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Der Jäger

von MariLuna
GeschichteMystery / P16 / MaleSlash
Brave Starr Tex Hex
15.02.2011
04.04.2011
18
34.375
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15.02.2011 2.493
 

15. Kapitel


„Das war das letzte Mal, daß du einen Befehl von mir verweigerst! Geh mir aus den Augen!“

Er spürt einen furchtbaren Sog, erkennt Stampedes höchsteigene Art der Teleportation und weiß, noch während sich alles um ihn herum schwarz färbt und ihm der Atem stockt, daß sein Herr und Meister seine Drohung diesmal auf höchst effektive Art und Weise wahr gemacht hat.

Er ist ihm aus den Augen gegangen.
Nicht ganz freiwillig, aber er ist fort.

Er fühlt sich nicht gut, ihm ist schlecht, als hätte er eine durchzechte Nacht hinter sich. Und dann dreht sich ihm endgültig der Magen um. Und noch während er sein Essen des heutigen Tages wieder auf demselben Wege loswird, wie er es zu sich nahm, bemerkt er den Sand, in dem er kniet – und den er hier mit seinem Mageninhalt beehrt. Roter Sand.
Mühsam blinzelt er in den Himmel. Drei Sonnen.
Verwirrt runzelt er die Stirn. Er ist immer noch auf New Texas? Aber wieso fühlt es sich dann so … falsch an?

Irgend etwas gibt ihm einen Stups an die Nase, und sein Traum von seinem ersten Tag auf diesem New Texas, der eigentlich nur eine Erinnerung ist, zerfasert.
Noch völlig desorientiert blinzelt Tex, erkennt nur allmählich das im grauen Licht der Morgendämmerung liegende Zimmer, spürt den warmen, starken Körper neben sich, hört dessen tiefe Atemzüge, und unwillkürlich schleicht sich ein Lächeln auf seine Züge.
Doch dann wird er sich des Druckes auf seiner Brust gewahr, begegnet dem ungeduldigen Blick aus orangeroten Augen in einem spitzen Katzengesicht, und sein Lächeln erstirbt.

„Du!“ zischt er den Parder ungehalten an.
Dieser zieht die Tatze, mit der er ihm erneut gegen die Nase stippen wollte, zurück und gibt ein „murr“ von sich.

Aber Tex’ Erleichterung ist schon längst in stillen Ärger übergegangen, und genau genommen hat es die ganze Nacht über in ihm gegärt, und allein dieser so harmlose Ton reicht aus, ihn explodieren zu lassen.
Mit einer einzigen unsanften Armbewegung wischt er sich das rotbraune Fellknäuel von der Brust. Der Kater landet geschickt auf allen Vieren neben dem Bett und sieht verdutzt zu ihm auf.

„Mrauw?“

„Du! Ich sollte dich kastrieren!“

Brave Starr neben ihm, der schon ein paar Minuten länger wach ist und sowohl die Bemühungen des Parders, sein „Herrchen“ zu wecken wie auch Tex’ Reaktion darauf, belustigt beobachtet hat, grinst bis über beide Ohren, und gleich noch viel weiter, als er zusieht, wie der Parder dem Skullhead noch einen letzten, zutiefst beleidigten Blick zuwirft, sich dann mit geradezu hochnäsig in die Luft gerecktem Näschen umdreht, um das Zimmer dann elegant und aufreizend langsam durch die halboffene Tür zu verlassen.
Stolz und zutiefst beleidigt.
Ganz und gar Tex Hex.

„Leere Drohungen?“ bemerkt er, sich das Lachen wirklich verbeißend. „Gegen einen Kater? Ist das nicht etwas übertrieben?“

„Wer sagt, daß es leere Drohungen sind?“ schnaubt der Mann neben ihm und läßt sich wieder zurück in die Kissen fallen.

