~Die Aussenseiter - Ein Tag mit Dima und Sascha~

von Mimini
GeschichteHumor / P12
15.02.2011
15.02.2011
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Die Aussenseiter: Dima und Sascha

Die Aussenseiter sind zwei der berühmtesten und meist abonnierten You Tuber weltweit.
Dass hier über sie so gut wie keine FFs über sie gepostet wurden, wundert mich. Ich habe eine FF über sie per Zufall über Google ''Fanfiction Die Aussenseiter'' gefunden.

Hier ist mal ein Möglicher Tagesausschnitt der Beiden:

Dima und Sascha zockten mal wieder ''Final Destination 5'' vor dem riesigen Plasmabildschirm.
Heute war Samstag und die beiden hatte gehörig die Schnauze voll von ihrer Arbeit. Als Ausgebildeter Mediengestalter und Kaufmann im Einzelhandel hat man halt die Woche über viel zu tun. Trotzdem nahmen sie sich IMMER Zeit, um Videos für ihre Fans zu drehen und sich Gedanken über die nächsten Videos zu machen.Aber heute waren sie echt zu geschafft.
Dima fielen fast wieder die Augen zu. Der letzte Arbeitsauftrag hatte echt geschlaucht und ihm viel Freizeit gekostet. Er lag in Unterhosen und Barfuß neben seinem Bruder auf der großen, grauen Couch. Es war schon 15:00 Uhr und trotzdem war er erst vor zwei Stunden aufgewacht.
Hallo Jet-lag!!!!
Sie hätten wohl gestern doch nicht auf Fabis Geburtstagsfeier gehen sollen. Oder zumindest nicht sooo lange. Aber es war eine ziemlich lustige Runde. Zu Hause waren sie dann so gegen 04:00 heute früh. So betrunken, dass sie kaum das Schlüsselloch trafen. In ihrer Heiterkeit beschlossen sie, diese Nacht durch zu machen, aber als sie sich endlich die Treppen hochgezogen hatten, fielen sie einfach in ihre Betten. Scheiß drauf.


Wie gesagt, wachte Dima nun gegen um eins auf. Der einzige Weg, den er bis jetzt zurück legte war zum Klo und zur Couch. Die paar Schritte zum Fernseher nicht mitgerechnet. Sascha schlief noch in seinem Bett.
Das Spiel lud, während er sich auf die Couch pflanzte. Als er den Joystick in die Hand nahm, hatte das Spiel zu ende geladen und nun kam die sehr laute und unheimlich klingende Hintergrundmusik des Menüs aus den Lautsprechern. Es war noch von Vortag eingestellt, als sie einen Film gesehen hatten.
''Scheiße!' Murmelte er. Der Ton machte ihm keine Angst. Solches Zeugs war er gewohnt. Er hätte dazu auch einschlafen können. Viel mehr sorgte er sich um seinen ''Bruder''. Es hatte ihn bestimmt geweckt.
Also eierte Dima wieder zum Fernseher und verstellte umständlich die Lautstärke. Er war immer noch halb Betrunken. Das war wohl der ein - oder andere Kurze zu viel...
Kaum wieder hingesetzt schaute er aus dem großen Fenster auf einen grauen, aber hellen Himmel.
Wie spät war es nochmal? Um acht? Fühlt sich so an. Aber für um acht sieht es viel zu hell aus. Das Licht ist total anders. Ein Blick auf die gegenüber hängende große, schwarz umrandete Uhr klärte ihn auf. Ach ja. War ja um drei. Mist.
Da hörte er die Türklinke sich bewegen und lenkte seine Augen nach rechts.
Eine schlaffe, taumelnde Gestalt mit Supermann - Bademantel, hellblauen Unterhosen und Haarreifen in den zerzausten, schwarzen Haaren schwankte herein. Diese Person hatte in ihrer Halbtrunkenheit die Augen halb geschlossen und musste sich zusehends abstürzen, um nicht umzufallen.
Sie murmelte etwas von: ''….letzten Speicherstand.... ich auch... und nicht so viel mehr....hab ich dir gesagt, aber nein.... Verdammt!''
