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Auf der Suche

von xxAngelxx
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Gabrielle Xena
21.01.2011
21.01.2011
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Als Xena am Morgen erwachte fiel ihr als erstes die Person auf die neben ihr im Gras lag. Es war ihre beste Freundin und gleichzeitig ihre größte Schwäche Gabrielle. Sie wusste dass sie nicht, mit ihr weiter reisen konnte, weil die Gefahr einfach zu groß ist. So beschloss Xena zu gehen, solange Gabrielle noch im Frieden ruhte. Ein letztes Mal blickte Xena auf ihre bessere Hälfte herab und strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht. Die Sonne war aufgegangen und Gabrielle öffnete ihre grünen Augen. Voller Freude darauf in das nächste Dorf mit Xena zu reisen, drehte sie sich zu ihr um. Doch der Platz war leer, nur eine kleine Vertiefung bewies dass jemand dort gelegen ist. Voller Angst sprang sie auf und verzweifelt rief sie: „Xena!“. Immer und immer wieder schallte ihre Stimme durch die Wälder, doch es kam keine Antwort. Voller Trauer und Verzweiflung entschied Gabrielle Xena, in den nächst gelegenem Dorf zu suchen. In der Zwischenzeit bei Xena. Obwohl es schmerzte Gabrielle alleine zu lassen war die Gefahr bewusst, wenn sie weiterhin zu zweit durch die Wälder reisten. Sie dachte daran sich mit Ares, den Kriegsgott zu verbünden, aber rein die Vorstellung machte sie krank. Als sie in Gedanken weiter schlenderte traf sie ein junges Fräulein, das nicht viel älter als 14 war.

Sofort fragte Xena die Kleine: „Wer bist du? Und was machst du hier im tiefsten der Wälder?“ Die kleine blickt erschrocken und voller Furcht zu der großen, dunkelhaarigen Frau hinauf. Leise antwortete sie: „Ich bin Sabine vom Dorf Kremsania und ich bin hier gelandet weil meine Eltern mich ausgesetzt haben.“ Nach einer Pause blickte Sabine zu der fremden Frau hinauf und war erstaunt als sie die Tränen in ihren Augen sah. Xena wusste nicht warum sie weinte, aber es berührte ihre schon zerbrochene Seele, weil sie genauso allein war wie sie. Dadurch erinnerte sie sich an Gabrielle, die sie allein gelassen hat und nun so herum irrt wie die kleine Sabine, die auf Knien vor ihr saß. Sofort beschloss sie die Kleine in das nächste Dorf zu bringen um sich weiter auf die Suche nach dem Ring, der ihre Gefühle und Emotionen unterdrücken konnte zu machen. Er soll sich in dem höchsten Gebirge Griechenlands befinden, so sagte es ihr zumindest der Kriegsgott als sie ihm erzählte sie will wieder so sein wie früher. Daraufhin erzählte er ihr von der Möglichkeit dies wieder herzustellen. Seit diesem Gespräch sucht sie nach diesem Ring und fragt in jedem Dorf ob jemand etwas davon gehört hat. Plötzlich wurde sie aus ihren Gedanken gerissen als eine Gruppe von Räubern und Dieben auf sie zukamen. Sabine bekam es mit der Angst zu tun, als diese Männer immer näher kamen. Vor lauter Furcht klammerte sie sich an die große, starke Frau die neben ihr stand.

