Black Lagoon: Another Story

GeschichteAbenteuer / P18
22.01.2011
10.02.2011
5
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Vorab Warnung: In dieser FF werden immer wider Links vorkommen, zur besseren Beschreibung von Waffen und anderen dingen!!!


Ihre Beine rannten wie Automatisch.
So schnell sie nur konnten flogen sie schon fast über den Asphalt der Straße.
Hier und da kam Sie ins Stolpern, fing sich wieder und rannte weiter.
Ihr Tempo erhöhte sich zunehmend.
Sie wusste Sie hatte einen Fehler begangen.
Einen schweren Fehler.
Sie hätte mit Katja ins Taxi steigen sollen.
Die fahrt hätte Sie vielleicht 10 Euro gekostet, aber es wäre besser gewesen, als das was jetzt kam.
Zu Fuß wollte Sie nach Hause. Noch ein wenig die frische Luft genießen, an diesem noch so recht warmen Abend.
Doch Sie war da nicht alleine. Die zwei Männer die ihr hinter rannten wollten auch noch den Abend genießen.
Auf ihre eigene Art...
Sie rannte, bog um eine Ecke in der Dunklen Königsstraße und hoffte das noch Menschen in der Fußgänger Zone sein würden.
Ihre Augen weiteten sich Panisch.
Sie war Falsch abgebogen. Eine Straße zu früh, Sie hatte es in der Dunkelheit nicht bemerkt.
Eine Sackgasse lag vor ihr.
Am ende eine alte Rostige Tür. Auf der anderen Seite, die beiden Männer, die Sie rufen hörte: „Bleib stehen Schlampe, sonst tuts noch mehr weh!“
Sie rannte zur Tür, umfasste den Griff und drückte ihn nach unten.
Die Tür bewegte sich keinen Millimeter, gab nicht nach und öffnete sich nicht.
Ihre Haare wurden gepackt. Mit brutaler Gewalt riss man Sie nach hinten und knallte hart auf den Boden.
„Blöde Schlampe!“, zischte einer der Männer und trat ihr in den Bauch.
„Dir werden wir zeigen was es heißt, uns einfach zu Ignorieren!“
Er warf sich auf ihren strampelnden Körper, hielt Sie am Boden und zerriss ihr Top.
Danach griff er unter ihren Mini Rock und versuchte hektisch ihren Slip zu entfernen.
Sie versuchte zu schreien, doch der andere erstickte es, in dem er ihr seine Hand auf den Mund presste.
„Wenn wir mit dir fertig sind, wirst du dir wünschen, du hättest dich freiwillig ficken lassen, du kleine Schlampe!“
„Komisch! Ich dachte immer deine Mutter wäre ne kleine Schlampe gewesen Fucker!“
Die Köpfe der beiden drehten sich ruckartig zum Anfang der Gasse.
Man erkannte im Schatten, die Umrisse eines Mannes, der in einen Mantel gehüllt war.
„Verpiss dich du Hurensohn!“, zischte der, der auf dem Mädchen lag.
Der andere stand auf und versuchte sich größer zu machen, als er war.
„Hast du mich gerade Hurensohn genannt...Fucker?“
Der Unbekannte kam mit ruhigen langsamen schritten näher.
Der Mann der aufgestanden war griff in seine Tasche, zog ein Springmesser und deutete auf den Unbekannten.
„Verpiss dich endlich! Oder ich stech dich ab!“, drohte er mit zitternder Stimme.
„Hat deine Huren Mama dir nicht beigebracht das man nicht mit Messern Spielt! So ein böser kleiner Hosenscheisser wie du gehört der Arsch versohlt!“, lachte der unbekannte leise.
Der Mann, der noch immer das Mädchen unter sich hatte wurde es zu viel.
„Stech ihn ab, Stech den Arsch ab!“, zischte er wütend und der Andere kam dem Befehl nach.
Er stürmte mit dem Messer los, zog es zurück und stach zu, nach dem er die Brust des Mannes anvisiert hatte.
Der Unbekannte wich leicht aus, packte den ausgestreckten Arm, brach die Hand aus dem Gelenk und bog sie so weit herum, wie es nur ging.