Brave Starr grinst nur. Wieso den Morgen mit so viel Groll beginnen, wo es doch angenehmere Methoden gibt?
Und  so läßt er seine rechte Hand unter der Bettdecke über schlafwarme, weiche Haut wandern. Er hält sich nicht lange mit Nebensächlichkeiten auf, und schon legen sich seine Finger höchst zielstrebig auf Tex’ edelstes Körperteil.

„Brave Starr!“ überrascht keucht dieser auf und erschauert regelrecht.

Ein leicht vorwurfsvoller Blick aus roten Augen trifft den Marshall, aber dieser kann sich ein zufriedenes Grinsen nicht verkneifen, spürt er doch genau, wie das dort unter seinen Fingern anschwillt und sich vielversprechend verhärtet.

„Du würdest es doch sowieso nicht übers Herz bringen. Das wäre schließlich, als würdest du dich selbst kastrieren“, führt er ihr kleines Gespräch ungerührt und mit einem Schmunzeln auf den Lippen fort, während er seinen Griff bei seinem letzten Satz neckisch verstärkt.

Tex verkneift sich ein Keuchen und versucht krampfhaft, keine verräterischen Hüftschwünge zu machen.

„Das ist nur ein Kater!“ knurrt er, um Selbstbeherrschung ringend. Aber es ist ein verlorener Kampf, denn Brave Starr weiß inzwischen ganz genau, wie er ihn in den Wahnsinn treiben kann…

„Jaja. Dann bestrafe ihn auch wie einen. Laß ihn auf sein Frühstück warten. Denn jetzt bin erst mal ich an der Reihe…“

Mit einem verschmitzten Funkeln in den Augen taucht Brave Starr unter der Bettdecke ab und läßt seinen Worten Taten folgen. Er entlockt Tex sein erstes – aber garantiert nicht letztes – sehnsuchtsvolles Stöhnen an diesem noch sehr jungen Tage.

Oh, Brave Starr liebt es, wenn sich der stolze Desperado unter ihm windet. Er liebte es schon bei ihren Duellen.
Auch, wenn Tex damals niemals um mehr bettelte.

Brave Starr merkt deutlich, wie sich Tex endlich wieder fallen lassen kann, jetzt, wo ihr Sorgenkind wieder wohlbehalten zurück ist.
Und als sich sein Liebster stöhnend seinem Höhepunkt ergibt und als atemloses, zitterndes, absolut benebeltes Häuflein Mensch zurück in die Kissen sinkt, verbucht er das mit einem nicht unerheblichen Anteil Stolz auf seinem Konto.

Grinsend schiebt er sich an Tex hinauf, lenkt er ihn mit einem tiefen, leidenschaftlichen Kuß ab, läßt ihn sich selbst schmecken, bevor er sich endlich sein eigenes Vergnügen gönnt.

Die Art, wie sich ihre Körper begegnen, erinnert ihn an den See dort draußen. Hart und kraftvoll wie die Wellen, wenn sich diese am Ufer brechen, sehr rhythmisch, und manchmal auch sehr wild, doch stets von einer Ruhe umgeben, die einen einfach nur mit Ehrfurcht erfüllt.
Sogar die Art, wie ihn Tex jetzt mit Armen und Beinen umschlingt, erinnert ihn an die Wurzeln der an Ufer stehenden Bäume, in denen sich das Treibgut verfängt. Stark, aber nicht starr, sondern weich und geschmeidig. Halt versprechend, aber gleichzeitig auch jederzeit bereit, loszulassen – wenn er es wünscht.

Natürlich wünscht er es nicht.

Letztendlich ist es wie immer, wenn er die Gelegenheit erhält, den sehnigen Körper seines Lieblingsdesperados in Besitz zu nehmen: je tiefer er vordringt, desto fester schmiegt er sich in diese Umklammerung, bis am Ende niemand mehr weiß, wer hier nun wen eigentlich dominiert.
Nicht, daß das wirklich wichtig wäre …

Wirklich zählt nur die Tatsache, daß sie beide mit dem Namen des anderen auf der Zunge kommen – und das beinahe zeitgleich.
Und daß sie sich selbst danach nicht loslassen wollen.