Sie erwartete, dass sie sofort wieder weggestoßen werden würde, aber dies passierte nicht. Xena richtete ihre Augen nur auf die dreckigen und schreienden Männer. Dabei bemerkte sie nicht, dass sich Sabine ganz fest an sie klammerte. Sie zückte ihr Schwert und bevor Sabine sich hinter einen Baum verstecken konnte waren die Männer schon besiegt. Auf Xena´s Lippen spiegelte sich ein siegreiches Lächeln, so wie sie es früher immer auf den Lippen hatte. Ohne weiter zu denken ging sie weiter. Die Leute erschauderten als sie die Frau mit dem blutverschmierten Schwert und dem eiskalten Blick begegneten. Sabine kroch schnell aus ihrem Versteck und lief der blutrünstigen Kriegerin hinterher. Nein, sie hatte keine Angst. Warum das wusste sie im Moment selber nicht. Xena dachte nichts mehr, es existierte kein Bild oder Erinnerung in ihren Kopf mehr, seit sie diese Männer wie Hühner abgeschlachtet hat. Doch tief drinnen in ihrem Ach so verkorksten Ding das in ihren Hals befestigt war, befand sich ein Bild von einer blonden und kräftigen, jungen Frau die einst immer an ihrer Seite war. Diese eben so genannte Person befand sich gerade in einen dichten Wald auf der Suche nach Xena ist. Plötzlich entdeckte sie einen Haufen von Männern, die alle Tod auf den Boden lagen. An den Schnitten erkannte sie es. Sie waren so genau, präzise und unwillkürlich. „Dies kann nur Xena gewesen sein“, war der erste Gedanke von Gabrielle. Sofort folgte sie diesen Weg. „Endlich werde ich sie wieder sehen. Ich werde ihr in die Augen sehen können aber nicht zu vergessen. Ich werde sie anschreien, so sehr das mir Tränen in die Augen steigen. Dann würde ich sie vor lauter Glück umarmen und es würde so weiter gehen wie es vor Monaten aufgehört hat.“ Allein schon der Gedanke daran, brachte Gabrielle zu strahlen.

Nach einiger Zeit erblickte sie Xena und ihre Füße begannen sich noch schneller zu bewegen als zuvor. Doch dann erkannte sie eine andere, kleinere Person die neben Xena voran schreitet. Es versetzte ihr einen festen Schlag in die Magengrube und sie glaubte auf der Stelle zusammenzubrechen. „Sie hat mich ausgetauscht. Sie will mich nicht mehr“, waren ihre ersten Gedanken. Wut breitete sich in ihr aus und ihr Herz begann zu rasen. Sie schrie und schrie und plötzlich drehte sich Xena mit erstaunten, aber auch eiskalten Gesicht um. Xena erkannte Gabrielle und das erschütterte ihren ganzen Körper. Sie konnte sich nicht bewegen, Sabine die neben ihr stand, drehte sich nun auch zu der blonden Frau um. Sabine begann Fragen zu stellen, doch sie bekam keine Antwort von Xena. Xena nahm nichts mehr war außer die junge Frau, die auf sie zukam und immer wieder ihren Namen rief. Sie wusste selber nicht warum aber eine Träne kam aus ihren Augen heraus und ein Gefühl der Freude breitete sich in ihren Körper aus. Ohne darüber nachzudenken begannen sich ihre Beine zu bewegen und der blonden, starken Gabrielle entgegenzulaufen. Sie konnte sich gar nicht mehr daran erinnern, dass sie eine traurige, kleine Person alleine stehen ließ.

Es kam Xena, als auch Gabrielle wie eine Ewigkeit vor bis sie sich Auge um Auge gegenüberstanden. Minutenlang standen sie sich gegenüber, ohne ein Wort oder einen Wimpernschlag zu machen. Die grünen Augen blickten in die hellblauen Augen und fingen zu Weinen an. Es folgte eine feste und lange Umarmung. Gefolgt von einem tiefen Schluchzen von beiden Seiten. „Ich habe dich vermisst! Warum warst du weg? Gott, was tust du mir bloß an, du bist doch meine beste Freundin. Ich liebe dich Xena!“, schluchzte Gabrielle in Xena´s Ohr. „Ich habe dich auch vermisst und ich bin geflohen um dein Leben einfacher zu machen. Versteh doch, solange du bei mir bist könntest du jeden Tag sterben! Dieses Gefühl könnte ich nicht ertragen. Du bist die einzige, die ich nicht verlieren möchte Gabrielle“, antwortete Xena mit ruhiger Stimme. „Aber das sind genau die Sachen, warum ich trotzdem bei dir bleiben will. Ich halte es ohne dich nicht aus! Können wir nicht einfach wieder so weiter machen wie zuvor“, bettelte Gabrielle. „Ok machen wir das“, sprach Xena weinend. So reisten sie zu zweit weiter, in die nächsten Abenteuer.
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