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Dead End

GeschichteDrama / P16 / Gen
Brave Starr Tex Hex
12.01.2011
09.02.2011
10
4.795
1
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12.01.2011 471
 
III


... „Deine Mutter, kommt nicht mehr...“ der kleine Junge blinzelte mit in tränen-schwimmenden Augen zu dem Mann auf und wimmerte nur wieder: „Mama, kommt wieder...“
Diesmal gab es keine Ohrfeige, sondern einen harten Schlag mit der Faust und Hank brüllte: „Die Drecksschlampe ist verdammt noch mal verreckt... Aber Daddy-Hank ist doch noch da...“ ...

Tex Hex stand vor dem Marshall, wobei:
Dieses zusammengerollte, zitternde Häufchen Elend erinnerte ihn mehr an einen kleinen Jungen, denn an den Mann den er kannte.
Und Tex hasste ihn gerade noch eine Spur mehr als sonst.
„Wach auf!“ und er trat einmal kräftig zu, genau zwischen die Rippen.
Brave Starr schien etwas zu sich zu kommen, blinzelte kurz benommen und legte sich dann schützend die Hände über den Kopf, kugelte sich noch etwas mehr zusammen und wimmerte.
Der Desperado trat noch einmal zu, diesmal fester und etwas besser gezielt, knurrte: „Lass das und wach auf, Bastard!“

„Lass das und wach auf, Bastard!“
Vertraute Worte, selbst in seinem momentanen Zustand, gefangen irgendwo zwischen Realität und Alptraum.
Und das Einzige was er tun konnte war, sich auf den Rücken rollen,seine Hände vom Kopf nehmen, sie an seine Seiten pressen und zu Fäusten ballen. Die Erfahrung hatte gezeigt, dass Hank dann schneller den Spass verlor.
Hank?
Wieso Hank?
Hank war tot. Seit Jahren schon.
Brave Starr tauchte irgendwie aus seinem Zustand auf, riss die Augen auf und starrte direkt in die unheimlichen, glutroten des gesuchten Verbrechers Tex Hex.
Der Feixte: „Guten Morgen, Marshall.“

Tex Hex blickte abschätzend auf den Marshall hinunter, drehte ein glänzendes Messer zwischen den Fingern und malte sich schon aus wie er dem anderen gleich ein paar nette Schnitte verpassen würde.
Doch dann blickte der Marshall nur kurz zu ihm auf, schloss wieder die Augen und murmelte: „Ich glaube kaum, dass du mich einfach so umbringen wirst. Also, fang schon an, Tex.“

Der Desperado unterdrückte ein überraschtes Blinzeln, als er dabei zusah wie sein Erzfeind einfach klein beizugeben schien.
War das irgend ein kranker, komplizierter Plan?
Na egal, er wollte jetzt ein bisschen Spass.
Er packte zu, zerrte an den schwarzen Haaren des Mannes und war erstaunt, dass der beinahe sofort nachgab und sich auf die Knie rappelte.
„Netter Anblick,“ Tex Hex grollte es ganz hinten in seiner Kehle, dunkel und kalt, „ich wollte dich schon immer mal auf den Knie im Dreck sehen...“

Brave Starr unter drückte den Drang zur Gegenwehr, die Magie die hier herrschte liess es so oder so nicht zu, liess den Kopf demütig gesenkt und zuckte kaum zusammen, als der Verbrecher mit einem schnellen Schnitt, der geringfügig seine Haut ritzte, das gelbe Uniformhemd an seinem Rücken aufschnitt.

Tex drückte den Mann vor sich mit der Hand die er in dessen Haar verkrallt hatte noch tiefer in nach unten starrte auf dessen Rücken.
Blut, braune Haut und – Narben?!
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