Nach Atem ringend und wie Espenlaub zitternd, liegen sie zusammen und kehren nur allmählich von ihrem Höhenflug zurück.

Tex spürt sofort dieses leise Gefühl des Verlustes, und der ziehende Schmerz in seinem Allerwertesten verstärkt dies eher noch, und er ist froh, daß Brave Starr ihn so festhält, denn das lindert die Pein, ersetzt sie durch Wärme, die direkt in seine Seele sickert und ihn glücklich aufseufzen läßt.

Brave Starr lächelt, als er dieses Seufzen hört, mit dem sich sein Liebster an ihn schmiegt und versinkt mal wieder ganz in der Betrachtung von dessen Mienenspiel. So entspannt und friedlich und ganz einfach nur zufrieden erlebt er ihn wirklich nur selten. Es ist ein kostbarer, absolut ehrlicher Moment, der ihm hier geschenkt wird, und er weiß das zu würdigen.

Sein Blick wandert tiefer, landet auf jener Stelle an Tex’ Kehle, wo er ihm gestern einen Knutschfleck verpaßt hat. Das Zeichen ist schon verblaßt, und er verspürt den Drang, diesen Mann unter sich erneut gut sichtbar für alle zu markieren.
Doch er läßt es.
Denn ein erneuter Blick, ein paar Zentimeter tiefer, beweist ihm, daß Tex’ Körper inzwischen genügend Liebesmale in Form von Kratz- und Bißwunden aufweist.

Aber wenn er das leichte Ziehen auf seinem eigenem Rücken richtig deutet, sieht er auch nicht viel besser aus. Sie haben sich gegenseitig wahrlich schon genug markiert. Ein weiterer offensiver Knutschfleck wäre einfach nur übertrieben.
Übertrieben egoistisch.

An dieser Stelle seiner Überlegungen kommt er nicht umhin, darüber nachzudenken, wie überfallartig dies eben war, wie wenig Zeit er Tex gelassen hat – eigentlich gar keine – um sich von seinem ersten Höhepunkt zu erholen. Er denkt daran, wie viel Kraft er eben in jeden einzelnen Stoß gelegt hat, und auch, wenn er noch keine Bärenkräfte einsetzte, so rücksichtslos hat er sich bisher noch niemals in einer seiner Beziehungen gebärdet.

„Vielleicht“, gesteht er betreten, aber ohne Reue, „habe ich doch eine sadistische Ader.“

Dabei denkt er an seine beiden alternativen Ichs.
Auch Tex zieht diese Parallelen, vor allem, da ihm die Erinnerungen an den General als Liebhaber noch im Kopf herumspuken. Doch er erkennt auch die Unterschiede.

„Aber nur eine ganz, ganz kleine“, erwidert er grinsend, festigt seine Umarmung und ordnet Brave Starrs schweißnasses, langes Haar. „Merkt man kaum.“

Der junge Marshall seufzt auf, drückt sein Gesicht an diese empfindliche Stelle, direkt unter Tex’ rechtem Ohr, genießt dessen betörenden Geruch und dessen Streicheleinheiten und wähnt sich im siebten Himmel.

„Meiner“, flüstert er irgendwann gegen diese erhitzte Haut.

Tex, der noch immer halb unter ihm liegt, lacht leise auf, und dann noch einmal, als Brave Starr leise aufgrollt, weil sich seine spitzen Nägel gerade höchst besitzergreifend in dessen dunklen, wohlgerundeten Hintern krallen.

„Und du bist meiner“, gibt Tex dunkel raunend zurück.

Und an dieser Stelle schnurrt Brave Starr regelrecht auf.

***


„Mau.“

„Jaja“, grummelt Tex Hex nur abwesend, während er Milch in ein Schälchen gießt.

