Eines Nachts bei Luther im Bett

von cerasum
GeschichteRomanze / P18 Slash
Ezekiel "Zeke" Falcone Luther Jerome Waffles
30.01.2011
19.05.2012
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Eigentlich hat die Geschichte nicht wirklich viel Inhalt und es kommt ziemlich schnell zum Lemon, aber ich hoffe mal, dass stört euch nicht :)

und wenn doch dann könnt ihr ja wieder gehen (aber ich teile Kekse als Bestechung aus, damit ihr doch bleibt ;) )

Kommentare sind natürlich immer gerne gesehen :) :) (ich steh auf smileys) :) :)

also viel Spaß :)

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Zeke wachte mitten in der Nacht auf.
Obwohl es stockdunkel war stellte er fest, dass er nicht in seinem Bett war. Er war nicht einmal in seinem Zimmer, oder Haus. Er war wohl gestern Abend bei Luther eingeschlafen.
Der Rothaarige lag neben ihm und schlief tief und fest.
Zeke hatte schon sehr oft hier geschlafen, neben Luther, in seinem Bett, aber jetzt war irgendwas anders. Er konnte aber noch nicht sagen was das war.
Auf einmal machte Luther ein Geräusch, das sich verdächtig nach einem Stöhnen anhörte.
Zekes Augen hatten sich mittlerweile an die Dunkelheit gewöhnt und jetzt wusste er auch was anders war. Luther, sein bester Freund, der neben ihm im selben Bett lag, hatte eine Erektion.
„Mmh!“, hörte er Luther. Er hatte anscheinend einen feuchten Traum.
Zeke hielt die Luft an. Was sollte er denn jetzt machen? Luther aufwecken war wohl keine gute Idee. Das führte nur zu einer noch peinlicheren Situation als diese hier. Das Beste wäre wohl einfach aufzustehen. Zeke versuchte so leise und unauffällig wie möglich das Bett zu verlassen. Er hatte schon einen Fuß auf dem Boden, als Luther sich plötzlich umdrehte und Zeke umarmte. Jetzt konnte der Braunhaarige sich nicht mehr bewegen.
„Mmh… Zeke“, flüsterte Luther leise. Zeke traute seinen Ohren nicht. Das konnte er jetzt nicht wirklich gehört haben. Luther hatte nicht gerade seinen Namen gesagt. Das konnte nicht sein.
Luther schmiegte sich noch etwas näher an Zeke und rieb seinen Unterkörper an ihn. Er lachte, als würde ihn etwas kitzeln. „Zeke…“, sagte er nochmal und diesmal war es sehr deutlich, so dass man es nicht mehr leugnen konnte. Er hatte tatsächlich seinen Namen gesagt.
Zekes Herz schlug etwa um das doppelte schneller.
Wenn er ehrlich war hatte er sich das schon öfters vorgestellt, wie es wäre wenn auch Luther Gefühle für ihn hätte. Er selbst hatte schon seit einiger Zeit gemerkt, dass er sich anscheinend in den anderen verliebt hatte. Das war… das war…
…bloß ein Traum. Luther träumte nur. Das hatte absolut nichts zu bedeuten. Träume sagten einem nichts. Man konnte über alles träumen, das hieß gar nichts.
Erst letzte Woche hatte Zeke den Traum von Schweinen die fliegen konnten und einer netten Ginger, die ihm Kekse backte.
Und trotzdem erwischte er sich dabei, wie er mit seiner Hand langsam zu Luthers Körpermitte und in seine Hose glitt. Der Rothaarige zog scharf die Luft an, als Zeke seine Erregung berührte, er wachte aber nicht auf.
Zekes Bewegungen waren erst vorsichtig, er wurde aber schnell mutiger und schneller, was Luther anscheinend gefiel. Er streckte sich Zekes Hand entgegen und stöhnte. Ein wundervolles Geräusch in Zekes Ohren. Er nahm Luther in den Arm und drückte ihn an sich. Es dauerte nicht lange und Luther kam mit einem weiteren Stöhnen in Zekes Hand.

Luther keuchte. Er lächelte zufrieden und machte langsam die Augen auf. Als Zeke merkte, dass er dabei war aufzuwachen zog er schnell seine Hand aus der Hose und versuchte sie mit einem Taschentuch von Luthers Nachtkasten sauber zu machen. Luther sah ihn an. Er war offensichtlich noch nicht ganz da. „Zeke?“, fragte er verschlafen.
„Ja?“, sagte der Braunhaarige leise. Sein Herz schien aus seiner Brust herausspringen zu wollen. Was wenn Luther etwas mitbekommen hat? Wie sollte er ihm das denn erklären? Und dann war da noch etwas… Luthers Gestöhne vorhin hatte ihn eindeutig erregt. Warum hatte er das nur getan?

