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Grusel story....(hat noch keinen namen sorry)

GeschichteAbenteuer / P12 / Gen
10.01.2011
10.01.2011
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1.950
 
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Die Schulglocke klingelte, endlich Wochenende!  Ich ging mit meiner Freundin Julia aus der Klasse. „Was machst du heute noch Alice?“, fragte sie als wir gerade zu unseren Schließfächern gingen. „ Ich weiß noch nicht Julia.“ Auf einmal strahlten ihre Augen richtig „ Ach Alice ich bin so glücklich, ich gehe heute Abend mit David aus!“ David war der beliebteste Junge an unsrer Schule, Julia hatte so ein Glück, das konnte man nicht wirklich glauben. „ Wirklich? David? Du meinst doch nicht David Jonsen oder?“ Wie war das möglich, der Typ ging sonst immer nur mit den Beliebtesten aus. Okay wir waren jetzt nicht gerade unbeliebt, aber das war schon etwas Besonderes. „ Doch genau den meine ich Alice!“ Wow ich freute mich so für sie, ich hoffte daraus würde mehr werden. „O mein Gott Julia das ist Spitze!“ Sie strahlte über das ganze Gesicht. „Ich weiß, aber du ich muss jetzt wirklich nach Hause.“ Auf einmal wirkte sie gestresst, wahrscheinlich musste sie jetzt schon das perfekte Outfit für heute Abend zusammenstellen. Tja, dann ging ich eben auch nach Hause. Ich schnappte mir mein Fahrrad und fuhr die 20 Minuten Heim. Als ich zu Hause ankam war es total merkwürdig, es stand ein Umzugswagen vor dem Haus, vielleicht zogen ja die Nachbarn weg. Ich wollte die Wohnungstür aufschließen, aber sie war schon offen, dann machte ich die Tür auf und die halben Möbel waren weg. „Mom, Dad, jemand zu Hause? Was ist hier passiert? Hallo?“  Meine Mutter kam um die Ecke und nahm mich in die Arme, ich war total verwirrt. „Meine Kleine, es tut  mir leid aber wir ziehen um.“ Ich war total geschockt, das konnten sie nicht machen. Zuerst dachte ich das sei ein Witz, doch dann merkte ich, dass sie sicher nicht die Möbel raustragen würden nur um mir einen Streich zu spielen. „Aber das könnt ihr nicht machen, wieso habt ihr mir davon nichts gesagt?“ Ich sah sie nicht an. Aber das konnten sie wirklich nicht machen, hier waren doch alle meine Freunde. „ Tut mir leid Alice aber dein Vater muss wegen seiner Arbeit umziehen.“ Hm warum konnte er dann nicht alleine umziehen? Mit meinem Vater hatte ich nie wirklich viel zu tun, denn er arbeitete von morgens bis abends. „ Und das hättet ihr mir nicht früher sagen können? Ich hätte mich noch von meinen Freunden verabschieden wollen.“ So wütend war ich noch nie auf meine Eltern. „Das kannst du ja noch Liebes, wir fahren schon mal vor und richten alles ein und du kannst noch etwas mit deinen Freunden unternehmen. Sagen wir, wir holen dich um 18.00 Uhr hier ab, okay?“ Hm, naja wenigstens hatte ich noch einen letzten Tag mit meinen Freunden, aber ich wusste nicht mal wo wir hinziehen würden. „Ähm Mom, wo ziehen wir eigentlich hin?“ Jetzt begann sie zu lächeln. „Alice das ist eine Überraschung, ich kann dir sagen das wir in ein Zweifamilienhaus ziehen und das dort ein Mädchen in deinem Alter wohnt aber mehr sag ich dir nicht.“ Toll wenigstens hatten wir mehr Platz als wie in dieser winzigen Wohnung und über dieses Mädchen machte ich mir noch keine Gedanken. „Na gut, ich bin in der Stadt und bin um 18.00 Uhr wieder hier.