Dark Love ~ Mitsuy (Mitsuy x Kaito Fanshipping)

von MewMitsuy
GeschichteRomanze / P12
Ichigo Momomiya / Mew Ichigo Masaya Aoyama / Blue Knight / Deep Blue-sama Minto Aizawa / Mew Minto Ryou Shirogane / Aluto / Alto
24.01.2011
04.11.2011
9
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Mitsuy ging die Straße entlang. Sie war ein überaus hübsches Mädchen, mit langen, welligen, blonden Haaren und großen, glänzenden braunen Augen. Sie war in Deutschland geboren, lebte jedoch seit zwei Wochen in Japan und hatte sich schon sehr gut an ihre neue Umgebung gewöhnt. Ihre Eltern waren einmal, Staranwaltin und Manager einer der größten Computerfirmen und somit gehörte sie zu einer überaus reichen Familie. Trotzdem besuchte Mitsuy eine normale Schule, um ein möglichst normales Leben zu führen. Verträumt schlenderte sie neben Sternschwester her. Sternschwester war ihr Leopard und für sie wie eine Familie. Sie konnte sogar jedes ihrer Laute verstehen und die beiden waren unzertrennlich da Mitsuy Sternschwester, nach deren Geburt vor einen bösen Zirkusdirektor gerettet hatte. Mitsuy war gerade bei ihrer besten Freundin Mochi gewesen. Mochi war ein Sportstar und kannte Mitsuy seitdem sie klein war. Sie war 4 Jahre älter wie Mitsuy und für sie wie eine große Schwester. Allerdings hatte Mitsuy sie 2 Jahre nicht mehr gesehen gehabt, da Mochi vor ihr nach Japan gezogen war. Jetzt wo auch Mitsuy in Japan lebte, trafen sie sich allerdings jeden Tag.
Plötzlich stieß Mitsuy mit jemanden zusammen. Erschrocken schaute sie auf und sah vor sich das Gesicht eines wunderschönen Jungens. Sofort verzog Mitsuy ihr hübsches Gesicht. Sie hasste Jungen. Trotzdem murmelte sie schnell: „Oh tut mir Leid, ich hab nicht aufgepasst.“ So viel Höflichkeit musste schon sein. „Das hoffe ich für dich und nun geh mir aus den Weg.“, meinte der Junge mit genervter Stimme. Empört schaute Mitsuy ihn an. Sie wusste schon warum sie Jungen hasste, er war zum Beispiel wieder ein Lebenderbeweis dafür, dass sie daran richtig tat. Sie wollte gerade was bissiges erwidern als sie seine Augen sah. Sie hatten eine tiefgrüne Farbe und wären wohl richtig hübsch gewesen, hätten sie nicht einen absolut kalten und stechenden Blick gehabt. Mitsuy fröstelte, dies war eindeutig nicht die Art von Jungen, mit denen man sich anlegen sollte. Allerdings war Mitsuy auch ziemlich stolz und so was lies sie nicht einfach auf sich sitzen, also rief sie frech: „Eigentlich tut es mir gar nicht Leid! Du solltest dich eher geehrt fühlen von mir angerempelt werden zu dürfen!!“ Der Junge warf ihr einen hasserfüllten Blick zu und Mitsuy wünschte sich, das gerade gesagte wieder zurück nehmen zu können. Trotzdem hielt sie seinem Blick trotzig stand. Der Junge packte sie und presste sie hart gegen eine Wand: „Du solltest vorsichtig sein was du zu wem sagst, Süße!“, zischte er leise. Mitsuy kniff die Augen leicht zusammen, aber tat ihm nicht den Gefallen auch noch zu zittern anzufangen. Sternschwester miaute empört und der Junge bemerkte die Menschenmaße die sie misstrauisch anschauten und überlegten ob sie eingreifen sollten. Mit einem abfälligen Blick ließ er Mitsuy zu Boden fallen, dann schaute er von oben auf sie runter und meinte leise: „Pass auf, dass du mir nicht noch einmal übern Weg läufst, sonst sind mir die Menschen auch egal.“ Mit den Worten drehte er sich schnell um und verschwand in einer Gasse, wobei sein Mantel theatralisch hinter ihm her wehte. Mitsuy kniete am Boden und hustete. Der Typ hatte sich eindeutig nicht die Mühe gemacht, ihr sanft den Arm gegen den Hals zu pressen und sie hatte kaum mehr Luft bekommen. Sternschwester miaute besorgt und Mitsuy sprang schnell wieder auf die Beine und rief: „Noch ein Grund warum ich Jungen hasse, du Idiot!“ Dann blinzelte sie verwirrt und lief rot an, als sie die ganzen Menschen sah, welche sie geschockt anstarrten. „Du hättest mir ruhig sagen können das er schon weg ist...“, murmelte sie an Sternschwester gewandt und die legte mitleidig die Ohren an, dann stahlen sich die Beiden leise vom Schauplatz.