Luther schien allerdings ganz andere Sorgen zu haben. Er atmete schwer und sein Herz klopfte ungewöhnlich schnell, was die Nachfolgen seines eben erlebten Orgasmus waren. Er brauchte nur wenige Sekunden um zu bemerken, dass sein Körper ganz offensichtlich auf seinen Traum reagiert hatte. Seine größte Sorge lag also darin zu hoffen, Zeke habe das nicht bemerkt. Er versuchte seine Atmung wieder unter Kontrolle zu bringen.
„Wie… wie… bist du schon länger wach?“, fragte er und klang sehr nervös, was Zeke allerdings nicht bemerkte.
„Nein“, log er schnell.
„Wie spät ist es?“
„Keine Ahnung.“
„Okay.“
Luther drehte sich um und wandte Zeke den Rücken zu. Er konnte jetzt unmöglich weiter schlafen.

Die gleichen Gedanken hatte auch der Braunhaarige.
Sie blieben einige Minuten liegen, ohne auch nur den kleinen Finger zu rühren. Während dieser Zeit löste sich Zekes kleines „Problem“ auch nicht in Luft auf. Er stand furchtbar unter Strom und er konnte nichts dagegen machen, ohne dass Luther es mitbekam. Wenn Luther endlich wieder einschlafen würde, könnte er vielleicht unbemerkt ins Badezimmer verschwinden.
„Luther?“
„Ja?“
„Bist du noch wach?“ Eine dämlichere Frage konnte ihm wohl nicht einfallen. Natürlich war er noch wach, wenn er ihm antwortete.
„Ja, bin ich.“
„Oh… okay.“
Zeke dachte über seine Möglichkeiten nach.

Die erste war die ganze Nacht wach zu bleiben und hoffen seine Erektion würde irgendwann zurückgehen.
Die zweite war einfach aufzustehen, hoffen Luther wurde sich nicht dafür interessieren und ins Badezimmer gehen, wo er dann selbst handanlegen könnte.
Die dritte war seine und Luthers Freundschaft aufs Spiel zu setzen und Luthers Träume wahr zu machen.

Keine dieser Möglichkeiten hatte große Erfolgschancen.

„Zeke?“, hörte er Luther.
„Ja?“
„Hast du schon einmal darüber nachgedacht was passiert, wenn sich einer von uns beiden verliebt?“
„Wie bitte?“
„Ich meine… ich weiß, dass du eine Zeit lang in Olivia verknallt warst und so aber… für uns gilt doch immer noch die Regel ‚Das Brett geht vor Mädchen‘ oder?“ Luther hatte sich nicht umgedreht, während er das sagte, worüber Zeke durchaus froh war.
„Wie kommst du auf so etwas?“
„Naja, du bist in letzter Zeit irgendwie anders. Ich hab das Gefühl, du distanzierst dich irgendwie von mir und… und deine Schwester meinte du seist verliebt“, Luther war es anscheinend peinlich was er sagte.
„Du hast mit Ginger geredet?“ Zeke war ziemlich überrascht darüber, was Luther gerade alles gesagt hatte. Nicht nur, dass er mit Ginger geredet hatte, er hatte anscheinend Angst davor, dass Zeke ihn verlassen könnte.