Noch bevor der Angreifer realisierte, was geschah, stach die Klinge des Messers in seine eigene Brust, bis hin zum Herzen.
Mit aufgerissenen Mund und ängstlichen Augen sank er zu Boden wie ein Nasser Sack.
„Kevin? Kevin?! Oh Scheiße!“, stotterte der andere und stieg von dem Mädchen runter.
„Du Arsch! Du hast meinen Bruder umgebracht!“, brüllte er und stürmte auch auf den Unbekannten zu. Noch im Laufen zog er sein eigenes Messer und schlug damit nach dem Unbekannten. Doch bevor sein Angriff Wirkung zeigen konnte,  wurde er zu Boden geworfen, von einem Brennenden, stechenden Schmerz. Ein zweiter folgte, noch während er fiel.
Es waren seine Beine gewesen. Etwas hatte seine Beine getroffen.
Er blickte zu dem Unbekannten und erkannte in seiner Hand eine Schall gedämpfte Pistole.
Er wollte schreien vor schmerzen, doch als er sein Mund öffnete, stieß der Unbekannte brutal die Waffe hinein und drückte sie bis hin zu seinem Gaumen.
Beide verharrten in ihrer Position für einen Moment, bis...
„Ich mag keine Vergewaltiger!“, sagte der Unbekannte leise, „Doch was ich noch weniger mag, sind Typen die ihr Maul zu weit aufreißen!“
Er drückte ab und die Kugel verteilte seine Gehirnmaße über die Wand der Gasse.
Das Mädchen, das sich mittlerweile kniend aufgerichtet hatte, blickte fassungslos zu dem geschehen.
Der Unbekannte kniete sich zu den Toten und durchsuchte ihre Taschen. Etwas Bargeld, Marihuana und Kippen, sowie Handys und eine Armband Uhr landeten in seiner Jackentasche.
Nach dem er mit den Leichen fertig war, wandte er sich an das Mädchen, langsam ging er auf Sie zu.
In dem wenigen Licht konnte Sie ihn etwas erkennen.
Hochgewachsen, mit einem leichten Bierbauch, Bart und langen Haaren, Dunkelblond mit leichten Grau Strähnen.
Er hatte ein Markantes Gesicht und eine Narbe, die Schräg über seine Stirn ging.
„Bitte tun Sie mir nichts!“, flehte Sie leise.
Der Mann beäugte Sie einen Moment.
„Du solltest dir ein Taxi nehmen Junges Fräulein. Und damit eines Klar ist!“, sagte er, während er mit seinem Gesicht nahe an ihres ging.
„Du hast mich nie gesehen! Verstanden?“
Sie nickte ängstlich und eingeschüchtert.
Der Unbekannte drehte sich um und verschwand.
Wenige Minuten Später, stand er in der Holsten Straße, ging Vorbei an Mode Boutiquen und Fast Food Läden.
Einige Betrunkene kreuzten seinen Weg, die er keines Blickes würdigte.
Er ging die gesamte Straße hinunter und bog dann in die Obertrave ein.
Eine Straße der Lübecker Altstadt, direkt am Fluss der Trave.
Er blieb vor einem Noblen Restaurant stehen.
Ganz wie erwartet, hatte es sogar jetzt noch, zu so später Stunde, geöffnet.
Die letzten Gäste gingen gerade, nur noch das Personal war da um die Kasse zu machen und die Küche zu Putzen.
Er ging durch den Haupteingang und betrat den Gastraum.
Ein Junger, schlanker Kellner stellte sich ihm in den Weg, mit den Worten: „Verzeihen Sie bitte, aber wir schließen gerade!“
Der Mann beachtete ihn nicht, blickte sich um und fragte dann: „Wo ist dein Boss?“
Seine Stimme war eindringlich und energisch.
„Warten Sie bitte einen Moment, ich werde ihn holen!“, sagte der Junge, doch der Unbekannte packte ihn fest am Arm, zog ihn zu sich und zischte leise:
„Ich habe gefragt wo er ist und nicht gesagt das du ihn holen sollst!“
Der Junge Kellner blickte ihn Eingeschüchtert an und deutete einmal quer durch den Raum, Richtung Küche.
Der Unbekannte setzte sich in Bewegung und betrat die Küche.
