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Eines Nachts bei Luther im Bett

von cerasum
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Ezekiel "Zeke" Falcone Luther Jerome Waffles
30.01.2011
19.05.2012
4
6.262
2
Alle Kapitel
7 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
30.01.2011 1.457
 
Ich weiß, eigentlich bin ich nicht dazu berechtigt euch um Komis zu bitten, wenn es sooooooooooooo lange dauert bis meine Geschichten weitergehen... aber ich hab Kekse als Bestechung mit :) smile :)
Ich tu's trotzdem...

Bitte schreibt mir Kommentare, wenn euch die Fic gefällt, ich lebe dafür!!!

Und jetzt viel Spaß mit einem supersüßen, fluffigen Kapi :)

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Luther erwachte am nächsten Morgen, weil die Sonne in sein Gesicht schien.
Er dachte an den wunderschönen Traum den er in der Nacht gehabt hatte, als sich neben ihm etwas bewegte. Luther drehte sich um und blickte auf einen schlafenden, fast nackten Zeke.
Plötzlich trafen ihn die Erinnerungen der letzten Nacht wieder und ihm wurde klar, dass das kein Traum war. Das war wirklich passiert. Er hatte tatsächlich mit Zeke geschlafen. Das war wahrhaftig die Erfüllung seiner Träume… und gleichzeitig war das vermutlich ein riesen Fehler.
Er hatte mit Zeke geschlafen, seinem besten Freund. Das konnte das Ende ihrer Freundschaft bedeuten.

Wenn er sich allerdings recht erinnerte ging das Ganze von Zeke aus. Zeke hatte also anscheinend auch Gefühle für ihn! Oder er wollte es einfach mal mit einem Jungen ausprobieren und hatte sich hinreißen lasse…
Luther konnte nicht mehr klar denken. Er musste mit Zeke reden… und zwar jetzt. Also weckte er ihn kurzerhand auf, indem er ihn kräftig durchschüttelte.

Zeke wurde etwas unsanft aus seinem Traum gerissen. Er öffnete verschlafen die Augen und sah Luther, der offenbar bemüht war ihn wach zu kriegen.

„Hey“, sagte er, um ihn zu verdeutlichen, dass er nicht mehr schlief.
Luther hörte auf an ihm zu rütteln. „Hey“, sagte auch er. Eben wollte er noch so viele Fragen stellen, und jetzt wusste er nicht, was er sagen sollte. Er sah Zeke in die Augen. Er hatte wunderschöne, braune Augen. Luther konnte sie sich noch nie so genau ansehen wie jetzt gerade.
„Ist irgendwas?“, fragte Zeke etwas verwirrt. Er war noch nicht ganz bei sich.
Luther wandte sich von ihm ab und drehte sich auf den Rücken.
„Was genau war das…?“, sagte er und starrte auf die Decke. „…letzte Nacht“, fügte er noch hinzu.
„Oh!“, sagte Zeke und klang, als wäre ihm alles gerade jetzt in diesem Augenblick wieder eingefallen. „Ich wollte nicht…“
„Natürlich wolltest du!“, unterbrach ihn Luther. „Ich wollt nur wissen… warum?“ Luther drehte sich wieder und sah Zeke an. Zeke erkannte in seinem Blick, dass er nicht wirklich eine Antwort auf diese Frage wollte. Er wollte schlicht und einfach etwas ganz bestimmtes von ihm hören. Etwas, was Zeke, als er es bemerkte, wohl zum glücklichsten Menschen der Welt machte.
Er zog den Rothaarigen in einen Kuss. „Ich dich liebe“, flüsterte er leise und setzte den Kuss weiter fort. Mit seiner Zunge leckte er kurz über Luthers Lippen und bat somit um Einlass, dem ihm Luther auch sofort gewährte. Ihre Zungen fochten einen wilden Kampf um die Vorherrschaft aus, den niemand für sich gewinnen konnte.
Luther löste den Kuss aber wieder. „Ist das dein Ernst?“
„Natürlich ist das mein Ernst. Warum sollte ich das sagen wenn es nicht mein Ernst ist?“
„Weiß nicht“, sagte Luther und klang immer noch nicht überzeugt. Zeke gab ihm noch einen kurzen Kuss auf die Lippen.
„Ich liebe dich“, wiederholte er. „Ich liebe dich mit jeder Faser meines Körpers.“ Ihm war egal wie lächerlich und kitschig das klingen musste und Luther war es auch egal, das war genau das was er hören musste um es tatsächlich zu glauben. Seine Mundwinkel zogen sich schlagartig nach oben und er konnte nicht mehr aufhören zu lächeln. Er umarmte Zeke, zog ihn ganz nah an sich heran um seinen Duft tief in sich einzuziehen. Nach einigen Momenten löste er sich wieder. Er sah Zeke in die Augen, nahm seine Hand in seine und zwickte ihn in den Handrücken.
„Au!“
„Tschuldigung, ich wollte mich nur versichern, dass du kein Traum bist.“
„Warum zwickst du dich dann nicht selbst?“
„Das tut doch weh“, meinte Luther und verzog das Gesicht zu einer Grimasse. Zeke schmunzelte etwas über das Verhalten des Rothaarigen. Er gab ihm einen kurzen Kuss und nahm ihn dann wieder in den Arm.
Sie blieben eine ganze Weile lang so liegen. Keiner der beiden sprach auch nur ein Wort in dieser Zeit. Zeke wäre schon fast wieder eingeschlafen, als Luthers Bauch plötzlich ein Geräusch machte. Sein Magen knurrte.
„Hast du Hunger?“, fragte Zeke.
„Mhh… mein Bauch will anscheinend was zum Essen.“
„Wir könnten ja frühstücken.“
„Ich will nicht aufstehen… können wir nicht einfach so bleiben?“
„Von mir aus gerne“, meinte Zeke, doch Luthers Bauch war da anderer Meinung, also knurrte er noch einmal, etwas lauter.
„Na gut, stehen wir halt auf“, murmelte der Rothaarige etwas frustriert, machte aber keine Anstalten sich zu bewegen.
„Jetzt komm! Ich hab auch Hunger“, sagte Zeke und im Gegensatz zu Luther stand er tatsächlich auf.

