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Abschied

von Blinki
GeschichteDrama / P12 / MaleSlash
Demir Azlan Konny von Brendorp
06.02.2011
27.02.2011
4
4.362
 
Alle Kapitel
17 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
 
06.02.2011 869
 
Titel: Abschied
Autor: Blinki
Anmerkung 1: Mir war mal danach, etwas Trauriges zu schreiben. Hier ist auch schon eine Kurzgeschichte, die ich in vier Teilen posten werde. Ich hoffe es gefällt euch und ich würde mich über Reviews freuen.
Disclaimer: Alle Charaktere und sämtliche Rechte an der Serie gehören nicht mir. Ich habe sie nur für meine Fanfic ausgeliehen.
Wer Fehler findet, kann sie einrahmen!! *g*

GSG 9 – Abschied

Teil 1:

„Halte durch Demir, der Arzt kommt gleich und dann wirst du wieder ganz gesund!“, sagte Konny voller Sorge zu seinem Verlobten, der blutüberströmt in seinen Armen lag und er presste seine Hand auf die Wunde. Sie waren gerade in einem Einsatz und sollten eigentlich eine Zielperson festnehmen, doch es kam alles ganz anders.

Die Einheit 50 hatte sich aufgeteilt und bevor die beiden Männer überhaupt reagieren konnten, wurde auch schon auf sie geschossen und Demir getroffen. Sie waren regelrecht in einen Hinterhalt geraten und der blonde Mann brachte sich und den Verletzten in Deckung. Während Konny das Feuer erwiderte, teilte er Kommandeur Anhoff mit, was passiert war und dass sie so schnell wie möglich einen Krankenwagen brauchten. Als Geb, Frank und Caspar dies hörten, eilten sie sofort zu ihren Freunden und Kollegen und überwältigten die Gegner. Frank und Caspar fesselten die Männer und Geb sah nach seinem besten Freund.

„Nein .. Konny. Ich … werde … sterben!“, hörte er Demir schwach und abgehakt sagen und war total geschockt darüber. Stand es wirklich schon so schlimm um Demir, dass dieser sich bereits aufgab? ‚Bitte lieber Gott, lass Demir nicht sterben!‘, ließ der Setführer ein Stoßgebet gen Himmel los und vernahm gleich darauf Konnys Stimme: „Hör auf so etwas zu sagen, Schatz. Du wirst nicht sterben! Hörst du?“

„Doch Konny … Ich … ich merke, dass … dass … es … zu … Ende … geht. …… Konny … ich … liebe …!“, das waren die letzten Worte des dunkelhaarigen 9ers, bevor sein Kopf zur Seite kippte. „Demir?“, es kam keine Reaktion und Konny fühlte den Puls, doch er fand keinen.

„NEIN, DEMIR. DU DARFST MICH NICHT VERLASSEN. ICH BRAUCHE DICH DOCH!“, schrie Konny total verzweifelt und fing mit der Wiederbelebung an, denn er wollte es einfach nicht wahr haben, dass sein Verlobter tot war.

Geb, der sich nicht rühren konnte, musste erst einmal kräftig schlucken, als er die Szene vor seinen Augen sah und konnte nur sehr schwer seine Tränen zurückhalten. Auch Caspar und Frank, die in der Zwischenzeit zu ihren Freunden und Kollegen gekommen waren, kämpften mit den Tränen und hofften, dass es Demir schaffen würde.

„Wo bleibt der verdammte Krankenwagen?“, schrie der Setführer ins Funkgerät und bekam darauf als Antwort, dass dieser gleich eintreffen müsste. Die Zeit, bis sie das Martinshorn des Krankenwagens hörten, kam ihnen wie Stunden vor, obwohl es nur einige Minuten waren. Schnell war der Notarzt bei den 9ern und übernahm die Wiederbelebung von Demir.

Eigentlich wollte Konny weiter machen, doch er wurde von Frank in seine starken Arme gezogen. „Frank, er darf nicht sterben. Ich brauche ihn doch. Ich liebe ihn!“, flehte der blonde Mann, beobachtete ganz genau, was der Notarzt mit Demir machte und ließ dabei seinen Tränen freien Lauf.  „Ich weiß, Konny. Der Arzt wird sein Bestes geben!“, versuchte der Größte aus dem Team seinen Freund zu beruhigen, doch so richtig half es nicht.

Wenig später brach Konny in Franks Armen zusammen, als der Arzt nur noch den Tod von Demir Aslan feststellen konnte. Doch schnell hatte er sich wieder im Griff und schrie den älteren Mann an, der seine Sachen zusammen packte: „Warum hören Sie auf? Machen Sie gefälligst weiter!“ „Tut mir leid, aber ich kann nichts mehr für Herrn Aslan tun! Er ist tot.“, sagte der Angesprochene und sah Konny mitleidig an.
 
„Nein, dass glaube ich nicht! Demir lebt, dass weiß ich ganz genau.“, schrie dieser, riss sich aus Franks Umarmung los und lief zu Demir hinüber, wo er erneut mit der Wiederbelebung anfing. Geb, Frank und Caspar sahen sich an. So verzweifelt hatten sie ihren Freund und Kollegen noch nie gesehen, aber verstanden ihn auch, denn schließlich hatte er gerade die Liebe seines Lebens verloren. Konny fühlte immer wieder Demirs Puls, doch es war Keiner da.

„Verdammt, Demir. Jetzt atme endlich. Ich liebe dich doch und brauche dich!“, schrie er seinen Liebsten an und schlug mit seinen Händen auf Demirs Brustkorb herum. Dabei liefen ihm nur so die Tränen über die Wange und er schrie verzweifelt: „Atme, atme, atme!“, während er immer wieder mit seiner Faust auf Demirs Oberkörper einschlug.

Caspar konnte es nicht mehr mit ansehen, lief zu seinem Freund hinüber und versuchte Konny zum Aufhören zu bewegen, was aber nicht sehr einfach war, da dieser plötzlich unheimliche Kräfte mobilisierte. „Nein, lass mich!“, Konny schubste Caspar weg und machte bei seinem Verlobten weiter. Da Caspar es nicht alleine schaffte, Konny von dem toten Demir wegzuziehen, half Frank ihm dabei. „Konny, hör auf damit. Demir ist tot!“, kam es von dem Bombenexperten.

„Nein, du lügst. Lasst mich los. Ich muss Demir helfen!“, ihr Kollege versuchte mit Händen und Füßen zu wehren und sofort eilte ihnen der Notarzt zur Hilfe und verabreichte dem stellvertretenden Setführer eine Beruhigungsspritze. Bis diese half, hörte man Konny immer wieder schreien: „Nein! Lasst mich. Ich will du Demir! DEMIR!“

***

Ich würde mich über FB freuen!!
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