Der Braunhaarige umarmte Luther von hinten, wobei er sich vollkommen bewusst darüber war, dass der andere jetzt seine Erektion spüren konnte.
„Luther, es gibt absolut nichts was mir wichtiger ist als du. Verstanden.“
Luther wollte wohl etwas dazu sagen, musste aber erst mal das eben gehörte verdauen. Dazu kam noch etwas, was er in seinem Rücken spürte. Bevor er seine Worte wieder fand, wurde er jedoch herumgedreht und in einen leidenschaftlichen Kuss gezogen.
Luther beendete diesen Kuss jedoch wieder.
„Zeke, was…?“
„Weißt du, dass du im Schlaf redest?“, sagte Zeke, und als ob das alles erklären würde küsste er Luther nochmal, bevor der irgendetwas dazu sagen konnte.
Mit seinen Händen strich er langsam Luthers Rücken hinab bis er bei seinem Hintern angekommen war, wo er sie ruhen ließ. Gleichzeitig rieb er seinen Unterleib an Luthers.
Er konnte spüren wie Luthers Erregung stieg, was er als gutes Zeichen ansah. Er löste sich von Luthers Lippen und fing an seinen Hals zu küssen.
Luther keuchte atemlos auf. Er ließ einfach geschehen was Zeke da mit ihm machte. Er wollte aber auch die Initiative ergreifen, also drehte er sich kurzerhand um, so dass Zeke jetzt unter ihm lag. Er vereinte wieder ihre Lippen miteinander, unterbrach den Kuss aber wieder um sich sein Shirt über den Kopf zu ziehen. Das gleiche machte er auch mit Zekes und ihre Lippen fanden sich wieder.
Zeke drehte sich und beförderte Luther so unter sich. Luther versuchte währenddessen Zekes Hose irgendwie los zu werden. Nach einiger Zeit des Herumnestelns beendete Zeke ihren Kuss und zog sich seine Hose mitsamt Boxershorts selbst aus. Danach beschäftigte er sich mit Luthers. Es dauerte etwas bis er den Knopf geöffnet hatte, da seine Hände vor Nervosität zitterten.
Als er sie aber endlich offen hatte war sie sehr schnell bei Luthers Knien.
Luthers Männlichkeit reckte sich ihm entgegen, über die er kurz leckte, was Luther ein lautes Stöhnen entlockte. Zeke wanderte mit seiner Zunge weiter nach oben, über Luthers Bauch, seine Brust, seinen Hals, bis er wieder bei seinen Lippen war, die er gierig küsste.
Luther ließ seine Hände zu Zekes Eingang wandern, war aber unsicher darüber, was er jetzt machen sollte. Zeke bemerkte diese Unsicherheit und beendete den Kuss.
„Tu es“, flüsterte er dem Rothaarigen ins Ohr und musste auch nicht lange warten bis er einen von Luthers Fingern in sich spürte. Er Kniff leicht die Augen zusammen wegen diesem ungewohnten Gefühl, er stöhnte aber leise um Luther zu zeigen, dass es ihm gefiel.
Luther setzte sich etwas auf um Zeke wieder in einen Kuss zu ziehen und führte noch einen zweiten Finger dem ersten hinzu. Es schien Zeke nichts auszumachen also brachte er noch einen dritten Finger ins Spiel, um Zeke zu weiten.
Zeke brach den Kuss plötzlich ab und schrie laut auf. Luther zog seine Finger wieder zurück.
„Es tut mir leid. Hab ich dir wehgetan?“, fragte er geschockt.
Zeke schüttelte bloß den Kopf und gab ihm noch einen kurzen Kuss. Ohne etwas zu sagen ließ er sich auf Luther nieder, sodass dieser in ihn eindringen konnte.
Zeke bestimmte das Tempo, das er für angenehm empfand und Luther folgte seinem Rhythmus. Er wollte diesen Punkt, den Luther gerade zufällig mit seinen Fingern getroffen hatte, wiederfinden.
„Ah!“ Er fand ihn auch wieder. Zeitgleich fing Luther an Zekes Glied zu streicheln, was den Braunhaarigen beinahe zum Wahnsinn trieb.
„Luther!“, sagte er atemlos und stöhnte heißer. „Ich… ich…“, er kam bevor er den Satz beenden konnte. Luther spürte wie sich Zekes Muskeln zusammenzogen und er noch enger wurde. Er kam kurz nach Zeke, tief in ihm. Sie blieben eine Zeit lang in dieser Position, ehe Luther sich aus ihm zurückzog und Zeke sich wieder neben ihm legte.
„Wow“, sagte Luther, da er erst mal seine Gedanken ordnen musste.
„Ich… ich…“, stotterte Zeke, „…muss mal aufs Klo“, meinte er schnell, schnappte sich seine Boxershorts und verschwand aus dem Zimmer.

Er brauchte länger als gewöhnlich, da er sich überlegen wollte, was er Luther sagen könnte. Ihm fiel nichts Passendes ein. Als er wieder in Luthers Schlafzimmer kam, schlief der Rothaarige aber schon.
Zeke atmete einmal tief durch und legte sich dann wieder zurück zu Luther ins Bett. Er dachte noch etwas darüber nach, was er morgen zu ihm sagen sollte, fiel jedoch auch schnell ins Reich der Träume.
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