„Hier Mitsuy, das habe ich für dich gebacken!“ „Schau mal Mitsuy! Die Blumen sind aus meinen Garten!“ „Oh Mitsuy! Wenn du willst kann ich heute deinen Putzdienst übernehmen!“ Mitsuy verzog das Gesicht. Sie war in der Schule und wie immer wurde sie von tausend Jungen umwerbt. Hatte sie schon mal erwähnt das sie Jungen nicht mochte und nervig und gemein und blöd und langweilig und so weiter fand? Wahrscheinlich schon. „Hey Mitsuy, was machst du heute?“, ertönte auf einmal eine hellere Stimme. Mitsuy schaute auf und lächelte Ichigo an: „Keine Ahnung und du?“ Ichigo wurde rot und fummelte mit ihren Fingen herum: „Äh.. naja... weist du.. ich... ich wollte Aoyama-kun beim Training zu schaun...“ Mitsuy verzog das Gesicht. Schon wieder Jungen. Noch dazu ein absolut normaler und typischer Frauenschwarm. Mitsuy hasste normale Jungs. Es war ja nicht wirklich so, dass sie alle Jungen hasste und es war auch nicht so dass sie eine Lesbe war. Nein sie konnte nur einfach normale Typen nicht ausstehen. Natürlich träumte auch Mitsuy, wie fast jedes Mädchen von einer strahlenden Hochzeit mit dem Jungen den sie liebte. Aber eins war sich Mitsuy sicher, sollte sie sich jemals verlieben, dann nur in einen Jungen der absolut anders war, der etwas absolut besonderes war und ihr nicht tausend mal auf der Straße begegnete. Sie seufzte, dann meinte sie: „Schon kapiert ich komm mit...“ Ichigos Augen begannen zu strahlen und sie hüpfte jubelnd um Mitsuy herum.

Verträumt starrte Mitsuy vor sich hin. Nein sie wollte keinen strahlenden Ritter in goldener Rüstung. Das war viel zu normal! Sie wollte auch keinen edlen Prinzen. Sie wusste selber nicht was sie wollte. Sie wollte keinen Jungen der alles für sich machte, sobald sie auch nur einen Ton von sich gab, wofür hatte sie denn Diener? Sie wollte einen Jungen der sie so liebte, dass er alles, absolut alles für sie aufgeben würde, aber trotzdem bei seiner eigenen Meinung auch blieb. Was half es ihr wenn ein Junge sie mit Kleinigkeiten überschüttete wie Putzdienst, Essen oder Blumen. Lieber hatte sie einen Jungen der die nicht machte, sondern ihr dafür viel mehr schenkte. Elfen fand sie toll und Dämonen wären auch irgendwie interessant. Sie fand als kleines Kind, die Nacht schon immer viel besser als den Tag, immerhin sah man in der Nacht das Licht viel heller als beim Sonnenschein. Auch bei Sailor Moon fand sie die böse Seite wahnsinnig süß, auf jeden Fall süßer als Tuxedo Mask, so ein typischer Held, wie langweilig. Ja, ein dunkel Elf wäre bestimmt was tolles. Ein dunkel Elf müsste wahnsinnig süß sein wenn er sich verlieben würde.. Allerdings gab es in Mitsuys Welt weder Elfen noch dunkel Elfen, noch Drachen, Aliens oder was man sonst noch so erfinden könnte. Sie seufzte noch mal als sie ein kreischen neben sich hörte. „KYAAAHH Mitsuy!! Aoyama- kun kommt direkt auf uns zu!! Schau doch! Schau doch!“ Mitsuy blinzelte verwirrt. Sie hatte vollkommen vergessen, dass sie ja mit Ichigo bei der Aoyama-kun Schau war. Obwohl verdrängt wohl das bessere Wort wäre. „Hey Ichigo, Mitsuy. Schön dass ihr zu schaut, hat es dir gefallen Mitsuy?“ Mitsuy schaute ihn verwirrt an. Gefallen? Sie hatte gar nicht bemerkt, dasss es angefangen hatte, geschweige den zu Ende war. „Du hast mich ja die ganze Zeit angestarrt, dass hat mir wirklich Mut gegeben.