Die Köche waren gerade dabei zu Putzen, trotzdem roch es noch nach Essen.
An einem kleinen Tisch, nahe dem Herd standen zwei Männer. Der Linke trug eine Schwarze Stoff Hose und ein rotes Hemd, er hatte schwarze Haare und einen gut gestutzten Schnurrbart. Der Rechte  steckte in einer Koch Uniform und schien der Küchen Chef zu sein.
Er hatte eine Muskulöse Statur und kurze Blonde Haare. Der Unbekannte vermutete das er Bodybuilder war und der Typ neben ihm der Mann sein musste, den er suchte.
Der Unbekannte schob die anderen Köche beiseite und bahnte sich seinen Weg.
„Holger Farkrug?“, fragte der Unbekannte und der schwarzhaarige nickte.
„Ein gemeinsamer Freund schickt mich!“, sagte der Unbekannte eindringlich.
„Ich bin hier um das Geld abzuholen, das Sie sich geliehen haben!“
Der Unbekannte erkannte angst in den Augen von Farkrug und Wachsamkeit in denen des Küchen Chefs.
„Oh...Ähm ja, hören Sie! Ich habe jetzt nicht so viel Geld da...und ich würde es gerne nicht vor meinen Angestellten bereden, Herr...?“
„Schläger!“, sagte der Unbekannte, „Tod Schläger!“
„Ja okay sehr witzig!“, log Farkrug.
„Aber ich möchte Sie jetzt bitten, mein Restaurant zu verlassen!“
„Dann geben Sie mir das Geld!“, sagte der Mann, der sich selbst Tod Schläger nannte.
„So das reicht!“, sagte der Küchen Chef und packte den Arm des Unbekannten.
„Wenn du nicht freiwillig gehst, schmeiße ich dich raus!“
Der Unbekannte blickte auf die Hand, die ihn festhielt.
Dann packte er den Arm des Küchen Chefs, drehte ihn dem Mann auf den Rücken, packte seinen Hinterkopf und drückte ihn Gesicht voran, auf die immer noch glühend heiße Herdplatte.
Der Küchen Chef schrie und sofort verbreitete sich der Gestank von verbrannten Fleisch.
„Aufhören! Sofort!“, brüllte Farkrug  und einer der Köche stürmte auf den Unbekannten zu.
Mit einem Küchen Messer in der Hand wollte er ihn angreifen, doch der unbekannte trat ihm in den Magen ohne sein Opfer loszulassen. Während der erste Koch noch zu Boden fiel, versuchte ein zweiter sein Glück und griff nach einer Fleischer Axt.
Der Unbekannte ließ den Mann frei, griff unter seinen Mantel, zog einen Revolver und schoss zweimal in die Richtung der Axt. Der Koch fiel erschrocken um und blieb auf dem Boden sitzen.
Der Unbekannte drehte sich zu Farkrug, drückte ihm seine Waffe an die Stirn und sagte: „Das Geld! Sofort!“
Der zitternde Mann nickte und ging aus der Küche, dicht gefolgt vom Unbekannten.
Farkrug holte Geld aus der Kasse, drückte alles was da war in die Hände des Unbekannten und ging sofort drei Schritte zurück.
Der Unbekannte stopfte es in seine Tasche, ohne es zu zählen.
„Wenn du das nächste mal in Verzug kommst, komme ich wieder! Und dann bringe ich noch ein paar Freunde mit! Kapiert?“
Farkrug nickte.
Der Unbekannte stapfte aus dem Restaurant, verfolgt von den Augen ängstlicher Kellner und Köche, und tat so, als wäre nichts gewesen.
Er machte sich auf den Weg nach Hause, als sein Handy klingelte und er ran ging.
„Möller!“, nannte er seinen eigenen Namen und wartete auf eine Antwort von der anderen Seite.
„Ich bins!“, meldete sich eine Frauenstimme.
„Komm nach Hause und leg dich schlafen, du musst Morgen Früh zur Chefin!“
„Alles klar Süße, warte schon mal im Bett auf mich, ich nehme gleich ein Taxi!“
Mit diesen Worten legte er auf, ging zum Taxi stand und fuhr weg.