Er versucht, nicht laut aufzuknurren, als sich der Kater – dem es mal wieder nicht schnell genug gehen kann – ungeduldig an seinem Knie reibt.
Für einen winzigkleinen Moment verspürt er so etwas wie ein schlechtes Gewissen, denn inzwischen ist es neun Uhr morgens durch. Er und Brave Starr sind noch einmal eingenickt und haben daher glatt verschlafen. Und dadurch, daß sie noch gemeinsam unter die Dusche schlüpften, wurde es auch nicht besser. Obwohl … gedankenverloren leckt sich Tex über den Mund … besser als alleine zu duschen war es auf jeden Fall.

„Mrau“, bringt sich der Parder wieder in Erinnerung.

Tex schüttelt den Kopf. So gesprächig hat er seinen Kleinen Desperado noch niemals erlebt.

„Sei nicht so ungeduldig“, tadelt er, während er sich bückt und das Schälchen mit Milch auf dem Küchenfußboden abstellt. „So, und jetzt hör auf, dich zu beschweren. Schließlich bist du selbst Schuld. Wieso haust du auch einfach ab?“

Aber als er sich abwendet und hinüber zur Kaffeemaschine geht, um seinem Marshall dessen heißgeliebten Kaffee aufzubrühen, stolpert er beinahe über eine rotbraune, ihn wieder sehr energisch umschmeichelnde Fellkugel.

„Verdammt! Blödes Vieh! Was ist eigentlich los mit dir? Dort steht deine Milch!“

Zum ersten Mal schenkt er dem Kater einen mehr als flüchtigen Blick, wenn auch einen sehr, sehr aufgebrachten. Und erstarrt.

„Was hast du da?“ stößt er schließlich völlig entgeistert hervor. „Was ist das?“

Brave Starr, der bisher nur wenige Meter entfernt damit beschäftigt war, den Frühstückstisch zu decken und der kleinen Konversation hinter sich bisher schmunzelnd gelauscht hat, dreht sich bei der eindeutig geschockten Tonlage seines Liebsten sofort herum.
Ihm stockt der Atem, denn Tex ist mal wieder kreidebleich.
Sein Blick folgt dem seines fassungslosen Gefährten und bleibt schließlich auf dem rotbraunen Kater hängen, der vor ihm auf dem Boden sitzt, den Schwanz nach Katzenart sittsam um die Vorderpfoten gelegt und ihn aus orangeglänzenden Augen ansieht, die Ohren aufmerksam nach vorne gedreht.

Und trotzdem, erst, als sich Tex auf die Knie fallen läßt und dem Parder mit sichtbar zitternden Fingern etwas aus dem Maul nimmt, begreift er, daß es weniger um das Tier als um das geht, was es da anscheinend von seinem nächtlichen Ausflug mitgebracht hat.

Mit heftig klopfendem Herzen und innerlich doch wie erstarrt, hockt Tex vor dem Parder, dessen funkelnde Augen ihm eine stumme Botschaft zu vermitteln scheinen, leiser Vorwurf scheint in ihnen zu liegen, zusammen mit einer gewissen Ungeduld, und es ist das erste Mal, daß er den Blick abwendet.
Hinunter zu dem, was er ihm eben abgenommen hat.
Schon beinahe schmerzhaft verkrampfen sich seine Finger darum. Es ist alt und halb verrottet, und nur seiner hohen Qualität ist es zu verdanken, daß es nicht schon bei der leisesten Berührung zerfällt.
Seine ursprüngliche Farbe ist allerhöchstens noch zu erraten.
Nur, daß Tex nicht raten muß.

Wie Brave Starr neben ihn sinkt und ihm besorgt einen Arm um die Schultern legt, bekommt er gar nicht richtig mit. Weder seine Worte, noch seine Berührungen vermögen es, ihn in diesem Moment zu erreichen.