“ Strahlte Aoyama-kun sie an. „Ähhhhhhhh...“, meinte Mitsuy. Ja klar, sie hatte ihn angeschaut. Ich habe ins leere gestarrt und von Dunkelelfen geträumt, du Idiot! Stell dich also nicht in mein Blickfeld! Schrie sie innerlich, dachte sich aber dann, so etwas könnte sie Ichigo nicht antun und lächelte nett. „Also ich muss dann weiter, tschau!“, verabschiedete sich Aoyama-kun. Ichigo quickte wieder. „Oh mein Gott!! Hast du dass gehört er mag dich!!!“ „Ja klasse...“, meinte Mitsuy und als sie Ichigos beleidigten Blick sah meinte sie schnell: „Du ich muss jetzt nach Hause, machs gut!“

Mitsuy ging seufzend den Park entlang. Sie hätte jetzt gerne Sternschwester bei sich, aber den ganzen Weg nach Hause zu laugen und dann wieder zurück, sie war sich nicht so sicher ob dass sinnvoll wäre. Plötzlich sah sie ein kleines, pinkes Café. Es sah ziemlich neu aus und Mitsuy war noch nie drinnen gewesen, als ging sie rein. In dem Café waren viele Mädchen, die die zwei Bedienungen anschmachteten. Mitsuy setzte sich an einen leeren Tisch und ein blonder Junge kam auf sie zu. Er sah ziemlich gut aus und Mitsuy ging sofort in Abwehrstellung. „Was willst du?“, fragte der Junge gelangweilt und Mitsuy schaute ihn verblüfft an. Kein freundliches, charmantes Grinsen? Keine Anmache? Hey! Der Junge gefiel ihr! Doch bevor sie etwas sagen konnte, erschien ein zweiter Junge neben ihm und riss ihm gut gelaunt den Arm über die Schulter: „Nicht so schlecht gelaunt Ryou! Du vertreibst unsere Kunden!“, lachte er und schaute dann Mitsuy an: „Hey ich bin Mark, willkommen im Café Mew Mew!“ Mitsuy verzog das Gesicht. Der gefiel ihr schon weniger, als plötzlich sein Gesicht kurz vor ihrem erschien und sie ernst anschaute: „La-chen!“, meinte Mark mit ernster Stimme und Mitsuy blinzelte verwirrt. Gut gelaunt und mit einen breiten Grinsen, ging Mark wieder nach hinten und meinte: „So! Im Café Mew Mew ist isst man nicht mit so einem finsteren Gesicht.“ Mitsuy runzelte die Stirn. Ok dieser Junge war eindeutig auch nicht normal und das fand sie super, sie sollte öfter hier her kommen. Mitsuy lächelte leicht und der Junge klatschte begeistert in die Hände. Und deine Bestellung?“, fragte Ryou genervt und Mitsuy bestellte schnell ein Stück Kuchen.
Es war Abend, als Mitsuy sich auf den Weg nach Hause machte. Sie wusste nicht genau wieso, aber irgendwie war sie den ganzen Tag in dem Café geblieben und hatte mit Mark gequasselt und gelacht. Die beiden waren eindeutig sympatische Leute und die Kuchen schmeckten Klasse. Gut gelaunt lief Mitsuy den Weg entlang, als ihr plötzlich auffiel, dass sie keine Ahnung hatte wo sie war. „Verdammt! Ich habe mir doch schon öfters gesagt nicht blind durch die Stadt zu laufen, warum mach ichs dann doch immer wieder?!“, murmelte Mitsuy genervt und schaute sich um. Die Häuser um sie herum sahen ziemlich herunter gekommen aus und Mitsuy hoffte schnell wieder auf den Richtigen Weg zu kommen. Sie machte ein paar Schritte zurück, als sie gegen wen stoß und dann kaltes Eisen an ihrem Hals spürte. „Ich hab dir doch gesagt, du solltst mir nicht noch einmal unter die Augen kommen, dummes Mädchen!“
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