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Desperado

GeschichteAllgemein / P16 Slash
Brave Starr Tex Hex
15.01.2011
15.01.2011
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DESPERADO


Roses Smalltalk:
Konnte nich schlafen und diese nette, kleine Idee,
spukte mir schon den ganzen Tag sehr, sehr hartnäckig im Kopf herum...
Also geniesst sie gefälligst!
Noch was:
Tex' Verlobte?
Welche Verlobte?! *gg*
Und: AU, OOC, ect.


DESPERADO


Doc Clayton

Also das ist der Grund weshalb unser Marshall immer nur in langärmeligen Kleidungsstücken anzutreffen ist und partout nicht mit zum Schwimmen will, sich jedes Mal aufs Neue mit einer, mittlerweile doch recht fadenscheinigen Ausrede, darum drückt.
Und wohl auch der Grund, weshalb er noch immer nicht mit unserer hübschen und netten Richterin Haus und Herd teilt.
Und ich verstehe ihn sogar.
Allerdings, könnte er es ja auch einfach entfernen lassen.
Und genau das schlage ich ihm nun auch vor, derweil ich seinen Armbruch behandle.
Er schüttelt empört den Kopf und herrscht mich an: „Kommt nicht in Frage!“ sein Blick bekommt etwas wildes, „Und denk an deine Schweigepflicht Doc!“
Nun, das werde ich.

Brave Starr

Ich soll was bitte?!
Was ich mir unter die Haut stechen lasse, ist doch wohl meine Sache.
War es schon immer.
Und es geht hier, zum Teufel, niemanden etwas an, ausser die einzig andere Person mit dem selben Tattoo auf dem Arm.
Was muss ich mir auch im Kampf mit Tex den Arm brechen.
Nun, Armbruch ginge ja noch, aber es musste ja ausgerechnet der linke sein.
Ich glaube, ich habe zum Ausgleich seine Nase erwischt.
Scheisse
Das wird er mir übel nehmen. Er kann schliesslich nichts dafür, dass ich dazu neige mich über die linke Schulter abzurollen.
Claytons kratzige Stimme reisst mich erneut aus meinen Gedanken: „Weiss deine Richterin davon?“
Wie bitte?!
Meine?!
Muss hier eigentlich jeder in meinem Privatleben herumschnüffeln?
Ab morgen stehe ich nur noch auf Slims Kundenliste.
Egal wann und wo ich mir was breche. Und wenn es gleich hier auf der Türschwelle ist.
„Noch ein letztes Mal; und ganz langsam, zum mitschreiben:“ sollte ich nicht ein bisschen netter sein? „JB. Mc. Bride. Und. Ich. Sind. Nicht. Zu-sammen!“ Ich betone jede Silbe einzeln.
Unser netter, allseits beliebter Arzt mustert mich beunruhigt und ich setze noch einen drauf: „Das steht nicht zum Spass da, Doc.“
Er nickt und wickelt noch eine weitere Binde um meinen Arm: „Du musst ihn noch ein zwei Tage in der Schlinge lassen... Marshall.“

Doc Clayton

Ich entlasse ihn mit gemischten Gefühlen.
Egal was er da auf, unter seiner braunen Haut für einen Schriftzug trägt:
Er ist immer noch unser Marshall.
Und er nimmt seinen Job ernst. Sehr ernst.
Zumindest scheint es so.
Aber ich denke dennoch kurz daran unsere Richterin darüber zu informieren.
Schweigepflicht hin oder her.
Denn so wie er mir seinen letzten Satz an den Kopf geworfen hat...
Ich glaube wirklich, dass diese Tätowierung nicht zum Spass da steht. Zudem scheint sie älteren Datums zu sein. Noch aus seiner Akademie Zeit.
Und ich weiss, dass noch eine weitere Person hier auf New Texas dieselbe Tätowierung hat.
Und das würde dann ja bedeuten...

Tex Hex

Ich marschiere im Stechschritt von einer Seite der Kommandozentrale zur anderen und wieder zurück.
Es ist drei Stunden her seit unserer Prügelei vor der Bank.
Das ist eindeutig eine zu lang.
Selbst wenn sein Arm wirklich gebrochen ist.
Was tut dieser Kurpfuscher aus FK eigentlich?!
Slimmy hätte den Arm schon vor zwei Stunden wieder heil gehabt.
Der hatte ja keine fünf Minuten mit meiner Nase.
Verdammt, er müsste längst hier sein.
„Boss...“ ein leises Husten und eine kleine Rauchwolke, „... er kommt schon.“
Ich fahre zu Skuzz herum, zerre ihn mit mir auf Augenhöhe und blaffe: „Und was, wenn er aufgeflogen ist?! Sie ihn eingesperrt haben?! Seit fünf verdammten Jahren predige...“
„... Predigst du mir, ich soll das Teil wegmachen lassen...“
Ich lasse Skuzz los, noch in der Sekunde wo der satte Bariton hinter mir erklingt, fahre herum und packe unsanft seinen Gürtel, ziehe ihn zu mir heran, Brave Starr fährt nur ungerührt fort:
„... und seit fünf Jahren weigere ich mich, Tex!“
Ich schüttle den Kopf, es ist doch immer die selbe Leier und grinse dann honigsüss: „Dummer Sturschädel du. Was hat so lange gedauert?“
Er schmunzelt, legt mir die Arme um die Taille und erklärt laut genug, dass auch jeder der hier Anwesenden es mitbekommt: „Musste noch kurz bei Slimmy vorbei. Hatte keine Lust drei Tage mit ner Schlinge rum zu latschen...“
Dacht ich's mir doch...
„Krieg ich jetzt endlich meinen Begrüssungs-und-alles-klar-Kuss, Te...“
Ich unterbreche ihn indem ich ihm meine Zunge gnadenlos zwischen die Mandeln schiebe und zugleich sämtliche meiner Krallen in seiner Kehrseite vergrabe.
Mmmmh, mein Brave Starr.