“ Ich ließ sie nicht einmal antworten und rannte schonwieder nach draußen, während ich die Treppen runter lief kramte ich in meiner Tasche nach meinem Handy. Als ich es gefunden hatte rief ich sofort meine beste Freundin Jessica an „Hey Alice, was gibt’s?“ „Jess, du musst sofort die anderen anrufen, wir treffen uns in 10 Minuten im Café!“ „Okay mach ich, was ist denn passiert?“ „Das erklär ich später, ruf bitte die Leute an“ Dann legte ich auf, und schwang mich wieder auf mein Fahrrad. Das Café war fast leer, perfekt. Ich wollte nicht zu viele Leute um mich haben, nur meine Freunde. Ein paar von den Anderen waren schon da und ich setzte mich zu unserem Stammtisch. „Hey Leute, ich muss euch was wichtiges erzählen…ihr werdet nicht glauben das meine Eltern so fies sein können.“ In dem Moment kam der Kellner „Hallo, kann ich euch etwas bringen?“ Wir gaben unsere Bestellungen auf und ich erzählte die ganze Geschichte. Jeder starrte mich geschockt an, ich wusste ja selbst nicht mal wie ich schauen sollte. „Aber das können die ja nicht machen Ally“, meinte mein Kumpel Danny. „Wieso musst du denn mit? Du könntest ja einfach bei mir einziehen“, schlug Paula vor und legte ihren Arm um meine Schulter. „Ich weiß, ich weiß…aber es wird sich sicher nicht so schlimm, wir bleiben doch in Kontakt oder?“ Alle auf einmal schrien fast durchs Café „Natürlich!“ Das munterte mich etwas auf. Wir gingen noch ein bisschen durch die Stadt. Mein letzter Tag hier…naja, ich werde sicher mal vorbeischauen. Es war kurz vor  18.00 Uhr ich musste in mein „neues Zuhause“ wegen dem Gedanken bekam ich ein komisches Gefühl im Bauch. „Leute ich muss jetzt los, schreibt ihr mir ne Mail…oder ruft ihr mich an?“ Ich sah sie mit hoffnungsvollem Blick an. „ Na klar doch, Süße!“ Es war so schön so tolle Freunde zu haben. „Danke“ Zum Abschied umarmte ich alle 5 noch und mir liefen schon die Tränen über die Wangen. Als ich weg ging konnte ich nicht mehr sprechen, ich winkte ihnen und sprang auf mein Fahrrad, dann fuhr ich zu unserem Haus, ich konnte einfach nicht glauben das die Wohnung nicht mehr uns gehört schließlich hatte ich in dieser Wohnung mein ganzes Leben verbracht. Als ich abstieg setzte ich mich auf die Bank vor dem Haus und wartete. Wenige Minuten später kam mein Dad um die Ecke gebogen, er blieb vor mir stehen und ich stieg ein. Mein Vater hatte so ein komisches grinsen im Gesicht…das machte mir ehrlich gesagt etwas Angst. Nach einer einstündigen Fahrt kamen wir in ein kleines Dorf-  Ich hab es gewusst das wir in ein Dorf ziehen, naja unsere alte Wohnung war auch nicht direkt in der Stadt, aber nicht in einem Dorf. Naja, ich durfte nicht so schnell urteilen, es konnte doch ganz nett werden. „Ähm Dad? Wie lange wohnt die andere Familie schon in dem Haus?“ Ich war einfach neugierig. „ Ich glaub die sind auch erst vor kurzem eingezogen,Kleine.“  Wenigstens waren wir nicht alleine in dem Haus und die anderen kannten sich sicher auch noch nicht so gut aus, das beruhigte mich ein bisschen. „Ah okay, dann war das Haus also vor kurzem noch leer?“ Das klang sehr gruselig. „Ja ich glaube schon.“ Wow das war wirklich gruselig. Aber es konnte natürlich auch ein neues Haus sein indem noch niemand gewohnt hatte. Ich hoffte es. Wir fuhren noch ca. 10 Minuten dann bogen wir in eine enge  Straße ab. Mein Dad parkte das Auto in einer Parkgarage und ich wusste nicht welches Haus unseres war, denn hier waren viele Häuser. Wir stiegen aus und fuhren mit dem Aufzug hoch.