In einem Hochhaus, das von mehreren Firmen genutzt wurde, drehte ein Wachmann gerade seine Runden. Mit der Taschenlampe leuchtete er immer wieder mal durch die Gläsernen Türen, der Büros, warf einen Blick hinein.
Nicht aus Gründen seiner Arbeit, nein, aus Purer Langeweile.
Man hatte ihm einst einen Guten Aufregenden Job versprochen. Es wurde von einer Top Ausrüstung geredet. Diese hatte er auch erhalten, doch kam sie nie zum Einsatz.
Wofür, fragte er sich im inneren.
Wofür hatte er die U.S.A. Verlassen und war Söldner geworden?
Er wollte in den Irak, oder nach Afghanistan.
Und jetzt?
Jetzt spielte er den Wachmann in einem Deutschen Büro Gebäude.
Er trug zwar ein Sturmgewehr vom Typ M4, doch konnte er es nie einsetzen. Hier gab es keine Gegner, keine Taliban, gegen die er Kämpfen konnte, nur Schränke voller Papier und leere Büros.
Seine Arbeit langweilte ihn. Nie passierte etwas Aufregendes.
Plötzlich packte jemand ihn von hinten, zog seinen Kopf zurück.
Er sah noch die Aufblitzende Klinge, kurz bevor sie seine Kehle durchschnitt.
Er spürte wie das Blut über seine Brust lief, sofort wurde ihm schwindelig. Er versuchte stehen zu bleiben, zu schreien. Vergebens.
Er drehte sich herum, wollte seine Waffe hochreißen und schießen.
Ein kräftiger tritt in den Magen schickte ihn zu Boden, ließ ihn seine Waffe verlieren.
Er wollte wieder hoch, irgendwie Alarmschlagen um Hilfe zu rufen. Da tauchte das Messer wieder auf.
Es stieß durch seine Rippen, durchbohrte sein Herz.
Das letzte was er sehen konnte, war eine Vermummte Gestalt in einen Ninja Anzug.
Der Ninja zog das Messer heraus, steckte es zurück in die Scheide die an dem Gürtel befestigt war und nahm sich das Gewehr des Mannes. Genauso die restliche Munition und eine Schlüsselkarte.
Der Ninja bewegte ich vorsichtig weiter durch die Flure.
Mit dem Gewehr im Anschlag hielt er Ausschau nach weiteren Lichtkegeln, die von Taschenlampen stammten.
Es war ruhig. Niemand weiteres schien sich hier aufzuhalten. Vor einer Tür blieb der Ninja stehen, nahm die Schlüsselkarte und öffnete sie damit.
Vorsichtig trat er ein. Schreck artig verharrte er in seiner Position. Ein blinkendes Licht erschien in seinen Augenwinkeln. Es war eine Überwachungskamera, die an der Wand befestigt war.
Schnell sprang er hinter einem Tisch in Deckung. Noch gerade rechtzeitig, bevor er in den Fokus geraten wäre.
Er beobachtete die Kamera so gut er konnte aus seiner Deckung, wartend, das sie sich wieder wegbewegen würde.
Nach wenigen Minuten war es soweit, er sprintete los, schloss eine weitere Tür auf und schlüpfte hindurch so schnell er konnte.
Er wiegte sich in Sicherheit, als er erneut einen weiteren Lichtkegel sah, der auf ihn zu kam.
Er blickte sich um, suchte nach Schutz. Da fiel sein Blick auf eine Tür, die zu einer Abstellkammer zu führen schien.
Er öffnete sie und ging hindurch. Gerade rechtzeitig, bevor die nächste Wache kam.
Der Ninja blickte sich um. Pure Finsternis umgab ihn, nichts war zu sehen. Er griff in seine Tasche und holte ein kleines Knicklicht hervor. Ein leichtes Blaues Licht erhellte etwas den Raum.
Der Ninja schaute sich um und bekam große Augen.
Es war ein Server Raum, genau den, den er gesucht hatte.
Er brachte ein PDA hervor, schloss es an und durchsuchte einige Daten.
Nach dem er mehrere gekennzeichnet hatte, wählte er: Download, und begann Daten herunter zu laden.
Der Download war bei der Hälfte, als er etwas hinter sich hörte. Es waren Schritte und die Stimmen zweier Männer.
Schnell ging er in Deckung und sah noch, wie die Tür geöffnet wurde.
