumarugirl
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