Helping Hand

GeschichteHumor / P16
06.02.2011
06.02.2011
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HOLA! :D
Gestern kam mir die Idee dieses ziemlich sinnlosen und kurzen OS und hab das Ganze auch innerhalb von... 10 Minuten oder so geschrieben. XD
Ich brauchte ne Ablenkung vom Lernen, was auch ne Erklärung für diese ganze Sinnlosigkeit hier liefert - mein Hirn ist MATSCH. XD
Ich hab's eher aus Spaß an meine geliebte Beta geschickt & die hat's sogar gut gefunden. ö___ö
Deshalb poste ich das einfach mal.

Disclaimer:
P16 wegen der Sprache. >____>
Auf Slash hab ich deshalb verzichtet, weil es hier um Freundschaft geht und nicht um Liebe XD
Big Bang gehören sich natürlich wie immer selbst. Leider. :'D

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Helping Hand

„Du dummes Scheißding!“
Mein Kopf landet schwungvoll auf dem Mischpult – mir doch egal, ob das Teil dabei kaputt geht! Drecksding! Das ist ne Verschwörung gegen mich! Diese Spur, die hat ein Eigenleben und lässt sich jetzt nicht über den Bass legen! HURE! Genervt fahre ich mir übers Gesicht, dann schiebe ich den Stuhl zurück und begutachte den neuen Song, den ich gerade zusammenschneide. Zehntausend Spuren, Töne, Dinge, die mir grad das Leben schwer machen. Irgendwo liegt der Fehler – nur WO verdammt?
Einen Song zu machen ist nämlich gar nicht so einfach. Die Sachen aufzunehmen ist noch das Leichteste – aber das Zusammenschneiden und Abmischen... ey, das ist die letzte Drecksarbeit!
„Komm schon du Schlampe, du willst es doch auch!“, knurre ich, schnappe mir Jiyongs Lines und nehme sie raus.
So. Dann probier ich's mal so. Spur mit dem Piano rein und – geht.
„Achso?“
Ich führe immer Selbstgespräche beim Abmischen. Die Jungs haben sich dran gewöhnt. Schon fast vorsichtig nehme ich also die Spur von meinem Kollegen und will sie wieder über die Instrumente legen.
SPUR JIYONG_SOLO KONNTE NICHT ÜBER SPUR PIANO GELEGT WERDEN.
„AAAAAAAAAAAAAAAAAAH!“
Mein Urschrei hallt im Raum wider – was für ein Glück, dass der weitgehend schalldicht ist. Genervt werfe ich die Maus auf den Tisch und verschränke die Arme. Die Schlampe will Krieg! Den kann sie haben! Piano raus, Jiyong_Solo rein und dann noch mal von vorne.
„Mich kriegst du nicht so schnell klein!“
Meine Ansage stößt auf taube Ohren. Egal, welche Kombinationen ich versuche, irgendwas passt diesem Kack-Programm nicht. Ich sag ja schon die ganze Zeit, wir brauchen ein Neues, aber nee!
„Du lässt dich jetzt da drüber legen!“, rufe ich nach weiteren zehn Minuten des verzweifelten Versuchens und plötzlich geht die Tür auf.
GD steht im Türrahmen und schaut mich aus großen Augen an.
„Was machst du hier?“
„Arbeiten, nach was sieht's denn sonst aus?“, fahre ich ihn an und wende mich mit einem Grummeln wieder dieser dummen Spur, die mich wahrscheinlich schon auslacht.
„Aber es klappt nicht, hm?“
„Nö, wieso? Klappt doch super! Ich fluche nur zum Spaß!“
Sag mal, wie dumm war das denn jetzt?! GD seufzt, dann wirft er sich auf die Lehne meines Stuhls und fragt:
„Was genau funktioniert denn nicht?“
„DAS!“
Mit anklagendem Zeigefinger zeige ich auf diese kleine minimale Aufnahme, die gerade mal zehn Sekunden lang ist. Wie tragisch, dass mich sowas an den Rand des Amoklaufes bringt!
„Und warum?“
„Bin ich Jesus oder was?!“
Mein Freund lacht auf, dann sagt er:
„TOP, chill mal!“
„Ich chille nicht, ich will die Scheiße hier fertig kriegen!!“
GD lehnt sich rüber zum Bildschirm und inspiziert das Wirrwarr aus Aufnahmen und Frequenzen.
„Hast du schon...“
„Ich hab ALLES probiert!“
„Dann lass mich mal!“
Er rutscht auf meinen Schoß und ich verschränke die Arme.
„Was hast du jetzt vor?“
„Lass mich mal machen!“
Seine Stimmlage verrät mir, dass er die Lösung hat und sich jetzt nur mit Geheimnistuerei aufspielt.
„Pffff...“
Todbeleidigt und genervt kneife ich die Augen zusammen und schaue in eine andere Himmelsrichtung. Es dauert knapp eine Minute, bis GD die Spur in den Song legt und ich höre zuerst seinen Rap, dann das Piano.
„WIE HAST DU DAS JETZT HINGEKRIEGT?!“, rufe ich geschockt aus und starre ungläubig auf den Bildschirm.
Kaum zu glauben – die Schlampe von Spur ist drin! Als wäre nie was gewesen!
„Du Dussel hast ein anderes Format drin gehabt, was das Programm doch nicht annimmt!“