''Hä? Was meins du?''
''Ach laber nich lass mich auch.'' Sascha taumelte in Richtung Couch, um sich links neben seinen Bruder zu setzen. In der linken Hand hielt er sein Blink- – Schwert. Er stolperte über seine eigenen Beine und fiel mehr oder weniger elegant der Länge nach hin.
''Hassir was getan?'' fragte Dima mit wenig Aufmerksamkeit. Er war gerade damit beschäftigt, jemanden ab zu knallen.
Mit seiner selbstbewussten Art überspielte er die sonst für andere wohl peinliche Situation mit einem über-den Boden-robben-wie-im-Kampf. Es gab schlimmeres und vor Dima brauchte ihm ohnehin nichts peinlich zu sein. Fast nichts.
Ohne Antwort zog sich Sascha umständlich am Couchrand hoch und ließ sich in die Kissen sinken.
In seinem Zustand war ihm ohnehin alles egal. Dima brachte auch nur ein gutmütiges Lächeln zu Stande.
Während er sich dem Spiel widmete, fuchtelte Sascha mit seinem Schwert in der Luft herum und neckte Dima ab und zu. Er pikste seinen zugleich besten Freund in die Seiten. Dieser quiekste immer auf und zuckte zusammen.
''Wegen dir verlier ich noch. Ich hab nur noch wenig Leben.''
Sascha legte seine allwissende Stimme auf und Fasste das bunt blinkende Schwert an Griff und Spitze, um es zu betrachten.
''Es geht nicht ums Verlieren, oder Gewinnen, mein Freund. Einzig der Weg dahin... äääh...'' Er blickte suchend nach oben an die weiße Decke ''...weiß nicht weiter...''
''Schöne Weisheit. Schreib sie doch ''Chanundso'', wenn du sie fertig hast. Der macht doch diese komischen Weisheiten.''
''Hehe, ja, ne. Habe noch einen erleuchteten Tag.'' Sascha setzte sich in den Schneidersitz und berührte die Zeigefinger mit den Daumen. ''Wenn auch DU eine erleuchtende Weisheit hast, schreibe sie unten in die Kommentare. Ohhhhhm. Ooooohmmm, OOOOOOHHHHHHMMMMMMMM!!!''
''Halt die Fresse, ich werde gerade beschossen!!!''
Sascha spielte nun den Straßengangster. ''Jo, Bruder. Ich geb dir Rückendeckung!!!''
Er tauschte schnell seine Ohm – Haltung gegen das Knien ein, zückte das Schwert als Gewehr und tat so, als ob er die Gegner beschießen würde. Doch selbst mit einer richtigen Knarre hätte er höchstens die Wand hinter dem Fernseher getroffen.
''Dusch dusch dusch. Dududududududusch!!! Jetzt haben wir ihn! Ha! Besiegt! Wenn du mich nich hättest....''
''Dann hätte ich gewonnen..'' Die Spielfigur lag bewegungslos am Boden und es wurde ''You lose'' eingeblendet. ''Das waren mehrere. Mist.''
''Naaaaaa. Mit dem wenigen Leben, was du noch hattest, wärst du sowieso abgekratzt. Jetzt will ich.''
''Ooch menno!'' Ungern tauschte Dima mit Sascha die Plätze.
Dieser krakelte einfach über die Couch, was bedeutete, dass Dima aufstehen musste, um auf Saschas Platz zu eiern.
Kaum hatte Sascha den Joystick in der Hand, drohte er auch schon wieder weg zu nicken. Er kratzte sich kurz am Kopf und schob seinen Haarreifen wieder hoch. Er hatte heute echt keine Lust mehr. Aber gestern hatte Fabi extra sein Lieblingsgetränk gemixt. Wie immer. Jacky Cola. Wodka und Cola. Für echte ''Holzrussen''. Naja. Aus diesen Image war er eigentlich schon raus.
Sie hatten sich in den letzten Jahren ganz schön verändert. Entwickelt.