Luther machte für sie beide Eierkuchen und sie aßen zusammen. Dabei sprachen sie kaum ein Wort.
„Das ist irgendwie merkwürdig“, meinte Luther, als sie fertig waren.
„Was ist merkwürdig?“, fragte Zeke, beugte sich zu dem Rothaarigen vor und küsste ihn.
„Das hier“, sagte Luther.
„Ist das schlecht?“ Zeke küsste ihn noch einmal, bevor Luther antworten konnte.
„Nein“, antwortete er leise zwischen zwei Küssen. „Das ist ganz und gar nicht schlecht.“
Sie schenkten sich gegenseitig einen langen innigen Kuss.
„Willst du wieder ins Bett gehen?“, fragte Zeke nach einiger Zeit. Luther brachte nicht mehr heraus als ein leises Glucksen und ein Nicken. Im nächsten Moment wurde er von dem Braunhaarigen auch schon in sein Schlafzimmer gezogen, wo er ihn mit wilden Küssen bombardierte…


„Wie spät ist es?“, fragte Luther erschöpft und kuschelte sich an Zeke. Der Braunhaarige musste sich daraufhin etwas von seinem Freund lösen um sein Handy zu suchen, was sich in seiner Hose befand, die auf dem Boden lag. „Halb sechs“, meinte er lustlos und wollte Luther wieder zurück in eine Umarmung ziehen.
„Halb sechs!“, wiederholte dieser erschrocken und sprang auf. „Meine Mum kommt um halb sechs nach Hause!“
Zeke hatte es noch nicht geschafft aus dem Bett zu steigen, da hörten sie schon die Haustür aufgehen und eine Stimme, die sich offenbar darüber wunderte, dass die Tür nicht verschlossen war.
Zeke fluchte und sprang aus dem Bett. So schnell die beiden konnten zogen sie sich ihre Sachen an. Mit dieser Geschwindigkeit könnten sie locker einen Schnell-Umzieh-Wettbewerb gewinnen. Zeke konnte gerade noch den Reisverschluss seiner Hose hochziehen, als auch schon die Zimmertür aufging und Luthers Mutter erschien.
„Hallo Jungs! Warum seid ihr denn nicht draußen?“, fragte sie freundlich.
„Wir… wir… wir…“, stotterte Luther.
„…haben was vergessen!“, rief Zeke schnell. „Also… Luther hat was vergessen“, korrigierte er sich.
„Ja… meine… Geldbörse!“, fiel Luther ein. Er drehte sich zu seinem Schreibtisch, wo sie zum Glück lag, schnappte sie und hielt sie in die Höhe, fast so als wolle er seine Aussage bestätigen.
„Okay“, sagte Mrs. Waffles, klang aber nicht ganz überzeugt. „Wollt ihr vielleicht was essen?“
„Nein! Wir gehen gleich wieder!“, rief Luther. Er schnappte sich sein Skateboard und gab Zeke seines. Danach flohen die beiden beinahe aus dem Haus.

Sie waren schon eine Weile lang gefahren, Zeke fuhr voran, als Luther sich fragte wo die Reise hinging.
„Du wirst es schon sehen“, meinte Zeke daraufhin bloß.

Es dauerte auch nicht lange, bis Luther erkannte wo Zeke hinwollte. Es war ein abgelegenes Plätzchen, wo sie früher, bevor sie anfingen den ganzen Tag mit skateboarden zu verbringen, oft zusammen die Zeit verbrachten. Das letzte Stück mussten sie gehen, da es mit dem Skateboard nicht zu erreichen war.

„Wir waren ja schon ewig nicht mehr hier!“, staunte Luther.
„Ja“, meinte Zeke fast geistesabwesend und zog Luther in einen Kuss. „Warum eigentlich?“
„Keine Ahnung.“
Ihre Lippen trafen sich wieder. Die beiden konnten unmöglich sagen, wie viel Zeit vergangen war als sie sich wieder trennten. Es waren wohl nur einige Minuten, es kam ihnen jedoch vor wie Stunden.
„Ich liebe dich“, sagte Zeke und wollte ihn gerade wieder küssen als plötzlich sein Handy läutete.
Er stöhnte genervt, holte sein Handy raus und hob ab, während er Luther ein charmantes Lächeln zuwarf.
„Hey Mum, was gibt’s?“
„…“
„Hey, ganz ruhig Mum, was ist passiert.“
„…“
Luther konnte zusehen wie sich Zekes Blick veränderte. Es musste irgendetwas schlimmes sein, was seine Mutter ihm gerade erzählte.
„Ist gut“, sagte Zeke noch, bevor seine Mutter auflegte. Er sah zu Luther, der ihn wiederum fragend ansah.
„Mein Dad ist im Krankenhaus.“

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Jetzt endet das Kap auch noch mit einem Kliffhänger, ich bin echt gemein...
Aber das dritte ist schon fast fertig, ich verspreche, dass es diesesmal nicht so lange dauern wird
(Das Versprechen lässt sich leicht einhalten, für dieses Kap hab ich immerhin über ein Jahr gebraucht...) Ich hab ein echt schlechtes Gewissen, merkt man das?

Ich liebe euch, ihr bekommt noch mehr Kekse!!!! :)

Wir sehen uns dann hoffentlich bald wieder...
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