„Nicht dein Ernst?“
„Doch, mein voller!“
Ich stöhne, dann widerstehe ich dem Drang, meinen Kopf gegen die Wand zu knallen. Wie dumm bin ich eigentlich?
„Aber das ist das Programm – die Pianospuren sind immer auf so nem merkwürdigen Format, das man dann erst konventieren muss!“
„Dann brauchen wir ein neues Programm!“, schnauze ich und das Gelächter unseres Leaders klingelt in meinen Ohren.
„Du bist ja so ein Goldiger, wenn du dich aufregst!“
Er kneift mir in die Wange.
„Hör auf, ich bin schlecht drauf!“
Ich schlage misepetrig seine Hand weg.
„Okay, sorry.“
Für eine Weile herrscht Stille und nur der Part mit dem Piano wiederholt sich immer und wieder.
„Willst du den Song jetzt fertig machen?“, fragt GD dann und ich schüttele den Kopf.
„Nein, der kann mich für heute!“
„Gut!“
GD grinst, speichert den Song unter dem heutigen Datum ab und dann fährt er den Apple-PC runter.
„Ich hab gekocht!“
„Essen?“
Da bin ich gleich dabei!
„Ja, komm mit!“
Er nimmt mich an der Hand und zerrt mich aus unserem provisorischem Tonstudio, in dem wir immer an unseren Songs herumbasteln, in die Küche und mir kommt der bekannte Geruch meines Lieblingsessens in die Nase.
„Oh Gott, Jiyong, willst du mich heiraten?!“, rufe ich begeistert, als ich in den Topf luge und das ganze Gemüse sehe, das fröhlich vor sich hinköchelt.
„Auf der Stelle, Schatz!“, witzelt Jiyong, nimmt einen Teller aus dem Schrank und tut mir eine extra große Portion auf den Teller.
„Und als Nachtisch hab ich noch vorhin beim Supermarkt dieses Eis gekauft, von dem du immer schwärmst.“
„Das mit den Keksstückchen?“
„Genau, das!“
Meine Augen werden groß und ich glaube, GD müsste bald von deren Strahlen geblendet werden.
„Womit hab ich das verdient?“
„Du arbeitest grad so viel, da dachte ich, ich tu dir mal was Gutes.“
Damit dreht er sich um und holt sich selber einen Teller. Ich setze mich ins Esszimmer und dann fangen wir an, zu essen. Die anderen drei sind noch bei diversen Interviews und Variety Shows, das dauert, bis die wieder kommen.

„Ach, Jiyong. Danke, dass ich dich hab!“, seufze ich, als wir die Packung Eis verdrückt haben und wir mittlerweile vom Esstisch aufs Sofa vor den Fernseher gezogen sind.
„Kein Ding!“
„Ohne dich hätte ich jetzt nicht so ein tolles Essen gehabt!“
„Und das Piano immer noch nicht im Song drin!“
Es herrscht Stille für zwei Sekunden, dann lachen wir gleichzeitig los und als wir uns wieder beruhigt haben, stolpern Seungri, Taeyang und Daesung ins Geschehen.
„EIS?!“, ruft Daesung und deutet geschockt auf die leere Packung, wo nur noch unsere beiden Löffel zu finden sind.
„Alles weg!“, antwortet GD und massiert sich den Bauch.
„Ich hasse euch!“
„Ihr hättet uns ruhig was übrig lassen können!“
Und maulend gehen die drei in die Küche, um sich die Reste des Abendessens zusammenzukratzen.
„Hätten wir nicht, stimmt's?“
„Ne!“, antworte ich bestimmt und dann schlagen wir ein.
„Immerhin, REIS gibt’s noch!“, hören wir Seungri aus der Küche motzen und dann lachen GD und ich wieder los.


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