Zwei Männer traten herein. Redeten über belanglose Dinge und schalteten das Licht ein.
Sie sahen sich um, erblickten den PDA und gingen darauf zu.
„Frag mal nach, ob hier noch gearbeitet wird!“, sagte der eine und der zweite griff nach seinem Funkgerät.
Noch bevor seine Finger es erreichten, ragte ein Messer aus seinem Hals. Erschrocken fiel der Mann um, ohne etwas tun zu können. Der zweite wusste nicht wie ihm geschah. Noch bevor er reagieren konnte, tauchte der Ninja vor ihm auf. Ein schneller Schlag gegen den Kehlkopf, nahm dem Wachmann die Luft, ein weiterer Schlag gegen die Halsschlagader brachte ihn ins Taumeln.
Es folgte ein tritt zwischen die Beine und der Mann sank auf die Knie.
Der Ninja packte den Kopf, und drehte ihn Ruckartig herum.
Das Genick brach und der Mann ging zu Boden wie ein Nasser Sack.
Der Ninja wandte sich dem anderen Mann zu, zog das Messer heraus und prüfte den Puls.
Schwach, aber er lebte noch. Der Ninja stach erneut zu, zielte aufs Herz und beendete das Leben.
Er wandte sich wieder zum PDA und sah, das der Download vollständig war.
Er entfernte die Kabel, schlich erneut heraus und suchte einen Weg nach draußen.
Am ende eines Korridors fand sich eine Tür, die zum Treppenhaus führte.
Der Ninja öffnete gerade, als das Licht anging.
„Da vorne! Schnappt ihn!“, hörte er eine Stimme hinter sich.
Es waren sechs weitere Wachen, die die erste Leiche gefunden hatten.
Der Ninja sprang durch die Tür, rannte hinab, dicht gefolgt von den Männern.
Der Ninja griff in die Tasche, brachte eine Handgranate hervor und entsicherte sie.
Er ließ sie auf den Stufen liegen und rannte weiter.
Die Männer liefen weiter hinterher, passierten den Sprengsatz.
Da explodierte er. Die steinerne Treppe wurde in Stücke gerissen, warf die Männer in alle Richtungen. Die steinernen Splitter zerfetzten ihre Körper, rissen tiefe Wunden in die Leiber.
Der Ninja erreichte das Erdgeschoss, öffnete die Tür schnell mit einem Dietrich.
Er rannte auf die Straße, landete am Lübecker Klingenberg und sah sich schnell zur Orientierung um.
Er fand sein Auto, einen alten unauffälligen VW Polo.
Er steig ein, startete und fuhr los.
Keine Polizei Sirenen waren zu hören. Wie erwartet!
Niemals würde eine Firma, die Illegal Söldner beschäftigte, die Polizei zur Hilfe rufen.
Der Ninja zog seine Maske ab, enthüllte einen langen Haarschopf, der Schwarz rot gefärbt war.
Er gehörte zu einer Jungen Frau, vielmehr der eines Mädchens.
Sie nahm ihr Handy, wählte eine Nummer und wartete bis jemand abhob.
„Sunny hier!“, meldete sich eine Frauenstimme.
„Ich bins!“, sagte das Ninja Mädchen.
„Job beendet! Allerdings nicht unblutig!“
„Hast du die Daten?“, fragten die Frau am anderen Ende, die sich Sunny nannte.
„Ja habe ich, alle die die Chefin wollte!“
„Gut, komm jetzt zurück, wir haben Morgen früh einen Termin!“
Mit diesen Worten legte Sunny auf.
Das Ninja Mädchen packte das Handy weg und fuhr weiter.



Der Schlag kam hart.
Hart und schnell, mit voller Wucht.
Er traf sein Gesicht, ließ ihn nach hinten taumeln und schickte ihn in die Seile.
Er hing darin, versuchte nicht umzukippen.
Die Menschen, die um den Ring herum versammelt waren, jubelten und grölten.
Ein Farbiger, großgewachsen und Muskulös, stand im Ring, mit erhobenen Armen und ließ sich von den Zuschauern feiern.
Der andere Mann, der schon schwer lädiert war, rang nach Atem. Er war sich sicher, das mehrere Rippen gebrochen waren. Sein Gegner hatte den Schlag eines Dampfhammers.