Als wir ausstiegen gingen wir noch zwei oder drei Minuten dann kamen wir auf ein großes altes Haus zu. Ich hoffte sehr, dass wir noch weitergingen, doch mein Vater ging hinein. Ich folgte ihm in das riesige Haus, es hätte aus einem Horrorfilm kommen können. Meine Mutter stand schon in der Tür. Sie hatte ein Grinsen im Gesicht das ich ihr nie zugetraut hätte, das Haus gefiel ihr. Als ich grade mal in der Tür stand zog mich meine Mutter in mein neues Zimmer. Es war noch nicht vollständig eingerichtet, es standen nur ein Bett und mein Schrank dort, der Rest war vermutlich noch in den Kartons eingepackt. Aber einen Vorteil hatte es schon mal, es war größer als mein altes Zimmer. Ich ging noch durch die riesige Wohnung die von heute an uns gehörte, irgendwas war seltsam an diesem Ort, ich wusste nur noch nicht was. In dem Moment als ich mich gerade auf das Sofa setzen wollte klingelte es an der Tür. Meine Mutter öffnete, es waren wahrscheinlich die Leute die auch hier wohnten. „Kommt doch rein setzt euch. Tut mir leid wir haben noch nicht alles ausgeräumt deshalb sieht es noch so unordentlich aus.“, hörte ich meine Mutter aus der Küche sagen. Die Leute quatschten ein bisschen, ich hatte keine Lust aufzustehen. Doch nach ein paar Minuten rief meine Mutter das ich kommen sollte. Also stand ich langsam auf und ging in die neue Küche dort saßen meine Mom, mein Dad und noch ein anderes Paar. „Hey ich bin Alice“ Die beiden lächelten mich an und die Frau antwortete sofort. „Hallo Alice, ich bin Maria und das ist mein Mann Mike.“ Die beiden sahen eigentlich ganz nett aus. Dann klingelte es wieder und ich ging zur Tür. Als ich die Tür öffnete stand ein Mädchen davor, so ungefähr in meinem Alter. „Hallo kann ich dir helfen?“ Ich lächelte sie an. „Ähm nein eigentlich nicht, ich bin Nina ich wohne unter euch, ich glaub meine Eltern sind gerade hier oder?“ Nina machte einen netten Eindruck, wir konnten sicher gute Freundinnen werden. „ Oh ja die sind hier, komm doch rein, ich heiße übrigens Alice.“ Ich ließ sie herein und ging mit ihr in die Küche. „Mom, Dad, das ist Nina-sie wohnt unter uns.“ Nina schaute meine Eltern an und dann ihre. „ Tut mir leid Mom ich hab den Bus verpasst.“ Sagte sie und lächelte. Ihre Eltern redeten noch ein bisschen mit ihr, dann wieder mit meinen Eltern und Nina und ich standen daneben. Nach 15 Minuten wollte ich nicht mehr stehen und sagte meiner Mom das ich ins Wohnzimmer gehe, ich fragte Nina ob sie auch mitwill. „Ja gerne“, sagte sie, sie hatte das stehen auch satt. Wir redeten eine Weile und hatten viel Spaß, ich dachte mir: Wir werden sicher gute Freundinnen. Wir quatschten noch ca. eine Stunde dann kamen unsre Eltern ins Zimmer und sagten das sie noch in die Bar an der Ecke gehen wollten, wir hatten kein Problem damit und blieben zu Hause. Als meine Eltern grade mal zehn Minuten weg waren klingelte es an der Tür. Ich machte die Tür auf, niemand da, ich ging ganz runter zur Haustür, auch niemand da. Ich schaute nochmal raus, es war stockdunkel, angsteinflößend. Ich ging wieder hoch zu Nina. „Wer war es denn?“ fragte sie gespannt. „War irgendwie keiner da…“ Das kam mir schon gruselig vor, aber als dann beide Handys, meins und das von Nina gleichzeitig den gleichen Sms-Ton abspielten-den wir aber beide noch nie zuvor auf dem Handy hatten-bekam ich richtig Angst. Wir setzten uns aufs Sofa nahmen unsre Handys und schauten die Sms an. Es stand keine Nummer da und bei uns beiden stand drin .Willkommen im neuen Haus, muahahaha. Wir waren beide total erschrocken, wo waren wir da nur hingeraten. Wir hatten richtig Angst und machten deshalb alle Vorhänge zu und schalteten überall das Licht ein. „Wenn jetzt noch etwas passiert bin ich hier weg“, sagte ich mit zitternder Stimme. „Du kannst nicht einfach abhauen, aber mir ist das auch nicht geheuer, ich hab Angst“, sagte sie mit ebenso zitternder Stimme, fast flüsternd. Als wir nach fünf Minuten wieder einiger Maßen ruhig waren gingen auf einmal alle Lichter aus und nach ca. 15 Sekunden wieder an. Wir haben geschrien, und ich dachte nur: was ist das für ein Haus, ich will wieder zurück. Als wir wieder was sehen konnten lag auf dem Sofatisch ein Zettel, es sah aus wie ein Text nur waren statt Buchstaben Zahlen darauf. Mein Herz klopfte und es war hörbar das Nina’s genauso klopfte. Ich nahm den Zettel in die Hand und schaute ihn mir genau an. „Was soll das bedeuten, und wo kommt der her?“ Sie schaute mich geschockt an: „Ich weiß nicht, ich hab Angst, das ist nicht normal!“
 
 
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