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Dead End

GeschichteDrama / P16 / Gen
Brave Starr Tex Hex
12.01.2011
09.02.2011
10
4.795
1
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12.01.2011 499
 
IX


Er fühlte sich erschöpft, ausgezehrt und – unglaublich erleichtert.
So als hätte jemand eine grosse, schwere Last von seinen Schultern gehoben.
Und er war in einen Kokon aus Wärme, Weichheit und einem Geruch der das absolute Urvertrauen in ihm weckte eingehüllt.
Dazu kamen noch die sanften Finger, mit den langen, kräftigen Nägeln, die äusserst behutsam die nicht enden wollenden Tränen von seinen Wangen strichen; und eine dunkle Stimme, die nette, tröstende Worte murmelte.
Hatte er wirklich ausgerechnet Tex Hex alles erzählt?
Wobei er wirklich alles meinte.
Auch diese Sache mit...

„Hank hat also deine Mutter...“ Tex sprach nicht zu Ende, denn es war schlicht nicht notwendig.
Aber, er wollte das Brave Starr es noch einmal aussprach.
Nur ganz bestimmt nicht noch einmal in dieser klein-Jungen-Stimme.
Der Marshall tat einen tiefen Seufzer und holte Luft: „Er hat sie einfach liegen lassen...“ ein weiterer Schluchzer und Tex Hex war erleichtert die normale Stimme des New Cheyenne zu hören, „... niemand half mir...“ ein erneutes Luft holen, „... und als er sie doch noch zum Arzt...“
Tex strich dem jungen Mann eine schmutzige Haarsträhne aus dem verrotzten Gesicht und murmelte: „War es zu spät. Nicht, Brave Starr?“
Der nickte, kuschelte sich tiefer in die Decke und gegen Tex' Schulter: „Wirst du mich umbringen, Tex?“

Brave Starr zuckte zusammen als der Mann neben ihm, sie sassen Schulter an Schulter auf dem schmutzigen Boden des Kerkers, in sein berüchtigtes, rollendes Gelächter ausbrach und prustete: „Nach all der Mühe, die ich mit dir hatte mein kleiner Bastard?!“
Der Marshall zog sich unwillkürlich die Decke über den Kopf in Erwartung einer weiteren dieser Ohrfeigen, doch Tex knurrte nur: „Sei nicht dumm...“ und strich ihm einfach nur sanft über den Kopf, „Ich hab nich vor dir in den nächsten paar Stunden weh zu tun, Brave Starr. Aber du musst noch einen Tag lang hier drin bleiben...“
Brave Starr schenkte seinem langjährigen Erzfeind ein verwirrtes Zwinkern von schräg unten, fragte jedoch nicht wieso.
Tex erklärte es ihm trotzdem: „Weisst du, ich seh ohne Klamotten auch nich besser aus... Nur mein Daddy-Hank heisst Stampede. Und ich...“
„Du hast keinen Schamanen der dich lieber spät als nie rausholt und du brauchst dazu das Feuer.“
Tex nickte nur und Brave Starr fällte eine Entscheidung: „Das Feuer ist unter Starr Peak, die Keriumhöhlen schirmen es vor deiner Magie ab...“
„Wird das den Alten nich umbringen?“
Brave Starr schüttelte den Kopf und murmelte: „Mit ziemlicher Sicherheit nicht.“
„Ziemlich?“
„Hol's einfach!“

Tex schickte sich gerade an das Verliess, welches nun auch über eine Toilette und ein Waschbecken verfügte, zu verlassen als aus der Ecke, unter der grünen Decke hervor die Stimme des Marshalls erklang: „Danke Tex.“
„Dir auch, mein kleiner Bastard...“ dann eine Spur ernster:
„Danke, Brave Starr.“

OPEN END

Roses Smalltalk:
Ja, letztes Pitel dieser Geschichte!
Aber wenn's tröstet:
Da wartet irgendwo in meinem verkorksten Hirn eine Weitere.
Die wird jedoch wohl eher im Fluch der Karibik/Pirates of the Caribbean Fandom zu finden sein.
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