Trotz der Schmerzen, rappelte er sich erneut auf, stieg aus den Seilen und stellte sich erneut.
Er hob die Fäuste vor das Gesicht, versuchte seinen Gegner zu Fokussieren.
Doch bevor er dies schaffte bekam er einen Tritt an den Kopf. Er ging zu Boden, sah alles nur noch verschwommen.
Da läutete die Glocke.
Die neunte Runde war zu ende und er schleppte sich in seine Ecke des Ringes.
Er ließ sich auf einen Hocker fallen, sofort kamen zwei Leute, mit Handtuch und Wasserflasche.
Sie wischten ihm den Schweiß weg und gaben ihm etwas zu Trinken, das er sofort wieder ausspuckte um den Angesammelten Speichel los zu werden, der widerlich schmeckte.
Ein älterer Mann besah ihn sich sehr genau. Seine Augenbraue war aufgeplatzt. Schnell schmierte er etwas Vaseline darauf, damit die Blutung stoppte und erneute Schläge wegrutschen konnten.
Er besah sich den Jungen Mann mit den schwarzen Haaren und dem Dunklen Teint eines Südländers. Sein Tätowierter Körper war mehr als geschunden.
„Du solltest aufgeben Junge! Gegen den hast du keine Chance!“, sagte der alte.
Der Junge Südländer schloss kurz seine Augen, sammelte sich um einen klaren Kopf zu bekommen.
„Wie stehen die Wetten?“, fragte er.
„Zehn zu eins gegen dich!“, sagte der Alte, „Nicht einer hat auf dich gesetzt!“
Der Junge begann zu Grinsen und seine Augen funkelten.
„Geh an meine Jacke, in der rechten Tasche sind zweitausend Euro. Setz alles auf mich, Sieg durch  K.O. In der zehnten Runde!“
Der alte sah ihn überrascht an. Dann grinste er.
„Du verlogener Bastard!“, sagte er noch und verschwand dann schnell, erst zur Jacke, dann hoch zum Wettbüro.
Der Südländer verfolgte ihn mit den Augen.
Kurz verschwand der alte, dann tauchte er wieder auf, mit einer Daumen Hoch Geste.
Der Südländer grinste in sich hinein.
Die Glocke schlug zur zehnten Runde.
Er stand von seinem Hocker auf, ließ beide Arme unten und ging auf seinen Gegner zu.
Der Farbige Riese schlug zu, der Südländer wich gekonnt aus und versetzte ihm einen Schlag in den Magen.
Der Farbige stöhnte auf vor Schmerz und verlor seinen Zahnschutz.
Der Südländer schlug erneut zu mit einem Linken und einen rechten Haken.
Dann versetzte er ihm einen Tritt gegen die Brust und als er sich vor über beugte, packte er seinen Kopf und donnerte sein Knie, in die Visage des Farbigen.
Die Nase Brach und Blut sprudelte heraus.
Der Farbige taumelte nach hinten, fing sich wieder und wollte nach vorne stürmen.
Da landete der Fuß des Südländers in seinem Gesicht.
Der Sprung Kick kam hart, schickte ihn zu Boden und sofort stürzte sich der Südländer auf. Er setzte sich auf seine Brust, begann wie wild auf ihn einzuhämmern.
Er stieg von ihm herab, zog ihn auf die Beine und stellte ihn vor sich.
Der Farbige schwankte, sah alles nur noch verschwommen.
Der Südländer holte aus, schlug auf das Kinn und schickte ihn auf die Bretter.
Der Farbige blieb liegen, rührte sich nicht mehr.
Der Ringrichter kam, besah ihn sich und begann zu zählen.
Das Ende vom Lied: Sieg durch K.O. In der zehnten Runde.
Das Publikum Buhte ihn aus. Jeder der gewettet hatte, hatte verloren.
Der Südländer trat aus dem Ring, schnappte sich seinen Bademantel und verschwand, dicht gefolgt von dem Alten.
„Hey Mike! Sunny hat angerufen, du sollst Morgen zu der Chefin kommen!“, sagte er.
Mike blickte ihn kurz an, nickte dann und betrat seine Kabine.
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