„Warte.“ Dunkle, rauhe Hände richten seinen Mantelkragen. Ebenfalls dunkle, in der Nacht fast schwarz glänzende Augen mustern ihn noch einmal prüfend, bevor sich volle Lippen zu einem seltenen Lächeln verziehen.
„So, jetzt geht es. Schließlich wollen wir ja nicht, daß irgendwelche Gerüchte entstehen, oder?“
„Nein, Sir, natürlich nicht.“ Seine Stimme klingt müde, resigniert. Er salutiert vorschriftsmäßig und geht.

Die Bilder in Tex’ Kopf vermischen sich, werden zu einem undeutlichen, farbenfrohen Strudel, aus dem Momentaufnahmen hervorblitzen, so schnell hintereinander, daß er sie kaum auseinanderhalten kann.

Regen, der ihn durchnäßt. Von unten her, denn sein Mantel ist imprägniert. Aber jeder Wassertropfen, der von seinem Helm in seinen Nacken tropft, bringt ihn zum Erschauern.

„Du holst dir noch eine Lungenentzündung.“ Sanfte Finger, die ihn entkleiden, warme Lippen, die ihn trocken küssen. Ein Lächeln, das in solchen Momenten beinahe echt erscheint.
Und er möchte daran glauben.


„Was habe ich dir denn getan?“
Eine einzige, harmlose Frage, doch dies ist nicht  sein bester Tag, es hat sich zuviel angestaut, und jetzt explodiert er.
„Du bist glücklich! Du bist wertlos, wie kannst du da glücklich sein?“
Und dies ist der Moment, wo seine ganz persönliche Mission beginnt.


„Ich hasse euch! Ich hasse jeden von euch!“ Immer wieder schlägt er mit seiner Faust auf die Steinwand ein. Er befindet sich irgendwo in einem Museum, und vor ihm liegt sein totes Ich dieses Universums – der Kleidung nach war er der hiesige Nachtwächter – und es ist ihm völlig egal, ob er durch seine Hiebe jetzt den Alarm auslöst oder nicht.
„Ihr seid Nichts! Unwissend! Dumm! Minderwertig! Ihr habt es nicht verdient zu atmen!“
Er spricht es nicht aus, aber der Gedanke ist da:
Ihr habt es nicht verdient, das zu haben, was mir verwehrt bleibt.


„Trägst du deinen blauen Mantel?“
Er verdreht die Augen. Denn bitteschön – Telefonsex über mehrere Universen hinweg ist wirklich nicht nach seinem Geschmack. Aber sein General liebt es verdorben, vor allem, wenn dieser Hauch des Verbotenen mit hineinspielt.
„Natürlich. Sir.“
„Er stand dir schon immer gut…“ das schwere Atmen am anderen Ende verrät ihm, daß sein General seine Hand  schon wieder dort hat, wo sie eigentlich nichts zu suchen hat. Zumindest nicht, wenn er sich in seinem Büro aufhält.
Er selbst sitzt gerade in einem Schnellimbiß und versucht,  das turtelnde Pärchen drei Tische weiter zu ignorieren.
„Besser als deinem Nachfolger …“ die samtige Baritonstimme wird immer heiserer, ein Anzeichen, das er sehr gut kennt. Geduldig wartet er auf das unvermeidliche, lustvolle Stöhnen. Und da kommt es auch schon …
„Sehr gut. Und jetzt ablecken, Leutnant.“
Und in diesem Moment begreift er, daß sein General nicht nur von seinem Nachfolger spricht, sondern diesen auch bei sich hat. Und etwas in ihm krümmt sich zusammen.


Kalt, ihm ist kalt. Obwohl die Sonnen unbarmherzig vom Himmel brennen. Müde, erschöpft und mit tierischen Kopfschmerzen, taumelt er durch die zerklüftete Felsenlandschaft.
Vor seinen Augen ein einziges Bild:
Roter, schwerer Sand fällt auf dunkelblauen Stoff, begräbt ihn unter sich.


Aus Tex’ Kehle löst sich ein geradezu klägliches Wimmern, während die Macht der Erinnerungen ihn förmlich zu Boden drückt.

***
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