Okay erwachsener geworden sind sie nicht, aber das war auch gut so. Erwachsen konnten sie noch lang genug sein, aber wenn man erst mal Erwachsen war, dann gabs kein zurück. Er dachte flüchtig an sein Zimmer, das zwar äußerlich einem 24 Jährigen zustand, aber inhaltlich, also von Spielzeug her eher dem eines Achtjährigen. Seine Gedanken sprangen schnell zu seinem Bett. Aaah. Bett. Schön warm und kuschelig... Bewusst fiel er auf die Seite und lag da, grinsend wie ein Honigkuchenpferd, wie schockgefroren. Er war kurz vorm weg nicken, als er einen leichten Fußtritt in den Hintern bekam.
''Spiel! Sonst mach ich.''
''Mh-mh.'' verneinte er mit einem immer noch grinsenden Kopfnicken.
''Gut, dann spiel ich wieder.'' Dima beugte sich über Sascha, um an den Joystick zu kommen.
Dieser bemerkte es noch rechtzeitig und sprang auf. Na gut, er stürzte mehr, als er sprang.
''Neeeein!!'' gab er mit seinem berühmten, glucksenden Lachen zurück.
Dima reagierte darauf zu spät und griff ins leere. Mit gespielter Ich-bin-eingeschnappt Miene
klammerte er sich um eins der grauen Kissen und schmollte.
Er setzte mit einem feixen die Stimme der ''schlimmsten Freundin der Welt'' auf.
''Mmmmmmh! Gib es mir!!!''
''Nein! Ich werde es dir nicht geben, ehehe...., du Schwuler Wesen.''
''Ich bin nicht schwul.''
''Doch.'' Sascha blieb schwankend in der Zimmermitte stehen.
''Ich bin nicht Schwul. Wähä. Du bist gemein!'' Mit diesen Worten sprang Dima nun auch auf, mehr schlecht, als recht, und rannte auf seinen Bruder zu.
''Aaah. Vergewaltigung. XD Ein schwuler Wesen. Feuerwehr!'' mit diesen Worten flüchtete Sascha, den Joystick wild in der Luft wedelnd, in die Küche.
''Gib ihn mir! Gib ihn mir.''
''Neeeeeiiin. Ich werde es dir nicht geben. Such dir ne Freundin. Ehehe.''
Dima hatte ihn eingeholt und versuchte den in Saschas verschränkten Armen versteckten Stick mit Kitzeln, Ziehen und Tricksen zu entwenden. Doch dieser krümmte sich nur noch mehr zusammen und ließ sich mit Herbert- Schreien auf den Boden fallen.
''Aaaaah!!! Nein! Nein! Nein! Nein! Mamaaa.'' Dima tat so, als ob er ihn auf dem Boden mit den Füßen treten würde.
''Blöder Bruder. Haha. Mann ey. Jetzt gib schon her.'' Als der angesprochene nicht darauf reagierte, hielt Dima inne, verleierte die Augen und tapste wieder in das Wohnzimmer. Als er auf den Fernseher schaute, um ihn auf Film umzustellen, sah er zu seiner Verwirrung, dass die Figur wie blind durch die Landschaft zog und Wild umher schoss.
''Hab ich schon jemanden getroffen?'' rief es aus der Küche.
''Du.. bist gerade dabei, gegen eine Mauer zu laufen. Und du wirst beschossen.''
''Scheiße.'' Die Figur drehte sich unnatürlich schnell einmal um ungefähr 250° nach rechts, also schaute jetzt nach links und lief dort an der Hauswand vorbei.
''Und jetzt?''
''Warte, bisschen nach links und dann schießen.''
''Hab ich noch die Waffe von vorhin? Feuer! Ist er tot?''
''Ähm...nö.'' Dass Sascha den Typen doch erwischt hatte, wollte er ihm aus Rache und Spaß nicht gönnen. Er beschloss mit einem Schmunzeln, Sascha einfach falsch zu dirigieren.
''Und jetzt?''
''Ein bisschen mehr links noch und jetzt.'' Sascha ballerte mit seiner MG aus Leibeskräften:
Gegen einen Laternenmast und die dahinter stehende Mülltonne.
