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Ein wunderschönes Lied

Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Doremi Harukaze
11.02.2011
19.07.2011
14
35.865
1
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11.02.2011 824
 
Sie ist wieder da

Die Zug-Station war voll mit Leuten gestopft, einige gingen rein und einige raus aus dem Zug. Da waren Männer und Frauen im Anzug, die von der Arbeit nach Hause gingen, irgendwelche Jugendlichen, die zu viel Zeit hatten, Kinder, Mütter, alte Menschen und noch viele andere.

Der Zug blieb auf der Station stehen, die automatische Tür öffnete sich und viele Leute kamen raus. Als letzte kam nur eine Person raus und einige Männer sahen ihr mit geöffneten Münden hinter her, aber das Mädchen bemerkte sie nicht.

Mit Schritten, wie eine Feder – ihre Balerinen machten keinen Geräusch und ihr Jeans Kleidchen wehte ein bisschen mit dem Schritten - , ging sie aus dem Zug, zog ihren violetten Koffer hinter sich und stoppte vor dem Ausgang.

Draußen wurde der Abend schon gesichtet, ein paar Autos fuhren hin und her, Menschen gingen ein und raus und vor dem Eingang draußen, standen einige Taxis und Busse, bereit, wenn sie jemand brauchte.

Das Mädchen stand immer noch vor dem Ausgang, sah nicht, wie sie einige Jungs anschauten, und atmete tief durch. Sie lächelte und sagte zu sich: "Endlich bin ich wieder da."

"Mama! Wo ist der Staubsauger? Wer zum Teufel ging mit dem Schuhen durchs Haus?" schrie ein junges rosa – Haariges Mädchen und putzte den Flur vor dem Eingang.

Ihre Laune war auf dem Tiefpunkt, nicht nur, dass jemand das Haus total dreckig gemacht hat, das war übrigens der Vater und sie wusste es schon, sondern sie konnte den blöden Staubsauger nicht finden.

"Schau mal unter die Treppen, da habe ich es als letztes Mal gesehen!" schrie ihr die Mutter aus der Küche zurück. Sie kochte das Abendessen und summte sich ein Lied vor sich hin. Der Vater lies in der zwischen Zeit die Zeitung und versuchte sich vor Bibi zu verstecken, weil er ja da Haus so dreckig gemacht hat.

Ein Taxi blieb vor dem Haus stehen, die Bremsen quietschten irgendwie und ein Rothaariges Mädchen stieg aus dem Auto. Sie bezahlte dem Taxi – Fahrer die Fahrt und wartete bis der Mann ihr den Koffer aus dem Kofferraum brachte – der Koffer war ja ganz schön schwer und der Fahrer war so nett ihr zu helfen und ihr ihn raus zu bringen.

Eigentlich wollte er einen schönen Eindruck auf sie machen. "Vielen Dank und einen schönen Abend noch." sagte sie mit einem Lächeln und drehte sie zu dem Haus.

Sie war so auf ihr Zuhause konzentriert, dass sie nicht bemerkte, wie sie einige Leute anschauten. Auch der Taxi – Fahrer sah ihr noch in dem Rückspiegel nach, als er losgefahren ist.

Sie war ein echt hübsches Mädchen und noch dazu ein nettes.

Als Bibi endlich den Staubsauger gefunden hat, fing sie an zu putzen, dabei ließ sie aber nicht ein paar schiefe Wörter aus. Sie putzte sich hin und her wieder den Staub von den kurzen Jeans Hosen und den blauen T-Shirt, sie nieste und ging sich letztendlich mit der Hand durchs Haare, als sie fertig war.

Da klingelte es aber an der Tür, weil sie aber mit dem nach-sich-aufräumen beschäftig war, sagte sie der Mutter, die Tür zu öffnen. Die ging mit dem Kochlöffel zu Tür und öffnete sie.

"Hallo, kann ich behil…" sie stoppte mitten im Satz, als sie merkte, wer an der Tür stand. Der Kochlöffel fiel ihr aus der Hand und machte ein kleines Geräusch als es auf dem Boden landete.

Bibi, die dies bemerkte, schaute hoch und durch das geöffnete Tor. Was sie sah, raubte ihr dem Atem. ,,Du bist zurück!,, flüsterte sie.

"Doremi!" schrie ihre Mutter mit Tränen in den Augen und umarmte ihre Tochter so sehr, dass es schon fast weh tat. Bibi kam angerannt, öffnete die Tür ganz und riss ihre Schwester von der Mutter weck.

Sie hielt ihre Schultern und schaute sie von Fuß zu Kopf an.

Vor ihr stand ein mittelgroßes Mädchen mit langen roten Haaren, die ihr bis zu Hüften reichten. Sie trug schwarze Balerinas, ein Jeans Rock und einen violetten Puli – eine perfekte Figur hatte sie. Sie hatte eine Tasche über die Schultern, die lange Träger hatte, und deshalb reichte ihr die Tasche bis zu Hüften, so wie die Haare.

Doremi schaute ihre kleine Schwester lieb an und ihre roten Augen glänzten dabei wie Juwelen. "Hallo Bibi. Hier bin ich also." sagte sie lieb und wollte ihre Schwester umarmen, kam aber nicht mehr dazu, weil Bibi schneller gewesen ist und warf sich ihr in die Arme.

Sie schrie laut aus und weinte vor Glück. Da kam schon der Vater und umarmte seine Frau um eine Schulter und sah mit Tränen seine Töchtern an. Sie hatten sich so lieb und doch haben sie sich schon fast 3 Jahre nicht mehr gesehen.

Die Familie weinte und umarmte sich den ganzen Abend lang. Sie aßen zusammen und redeten so viel, dass sie fast die Zeit vergessen haben um ins Bett zu gehen.
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