Brave Starr

Ich stöhne kehlig auf sobald seine Zunge auch nur meine Lippen berührt.
Himmel, er mag keine Lippen mehr haben, seit Stampede ihn in die Klauen bekam, aber ich schwöre: Er küsst besser als zuvor.
Und mein Körper, die Tiergeister, meine Magie, kurz mein ganzes Wesen, reagiert wie immer augenblicklich auf ihn.
Ich packe richtig zu, umschlinge ihn, presse ihn mit einem animalischen Knurren fester an mich, tiefer in den Kuss und er macht bereitwillig mit.
Mit wilden, funkelnden Augen fixieren wir uns, ringen nach Luft und...
„Leute,“ eindeutig Vipra; wir kommentieren ihre Einmischung mit einem dunklen Knurren, „sollen wir verschwinden, oder verschwindet ihr?“
Wir sparen uns eine Antwort, stürzen uns in den nächsten Kuss.
Verschwinden aus der Zentrale.

Tex Hex

Wer hier wen nimmt ist schon längst nicht mehr klar ersichtlich; und es ist mir auch völlig egal, so lange dieses Gefühl eines Feuersturms der in meinem Inneren wütet nur anhält.
Und Brave setzt gerade alles daran, dass es so bleibt.
Puma- und Bärenkräfte die sich mit meiner Magie balgen, unsere schweissnassen Körper die aufeinander prallen und – dann verbrenne ich wirklich.
Und zutiefst befriedigt und zufrieden mit uns und der Welt liegen wir nebeneinander, hecheln nach Luft. Versuchen zu Atem zu kommen.
Eine kurze Verschnaufpause. Nur eine ganz kurze.
Wir können nicht anders.
Und gleich, wenn wir nicht mehr das Gefühl haben vor Hitze zu krepieren, werden wir uns wieder dicht aneinander kuscheln.
Als er vor fünf Jahren hier auftauchte, hätte ich ehrlich nicht gedacht, dass er wirklich wegen mir herkam, dass wir einfach nahtlos da weitermachen würden, wo wir ein Jahr zuvor unterbrochen hatten.
Ich dachte wirklich nicht, dass er mich noch will nachdem was Stampede mit mir angestellt hat und nachdem er für sein letztes Akademiejahr zwei Sonnensysteme von mir weg stationiert wurde.
Doch er wollte.
Ich rolle mich wieder an seine Seite, kuschle mich an.
„Hm, Tex, weisst du was?“
Ich grinse. Kenne ich dieses Spielchen nicht?

Brave Starr

Ich stelle die Frage, ziehe ihn zugleich fest an mich und warte dann auf seine Antwort, die er grinsend von sich gibt: „Ja, ich weiss was:“ und er kichert, „Du findest mich unglaublich heiss, du liebst mich und du hast, weiss der Teufel, was gedreht um hierher geschickt zu werden, als Planetenmarshall. “
„Und?“ drängle ich spielerisch, meinem Desperado einen Kuss, diesmal einen ganz, ganz liebevollen und süssen, stehlend.
„Und,“ sein Finger tanzt über meine Tätowierung, „du wirst dir dieses verdammte Ding nie wegmachen lassen!“
„Ganz genau!“ bestätige ich.
Sollen die Leute doch denken was sie wollen, wenn sie dieses „Wanted, Desperado“ und das Zeichen darunter sehen. Ich gehöre nun mal zur Carrion Bunch. Zu der alten, der Bikergang nach der Tex seine Bande nannte...
Und viel wichtiger: Ich gehöre zu Tex.
Wir gehören zusammen.
Da fällt mir ein: „Du, ich weiss noch was!“
„Ja,“ brummelt er verschlafen, „dass ich dich auch liebe!“

Stampede

Oh, diese wunderbare Energiewelle...
Die beiden Jungs sind wirklich eine Klasse für sich, führen jeden hier an der Nase herum.
Sogar den Alten Mann drüben in StarrPeak.
Hat der eigentlich noch immer nicht bemerkt, dass sein geliebtes Feuerchen nur noch halb so kräftig – wenn überhaupt – ist wie noch vor fünf Jahren?
Na, wenn die Idee das Jungen mal nicht einfach nur köstlich war.
Und wir haben hier alle unseren Spass.
Nu ja, zumindest die, die ihn sich verdient haben...
Und so lange ich noch ein bisschen Energie abzweigen kann, ist meine Welt auch in Ordnung.

Ende

Roses Smalltalk:
Na, gefiel er, der kleine, nonsens-OS?








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