''Los, Rambo, gleich hast du sie...''
''Dududududusch. Wie viele sind die denn, mann?''
''Oh, ….oh.... Jetzt... sind es zu viele. Dreh dich nochmal nach links und renn.''
Sascha konzentriert lag noch auf dem Rücken in der Küche. Er hatte sein Imaginäres Spiel vor Augen. Seine Pupillen zuckten und bewegten sich. So, als ob das Spiel wirklich an der Decke wäre. Dass Dima ihn Beschiss, daran dachte es nicht.
''Wie lange noch?''
''Dauert noch, die Straße ist lang.''
Dima stelle währenddessen die Musik leiser, machte das Spiel aus und spielte mit der Wii.
Nach einer Weile fragte Sascha: ''Wo bin ich denn jetzt?''
''Ähm... mitten auf ner Highway.'' Dass Dima gerade mit Donkey-Kong im Dschungel war, musste Sascha ja nicht unbedingt wissen.
Nach ein paar Minuten intensives Controller-nach-oben-drücken hatte Sascha dann doch Daumenschmerzen.
''Hey was ist? Verarschst du mich? Ich müsste doch längst gegen was gelaufen sein. So gerade ist nicht mal meine Mutter.''
''Neinnein- Immer gerade aus. Immer gerade aus.'' Erwiderte Dima beschäftigt.
''Alter, du führst mich doch irre. Du hast bestimmt ein anderes Spiel reingemacht. Ich kenn dich doch.'' Auf Dauer wurde die Zimmerdecke langweilig.
Dima verkniff sich ein Lachen. ''Nein. Spring.'' Dieser Befehl galt seinem Affen, aber er schmunzelte, als er darüber nachdachte, dass Sascha jetzt wirklich springen würde.
Dieser aber hatte den Joystick schon weggelegt und krabbelte leise den Flur entlang in die Wohnstube.
''So ein Affe...'' flüsterte er leise. Dass er noch ein wenig trunken war, hatte er völlig vergessen.
Dima hatte sich vollkommen in sein Spiel vertieft, so dass er die Bewegungen von der Seite nicht bemerkte.
Sascha schlich sich so zu sagen im toten Winkel an, sammelte seine Kraft und sprang auf Dima, der laut anfing zu schreien.
Sascha rief lachend: ,,Du Arsch! Hehe. Was machst du ein anderes Spiel rein? Ich liege in der Küche, starre löcher in die Decke und zähle die Spinnenweben, während du dir ein anderes Spiel reinziehst.''
Er hatte den schreienden Dima in der Mangel. Die Rangelei war nicht ernst, wie alle ihrer Rangeleien.
Er strubbelte sein halblanges Haar so lange durch, bis Dima aussah, als hätte er in die Steckdose gefasst. Erst dann entließ er ihn aus der Falle.
Dima Kniete wieder und wackelte benommen.
,,Wieso? War doch lustig.''
Sascha hatte genug davon. Kopfschüttelnd und lächelnd schlürfte er in sein Zimmer, um sich um zu ziehen...

(Ich habe Chan (Applewar) nicht beleidigen wollen, ich wollte es halt nur unbedingt mit in die Geschichte einbauen :))
So. Das war meine erste Geschichte zu den Aussenseitern. Ich weiß nicht, ob sie sich wirklich so verhalten würden, aber es ist eine Theorie :) Ich hoffe, sie hat euch gefallen und bitte: ein Review!!! Wenn ihr Lob, Kritik, Anmerkungen, oder Tipps/Verbesserungsvorschläge habt. Nur so kann ich mich verbessern und die Geschichte(n) auch. Wenn ich viele gute Reviews bekomme, schreibe ich bestimmt weiter :) (und wenn es nur ist:,, tolle Geschichte, schreib bitte weiter'' oder so...) ...dauert 10 Sekunden! Und die sind es doch wert, oder? Ich muss ja sehen, ob sie gut ankommt :D also DANKE! (Hier muss man nämlich regelrecht um Reviews betteln, sonst kommt kein einziges! :(
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